Jugendmarketing

  • Jugendliche sorgen sich um Ausbildungschancen

    Mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland sorgt sich um Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. 54 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren gehen davon aus, dass sich die Ausbildungschancen wegen Corona verschlechtert haben. Vor allem sehen das Jugendliche in Berlin und Bremen so. Insgesamt sind Jugendliche mit niedriger Schulbildung besonders pessimistisch. 

    42 Prozent der befragten Jugendlichen kritisieren, die Politik tue eher wenig oder gar nichts für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 38 Prozent aller Befragten sind der Meinung, die Politik tue zwar viel, aber nicht genug. In Summe sind damit 80 Prozent mit dem Engagement der Politik für Ausbildungsplatzsuchende unzufrieden. Dieses Stimmungsbild ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, für die das Institut iconkids & youth vom 28. Januar bis 6. März Jugendliche erstmals auch repräsentativ auf Länderebene nach ihren beruflichen Perspektiven befragt hat.

  • Deutschlands bester Debattier-Nachwuchs gekürt

    In einem spannenden Bundesfinale von "Jugend debattiert" wurde am 18. Juni in Berlin Deutschlands bester Debattier-Nachwuchs gekürt. Acht Jugendliche aus acht Bundesländern traten in zwei Debatten live auf der Bühne im Axica Kongress- und Tagungszentrum gegeneinander an.
    Die drei Mädchen und fünf Jungen hatten sich in den vergangenen Monaten auf Schul-, Regional- und Landesebene als die besten Debattier-Profis von bundesweit 200.000 Schülerinnen und Schülern qualifiziert, die an insgesamt 1.400 Schulen an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Im Zentrum der Finaldebatten standen die Themen "öffentlicher Straßenraum" sowie die allgemeine Dienstpflicht.
  • Facebook wird am wenigsten vertraut

    Facebook wird am wenigsten vertraut

    Zwischen Facebook, Instagram und WhatsApp fallen die Leistungen, Stärken und Schwächen der großen Social-Media-Dienste aus dem Hause Meta Platforms sehr unterschiedlich aus: Größte Reichweite hat WhatsApp, das mehr als sieben von zehn Deutschen mit Zugang zum Internet verwenden. Derartige Höhen erreicht der einstige Platzhirsch Facebook zwar nicht mehr, kann seinen Anteil an Anwendern aber zum ersten Mal seit Jahren wieder leicht auf jetzt 63 Prozent steigern. Auch Instagram polstert seine Community auf und wird inzwischen von fast jedem zweiten Onliner genutzt – verliert dabei aber zunehmend den Zuspruch der Jüngsten.

    Das zeigt der neue "Social-Media-Atlas 2022" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor, für die der Marktforscher Toluna 3.500 Internet-Nutzer ab 16 Jahren repräsentativ befragt hat.

  • Wettbewerb "Be Smart – Don’t Start" für rauchfreie Schulklassen

    Die Klasse 9e der Gesamtschule in Schermbeck, Kreis Wesel, hat im bundesweiten Klassenwettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens "Be Smart – Don’t Start" den Hauptpreis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die wiederholte erfolgreiche Teilnahme gewonnen.

    Bei dem Wettbewerb "Be Smart – Don‘t Start" verpflichten sich die teilnehmenden Klassen, ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Bei erfolgreicher Teilnahme können die Schulklassen Preise gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen Gewinnerklasse können sich über einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro für die Klassenkasse freuen.

  • Junge Verbraucher wählen "TOP NEW PRODUCTS 2022"
    (c) Youngcom GmbH

    Junge Verbraucher wählen "TOP NEW PRODUCTS 2022"

    Was sind die interessantesten neuen Produkte in 2022? Welche Produkteigenschaften sind besonders innovativ und gerade bei jungen Verbraucherinnen und Verbrauchern besonders gefragt? Um diese und andere Fragen geht es bei der Wahl zum "TOP NEW PRODUCT 2022" im Rahmen der so gennanten "YoungBrandAwards".

    Die Gewinner-Produkte für den Monat Juni 2022 stehen jetzt fest. Mit über 20.000 Teilnehmern (im Jahr) sind die "YoungBrandAwards" eines der größten Online-Votings in Deutschland. Seit 2011 wählen Verbraucherinnen und Verbrauchern hier in über 20 Kategorien ihre beliebtesten Marken in 28 Kategorien. Mit der Wahl zum "TOP NEW PRODUCT 2022", werden zudem die interessantesten neuen Produkte ausgezeichnet.

  • Online-Zeit von Kindern und Jugendlichen wächst weiter

    Online-Zeit von Kindern und Jugendlichen wächst weiter

    98 Prozent der Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren nutzen ein Smartphone oder Tablet – 59 Prozent der 10- bis 18-Jährigen können sich ein Leben ohne Internet nicht vorstellen

    Chatten, Videos schauen, Informationen suchen: So gut wie alle Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren (98 Prozent) nutzen ein Smartphone oder Tablet. Selbst die Jüngsten zwischen 6 und 9 Jahren (95 Prozent) nutzen zumindest eines dieser beiden Geräte. Mit diesen oder anderen Geräten verbringen Deutschlands Kinder und Jugendliche im Alter ab 6 Jahren jeden Tag im Schnitt fast zwei Stunden (111 Minuten) im Netz.

    Die Online-Zeit steigt mit dem Alter stark an: So sind 6- bis 9-Jährige durchschnittlich 49 Minuten pro Tag im Internet und 10- bis 12-Jährige eine Stunde und 27 Minuten. Jugendliche ab 13 Jahren verbringen über zwei Stunden im Netz: 13- bis 15-Jährige 2 Stunden und 20 Minuten, 16- bis 18-Jährige 2 Stunden und 46 Minuten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 900 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren befragt wurden.

  • "BRAVO GiRL!" und Instagram starten Kampagne zur Unterstützung junger Frauen 

    Mit der crossmedialen Empowerment-Kampagne "It’s Me" wollen "BRAVO GiRL!" und Instagram ein Zeichen für mehr Realität und Vielfalt setzen – sowohl auf Social Media als auch im realen Leben.

    Mit der Initiative sollen Gesellschaftsklischees aufgebrochen und Mädchen und junge Frauen auf ihrem individuellen Weg zu sich selbst unterstützt werden. Als Vorbilder und Kampagnenbotschafterinnen fungieren dabei fünf "It’s Me"-Mentorinnen innerhalb von fünf definierten Kampagnensäulen. Die Kampagne adressiert die "BRAVO GiRL!"-Zielgruppe ab heute auf allen relevanten Kanälen – Print, Online und Social Media.

  • Tesla als Arbeitgeber bei Schülern auf der Überholspur

    Die Polizei und die Bundeswehr gewinnen erneut die Gunst der Schüler und Schülerinnen in Deutschland, wenn es um deren Traum-Arbeitgeber geht. So lautet das Ergebnis des aktuellen "Trendence-Schülerbarometers" für den in diesem Jahr bundesweit 24.764 Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 bis 13 befragt wurden.

    Allerdings holen Arbeitgeber aus anderen Branchen auf. Allen voran der Automobilhersteller Tesla, der als bester Neueinsteiger gleich auf Platz 5 der Rangliste einstieg. Zudem sprang der Sportartikel-Hersteller adidas im Jahresvergleich von Platz 6 auf Platz 3 des Rankings. Organisationen aus dem Gesundheitswesen, im vergangenen Jahr noch mit hohen Beliebtheitswerten, sind dieses Mal die Verlierer des Rankings. So fiel beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz von Rang 7 auf 11, die Diakonie von 33 auf 41 sowie die Malteser von Platz 26 auf 48. Mit deutlichen Zugewinnen dagegen: Arbeitgeber aus der Handelsbranche, die insgesamt 7,0% an Beliebtheitspunkten zulegte. Ein großer Sprung im Klassement der beliebtesten Arbeitgeber gelang beispielsweise dem Buchhandelsunternehmen Thalia, das von Rang 20 auf 12 stieg sowie der Modekette H&M, der ein Sprung von Platz 33 auf 13 gelang.

  • Drei Viertel der 16 bis 24-Jährigen träumen vom Eigenheim

    Zukunftsforscher sehen in Mikroapartments, gemeinschaftlichem Wohnen und Öko-Siedlungen eine Alternative angesichts hoher Großstadtmieten, mangelndem Wohnraum, steigenden Immobilienkosten und dem durch den Klimawandel bedingten Trend zur Nachhaltigkeit.

    Doch laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos haben viele Bundesbürger durchaus andere Wunschvorstellungen vom idealen Wohnen. Bei den 16 bis 24-Jährigen träumen 74 Prozent von einem eigenen Haus – das Thema Nachhaltigkeit rückt etwas in den Hintergrund.

  • Vor allem Jüngere wünschen sich berufliche Veränderung

    Bei 64 Prozent der Befragten ist der Wunsch nach beruflicher Veränderung während der Pandemie nicht größer geworden. Tendenziell gilt: Je jünger desto unzufriedener

    The Great Resignation versus Einstellungswelle in Deutschland: Wird eine drohende Kündigungswelle auch in Deutschland zur Sorge deutscher Arbeitgebender? Eine repräsentative Umfrage des Jobportals Monster in Zusammenarbeit mit YouGov* unter 2.052 Deutschen ab 18 Jahren, davon 1.017 Erwerbstätige, zeigt: Bei jeder oder jedem Dritten Berufstätigen (32 Prozent) ist der Wunsch nach beruflicher Veränderung während der Pandemie größer geworden. 24 Prozent dieser Befragten gaben an, dass die Pandemie die Bindung zum aktuellen Unternehmen negativ beeinflusst hat.

  • 71 Prozent der Jüngeren nutzen digitale Bezahlmethoden
    Quelle: Postbank - eine Niederlassung der Deutsche Bank AG

    71 Prozent der Jüngeren nutzen digitale Bezahlmethoden

    60 Prozent der Deutschen zahlen mobil oder kontaktlos mit Karte 

    Digitales Bezahlen nimmt weiter zu: Bereits sechs von zehn Deutschen bezahlen kontaktlos mit ihrem Smartphone oder einer Karte. 2021 waren es noch 56 Prozent, 2020 knapp vor der Pandemie nur 47 Prozent. Die Corona-Krise hat den Trend klar vorangetrieben: Je 30 Prozent der Mobile-Payment-Nutzer geben an, dass sie wegen der Pandemie weniger mit Bargeld hantieren, und dass die von ihnen besuchten Geschäfte zum bargeldlosen Bezahlen aufrufen. Diese Argumente haben im Vergleich zum ersten Corona-Jahr jedoch abgenommen, derzeit ist "schnell und einfach" der Hauptgrund. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen "Postbank Digitalstudie 2022".

    Die Pandemie ist vor allem bei den über 40-Jährigen der Grund, digitale Methoden auszuprobieren, 35 Prozent möchten weniger mit Bargeld hantieren. Bei den 18- bis 39-Jährigen, den sogenannten Digital Natives, sind es nur 24 Prozent. Sie sind schon mehr an die modernen Zahlungssysteme gewöhnt, 24 Prozent von ihnen haben sie auch mit Rabattsystemen verknüpft.

  • Kunden fordern mehr Haltung von Unternehmen
    Bildrechte: Wider Sense GmbH. Fotograf: Jonathan Cooperf.

    Kunden fordern mehr Haltung von Unternehmen

    Fast 60 Prozent der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten inzwischen von Unternehmen, sich gesellschaftlich zu engagieren. Etwa ebenso viele von ihnen sind bereit, dafür auch mehr Geld für Produkte zu zahlen. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie "Der Corporate Social Mind Report" von Wider Sense, einem Beratungshaus für gesellschaftlichen Wandel, und dem US-amerikanischen Beratungsunternehmen INFLUENCE|SG.

    Für die Studie befragte das Forschungsteam inzwischen zum zweiten Mal jeweils mehr als 1.000 Personen in Deutschland und den USA. Untersucht wurde dabei, welche Erwartungen Verbraucher an das Engagement von Unternehmen haben. Demnach sind 57 % der Befragten der Ansicht, dass sich die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, von denen sie etwas kaufen, gesellschaftlich engagieren sollten (14 % vollständige Zustimmung, 43 % teilweise Zustimmung). Firmen-Engagement für soziale Zwecke allein reicht vielen Verbraucherinnen und Verbraucher jedoch nicht mehr aus. Auf die Frage, ob Unternehmen auch eine soziale oder politische Haltung einnehmen und sich dafür aktiv einsetzen sollten, antworteten 45 % mit Ja (11 % vollständige Zustimmung, 34 % teilweise Zustimmung).