Mediaplanung

  • Medienstudie: Video wächst zulasten von Audio

    Die Tendenz zum Zeitsouveränen setzt sich kontinuierlich fort: Die unter 30-Jährigen verbringen bereits 59 Prozent ihrer Audio-Zeit auf diese Art und Weise – vor allem mit Musik über Streaming-Dienste oder YouTube. In der Gesamtbevölkerung liegt der Anteil der zeitsouveränen Nutzung bei 25 Prozent. Das zeigt die ARD/ZDF-Studie "Massenkommunikation Trends 2021".

    Auch die Streaming-Dienste und Mediatheken bauen ihre Reichweite weiter aus, vor allem im mittleren Alterssegment. Aber auch die Zahl der älteren Nutzerinnen und Nutzer wächst. Podcasts legen innerhalb eines Jahres in der Reichweite deutlich zu. Insgesamt nutzen die Deutschen im Schnitt mehr als sieben Stunden pro Tag Medien – am häufigsten Bewegtbild vor Audio und deutlich vor Text.

  • BioMarkt bringt eigenes Nachhaltigkeits-Magazin für Kinder
    © TERRITORY

    BioMarkt bringt eigenes Nachhaltigkeits-Magazin für Kinder

    Ein Schritt hin zu einer besseren Welt – von Anfang an: Für den BioMarkt Verbund launcht die TERRITORY Agentur für Markeninhalte ein Nachhaltigkeits-Magazin speziell für Kinder.

    "KREOmi" erscheint quartalsweise in einer Auflage von 190.000 Exemplaren und liegt kostenlos in den Märkten des BioMarkt Verbundes aus. Inhaltlich behandelt es das jeweilige Oberthema des BioMarkt Magazins "KREO", das TERRITORY ebenso für den BioMarkt Verbund umsetzt. "KREOmi" soll dabei ganz zugeschnitten auf die Lesebedürfnisse der Kids sein.

    Der neue Titel soll sechs- bis zwölfjährigen Kindern wichtige Aspekte rund um die Themen Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft näher bringen. Schwerpunkt des ersten 24-seitigen Premierenmagazins ist das Thema Wasser in allen Facetten: Wie kommt das Wasser in den Hahn? Wieviel Wasser steckt in einem T-Shirt oder in einem Stück Fleisch? Was kann schwimmen, was geht unter?

  • Pay-TV und bezahlte Videoinhalte wachsen stark

    Der Markt für Pay-TV und bezahlte Videoinhalte entwickelt sich mit hoher Dynamik weiter. VAUNET, Spitzenverband der privaten audiovisuellen Medien in Deutschland, dokumentiert diese Entwicklung mit der Publikation "Pay-TV und Paid-VoD in Deutschland 2020/2021".

    Die Gesamtumsätze von Pay-TV und Paid-VoD erreichten 2020 ein Gesamtvolumen von 4,2 Milliarden Euro (2019: 3,8 Mrd. Euro), für 2021 wird ein weiterer Anstieg auf rund 4,5 Milliarden Euro prognostiziert. Umsatzstärkstes Segment bleibt Pay-TV mit 2,1 Milliarden Euro, das Wachstum wird von Video-on-Demand (VoD) getrieben. Größtes On-Demand-Einzelsegment ist Subscription-Video-on-Demand (SVoD) mit einem Umsatzvolumen von 1,6 Milliarden Euro in 2020 (2019: 1,2 Mrd. Euro).

  • Jeder Dritte gibt nach Corona mehr Geld aus

    Jeder Dritte gibt nach Corona mehr Geld aus

    Integral Ad Science (IAS) hat den Report "Pandemie-Effekte: Wie sich die Prioritäten im Konsumentenverhalten verändern" veröffentlicht. Die Studie untersucht, wie sich das Verhalten und die Ausgabengewohnheiten der deutschen Konsument:innen mit der Lockerung der COVID-19-Beschränkungen verändern werden, und liefert Marketern Erkenntnisse darüber, wie sie die Konsument:innen am besten über digitale Kanäle ansprechen können.

    Wie die Studie zeigt, wird digitale Werbung für die künftige Einkaufsrecherche immer wichtiger. Deutsche Konsument:innen wünschen sich beim Online-Shopping sichere, passende und kontextsensitive Werbeformate. Und die durch Corona veränderten Gewohnheiten etablieren sich in der neuen Normalität.

  • "Kids-Medien-Kompass": Acht von zehn 4- bis 13-Jährigen lesen Kindermagazine

    Erstmals ist der "Kids-Medien-Kompass", die neue Studie der Blue Ocean Entertainment AG, erschienen. Die Studie untersucht die Leserschaft und Nutzung von Kindermagazinen in Deutschland. Außerdem liefert sie Strukturdaten zu Zielgruppen, ihren Vorlieben, Interessen und Wünschen (wir berichteten).

    Im ersten Jahr besteht die Erhebung aus zwei Säulen: Einerseits einer unabhängigen repräsentativen Studie von Forsa mit über 2.500 beteiligten Kindern und Jugendlichen zwischen 4 und 13 Jahren. Andererseits der Auswertung von über 11.500 Fragebögen einer breit über das Blue-Ocean-Portfolio ausgerollten Leserbefragung.

    Die Kernergebnisse der repräsentativen Forsa-Umfrage lauten: 83 Prozent aller Kinder und Jugendlichen lesen Kindermagazine, 44 Prozent aller Magazine werden von Erwachsenen mitgelesen, und im Schnitt generiert eine Kinderzeitschrift so 2,79 Kontakte pro verkauftem Exemplar.

  • Einfluss der Influencer auf Twens am stärksten

    Nie zuvor übten Influencer in den sozialen Medien einen stärkeren Einfluss auf Kaufentscheidungen aus: Innerhalb eines Jahres haben 21 Prozent der deutschen Internet-Nutzer ab 16 Jahren mindestens einmal ein Produkt gekauft, weil es von einem YouTuber beworben wurde. Am stärksten ist der Einfluss bei Jugendlichen im Alter von 20 bis 30, den so genannten "Twens".

    18 Prozent hörten bei der Auswahl von Anschaffungen und Dienstleistungen nach eigenen Angaben auf den Rat von Instagrammern. Auch Blogger und andere Social-Media-Promis verleiten kräftig und mehr denn je zum Geldausgeben. Das zeigt der aktuelle "Social-Media-Atlas 2021" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.

  • YouTube erobert die Spitze zurück, TikTok wächst am stärksten

    YouTube hat sich die Krone des beliebtesten Social-Media-Dienstes zurückerobert: Sieben von zehn Onlinern ab 16 Jahren nutzen aktuell Googles Do-it-yourself-Videoportal. Nur zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – aber das reicht, um den Social-Media-Thron von  WhatsApp zurückzuerobern.

    Der Marktanteil des Messengers aus dem Hause Zuckerberg liegt unverändert bei 69 Prozent. Auf dem dritten Rang folgt als Plattform der älteren User Facebook, das weiterhin von 60 Prozent genutzt wird. Während die "großen Drei" damit weitgehend auf der Stelle treten, konnten die kleineren Dienste ihre Nutzergemeinden überdurchschnittlich ausbauen. Das zeigt der aktuelle Social-Media-Atlas 2021 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.

  • Podcast: jeder zweite "Heavy User" ist unter 30
    Chart: Julep/ Podcast-Studie 2021. Mit freundlicher Genehmigung

    Podcast: jeder zweite "Heavy User" ist unter 30

    Der Podcast-Vermarkter Julep hat zusammen mit der Mediaagentur Pilot eine große Podcast-Studie mit 10.000 Teilnehmer:innen durchgeführt. In der Studie wurden die Mediennutzung, das Podcast-Nutzungsverhalten, die Werbeakzeptanz und Nutzungs-Motive untersucht.

    Wie sich zeigt, gibt es je nach Altersgruppe und Geschlecht Genre-Präferenzen. So werden beispielsweise Wirtschafts- und Nachrichten Podcasts vorwiegend von Männern zwischen 30 und 49 Jahren gehört. Das Genre True Crime hingegen ist am beliebtesten bei weiblichen Hörerinnen zwischen 16 und 29 Jahren.

  • Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle
    (c) KIM Studie 2020/ mpfs

    Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle

    KIM-Studie 2020: Inzwischen haben 44% der Haushalte mit Kindern ein Abo eines Streaminganbieters. Mit einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 24 Minuten haben Netflix & Co. einen klaren Platz im Medienalltag von Kindern erobert.

    Das Thema Digitalisierung, Mediennutzung und Medienkonsum von Kindern ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie noch stärker in den Vordergrund gerückt. Zum Zeitpunkt der Befragung für die KIM-Studie im frühen Herbst 2020 waren die Kinder zum größten Teil wieder im Präsenzunterricht, drei Viertel der Schüler:innen hatten aber bereits Erfahrungen mit Homeschooling gemacht.

    Das Fernsehen ist weiterhin die häufigste mediale Freizeitbeschäftigung der Kinder, 70 Prozent sehen täglich fern. 68 Minuten werden im Durchschnitt täglich für die klassische Fernsehnutzung verwendet. Dabei dient Fernsehen auch der Wissensvermittlung, die Hälfte der Sechs bis 13-Jährigen sehen sich Wissensformate an, 27 Prozent Nachrichtensendungen.

  • YouTube erobert die Spitze zurück, TikTok wächst am stärksten

    YouTube hat sich die Krone des beliebtesten Social-Media-Dienstes zurückerobert: Sieben von zehn Onlinern ab 16 Jahren nutzen aktuell Googles Do-it-yourself-Videoportal. Nur zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – aber das reicht, um den Social-Media-Thron von  WhatsApp zurückzuerobern.

    Der Marktanteil des Messengers aus dem Hause Zuckerberg liegt unverändert bei 69 Prozent. Auf dem dritten Rang folgt als Plattform der älteren User Facebook, das weiterhin von 60 Prozent genutzt wird. Während die "großen Drei" damit weitgehend auf der Stelle treten, konnten die kleineren Dienste ihre Nutzergemeinden überdurchschnittlich ausbauen. Das zeigt der aktuelle "Social-Media-Atlas 2021" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.

  • Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel
    Bild: AOK-Mediendienst. Mit freundlicher Genehmigung.

    Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

    Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

    Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

    Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

  • "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten
    Bildrechte: dpa

    "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten

    Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart scheinbar eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren.

    Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen.

    Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie "Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter", initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung.