Schulmarketing

  • Mädchen bekommen weniger Taschengeld als Jungen

    Frauen und Männer werden in Deutschland nicht nur im Berufsleben unterschiedlich vergütet, schon Mädchen und Jungen bekommen im Kinder- und Jugendalter unterschiedlich viel Taschengeld zur Verfügung gestellt.

    Erhalten Jungen im Alter von 4 bis 13 Jahren im Schnitt 15,34 Euro Taschengeld pro Monat, bekommen Mädchen dieser Altersgruppe im gleichen Zeitraum nur 13,76 Euro – und damit rund 11,5 Prozent weniger als die Jungen.

    Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage für den ersten "Kids-Medien-Kompass" im Auftrag der Blue Ocean Entertainment AG, einem Stuttgarter Burda Unternehmen (wir berichteten) . Der nach eigenen Angaben führende Kinderzeitschriftenverlag (u.a. "LEGO NINJAGO", "Die drei ??? Kids", "WAS IST WAS") ließ in diesem Jahr erstmals 2.515 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 13 Jahren für eine eigene Studie befragen.

  • Großer Andrang bei den "Schulstartboxen"

    Im Jahr 2020 haben sich 50.000 Grundschüler:innen in Deutschland zu Nikolaus über kostenlose Geschenke gefreut. Zu Ostern 2021 waren es bereits 75.000 Kinder. Zum Schulstart im Sommer werden nun 100.000 Grundschüler:innen mit 1.000 kostenlosen "Schulstartboxen" überrascht werden. Eine Erfolgsgeschichte – auch und gerade während Corona.

    Möglich macht dies die Schulmarketing-Agentur DSA youngstar aus Hamburg, die sich während der Corona-Pandemie für Schulen besonders stark gemacht hat. Und die Schulen danken es den Marketing-Profis – innerhalb von wenigen Tagen waren die 1.000 Boxen ausverkauft.

  • Beste Schülerfirma Deutschlands heißt "townaround"
    (c) Junior-Wettbewerb/ townaround

    Beste Schülerfirma Deutschlands heißt "townaround"

    Die Schülerfirma townaround vom Gymnasium am Silberkamp in Peine hat sich beim digitalen "JUNIOR Bundeswettbewerb" gegen 16 starke Konkurrenten durchgesetzt und wurde von der Jury als "Bestes JUNIOR Unternehmen 2021" ausgezeichnet.

    "townaround" hat sich damit das begehrte Ticket für das Europafinale der Schülerfirmen gesichert und wird für Deutschland im Juli gegen Schüler-Start-ups aus 35 verschiedenen Ländern antreten.

    Die bundesweiten "JUNIOR Programme" bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr eigenes Start-up in der Schule zu gründen. Seit 1994 gab es nach Angaben der Veranstalter über 112.000 Teilnehmer am Programm und über 8.000 "Junior"-Firmen.

  • Jugend forscht: "Zufällig genial?" – Auftakt zur 57. Wettbewerbsrunde

    Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

    Unter dem Motto "Zufällig genial?" startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2022 spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

    Jugend forscht ermutigt alle Jungforscherinnen und Jungforscher, sich der Herausforderung zu stellen, zu forschen und zu experimentieren, zu tüfteln und zu erfinden – und dem Zufall Raum zu geben. Für alle interessierten Kinder und Jugendlichen gilt: Wenn Du mitmachen willst, musst Du kein zweiter Thomas Edison sein, aber mit Neugier, Kreativität und auch Beharrlichkeit Dein Ziel verfolgen. Und vielleicht entsteht dabei ganz zufällig ein genialer Gedanke oder eine bahnbrechende Idee.

  • 20 Jahre "Jugend debattiert"

    "Jugend debattiert" feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag

    Das Bundesfinale "Jugend debattiert 2021" hat am 19. Juni hybrid in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin stattgefunden. Acht Jugendliche aus sechs Bundesländern stritten in zwei Debatten miteinander – via Livestream übertragen und auf Großbildschirm für die Jury und die Gäste vor Ort. Im Zentrum der Finaldebatten standen die Mietzuschüsse für Menschen in Pflegeberufen und der Schutz von jüdischen Einrichtungen in Deutschland.

  • Neue Kampagne "Klassenfahrt – aber sicher"
    Foto: Bündnis Schul- und Klassenfahrten

    Neue Kampagne "Klassenfahrt – aber sicher"

    Über 60 Verbände, Vereine, Veranstalter und Anbieter von Unterkünften setzen sich für baldige Wiederaufnahme von Klassenfahrten auf Basis erprobter Hygiene- und Testkonzepte ein. Als "Bündnis Schul- und Klassenfahrten" wollen sie umfangreiche Information und Aufklärung bieten und wollen so Eltern, Lehrer, Politik und Schüler motivieren, jetzt mit der Planung der nächsten Klassenfahrt zu beginnen.

    "Sicherheit und Gemeinschaft stehen im Vordergrund", betont Carsten Herold, Vorstandsvorsitz im Bundesverband führender Schulfahrtenveranstalter, "wer jetzt mit den Planungen für die nächste Klassenfahrt beginnt und dabei die umfassenden Hygiene- und Sicherheitskonzepte berücksichtigt, handelt absolut verantwortungsvoll und vorausschauend."

  • Countdown zum #wirfürschule Hackathon 2021

    Schule und Bildung sind ein Thema, das unsere Gesellschaft bewegt wie kaum ein anderes. "Wie sieht die Schule von Morgen aus?", "Was und wie sollten Kinder in Zukunft lernen?", "Was muss ein zukunftsfähiges Bildungssystem im 21. Jahrhundert leisten beziehungsweise welche Kompetenzen sollte es vermitteln?" -solche und ähnliche Fragen stellen sich nicht nur Politiker:innen und Pädagog:innen, sondern auch immer mehr Eltern und Schüler:innen.

    Grund genug, sie in einem offenen Diskussionsforum konzentriert zu diskutieren und vor allem neue Lösungen zu finden – dem #wirfürschule Hackathon, der im letzten Jahr erfolgreich Premiere feierte und in wenigen Tagen unter dem Motto "Lasst uns Zukunft in die Schule bringen" in die zweite Runde geht.

    Zum Förderkreis des Hackathons zählen die Firmen und Organisationen accenture, die Bayerische, Capgemini, Deutsche Bahn, Dieter Schwarz Stiftung, Procter & Gamble, SAP, Slack, Vodafone Stiftung Deutschland, Ströer und Wacom. Dabei ist seit neuestem auch der Konferenzdienstleister Zoom.

  • Corona stresst drei Viertel der Schüler
    (c) Christian Wyrwa; Quelle: KKH

    Corona stresst drei Viertel der Schüler

    Umfrage: Angst vor beruflicher Zukunft und psychischen Störungen

    Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche sind in ihrem Alltag Stress und hohen Belastungen ausgesetzt. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse steht ein Drittel der Sechs- bis 18-Jährigen dauerhaft unter Druck.

    Die Corona-Krise hat die Situation noch einmal verschärft: 77 Prozent der rund 1.000 befragten Mütter und Väter sagen, dass die Pandemie ihr Kind belastet und zusätzlichen Stress auslöst. In der Gruppe der Eltern von Zehn- bis Zwölfjährigen haben dies sogar 83 Prozent beobachtet. Viele Eltern befürchten durch die Krise zudem langfristige negative Folgen für ihr Kind.

  • "Mach’s wie wir!" – Digitale Berufsorientierung nimmt Fahrt auf

    "Mach’s wie wir!" – Digitale Berufsorientierung nimmt Fahrt aufFür Ausbildungsbetriebe wird es immer schwieriger, genügend und ausreichend qualifizierte Azubis zu finden. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 11% weniger neue Berufsausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Für 2021 muss mit einem weiteren deutlichen Rückgang gerechnet werden, denn die Berufsorientierung ist in vielen Schulen ausgesetzt.

    Dass es immer weniger Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze gibt, kann man seit 15 Jahren beobachten. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung nun dramatisch beschleunigt. Und auch für die Schulabgänger wird es nicht einfacher: Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Viele wissen zudem nicht, welche Möglichkeiten die duale Berufsausbildung ihnen bietet.

  • "Kinderwelten 2021": Familien im Lockdown und die Auswirkungen von Corona

    "Kinderwelten 2021": Familien im Lockdown und die Auswirkungen von Corona

    Familien müssen sich in Zeiten von Corona ganz besonderen Herausforderungen stellen. Die tägliche "Achterbahn der Gefühle" und die damit einhergehenden Veränderungen im Alltag beleuchtete Anne Zimmer (DATA Alliance / Mediengruppe RTL) im Rahmen der Fachtagung "Kinderwelten" von Ad Alliance und SUPER RTL.

    Die qualitative Studie "@home – Lernen, Zanken, Kuscheln" zeigt auf, wie es Familien im Lockdown ging und welche Themen und Herausforderungen Eltern – und besonders die Mütter – zu meistern hatten.

    Die Studie macht deutlich, dass Eltern, vor allem Mütter, oft aufgrund der Umstände ihren Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen verspüren. Und das hat Auswirkungen auf das ganz alltägliche "Familienmanagement". So lässt sich beispielsweise beim Einkaufverhalten beobachten, dass Eltern deutlich offener dafür waren, ihren Kindern etwas Gutes zu tun. Mitbringsel spielten hier eine wichtige Rolle.

  • Schüler verbringen immer weniger Zeit mit Lernen

    Im zweiten Lockdown haben deutsche Schüler einer Ifo-Umfrage zufolge pro Tag mehr als drei Stunden weniger gelernt als zu normalen Zeiten.

    Statt 7,4 Stunden täglich waren es nur noch 4,3, wie das Münchner Institut mitteilte. Das ist zwar knapp 45 Minuten mehr als im ersten Lockdown, doch immer noch weniger Zeit als sie mit Computerspielen, sozialen Netzwerken oder ihrem Handy (5,2 Stunden) verbrachten. Befragt worden waren für die Studie rund 2.100 Eltern von Schulkindern.

  • "Schulstartboxen" für 100.000 Kinder

    Im Jahr 2020 haben sich 50.000 Grundschüler:innen in Deutschland zu Nikolaus über kostenlose Geschenke gefreut. Zu Ostern 2021 waren es bereits 75.000 Kinder. Zum Schulstart im Sommer sollen nun 100.000 Grundschüler:innen mit kostenlosen "Schulstartboxen" überrascht werden. Eine Erfolgsgeschichte – auch und gerade während Corona.

    Möglich gemacht hat dies die Schulmarketing-Agentur DSA youngstar aus Hamburg, die sich während der Corona-Pandemie für Schulen besonders stark gemacht hat. Interessierte Unternehmen und Institutionen können sich noch bis Mutti Juli an dem Projekt beteiligen.