Mediaplanung

  • Corona verändert Mediennutzung

    Mediatheken boomen: Anteil der täglichen Nutzer steigt um 55 Prozent-  Lineares TV wieder gefragt: 44 Prozent der Deutschen schauen derzeit mehr Fernsehen

    Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt dafür, dass sich das Leben derzeit vor allem in den eigenen vier Wänden abspielt. Die aktuelle Situation wirkt sich auch auf unseren Medienkonsum aus.

    Sogar die jungen Zielgruppen, bei denen der TV-Konsum bisher ebenso kontinuierlich wie deutlich abgenommen hatte, entdecken derzeit das lineare TV wieder für sich.

  • Neue Studie zeigt: Werbung in Podcasts ist nicht beliebt, wird aber akzeptiert

    Podcasts erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Für Anbieter des Audio-Formats stellt sich folglich die Frage des richtigen Finanzierungsmodells. Welches wird von Hörern eher akzeptiert? Und nach welchen Kriterien werden Podcasts generell ausgewählt? Dies untersuchte jetzt eine neue Studie der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners*.

    Das Audio-Format Podcast hat sich als Medium längst fest etabliert. Und das Angebot wächst stetig. Die Ergebnisse einer Kurzstudie* von Simon-Kucher zeigen: 54 Prozent geben an, grundsätzlich Podcasts zu hören, 74 Prozent davon mindestens ein Mal pro Woche. Im Durchschnitt werden drei Podcast-Serien regelmäßig konsumiert. Aktuell ist der Großteil der Formate noch kostenlos verfügbar.

    "Für Anbieter von Podcasts und Plattformen ergeben sich daher große Potenziale in der Monetarisierung. Sie sollten sich dringend mit der Frage nach dem richtigen Finanzierungsmodell beschäftigten", so Lisa Jäger, Medienexpertin und Partnerin bei Simon-Kucher.

  • Neues Kindermagazin "echt jetzt?" für bundesweit 60.000 Grundschulkinder

    Neues Kindermagazin "echt jetzt?" für bundesweit 60.000 Grundschulkinder

    Kostenfreies Angebot für dritte und vierte Klassen an 1.000 Schulen / Vier Ausgaben in den kommenden beiden Schuljahren / Gemeinsames Pilotprojekt von Stiftung Lesen, Stiftung "Haus der Kleinen Forscher" und Dieter Schwarz Stiftung

    Ab sofort können Lehrkräfte von dritten und vierten Klassen das neue Kindermagazin "echt jetzt?" für ihre Schülerinnen und Schüler bestellen: www.echtjetzt-magazin.de. Ermöglicht durch die Unterstützung der Dieter Schwarz Stiftung haben die Stiftung Lesen und die Stiftung "Haus der Kleinen Forscher" gemeinsam eine Zeitschrift entwickelt, die MINT-Themen mit Leseförderung verbindet. Das kostenfreie Angebot steht nach den Sommerferien insgesamt 1.000 Schulen zur Verfügung.

  • Musik-Streaming: Podcasts sind der Hit bei jungen Menschen

    Musik-Streaming: Podcasts sind der Hit bei jungen Menschen

    Fast jeder zweite Musikstreaming-Nutzer unter 25 Jahren konsumiert über seinen Anbieter auch Podcasts. Mit 47 % sind Podcasts damit in dieser Altersgruppe – nach Musik – das meistgenutzte Streaming-Format.

    Das zeigt eine aktuelle Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts EARSandEYES, das im November und Dezember 2019 eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe von 1.500 Menschen in Deutschland zu ihren Streaming-Gewohnheiten befragt hat.

    Podcasts sprechen demnach vor allem junge Menschen an: Während bei den 18- bis 24-Jährigen nahezu jeder Zweite entsprechende Formate konsumiert, sinkt dieser Anteil kontinuierlich mit fortschreitendem Alter. Ab 45 Jahren gehören Podcasts schließlich nur noch bei jedem fünften Streaming-Anwender zum Repertoire (21 %).

  • Neues Politik-Videoformat "represent" von ZEIT ONLINE und funk

    Ab sofort erscheint jeden Mittwoch eine Folge des neuen Politik-Videoformats "represent" auf YouTube, zeit.de und funk.net.

    "represent" will zeigen, wie Themen, die jungen Menschen wichtig sind, im Bundestag diskutiert und umgesetzt werden. Wie stehen die Parteien zu den Fragen, die die Jugend bewegen? Wer repräsentiert ihre Interessen? Dazu werden Fakten geprüft, Politiker-Sprache entschlüsselt und Hintergründe erklärt.

  • "Not all reach is equal" – Bewegtbildwerbung wirkt digital ganz anders

    Wirkt ein Werbespot auf allen Plattformen gleich? Und wenn nicht, warum? Welche inneren Motive bestimmen die Mediennutzung? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für eine erfolgreiche Marketing- und Mediaplanung? Das sind zentrale Fragestellungen von "Video Impact".

    Die Metastudie will anhand von vier Grundlagenstudien ein umfassendes Bild der Wahrnehmung und Wirkung von Bewegtbildwerbung liefern. Die Autoren sind Guido Modenbach, Geschäftsführer von SevenOne Media, und Gerald Neumüller, Director Research von SevenOne Media.

    Zentrales Ergebnis: Die verschiedenen Videoplattformen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Reichweiten, sondern auch in ihren Rezeptionsvoraussetzungen – und erzielen somit unterschiedliche Werbewirkung. Beispeilsweise zeigen sich in dem für das lineare Fernsehen typischen "Lean-back-Modus" grundlegende Unterschiede in der Verarbeitung von Programm und Werbung verglichen mit dem für Facebook und YouTube typischen "Lean-forward-Modus".

  • Egmont bringt "Barbie dreamhouse adventures-Magazin"

    Die Neuerscheinung „Barbie dreamhouse adventures“ heißt Leserinnen ab 28.01. in Barbies Traumvilla willkommen.

    Das Magazin bietet quartalsweise lustige Rätsel und tolle Ausmalseiten, leckere Rezepte und spannende Spiele auf Mädchen im Alter von vier bis sieben Jahren. Obendrein enthält das Heft eine Traumvilla als Bastelvorlage sowie passend dazu eine zehnseitige Mitmachgeschichte.

  • Disney+ zieht Startdatum in Europa nach vorne

    Der Streaming-Service startet bereits am 24. März in UK, Irland, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz

    Der Bereich "Direct-to-Consumer and International" (DTCI) der Walt Disney Company hat den 24. März als neues Startdatum für den Streaming-Service Disney+ in West-Europa festgelegt. Auch die Preisgestaltung wurde mit 6,99 EUR im Monat und 69,99 EUR im Jahr bestätigt.

  • Netflix ist beliebter als Amazon Prime Video

    Netflix rangiert in der Gunst der Zuschauer vor Amazon Prime Video: Fast jeder Vierte nutzt hierzulande den Streaming-Dienst, der für Serien wie "Stranger Things" und "Haus des Geldes" bekannt ist. Amazon Prime Video liegt mit 15 Prozent deutlich dahinter.

    YouTube verweist jedoch beide kostenpflichtigen Video-on-Demand-Dienste auf die Plätze: In der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre, die in TV-Haushalten lebt, haben 51 Prozent das Videoportal in den letzten vier Wochen genutzt. Das sind Ergebnisse aus der aktuellen Studie "TV-Plattform 2019-II", die Kantar im Auftrag der AGF Videoforschung erstellt hat.

  • WhatsApp: Hohe Reichweiten und (noch) beschränkte Erlösquellen

    WhatsApp: Hohe Reichweiten und (noch) beschränkte Erlösquellen

    Bild © Denys Prykhodov / stock.adobe.com (bearbeitet)

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass WhatsApp seine Dominanz unter den in Deutschland genutzten Messenger-Diensten weiter ausgebaut hat. Es gibt eine signifikante Zahlungsbereitschaft für den seit 2016 kostenlosen WhatsApp-Service, aber nur ein schwaches Interesse der Endnutzer an Business-Zusatzleistungen. Personalisierte Werbung könnte ein Risiko für die Kundenbeziehung sein.

    Das zeigt die aktuelle Studie "Pricing Lab 2019" von Rogator und exeo.

    Im Frühjahr 2014 sorgte WhatsApp weltweit für Schlagzeilen, als Facebook seine bis dato größte Firmenübernahme ankündigte: Für das junge Unternehmen mit 55 Mitarbeitern und ca. 450 Mio. Kunden bezahlte Facebook etwa 19 Mrd. USD. Seither ist WhatsApp weiter stark gewachsen, und zwar auf mehr als 1,5 Mrd. Nutzer weltweit. Ein Grund für das beschleunigte Wachstum ist die Überführung des Messenger-Dienstes von einem Abo-Modell in ein für den Nutzer kostenloses Modell. Damit wurde die bisher wichtigste Einnahmequelle geschlossen. Offen ist, ob im Business-Bereich Erlösquellen erschließbar sind und diese auf Verbraucherakzeptanz stoßen.

  • "SPIEGEL" startet Bildungsinitiative

    "SPIEGEL" startet Bildungsinitiative

    Die SPIEGEL-Gruppe startet die Bildungsinitiative "SPIEGEL Ed" zur Stärkung von Medien- und Nachrichtenkompetenz

    Spiegel und die Schwarzkopf-Stiftung "Junges Europa" wollen mit der Plattform "Spiegel Ed" die Medienkompetenz von Jugendlichen schulen. Das gemeinnützige Angebot richtet sich an Lehrer und Schüler ab der 8. Klasse. Angeboten werden Lernmaterialien, Erklärvideos und Workshops mit "Spiegel"-Journalisten.