Jugendmarketing

  • 40 Prozent wollen das Metaverse nutzen
    Bild (c) Deloitte

    40 Prozent wollen das Metaverse nutzen

    Wer sich mit den Zukunftstrends des Internets beschäftigt, kommt derzeit kaum am geflügelten Begriff "Metaverse" vorbei; zu anziehend wirkt die Vision, die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschmelzen zu lassen und in immersive Parallelwelten eintauchen zu können. Virtuelle Freundestreffen, Reisen und Shopping stehen besonders hoch im Kurs. 

    Die Euphorie um die nächste Internet-Iteration lässt sich an den Summen ablesen, die inzwischen auch Unternehmen außerhalb des Tech-Kosmos investieren, um Teil des Metaversums zu sein. Und selbst mit Blick auf die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher scheint der Hype keineswegs nur die Digital Natives zu betreffen: Wie Deloitte’s aktuelle Ausgabe des "Media Consumer Survey" zeigt, ist 41 Prozent der 2.000 im Februar befragten Konsumenten das Metaverse bereits geläufig. 27 Prozent geben sogar an, ein konkretes Verständnis zu haben, worum es sich beim Metaverse handelt – angesichts der bislang überschaubaren praktischen Erfahrungswerte ein beeindruckender Wert.

  • Jüngere treiben den nachhaltigen Konsum
    Bild (c) Utopia GmbH

    Jüngere treiben den nachhaltigen Konsum

    Nachhaltigkeit durchdringt immer mehr die Einstellungen und das Konsumverhalten der Bevölkerung und ist für die Mehrheit selbstverständlich geworden. Dies zeigt die repräsentative Studie von Utopia, Deutschlands größter Nachhaltigkeitsplattform.

    Weitere Key-Erkenntnisse: 61% der Verbraucherinnen und Verbraucher wollen mit ihren Kaufentscheidungen direkt Einfluss auf Herstellungsbedingungen nehmen; 62% der Deutschen kaufen sogar bestimmte Produkte aus ökologischen oder ethischen Gründen bewusst nicht. Für die Erhebung wurde eine Typologie des nachhaltigen Konsums – bestehend aus sechs Konsumtypen – entwickelt: Konsequente, Green Shopper, Bedächtige, Gelegentliche, Sorglose und Ablehnende.

    Treiber des nachhaltigen Konsums sind dabei die sehr nachhaltigkeitsbewussten Konsequenten, die große Gruppe der Gelegentlichen sowie die jüngeren Konsumenten zwischen 18 und 34 Jahren. Drei von vier Bürgerinnen machen sich Sorgen um die Zukunft des Planeten. Das medial viel zitierte Thema "klimaneutrale Produkte" verliert an Glaubwürdigkeit. Verfügbarkeit und Erkennbarkeit von nachhaltigen Produkten sind entscheidende Hebel für Marken und Handel, um nachhaltigen Konsum zu fördern.

  • Facebook wächst wieder – bei den Älteren

    Studie zur Social-Media-Nutzung in Deutschland: Facebook wächst wieder – aber die mit Abstand beliebtesten Kanäle des Social Web bleiben WhatsApp und YouTube.

    Katzenvideos kreieren, Krasses kommentieren oder Kaffeekränzchen per Gruppenchat: 78 Prozent aller Deutschen mit Zugang zum Internet nutzen aktuell Soziale Medien. Als besonders beliebt erweisen sich dabei einmal mehr WhatsApp und YouTube, die jeweils mehr als sieben von zehn Onlinern ab 16 Jahren auf dem Schirm haben. Facebook folgt auf Platz drei: Das Soziale Netzwerk aus dem Hause Meta konnte zum ersten Mal seit 2017 wieder etwas Wachstum verzeichnen. Gegenüber dem Vorjahr sind vor allem zwei Usergruppen stärker im Web 2.0 vertreten: Boomer und Bremer. Das zeigt der neue "Social-Media-Atlas 2022" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna. Grundlage dieser Studie ist eine umfangreiche, repräsentative Umfrage unter 3.500 Internet-Nutzern ab 16 Jahren.

  • Was Talente vom zukünftigen Arbeitgeber erwarten

    Aktuelle Studie "Arbeitgeberattraktivität 2022 – Anforderungen der Talente an potenzielle Arbeitgeber" analysiert Erfolgstreiber für das Personalmarketing und untersucht die Bekanntheit und Beliebtheit von 130 Arbeitgebermarken

    Die deutschen Automobilbauer haben im Kampf um die besten Talente auch in 2022 die Nase vorn. Allen voran Audi, BMW und Porsche. Unter Schülern, Studenten und jüngeren Berufstätigen kommen sie als "Wunscharbeitgeber" am häufigsten in die engere Wahl. Auf dem umkämpften Personalmarkt können aber auch andere deutsche Traditionsunternehmen punkten, wie etwa Lufthansa, Siemens oder Deutsche Bahn. Auch die großen US-amerikanischen Konzerne wie Microsoft, Tesla oder Amazon haben hierzulande gute Karten. Dies sind Ergebnisse der Studie "Arbeitgeberattraktivität 2022 – Anforderungen der Talente an potenzielle Arbeitgeber" des Forschungs- und Beratungsinstituts Organomics.

  • Blogger-Relevanzindex: Das sind Deutschlands Top-100-Blogs

    "Der Betze brennt" – Deutschlands relevantester Blog ist in diesem Jahr der Fußball-Blog des 1. FC Kaiserslautern. Damit klettert er im Vergleich zum Vorjahr stolze zwölf Plätze nach oben. Auf Platz zwei liegt der Blog von Finanztip, ein Geldratgeber mit Berichten zu Verbraucher- und Finanzthemen, gefolgt vom IT-Blog Apfelpage.de, der sich selbst als "Dein Apple News Blog" bezeichnet.

    Waren es im letzten Jahr noch die Medien-Blogs, die den meisten Raum einnahmen, liegen 2022 Blogs zu den Themen Freizeit und Kultur vorn. Rund jede dritte Website der Top-100-Blogs gehört zu dieser Kategorie.

  • Jüngere fürchten Klimawandel am meisten

    Jugendstudie "Junges Europa 2022" der TUI-Stiftung : Klimakrise für 16- bis 26-Jährige größere Bedrohung als Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie, Kampf gegen Klimawandel sichert zukünftige Freiheit

    Junge Menschen in Europa fühlen sich stärker durch den Klimawandel bedroht als durch den Krieg in der Ukraine oder die Corona-Pandemie. Auch bei den derzeit drängendsten Problemen der EU hat für sie der Umwelt- und Klimaschutz gemeinsam mit Migration und Asyl oberste Priorität (je 30 Prozent), während Außenpolitik und Verteidigung (24 Prozent) an vierter Stelle folgen. Das zeigen die Ergebnisse der sechsten repräsentativen Jugendstudie "Junges Europa" der TUI Stiftung.

  • Videos gegen Fachkräftemangel

    Die Azubi-Video-Challenge geht in die nächste Runde

    Im Kampf gegen den aktuellen Fachkräftemangel veranstaltete die DSA youngstar, Schulmarketing-Agentur aus Hamburg, bereits im letzten Jahr eine Challenge für Azubis: "Mach’s wie wir!". Dabei drehen die Auszubildenden ein ca. 120-Sekunden langes Video, in dem sie ihren Ausbildungsberuf, ihre Tätigkeiten und ihren Betrieb kurz vorstellen. Das Ziel der Kampagne ist es, jungen Schulabgängerinnen und Schulabgängern die spannende Welt der Ausbildungsberufe näher zu bringen.

  • Seit Gründung 300.000 Teilnehmer bei "Jugend forscht"

    Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

    Unter dem Motto "Mach Ideen groß!" startet "Jugend forscht" in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2023 spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

    "Jugend forscht" ist nach eigenen Angaben die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Rund 250 Partner, überwiegend aus der Wirtschaft, richten die Wettbewerbe aus, stiften Preise und fördern weitere Aktivitäten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) trägt die laufenden Kosten der Geschäftsstelle von Jugend forscht. Seit Gründung haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 300.000 junge Menschen an Jugend forscht beteiligt.

  • Reichweite von TikTok wächst besonders schnell

    Rasante Reichweitensteigerung: 31 Prozent der Deutschen mit Zugang zum Internet nutzen inzwischen TikTok – fünf Prozentpunkte mehr als noch ein Jahr zuvor. Kein anderer Social-Media-Dienst konnte seine Community im gleichen Zeitraum so kräftig ausbauen. Das erhöht vor allem den Druck auf Snapchat, das schon länger auf den Austausch kurzer Handy-Videos spezialisiert ist und unverändert von 24 Prozent der Onliner in Deutschland verwendet wird.

    Beide Dienste erfreuen sich vor allem unter Teenagern größter Beliebtheit – und in dieser Zielgruppe konnte TikTok besonders stark zulegen und Snapchat erstmals überrunden. Das zeigt der neue "Social-Media-Atlas 2022" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor, für die der Marktforscher Toluna 3.500 Internet-Nutzer ab 16 Jahren repräsentativ befragt hat.

  • "Generation Zukunftsangst": Podcast über Lebenswelt junger Menschen
    Bild: (c) MDR Mitteldeutscher Rundfunk

    "Generation Zukunftsangst": Podcast über Lebenswelt junger Menschen

    Krankheiten, Kriege: Angesichts der großen Krisen unserer Zeit gibt es viele Gründe, Angst zu haben. Auch die Furcht vor Armut und vor einem Rechtsruck der Gesellschaft sind laut Umfragen unter jungen Menschen weit verbreitet.

    Wie man konstruktiv damit umgeht, zeigt die neue Podcast-Serie "Generation Zukunftsangst", die MDR WISSEN in Kooperation mit dem Masterstudiengang Journalismus der Universität Leipzig produziert hat. Sie ist ab sofort in der ARD Audiothek,cunter mdr.de/zukunftsangst und auf Spotify abrufbar.

  • Jugendliche sorgen sich um Ausbildungschancen

    Mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland sorgt sich um Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. 54 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren gehen davon aus, dass sich die Ausbildungschancen wegen Corona verschlechtert haben. Vor allem sehen das Jugendliche in Berlin und Bremen so. Insgesamt sind Jugendliche mit niedriger Schulbildung besonders pessimistisch. 

    42 Prozent der befragten Jugendlichen kritisieren, die Politik tue eher wenig oder gar nichts für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 38 Prozent aller Befragten sind der Meinung, die Politik tue zwar viel, aber nicht genug. In Summe sind damit 80 Prozent mit dem Engagement der Politik für Ausbildungsplatzsuchende unzufrieden. Dieses Stimmungsbild ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, für die das Institut iconkids & youth vom 28. Januar bis 6. März Jugendliche erstmals auch repräsentativ auf Länderebene nach ihren beruflichen Perspektiven befragt hat.

  • Deutschlands bester Debattier-Nachwuchs gekürt

    In einem spannenden Bundesfinale von "Jugend debattiert" wurde am 18. Juni in Berlin Deutschlands bester Debattier-Nachwuchs gekürt. Acht Jugendliche aus acht Bundesländern traten in zwei Debatten live auf der Bühne im Axica Kongress- und Tagungszentrum gegeneinander an.
    Die drei Mädchen und fünf Jungen hatten sich in den vergangenen Monaten auf Schul-, Regional- und Landesebene als die besten Debattier-Profis von bundesweit 200.000 Schülerinnen und Schülern qualifiziert, die an insgesamt 1.400 Schulen an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Im Zentrum der Finaldebatten standen die Themen "öffentlicher Straßenraum" sowie die allgemeine Dienstpflicht.