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Zwei Drittel der Jugendlichen haben digitale sexualisierte Gewalt erlebt

  • Beitrag zuletzt geändert am:März 30, 2026
  • Lesedauer:5 Min. Lesezeit

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlicht Sonderauswertung der Studie Jugendsexualität mit aktuellen Daten zu Erfahrungen junger Menschen mit sexualisierter Gewalt

Viele junge Menschen in Deutschland machen Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt: Rund zwei Drittel (64 %) der 5.855 befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben mindestens eine Form sexualisierter Gewalt ohne Körperkontakt erlebt, knapp ein Drittel (29 %) berichtet zudem von mindestens einer Erfahrung mit sexualisierter Gewalt mit Körperkontakt. Das zeigt eine aktuelle Sonderauswertung der 10. Welle der Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Zu den Formen ohne Körperkontakt zählen z. B. das gezielte Anbahnen sexueller Kontakte mit Minderjährigen im Internet (Cybergrooming), sexualisierte Beleidigungen oder das Zusenden sexueller Bilder oder Filme. Zu den Formen mit Körperkontakt zählen ungewollte bzw. erzwungene körperliche Berührungen oder sexuelle Handlungen. Junge Frauen sind davon doppelt so häufig betroffen wie junge Männer.

Die Daten zeigen außerdem, dass Jugendliche sexualisierte Gewalt häufig durch Gleichaltrige erfahren (sexualisierte Peer-Gewalt) – und dies nicht selten in Anwesenheit oder mit Kenntnis anderer Gleichaltriger. Die meisten Betroffenen vertrauen sich nach der ersten körperlichen Gewalterfahrung mindestens einer anderen Person an. Hier spielen vor allem Freundinnen und Freunde eine wichtige Rolle (51 %), doch auch die Eltern sind relevante Vertrauenspersonen (33 %).

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Studie: Psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen steigt erneut

  • Beitrag zuletzt geändert am:März 18, 2026
  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit

Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem „Deutschen Schulbarometer“ der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schülerinnen und Schüler psychisch belastet (2025: 25 Prozent, 2024: 21 Prozent). Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden Schüler und ihre Eltern befragt.

Die soziale Herkunft ist dabei ein entscheidender Faktor für die mentale Gesundheit: Kinder aus einkommensschwachen Familien berichten überdurchschnittlich häufig von psychischer Belastung (31 Prozent), geringem schulischem Wohlbefinden (29 Prozent) und niedriger Lebensqualität (36 Prozent). Gleichzeitig empfindet fast die Hälfte aller Befragten hohen Leistungsdruck und gibt an, auch am Wochenende für die Schule lernen zu müssen. (mehr …)

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Ausbildungsmarktanalyse 2026: Jetzt wird es für Unternehmen spannend

  • Beitrag zuletzt geändert am:März 9, 2026
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Der Ausbildungsmarkt befindet sich derzeit in einer besonderen Phase. Einerseits verschärft sich der Fachkräftemangel weiter, andererseits ziehen sich einige Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten kurzfristig aus der Ausbildung zurück. Genau daraus entsteht für viele Betriebe eine strategische Chance. Die „DSA Ausbildungsmarktanalyse 2026“ zeigt deutlich: Wer jetzt in Azubimarketing investiert, kann sich einen spürbaren Vorsprung im Wettbewerb um Nachwuchskräfte sichern.

Die langfristigen Entwicklungen sind eindeutig. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst deutlich schneller als das Angebot. Prognosen gehen davon aus, dass Deutschland bis zum Jahr 2035 mit einem Mangel von sieben bis acht Millionen Fachkräften rechnen muss. Besonders stark betroffen sind Branchen wie Handwerk, Technik, Logistik, Pflege oder Gastronomie. Für viele Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, den eigenen Fachkräftenachwuchs frühzeitig zu sichern. Die duale Ausbildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Wer heute nicht ausbildet oder Schwierigkeiten hat, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu erreichen, wird morgen große Probleme haben, offene Stellen zu besetzen.

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