Jugendmarketing

  • E-Commerce ist das neue "Normal"

    14 bis 29jährige kauften in zwei von drei Fällen über Smartphone oder Tablet ein. Social Media und Apps sind für sie nach Suchmaschinen und Onlineshops die wichtigen Informationskanäle vor dem Kauf. Seit 2017 ist allein die Relevanz von Social Media für jüngere Onlinekäufer um 350 Prozent gewachsen.

    Im zweiten Pandemiejahr zeigt sich, wie sehr der E-Commerce zur neuen Normalität für Kunden und Händler geworden ist. Annähernd jeder siebte Euro, der den Deutschen für Haushaltsausgaben zur Verfügung steht, wurde im Jahr 2021 für Waren im E-Commerce ausgegeben. Ein Jahr zuvor war es noch jeder achte. Bereinigt man die Umsätze um Lebensmittel-Einkäufe, hat der E-Commerce mit Waren 2021 sogar jeden fünften Euro auf sich gezogen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Branchenverbands bevh.

  • Studie: Junge Erwachsene setzen auf nachhaltige Ernährung
    Bild (c) vivida bkk

    Studie: Junge Erwachsene setzen auf nachhaltige Ernährung

    Nachhaltigkeit spielt bei der Ernährung der unter 35-Jährigen eine entscheidende Rolle. So stehen bei ihnen nicht nur geringere Mengen Fleisch auf dem Speiseplan. Sie verzehren auch ganz bewusst immer weniger Milch und Eier. Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil der nachhaltig handelnden jungen Erwachsenen, die weniger tierische Milchprodukte zu sich nehmen, von 23 auf 30 Prozent. Das zeigt die Studie "Zukunft Gesundheit" der vivida bkk und der Stiftung "Die Gesundarbeiter". Befragt wurden 1.058 Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren.

    Für 82 Prozent der jungen Erwachsenen bis 35 Jahre spielt eine nachhaltige, gesunde Ernährungsweise eine immer größere Rolle. Damit ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um zwei Prozent gestiegen. "Der Kauf von saisonalem Obst und Gemüse, die Verwendung von Produkten aus der Region und die Verwertung von Lebensmittelresten sind Teil des umweltfreundlichen Lebensstils junger Menschen", sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der vivida bkk. "Anders als ältere Bürger sind sie auch eher bereit, vegetarische und vegane Ernährungsgewohnheiten anzunehmen."

  • FRoSTA meets GTA
    (c) JOM Group

    FRoSTA meets GTA

    Tiefkühlhersteller launcht deutschlandweit erste Werbekampagne in Open-World-Videospiel Grand Theft Auto (GTA)

    Zur Ansprache der jungen Zielgruppe setzt die JOM Group, Agentur für hybride Marketingkommunikation, seit diesem Jahr den marktführenden Hersteller von Tiefkühlgerichten FRoSTA aufmerksamkeitsstark auf der bekanntesten Livestreaming-Plattform Twitch in Szene. Dafür wurden schon einige Werbeintegrationen mit den in der Zielgruppe bekannten Streamern Trymacs und Amar durchgeführt.

    Während die Streamer ihre Community mit Gaming-Streams unterhielten, bereiteten sich diese in den sogenannten "FRoSTA-Tiefkühlpausen" unterschiedliche Gerichte von FRoSTA zu. In Zusammenarbeit mit MediaTotal, Full-Service-Agentur für die neue Welt des Entertainments, entwickeln die JOM Group und FRoSTA die Konzepte für die Twitch-Kampagnen.

    Jetzt geht der Tiefkühlhersteller mit In-Game-Advertising den nächsten Schritt: Die JOM Group bringt die Gerichte mittels „FRoSTA-Shops“ in der Gaming-Welt des Open-World-Videospiels Grand Theft Auto (GTA) auch in die virtuellen Supermarktregale – diese Werbeintegration auf dem Immortal-Roleplay-Server von GTA ist die erste seiner Art in Deutschland.

  • Schülerin aus Bayern gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

    Kunst gegen Komasaufen: Isabella Adelt aus Würzburg in Bayern gewinnt den bundesweiten Plakatwettbewerb "bunt statt blau" 2021. Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler hatten sich in diesem Jahr an der Präventionskampagne der DAK-Gesundheit zum Thema Alkoholmissbrauch beteiligt.

    Seit dem Start von "bunt statt blau" 2010 gestalteten nach Angaben der DAK insgesamt rund 115.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren kreative Plakate gegen das exzessive Rauschtrinken.

  • The Winner Takes It All: "Mach’s wie wir!"

    Ein raffinierter Weg für Unternehmen neue Auszubildende zu finden ist das Recruiting über Social Media – insbesondere über Instagram. Über die Plattform lassen sich eine attraktive Arbeitgeber-Marke aufbauen und die jungen angehenden Azubis direkt ansprechen.

    Ein besonders innovatives Konzept hat die Hamburger Schulmarketing Agentur DSA youngstar bereits Anfang des Jahres vorgestellt: Die bundesweite Ausbildungskampagne "Mach‘s wie wir!". Dort werden in spannenden 120-Sekunden-Videos Schulabgängern unterschiedliche Berufe vorgestellt. Der Auftritt ist authentisch und jung und holt die Zielgruppe dort ab, wo sich die zukünftigen Fachkräfte aufhalten.

  • Leonie Hanne ist Deutschlands wertvollste Influencerin

    Leonie Hanne ist Deutschlands wertvollste Influencerin

    Bild: (c) Batten & Company GmbH

    Das zeigt eine aktuelle Analyse von Batten & Company. Die Top-Platzierte Leonie Hanne erreicht dabei einen beachtlichen Markenwert von 10,9 Millionen Euro, dicht gefolgt von Pamela Reif mit 10,4 Millionen Euro und Caro Daur mit 8,0 Millionen Euro. In Sachen Markenwert können die deutschen Social-Media-Stars damit bereits mit den Top-Spielern der deutschen Fußballliga mithalten. Die insgesamt erfolgreichsten Influencer sind im Bereich Fashion & Lifestyle zu finden.

    Bislang fehlten verlässlichen Angaben zum Wert der Personenmarken von Influencern. Um den Markenwert der Influencern valide einordnen zu können, nutzten die Studininitiatoren das von Batten & Company entwickelte und geprüfte BEVA-Verfahren zur Bestimmung von Markenwerten. Es kombiniert Marktforschungs- und Finanz-Daten und berücksichtigt somit die Zielgruppenwahrnehmung sowie den finanziellen Erfolg der Social Media Stars. Erstmalig wurde ein solcher Ansatz auf Influencer angewendet, um sie valide miteinander vergleichen zu können.

  • EDEKA startet Ausbildungskampagne auf TikTok
    (C) EDEKA

    EDEKA startet Ausbildungskampagne auf TikTok

    Der Händler EDEKA hat eine Social-Media-Ausbildungskampagne auf TikTok gestartet. Dafür hat sich EDEKA die Unterstützung von zwei Influencern gesichert, die auf der beliebten Social-Media-Plattform TikTok kreative und witzige Inhalte produzieren.

    Die Follower haben während der gesamten Kampagne die Möglichkeit, mit den beiden Influencern zu interagieren. Am Ende entscheidet die Community, wer die Challenge gewinnt.

  • Jeder dritte Jugendliche shoppt über Social Media

    Online-Shopping gehört längst zum Alltag. Doch wie sieht es mit dem Einkaufen über soziale Netzwerke aus? 20 Prozent der Deutschen geben an, schon einmal auf "Social Shoppingtour" gewesen zu sein, etwas mehr als 2020 (18 Prozent). 22 Prozent können sich Social Shopping vorstellen.

    Unter Befragten im Alter von 18 bis 24 Jahren ("Generation Z") haben 32 Prozent schon einmal über soziale Netzwerke eingekauft, unter Befragten im Alter von 25 bis 39 Jahren ("Millennials") liegt der Anteil bei 30 Prozent.

  • Jugendliche ändern ihr Shopping-Verhalten in der Pandemie

    Während viele Menschen im vergangenen Jahr ihre Ausgaben auf das Nötigste beschränkt haben, nehmen scheinbar viele junge Menschen die Pandemie zum Anlass, um sich auch mal etwas zu gönnen: 37 Prozent der 16- bis 29-Jährigen haben in den vergangenen Monaten deutlich mehr eingekauft.Das zeigt die "BVDW-Trendstudie 2021".

    Grundlage der Studie waren Umfragen im Juli 2020, im April 2021 sowie im Juli 2021. Befragt wurden jeweils rund 3.000 Nutzer digitaler Medien-Angebote. Die Ergebnisse sind Online-repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bildung.

  • Mehr Fastfood, Rückzug ins Private

    "Young Fastfood-Studie 2021": Pandemie ändert Essverhalten gravierend.
    Die Corona-Pandemie hat das Essverhalten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gravierend verändert. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 kochen in Deutschland 37% der 16- bis 29-Jährigen mehr selbst zu Hause, 23% nutzt Lieferservice-Angebote häufiger und knapp über ein Fünftel isst deutlich mehr süße und saure Snacks. In Österreich sind die Ergebnisse ähnlich.

    Das sind Ergebnisse der "Young Fastfood Studie 2021". Grundlage der Studie sind Interviews mit insgesamt 2.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (1.000 Befragte in Deutschland und 1.000 Befragte in Österreich) im Alter von 16 bis 29 Jahren. Die Studie ist repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Bildung und Region.

  • Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

    Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

    Veröffentlichung der "JIM-Studie 2021" zur Mediennutzung von Jugendlichen: Anstieg an Desinformationen und Beleidigungen im Netz 

    Die Suche nach Informationen und Nachrichten spielt nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Rolle, ist aber in der Diskussion um Fake News und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen weiter in den Vordergrund gerückt. Fragt man die Jugendlichen nach relevanten aktuellen Themen, so stehen der Klimawandel und die Corona-Situation im Fokus. Bei der Frage nach ihren drei wichtigsten Nachrichtenquellen, nennt ein Drittel der Zwölf- bis 19-Jährigen das Fernsehen (32 %), jeweils jede/-r fünfte Jugendliche das Radio (22 %) und das Internet (21 %).

    Dies sind Ergebnisse der "JIM-Studie 2021" (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Für die repräsentative Studie wurden vom 1. Juni bis 11. Juli 2021 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt.

  • Die Stimmung der Jugend erholt sich kaum

    Der Schock von 21 Monaten Corona-Pandemie sitzt in der jungen Generation tief. Das zeigt die dritte aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland". Sie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 14- bis 29-Jährigen von Ende Oktober 2021.

    Immer noch leiden viele von ihnen unter psychischen Belastungen. Sie beklagen den Kontrollverlust bei ihrer Alltagsgestaltung, den persönlichen Beziehungen und der Bildungs- und Berufslaufbahn. Doch ihre größten Zukunftssorgen sind die Auswirkungen des Klimawandels und die unsichere wirtschaftliche Zukunft mit schwindender Aussicht auf eine funktionierende Alterssicherung. Die Lösung dieser Probleme erwarten sie von der Politik. Die Studienreihe des Jugendforschers Simon Schnetzer und Co-Autors Prof. Dr. Klaus Hurrelmann bietet tiefe Einblicke in die junge Gedankenwelt.