Studien

  • Studie: Jeder zweite Jugendliche lässt sich von Influencern ködern

    YouTuber, Instagrammer, Blogger – sie machen Eindruck bei deutschen Jugendlichen und beeinflussen deren Kaufentscheidungen.

    53 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren sagen, sie hätten in den vergangenen sechs Monaten aufgrund von Influencer-Werbung ein bestimmtes Produkt gekauft. YouTuber stehen dabei in der Gunst der Jugendlichen ganz oben, gefolgt von Instagrammern. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank "Jugend-Digitalstudie 2019", für die 1.004 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren befragt wurden.

  • Lässt sich die "GenZ" am leichtesten beeinflussen?

    Adobe Studie: "Generation Z" ist online am wahrscheinlichsten zu beeinflussen – gehen aber am cleversten mit ihren Daten um.

    Mehr als jeder zweite Deutsche (55 Prozent) ist davon überzeugt, dass die so genannte "Generation Z" (bis 23 Jahre) online am wahrscheinlichsten beeinflusst werden kann – sei es durch Werbung, Medien oder Influencer in sozialen Netzwerken. Zum Vergleich: Nur 12 Prozent glauben, dass die Generation der "Baby Boomer" (55 bis 73 Jahre) am ehesten von dem beeinflusst wird, was sie im Internet sieht.

    Dies ist das Ergebnis der aktuellen "Across the Ages"-Studie, die das Forschungsinstitut Advanis im Auftrag von Adobe durchgeführt hat. Im Rahmen dieser Studie wurden 1.202 deutsche Verbraucher aus den Altersgruppen "Gen Z", "Millennials", "Gen X" und "Baby Boomer" befragt.

  • #Gene­ra­tion­Mitte beklagt wach­sende Aggres­si­vi­tät, Ego­is­mus und Respekt­lo­sig­keit

    Der Generation zwischen 30 und 59 Jahren in Deutschland geht es wirtschaftlich so gut wie nie. Die gesellschaftlichen Entwicklungen bereiten der Generation Mitte jedoch zunehmend Sorgen, zeigt die aktuelle Allensbach-Untersuchung für den GDV.

    "Aggressivität und Egoismus, immer weniger Respekt und auch eine wachsende Fremdenfeindlichkeit bereiten der mittleren Generation Sorgen", fasst die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher, die Ergebnisse der Studie zusammen. Vier von fünf Befragten (81 Prozent) konstatieren eine zunehmende Aggressivität im gesellschaftlichen Umgang.

  • Recruiting: Jeder vierte Schüler findet Gesundheitsbranche interessant

    Recruiting: Jeder vierte Schüler findet Gesundheitsbranche interessant

    Die Schülerumfrage der apoBank zeigt auf, wie sich Schüler während der beruflichen Orientierung informieren.

    Es wird zusehends schwieriger, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden – auch für Heilberufler. Umso wichtiger ist es, dass Selbständige und Unternehmen wissen, wie sich Schüler während der beruflichen Orientierung informieren und welche Branchen bei ihnen das meiste Interesse wecken.

    Antworten hierauf will die dritte deutschlandweite Schülerbefragung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) liefren. Rund 500 Schüler gaben über ein Online Panel des Marktforschungsunternehmens respondi Auskunft zu ihren Interessen und ihrem Informationsverhalten bei der Berufsorientierung.

  • Klassisches TV könnte Jüngere über mobiles Streaming zurückerobern

    In einer repräsentativen Studie der Hochschule Fresenius und des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH (WIK) haben Prof. Dr. Anna Schneider und Dr. René Arnold den sich ändernden Medienkonsum deutscher Nutzer beleuchtet.

    Die Studie zeigt: Das Smartphone wird immer wichtiger für Konsumenten. So entstehen neue strategische Potenziale für eine neue Generation des Fernsehens. Für die Studie wurden insgesamt 3.184 Konsumenten online befragt.

  • Die Glaubwürdigkeit von Influencern sinkt

    Die Glaubwürdigkeit von Influencern sinkt

    Influencer sind die wahren Marketing-Popstars der 2010er: Mit ihrem Einfluss und ihrer Reichweite sind sie für viele Marken längst zu wichtigen Kommunikatoren geworden. Im permanenten Werbeeinsatz zeigen sich jedoch auch erste Abnutzungserscheinungen: Mehr als jeder zweite deutsche Kenner von Influencern (55 Prozent) nimmt diese inzwischen vor allem in ihrer kommerziellen Rolle als Werbefigur wahr und verbindet sie direkt mit bezahlter Werbung.

    Die direkte Folge: Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Glaubwürdigkeit von Influencern um 13 Prozentpunkte auf 54 Prozent ab. Und die veränderte Influencer-Wahrnehmung spiegelt sich am Ende auch in der Nutzung wider: Das generelle Interesse an Influencer-Beiträgen ist insgesamt rückläufig. Bei den Fans und Followern bleibt die Nutzung über alle Altersklassen hinweg zwar noch recht stabil (-3 Prozentpunkte ggü. 2018). Bei den Nicht-Followern sinkt das Interesse an einer Nutzung jedoch um deutliche 12 Prozentpunkte.

    Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie "Spotlight Influencer 4.0", die [m]SCIENCE als zentrale Forschungsunit der GroupM im Auftrag von WAVEMAKER durchgeführt hat.

  • ARD / ZDF Onlinestudie 2019: Streaming weiterhin auf dem Vormarsch

    Mediale Internetnutzung und Video-on-Demand gewinnen weiter an Bedeutung

    Die deutlichsten Veränderungen zeigen sich in der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie 2019 bei der Nutzung von Videos, Audios und Text über das Internet (mediale Internetnutzung): In der Gesamtbevölkerung steigt die tägliche Nutzung von Video-Streamingdiensten wie Netflix um 3 Prozentpunkte auf 14 Prozent, unter den 14- bis 29-Jährigen sind es 36 Prozent, die sie täglich verwenden.

  • ARD/ZDF-Onlinestudie 2019: Video- und Audio-Streaming boomen weiter, Instagram legt kräftig zu

    ARD/ZDF-Onlinestudie 2019: Video- und Audio-Streaming boomen weiter, Instagram legt kräftig zu

    Über viele Jahre hinweg hat die Internetnutzung in Deutschland stetig zugenommen. Mittlerweile ist in vielen Bereichen eine Kontinuität festzustellen. Weiter gestiegen ist dagegen die mediale Internetnutzung.

    Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Onlinestudie, die im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission durchgeführt wird und seit 1997 jährlich Basisdaten zur Internetnutzung in Deutschland bereitstellt.

  • Mehrheit der Jugendlichen blickt eher positiv in die Zukunft

    Mehrheit der Jugendlichen blickt eher positiv in die Zukunft

    Ergebnisse der 18. SHELL-Jugendstudie: Am meisten Angst macht Jugendlichen die Umweltzerstörung

    Jugendliche melden sich vermehrt zu Wort und artikulieren ihre Interessen und Ansprüche nicht nur untereinander, sondern zunehmend auch gegenüber Politik, Gesellschaft und Arbeitgebern. Dabei blickt die Mehrheit der Jugendlichen eher positiv in die Zukunft. Ihre Zufriedenheit mit der Demokratie nimmt zu. Die EU wird überwiegend positiv wahrgenommen. Jugendliche sind mehrheitlich tolerant und gesellschaftlich liberal. Am meisten Angst macht Jugendlichen die Umweltzerstörung.

    Das sind zentrale Resultate der 18. SHELL Jugendstudie. "Bereits im Jahr 2015 hatten viele Jugendliche ein größeres Engagement für politische und gesellschaftliche Themen gezeigt. Dieses Engagement verstärken sie inzwischen durch ein zunehmendes Umwelt- und Klimabewusstsein. Obwohl die Jugendlichen optimistisch in ihre persönliche und die gesellschaftliche Zukunft blicken, sehen sie doch, dass es Zeit ist, zu handeln", sagt Studienleiter Prof. Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld. Die Botschaft der Jugend an ältere Generationen ist: "Wir bleiben zuversichtlich, aber hört auf uns, und achtet jetzt auf unsere Zukunft!"

  • "Lebensmittel-Ampel" krempelt das Marketing um

    "Lebensmittel-Ampel" krempelt das Marketing um

    Die erweiterte Nährwertkennzeichnung Nutri-Score® soll auch in Deutschland kommen. Das Nutri-Score®-Modell hat sich in einer vom Bundesernährungsministerium beauftragten Verbraucherbefragung als am verständlichsten herausgestellt. Ministerin Julia Klöckner hat angekündigt, das Modell bei der Europäischen Kommission zu notifizieren, damit Unternehmen es in Deutschland künftig freiwillig nutzen können.

    Das Ernährungsministerium hatte im Vorfeld über das Max Rubner-Institut eine ernährungswissenschaftliche Analyse zahlreicher Modelle durchführen lassen* (dies ist europarechtlich zwingend vorgeschrieben) und dann alle Beteiligten an einen Tisch geholt. Gemeinsam mit den Koalitionsfraktionen, dem Verbraucherzentrale Bundesverband und dem Lebensmittelverband Deutschland (BLL) hatte sie beschlossen, welche Modelle genau in die Verbraucherforschung gegeben werden – die eine europarechtliche Voraussetzung für die Notifizierung ist. Deren Ergebnis liegt nun vor – ein entsprechender Verordnungsentwurf soll zeitnah von der Bundesernährungsministerin vorgelegt werden.

    Für das Marketing von Lebensmittelprodukten ist die "Nährwert-Ampel" eine große Herausforderung – kann aber für Unternehmen, die ihre Produkte entsprechend anpassen, auch Chancen bedeuten.

  • Generation "Rücksichtslos"?

    Generation "Rücksichtslos"?

    Studie zeigt: Ein Drittel aller Jugendlichen haben wenig Gemeinschaftssinn – 17 Prozent der Mädchen und 27 Prozent der Jungen weisen im Kindesalter nur einen gering ausgeprägten Gemeinschaftssinn auf.

    Gemeinschaftssinn ist einer der tragenden Pfeiler unserer Gesellschaft. Zu seinen Grundlagen gehören Kompetenzen wie Empathie, Solidarität, Respekt, Hilfsbereitschaft und soziale Integration. Diese Grundlagen werden größtenteils in der Kindheit und der frühen Jugend erfahren und erlernt. Doch wie steht es um den Gemeinschaftssinn der heranwachsenden nächsten Generation?

  • Gespaltene Jugend – Was junge Deutsche von der Politik erwarten

    Umfrage unter Jugendlichen zeigt: Für Schüler und Studenten ist vor allem Klimapolitik wichtig, für Azubis und junge Erwerbstätige außerdem Friedensicherung, Bildung, Renten

    Schüler und Studenten sowie Auszubildende und junge Erwerbstätige sind in ihren Einschätzungen von Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Fragen häufig unterschiedlicher Auffassung.

    Für die große Mehrheit der Schüler und Studenten (82%) sind der Umwelt- und Klimaschutz die mit Abstand wichtigste Aufgabe der deutschen Politik, die meisten anderen Probleme erscheinen ihnen weniger wichtig.

    Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter fast 4.000 Jugendlichen.