Jugendmarketing

  • Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel
    Bild: AOK-Mediendienst. Mit freundlicher Genehmigung.

    Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

    Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

    Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

    Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

  • "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten
    Bildrechte: dpa

    "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten

    Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart scheinbar eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren.

    Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen.

    Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie "Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter", initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung.

  • Sagrotan-Kampagne "Gesundes Lernen" unterstützt die Grundschulen

    Sagrotan-Kampagne "Gesundes Lernen" unterstützt die Grundschulen

    Sagrotan baut sein langjährig etabliertes Schulprogramm weiter aus und startet ab April eine breit angelegte Kampagne: "Gesundes Lernen" soll Lehrende und Eltern untsertützen und Grundschulkindern im Unterricht die Bedeutung richtiger Hygiene spielerisch näherbringen.

    Die Entwicklung erfolgte mit den Partnern Friedrich Verlag (Klett Gruppe) und dem HTK Hygiene Technologie Kompetenzzentrum. Das seit 2015 bestehende Schulprogramm von Sagrotan wird in diesem Jahr um eine Handreichung für Grundschullehrende und eine Broschüre für Eltern erweitert, die mit einer Start-Auflage von 70.000 Exemplaren gedruckt wird.

    Die Kampagne wird durch einen Medien-Mix aufmerksamkeitsstark begleitet, um die unterschiedlichen Zielgruppen gleichermaßen abzuholen.

  • 2020 fast 10% weniger Ausbildungsverträge

    Im Jahr 2020 haben rund 465.200 Personen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 9,4 % weniger neue Ausbildungsverträge als 2019.

    Dieses Ergebnis zeigt damit einen deutlichen Effekt der Corona-Krise auf den Ausbildungsmarkt. Zwar sind die Ausbildungszahlen seit Jahren tendenziell rückläufig. Der aktuelle Einbruch ist in seiner Höhe aber bislang einzigartig.

  • Wie die "Generation Z" unsere Welt verändert

    Wie die "Generation Z" unsere Welt verändert

    Die so genannte "Generation Z" steht im Fokus der neuesten Studie von McCANN Worldgroup mit über 30.000 Befragten in 26 Ländern

    Wenige andere Generationen engagieren sich so für eine umweltfreundlichere, nachhaltige und vielfältigere Welt – Internet und Vernetztheit sind ein zweischneidiges Schwert: einerseits ermöglichen sie Aktivismus, andererseits leiden wahre Beziehungen – Gen Z würdigt Marken, die Haltung zeigen und Wandel ermöglichen

    Von Greta Thunberg zu den Fridays for Future, von Instagram Stories zu TikTok – die "Gen Z", die um die Jahrtausendwende Geborenen, verändern die Welt. Wie keine andere Generation zuvor fordern sie, vergangene Fehler zu beheben und die Weichen für eine nachhaltige, vielfältigere Zukunft zu stellen. Die Perspektiven der "Gen Z" in mehr als 26 Märkten und mit über 30.000 Befragten erhebt die neue Studie von Truth Central, der Global Intelligence Unit der McCANN Worldgroup.

  • Kinder und Jugendliche: Regeln für Lebensmittelwerbung werden verschärft

    Werbewirtschaft verabschiedet neue Verhaltensregeln des Deutschen Werberats und will damit den Schutz gegenüber Unter-14-Jährigen verstärken

    Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat die überarbeitete Fassung der Verhaltensregeln über die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel vorgestellt, die am 1. Juni 2021 in Kraft treten wird.

    Die Selbstverpflichtung der Branche für sämtliche Formen der Lebensmittelwerbung soll hierdurch für "einen noch weitergehenden Schutz von Minderjährigen unter 14 Jahren" ausgebaut werden. Sie gilt für kommerzielle Kommunikation wie Werbung in TV, Radio, auf Plakaten und in Zeitschriften, Internet- und Social-Media Werbung, Kooperationen mit Influencern, in sozialen Netzwerken sowie für Werbung auf Video-Plattformen.

  • Digitale Azubi-Kampagne "Mach´s wie wir!" gestartet

    Es wird für viele Ausbildungsbetriebe immer schwieriger, genügend und ausreichend qualifizierte Azubis zu finden. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung dramatisch beschleunigt.

    Die Hamburger Profis der Deutschen Schulmarketing Agentur DSA youngstar haben daher ein innovatives Konzept entwickelt, das jungen Menschen die Berufsorientierung auch unabhängig von Schule ermöglichen soll – nämlich auf Instagram und auf einer eigenen digitalen Plattform unter www.machs-wie-wir.de.

    Unternehmen können auf der Plattform kostenlos ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen.

  • Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört

    Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört

    Junge Menschen klagen in der Corona-Zeit über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen. Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen. Dabei sind sowohl materielle Unterstützung als auch eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen gerade jetzt vonnöten.

    Die Corona-Pandemie stellt die jungen Menschen in Deutschland vor große Herausforderungen. 61 Prozent von ihnen geben an, sich teilweise oder dauerhaft einsam zu fühlen. 64 Prozent stimmen zum Teil oder voll zu, psychisch belastet zu sein. 69 Prozent sind, und sei es nur teilweise, von Zukunftsängsten geplagt. Zudem gibt ein Drittel der Jugendlichen (34 Prozent) an, finanzielle Sorgen zu haben; vor Corona lag ihr Anteil noch bei etwa einem Viertel.

    Auffällig ist zudem, dass Jugendliche mit Geldsorgen öfter Zukunftsängste äußern und sich häufiger psychisch belastet und einsam fühlen als andere junge Menschen. Das geht aus den beiden Befragungen "Jugend und Corona" hervor, die von den Universitäten Hildesheim und Frankfurt/Main durchgeführt und in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung vertiefend ausgewertet worden sind.

  • Jugendliche ärgern sich über Falschnachrichten, Mobbing und Hassreden

    Jugendliche ärgern sich über Falschnachrichten, Mobbing und Hassreden

    Studie zu Messengerdiensten: Die Mehrheit junger Menschen wird in Chats mit Falschnachrichten, Mobbing oder Hassrede konfrontiert

    Messengerdienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal sind aus der Kommunikation junger Menschen nicht mehr weg zu denken. 99 Prozent sind auf solchen Diensten aktiv und nutzen sie dabei so intensiv wie soziale Medien. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland nutzen Messenger mehr als eine Stunde pro Tag zur Kommunikation mit Freunden oder Familie, im Kontext von Schule, Universität oder Beruf sowie zur Unterhaltung.

    23 Prozent nutzen sie sogar mehr als vier Stunden pro Tag. Jedoch informieren sich nur wenige junge Menschen dort auch über das Nachrichtengeschehen oder die Politik. Für diese Zwecke ziehen drei Viertel der jungen Menschen (74 Prozent) soziale Medien vor.

    Das sind die Ergebnisse einer Befragung 14- bis 24-Jähriger zur Nutzung von Messengerdiensten im Auftrag der Vodafone Stiftung.

  • "Generation Z" als Hauptverlierer der Corona-Pandemie?
    (c) ipsos

    "Generation Z" als Hauptverlierer der Corona-Pandemie?

    Die Angehörigen der "Generation Z", also die jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren, fühlen sich stärker als die Älteren durch die Corona-Krise in ihrem persönlichen Wohlergehen beeinträchtigt.

    Das zeigt ein Vergleich der Daten des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), den Ipsos in Kooperation mit Zukunftsforscher Opaschowski kontinuierlich seit 2012 durchführt. Für die Analyse wurden die Daten von jeweils 2.000 Befragten vom Dezember 2020 mit denen vom Dezember 2019 verglichen.

    So zeigt sich beispielsweise, dass die Jüngeren offenbar besonders unter den Kontaktbeschränkungen leiden. Der Anteil der 14 bis 24-Jährigen, die angeben, gute soziale Kontakte zu Freunden zu haben, ist in diesem Zeitraum um zehn Prozentpunkte auf 71 Prozent zurückgegangen. Bei den Kontakten zu Familienmitgliedern liegt die Differenz gegenüber der Befragung vom Dezember 2019 bei acht Prozentpunkten. Ebenso sinkt der Anteil derjenigen, die in gewünschtem Umfang "für andere da sein" können, bei der "Generation Z" um acht Prozentpunkte auf 52 Prozent.

  • Fahrrad-Urlaub begeistert immer mehr Jüngere

    Lieferengpässe bei Fahrrädern, Pop-up-Bikelines, permanente Fahrradstraßen – seit der Corona-Pandemie ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Stunde. Gerade bei Jüngeren hat das Fahrradfahren im letzten Jahr an Bedeutung gewonnen – und auch die Fahrradreise. 44 Prozent der 18-29-Jährigen und 38 Prozent der 30-49-Jährigen können sich einen Fahrradurlaub vorstellen – mehr als in den älteren Zielgruppen.

    Wie die Radreise-Pläne der Deutschen für dieses Jahr aussehen und ob sich die Pandemie auch auf das Interesse der Deutschen an Radreisen ausgewirkt hat, hat der Online-Marktplatz für Radreisen cyclelo in einer repräsentativen Umfrage in Zusammenarbeit mit der INNOFACT AG ermittelt.

  • Der VCD will mehr Jugendliche fürs Fahrrad begeistern
    (c) VCD/ Joerg Farys // DIE.PROJEKTOREN

    Der VCD will mehr Jugendliche fürs Fahrrad begeistern

    Um mehr Schulen und Familien für den Radweg zur Schule zu begeistern, führt der Verkehrsverband VCD schon seit 2006 die Aktion "FahrRad! Fürs Klima auf Tour" durch.

    Familien, Jugendgruppen oder Schulklassen können teilnehmen und alle ihre im Alltag geradelten Kilometer auf der Kampagnen-Website angeben, um bei einer virtuellen Radtour durch Deutschland und Europa voranzukommen. Unterwegs gilt es, spannende Quizfragen und Aufgaben rund um die Themen Radfahren und Klima zu lösen. Auf die besten Gruppen warten jedes Jahr spannende Preise.
    Großer Erfolg

    Seit 2006 haben sich nach Angaben des VCD mehr als 75.000 Teilnehmer per Fahrrad "Fürs Klima auf Tour" begeben. Auf ihren Schul- und Freizeitwegen sind sie weit über 14 Millionen Kilometer geradelt und haben so über 2000 Tonnen CO2 eingespart, die sonst durch Autofahrten entstanden wären.