Jugendmarketing

  • Kinder und Jugendliche: Regeln für Lebensmittelwerbung werden verschärft

    Werbewirtschaft verabschiedet neue Verhaltensregeln des Deutschen Werberats und will damit den Schutz gegenüber Unter-14-Jährigen verstärken

    Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat die überarbeitete Fassung der Verhaltensregeln über die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel vorgestellt, die am 1. Juni 2021 in Kraft treten wird.

    Die Selbstverpflichtung der Branche für sämtliche Formen der Lebensmittelwerbung soll hierdurch für "einen noch weitergehenden Schutz von Minderjährigen unter 14 Jahren" ausgebaut werden. Sie gilt für kommerzielle Kommunikation wie Werbung in TV, Radio, auf Plakaten und in Zeitschriften, Internet- und Social-Media Werbung, Kooperationen mit Influencern, in sozialen Netzwerken sowie für Werbung auf Video-Plattformen.

  • Digitale Azubi-Kampagne "Mach´s wie wir!" gestartet

    Es wird für viele Ausbildungsbetriebe immer schwieriger, genügend und ausreichend qualifizierte Azubis zu finden. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung dramatisch beschleunigt.

    Die Hamburger Profis der Deutschen Schulmarketing Agentur DSA youngstar haben daher ein innovatives Konzept entwickelt, das jungen Menschen die Berufsorientierung auch unabhängig von Schule ermöglichen soll – nämlich auf Instagram und auf einer eigenen digitalen Plattform unter www.machs-wie-wir.de.

    Unternehmen können auf der Plattform kostenlos ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen.

  • Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört

    Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört

    Junge Menschen klagen in der Corona-Zeit über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen. Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen. Dabei sind sowohl materielle Unterstützung als auch eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen gerade jetzt vonnöten.

    Die Corona-Pandemie stellt die jungen Menschen in Deutschland vor große Herausforderungen. 61 Prozent von ihnen geben an, sich teilweise oder dauerhaft einsam zu fühlen. 64 Prozent stimmen zum Teil oder voll zu, psychisch belastet zu sein. 69 Prozent sind, und sei es nur teilweise, von Zukunftsängsten geplagt. Zudem gibt ein Drittel der Jugendlichen (34 Prozent) an, finanzielle Sorgen zu haben; vor Corona lag ihr Anteil noch bei etwa einem Viertel.

    Auffällig ist zudem, dass Jugendliche mit Geldsorgen öfter Zukunftsängste äußern und sich häufiger psychisch belastet und einsam fühlen als andere junge Menschen. Das geht aus den beiden Befragungen "Jugend und Corona" hervor, die von den Universitäten Hildesheim und Frankfurt/Main durchgeführt und in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung vertiefend ausgewertet worden sind.

  • Jugendliche ärgern sich über Falschnachrichten, Mobbing und Hassreden

    Jugendliche ärgern sich über Falschnachrichten, Mobbing und Hassreden

    Studie zu Messengerdiensten: Die Mehrheit junger Menschen wird in Chats mit Falschnachrichten, Mobbing oder Hassrede konfrontiert

    Messengerdienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal sind aus der Kommunikation junger Menschen nicht mehr weg zu denken. 99 Prozent sind auf solchen Diensten aktiv und nutzen sie dabei so intensiv wie soziale Medien. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland nutzen Messenger mehr als eine Stunde pro Tag zur Kommunikation mit Freunden oder Familie, im Kontext von Schule, Universität oder Beruf sowie zur Unterhaltung.

    23 Prozent nutzen sie sogar mehr als vier Stunden pro Tag. Jedoch informieren sich nur wenige junge Menschen dort auch über das Nachrichtengeschehen oder die Politik. Für diese Zwecke ziehen drei Viertel der jungen Menschen (74 Prozent) soziale Medien vor.

    Das sind die Ergebnisse einer Befragung 14- bis 24-Jähriger zur Nutzung von Messengerdiensten im Auftrag der Vodafone Stiftung.

  • "Generation Z" als Hauptverlierer der Corona-Pandemie?
    (c) ipsos

    "Generation Z" als Hauptverlierer der Corona-Pandemie?

    Die Angehörigen der "Generation Z", also die jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren, fühlen sich stärker als die Älteren durch die Corona-Krise in ihrem persönlichen Wohlergehen beeinträchtigt.

    Das zeigt ein Vergleich der Daten des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), den Ipsos in Kooperation mit Zukunftsforscher Opaschowski kontinuierlich seit 2012 durchführt. Für die Analyse wurden die Daten von jeweils 2.000 Befragten vom Dezember 2020 mit denen vom Dezember 2019 verglichen.

    So zeigt sich beispielsweise, dass die Jüngeren offenbar besonders unter den Kontaktbeschränkungen leiden. Der Anteil der 14 bis 24-Jährigen, die angeben, gute soziale Kontakte zu Freunden zu haben, ist in diesem Zeitraum um zehn Prozentpunkte auf 71 Prozent zurückgegangen. Bei den Kontakten zu Familienmitgliedern liegt die Differenz gegenüber der Befragung vom Dezember 2019 bei acht Prozentpunkten. Ebenso sinkt der Anteil derjenigen, die in gewünschtem Umfang "für andere da sein" können, bei der "Generation Z" um acht Prozentpunkte auf 52 Prozent.

  • Fahrrad-Urlaub begeistert immer mehr Jüngere

    Lieferengpässe bei Fahrrädern, Pop-up-Bikelines, permanente Fahrradstraßen – seit der Corona-Pandemie ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Stunde. Gerade bei Jüngeren hat das Fahrradfahren im letzten Jahr an Bedeutung gewonnen – und auch die Fahrradreise. 44 Prozent der 18-29-Jährigen und 38 Prozent der 30-49-Jährigen können sich einen Fahrradurlaub vorstellen – mehr als in den älteren Zielgruppen.

    Wie die Radreise-Pläne der Deutschen für dieses Jahr aussehen und ob sich die Pandemie auch auf das Interesse der Deutschen an Radreisen ausgewirkt hat, hat der Online-Marktplatz für Radreisen cyclelo in einer repräsentativen Umfrage in Zusammenarbeit mit der INNOFACT AG ermittelt.

  • Der VCD will mehr Jugendliche fürs Fahrrad begeistern
    (c) VCD/ Joerg Farys // DIE.PROJEKTOREN

    Der VCD will mehr Jugendliche fürs Fahrrad begeistern

    Um mehr Schulen und Familien für den Radweg zur Schule zu begeistern, führt der Verkehrsverband VCD schon seit 2006 die Aktion "FahrRad! Fürs Klima auf Tour" durch.

    Familien, Jugendgruppen oder Schulklassen können teilnehmen und alle ihre im Alltag geradelten Kilometer auf der Kampagnen-Website angeben, um bei einer virtuellen Radtour durch Deutschland und Europa voranzukommen. Unterwegs gilt es, spannende Quizfragen und Aufgaben rund um die Themen Radfahren und Klima zu lösen. Auf die besten Gruppen warten jedes Jahr spannende Preise.
    Großer Erfolg

    Seit 2006 haben sich nach Angaben des VCD mehr als 75.000 Teilnehmer per Fahrrad "Fürs Klima auf Tour" begeben. Auf ihren Schul- und Freizeitwegen sind sie weit über 14 Millionen Kilometer geradelt und haben so über 2000 Tonnen CO2 eingespart, die sonst durch Autofahrten entstanden wären.

  • Großes Potenzial für "In-Game-Konzerte"
    Bild: Marshmello-Konzert in Fortnite 2019, Credit: Epic Games

    Großes Potenzial für "In-Game-Konzerte"

    Studie zeigt: Mehr als jeder Zweite 16- bis 29-Jährige hat Interesse an Konzerten in Computer- und Videospielen. Ein interessantes zusätzliches Potenzial für In-Game-Advertising. Es bleibt aber abzuwarten, ob dies Begeisterung bei den Jugendlichen immer noch so hoch ist, wenn wieder "normale Konzerte" möglich sind.

    Travis Scott, Lil Nas X oder Marshmello: Viele Künstlerinnen und Künstler haben bereits Konzerte in Computer- und Videospielen gegeben. Einen zusätzlichen Schub haben die Digital-Konzerte während der Corona-Pandemie erlebt: So haben allein die Sänger Travis Scott und Lil Nas X im vergangenen Jahr etwa 80 Millionen Fans in "Fortnite" und "Roblox" erreicht.

    Auch in Deutschland können sich zahlreiche Menschen vorstellen, entsprechende Events zu besuchen. Für rund 20 Millionen Deutsche ist der Besuch von In-Game-Konzerten eine attraktive Alternative, knapp 2 Millionen haben sogar bereits an einem solchen Event teilgenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Innfoact, die game, der Verband der deutschen Games-Branche, in Auftrag gegeben hat.

  • "bunt statt blau" 2021: Aufklärungskampagne gegen das Komasaufen
    Sieger des Wettbewerbs 2020: Motiv von Janin Ahlemeyer. (c) DAK-Gesundheit/Wigger

    "bunt statt blau" 2021: Aufklärungskampagne gegen das Komasaufen

    Bundesweit werden zum zwölften Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch gesucht – Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110.000 Schüler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet

    "Kunst gegen Komasaufen": Unter diesem Motto starten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und die DAK-Gesundheit die Kampagne "bunt statt blau" 2021 gegen Alkoholmissbrauch.

    Im zwölften Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Einsendeschluss ist der 30. April 2021.

  • Erschöpfte Corona-Jugend

    Neue Freizeitstudie des Instituts für Jugendkulturforschung gibt Einblicke in die Freizeitbedürfnisse Jugendlicher in der Corona-Pandemie

    Das Wiener Institut für Jugendkulturforschung beschäftigt sich seit Beginn der Corona-Krise intensiv mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Kids, Jugendliche und junge Erwachsene in Österreich.

    Das aktuelle "Kids- und Teens-Special: Freizeit im Lockdown" gibt nun Einblicke in die Freizeitwelten 11- bis 17-Jähriger in der Corona-Pandemie. Dazu wurden 400 repräsentativ ausgewählte Jugendliche mitten im Lockdown befragt, was sie in ihrer Freizeit am allerliebsten machen, aber auch, ob sie bereit wären, ein Stück ihrer freien Zeit dafür zu verwenden, ältere Menschen aus der Corona-Risikogruppe im Lockdown-Alltag zu unterstützen.

    Die Studienergebnisse zeichnen das Bild "einer in der Covid-19-Pandemie generationen-solidarischen, aber mittlerweile erschöpften Jugend", für die eine "bedürfnis­orientierte Freizeitgestaltung ein wichtiger Beitrag zu psycho-emotionaler Stabilität wäre", so die Macher der Studie.

  • Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen
    (c) Mintel

    Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen

    Die steigende Beliebtheit der vegetarischen und veganen Ernährung insbesondere bei den jüngeren KonsumentInnen hat zur Folge, dass Nahrungsergänzungsmittel bei der "Generation Z" (16-23-Jährige) und den "Millennials" (24-39-Jährige) immer beliebter werden.

    Dem Marktforschungsunternehmen Mintel zufolge ist der Umsatz des deutschen Nahrungsergänzungsmittelmarkts von 1,27 Mrd. € in 2019 im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 1,35 Mrd. € gestiegen. Infolge der COVID-19-Pandemie greifen 14 Prozent der Befragten häufiger zu Nahrungsergänzungsmitteln. Mintel geht davon aus, dass sich diese Nachfrage auch nach der Pandemie fortsetzen wird: Bis 2025 soll sich der Spartenumsatz auf 1,7 Mrd. € belaufen, was ausgehend von 2020 einer Steigerung von geschätzten 13 Prozent entspräche.

  • Trend-Guide: Online-Modehandel wird immer anziehender

    Der Modehandel kann seit Jahren ein zwar überschaubares, aber stetiges Umsatzwachstum aufweisen. Allerdings wird dabei der Umsatzanteil des Onlinehandels deutlich stärker und folglich der des stationären Handels immer schwächer. Bereits in 10 Jahren wird der Mode-Onlinehandel einen ebenso hohen Marktanteil aufweisen wie Modegeschäfte vor Ort, so eines der Ergebnisse der Studie "Fashion 2030 – Sehen, was morgen Mode ist" von KPMG in Kooperation mit dem EHI.

    Wichtigste Ergebnisse: die Flächenreduktion wird sich kaum aufhalten lassen, das Einkaufserlebnis und das Thema Nachhaltigkeit werden noch wichtiger werden. Second-Hand und "Fashion Sharing" scheint ein großer Markt zu werden. Vor allem Jüngere sind bereit, sich Kleidung auch mal zu leihen.