Studien

  • E-Commerce ist das neue "Normal"

    14 bis 29jährige kauften in zwei von drei Fällen über Smartphone oder Tablet ein. Social Media und Apps sind für sie nach Suchmaschinen und Onlineshops die wichtigen Informationskanäle vor dem Kauf. Seit 2017 ist allein die Relevanz von Social Media für jüngere Onlinekäufer um 350 Prozent gewachsen.

    Im zweiten Pandemiejahr zeigt sich, wie sehr der E-Commerce zur neuen Normalität für Kunden und Händler geworden ist. Annähernd jeder siebte Euro, der den Deutschen für Haushaltsausgaben zur Verfügung steht, wurde im Jahr 2021 für Waren im E-Commerce ausgegeben. Ein Jahr zuvor war es noch jeder achte. Bereinigt man die Umsätze um Lebensmittel-Einkäufe, hat der E-Commerce mit Waren 2021 sogar jeden fünften Euro auf sich gezogen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Branchenverbands bevh.

  • Jeder Vierte würde regelmäßig Fleischalternativen essen

    72 Prozent der Deutschen haben sie schon probiert: vegetarische oder vegane Alternativen zu herkömmlichen Fleischprodukten. Jeder Vierte (23 %) sieht sich auch in Zukunft regelmäßig zu Kunst-Kotelett oder veganer Wurst greifen.Dies gilt besonders für Jüngere.

    51 Prozent verneinen dies allerdings explizit. Zu diesem Ergebnis kommt das Hamburger Marktforschungsinstitut EARSandEYES in einer Studie, für die im Herbst 2021 insgesamt 690 Personen in Deutschland bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. Als Fleischalternativen wurden hier Lebensmittel definiert, welche Fleisch in der Ernährung ganz oder teilweise ersetzen, jedoch Fleischprodukten in Aussehen, Konsistenz und Nährwertgehalt ähneln.

  • Junge Verbraucher kaufen zunehmend direkt bei Marken
    (c) capgemini

    Junge Verbraucher kaufen zunehmend direkt bei Marken

    Vor allem jüngere Verbraucher bestellen direkt bei Markenherstellern, anstatt bei Einzelhändlern oder auf Online-Marktplätzen einzukaufen. Zugleich gehen 63 Prozent der Verbraucher in Deutschland davon aus, dass sie nach der COVID-19-Pandemie wieder in größerem Umfang in stationären Ladengeschäfte einkaufen werden – weltweit sind es sogar 72 Prozent. Dies geht aus dem neuen Report "What Matters to Today’s Consumer" des Capgemini Research Institute hervor. Die Studie untersucht die weitreichenden Auswirkungen der Pandemie auf das Verhalten und die Präferenzen von Verbrauchern.

    Etwa zwei Fünftel (41 Prozent) der Verbraucher weltweit haben in den vergangenen sechs Monaten Produkte direkt bei Markenherstellern bestellt und dabei sowohl traditionelle Einzelhändler als auch Online-Marktplätze umgangen. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Verbraucher der "Generation Z" [1] und mehr als die Hälfte (58 Prozent) der so genannten "Millenials" haben direkt bei einer Marke eingekauft, gefolgt von der Generation X (37 Prozent) und der älteren Generation der Baby Boomer (21 Prozent). Von denjenigen, die direkt bei einer Marke eingekauft haben, gaben fast zwei Drittel (60 Prozent) ein besseres Einkaufserlebnis als Grund dafür an. 59 Prozent nannten den Zugang zu Treueprogrammen.

  • Studie: Junge Erwachsene setzen auf nachhaltige Ernährung
    Bild (c) vivida bkk

    Studie: Junge Erwachsene setzen auf nachhaltige Ernährung

    Nachhaltigkeit spielt bei der Ernährung der unter 35-Jährigen eine entscheidende Rolle. So stehen bei ihnen nicht nur geringere Mengen Fleisch auf dem Speiseplan. Sie verzehren auch ganz bewusst immer weniger Milch und Eier. Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil der nachhaltig handelnden jungen Erwachsenen, die weniger tierische Milchprodukte zu sich nehmen, von 23 auf 30 Prozent. Das zeigt die Studie "Zukunft Gesundheit" der vivida bkk und der Stiftung "Die Gesundarbeiter". Befragt wurden 1.058 Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren.

    Für 82 Prozent der jungen Erwachsenen bis 35 Jahre spielt eine nachhaltige, gesunde Ernährungsweise eine immer größere Rolle. Damit ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um zwei Prozent gestiegen. "Der Kauf von saisonalem Obst und Gemüse, die Verwendung von Produkten aus der Region und die Verwertung von Lebensmittelresten sind Teil des umweltfreundlichen Lebensstils junger Menschen", sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der vivida bkk. "Anders als ältere Bürger sind sie auch eher bereit, vegetarische und vegane Ernährungsgewohnheiten anzunehmen."

  • Jugendliche ändern ihr Shopping-Verhalten in der Pandemie

    Während viele Menschen im vergangenen Jahr ihre Ausgaben auf das Nötigste beschränkt haben, nehmen scheinbar viele junge Menschen die Pandemie zum Anlass, um sich auch mal etwas zu gönnen: 37 Prozent der 16- bis 29-Jährigen haben in den vergangenen Monaten deutlich mehr eingekauft.Das zeigt die "BVDW-Trendstudie 2021".

    Grundlage der Studie waren Umfragen im Juli 2020, im April 2021 sowie im Juli 2021. Befragt wurden jeweils rund 3.000 Nutzer digitaler Medien-Angebote. Die Ergebnisse sind Online-repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bildung.

  • Mehr Fastfood, Rückzug ins Private

    "Young Fastfood-Studie 2021": Pandemie ändert Essverhalten gravierend.
    Die Corona-Pandemie hat das Essverhalten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gravierend verändert. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 kochen in Deutschland 37% der 16- bis 29-Jährigen mehr selbst zu Hause, 23% nutzt Lieferservice-Angebote häufiger und knapp über ein Fünftel isst deutlich mehr süße und saure Snacks. In Österreich sind die Ergebnisse ähnlich.

    Das sind Ergebnisse der "Young Fastfood Studie 2021". Grundlage der Studie sind Interviews mit insgesamt 2.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (1.000 Befragte in Deutschland und 1.000 Befragte in Österreich) im Alter von 16 bis 29 Jahren. Die Studie ist repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Bildung und Region.

  • Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

    Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

    Veröffentlichung der "JIM-Studie 2021" zur Mediennutzung von Jugendlichen: Anstieg an Desinformationen und Beleidigungen im Netz 

    Die Suche nach Informationen und Nachrichten spielt nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Rolle, ist aber in der Diskussion um Fake News und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen weiter in den Vordergrund gerückt. Fragt man die Jugendlichen nach relevanten aktuellen Themen, so stehen der Klimawandel und die Corona-Situation im Fokus. Bei der Frage nach ihren drei wichtigsten Nachrichtenquellen, nennt ein Drittel der Zwölf- bis 19-Jährigen das Fernsehen (32 %), jeweils jede/-r fünfte Jugendliche das Radio (22 %) und das Internet (21 %).

    Dies sind Ergebnisse der "JIM-Studie 2021" (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Für die repräsentative Studie wurden vom 1. Juni bis 11. Juli 2021 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt.

  • Die Stimmung der Jugend erholt sich kaum

    Der Schock von 21 Monaten Corona-Pandemie sitzt in der jungen Generation tief. Das zeigt die dritte aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland". Sie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 14- bis 29-Jährigen von Ende Oktober 2021.

    Immer noch leiden viele von ihnen unter psychischen Belastungen. Sie beklagen den Kontrollverlust bei ihrer Alltagsgestaltung, den persönlichen Beziehungen und der Bildungs- und Berufslaufbahn. Doch ihre größten Zukunftssorgen sind die Auswirkungen des Klimawandels und die unsichere wirtschaftliche Zukunft mit schwindender Aussicht auf eine funktionierende Alterssicherung. Die Lösung dieser Probleme erwarten sie von der Politik. Die Studienreihe des Jugendforschers Simon Schnetzer und Co-Autors Prof. Dr. Klaus Hurrelmann bietet tiefe Einblicke in die junge Gedankenwelt.

  • 16- bis 29-Jährige fordern Corona-Impfpflicht

    Junge Menschen in Deutschland sind angesichts der Corona-Pandemie zerrissen: Einerseits lehnen sie Druck und Ausgrenzung ab, andererseits sehen sie die Impfpflicht als notwendige Maßnahme. Rund sieben von zehn jungen Menschen der "Generation Z "stimmen für eine Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen. Ebenso viele unterstützen die Vorschrift zur Immunisierung nur für bestimmte Berufsgruppen wie Pflegepersonal oder Lehrkräfte.

    Eine Mehrheit ist zudem für verpflichtende Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren (61 Prozent) – also auch für die eigene Altersgruppe. Gleichzeitig wehren sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegen Ausgrenzung wegen des Impfstatus oder der Haltung dazu. Dies sind Ergebnisse der Studie "Generation Z & Health" der pronova BKK, für die 1.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden.

  • Nike und Adidas sind die Lieblingsmarken der Jugend

    Knapp ein Jahr musste die "Fridays for Future"-Bewegung pausieren und die Teilnehmenden konnten nicht wie gewohnt jeden Freitag demonstrieren. Was das für Auswirkungen auf das Nachhaltigkeitsbewusstsein der jungen Zielgruppe (14 bis 25 Jahre) hat, welche Marken diese als nachhaltig einschätzen und welche Produkte sie kaufen würden, untersuchte die JOM Group, Agentur für hybride Marketingkommunikation, in der von ihr zum zweiten Mal durchgeführten "Fridays for Future"-Studie 2021. Die Erhebung erfolgte mobile Ende Mai in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Appinio.

    Die Studienergebnisse machen auch in diesem Jahr deutlich, dass sich Teilnehmende von "Fridays for Future"-Demonstrationen im Vergleich zu Nicht-Teilnehmenden anders bzw. mehr mit Marken und deren Produkten auseinandersetzen. So informieren sich 77 Prozent der Demo-Teilnehmenden gelegentlich bis immer über ein Produkt, bevor sie es kaufen. Bei den Nicht-Teilnehmenden sind es 67 Prozent.

  • Traum von der Selbständigkeit

    Eine aktuelle Umfrage vom Website- und E-Commerce-Baukasten-Anbieter Squarespace und YouGov zeigt, dass sich insbesondere bei der so genannten "Generation Z" (18- bis 24-Jährige) viele vorstellen können, unternehmerisch tätig zu werden. Bei der "Gen Z" sind es 77 Prozent, bei den "Millennials" (25 bis 40 Jahre) sind es 63 Prozent.

    Den meisten schwebt dabei ein Dienstleistungsunternehmen oder der Verkauf eines digitalen Produktes (E-Book, Musik, Foto, Content) vor.

  • Insta erreicht 55% der unter-30-Jährigen

    Für unter 30-Jährige spielen aktuell neben Instagram mit 55 Prozent täglicher Nutzung auch Snapchat und TikTok mit 28 beziehungsweise 19 Prozent eine wichtige Rolle. In der jungen Zielgruppe kommt Facebook nur auf den vierten Platz im Reichweiten-Ranking (17 Prozent tägliche Nutzung). Das zeigt die neue 25. Welle der "ARD/ZDF-Onlinestudie".

    In Deutschland nutzen 2021 fast 67 Millionen Menschen das Internet – 100 Prozent der unter 50-Jährigen, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen.

    Bei der Frage, welche Medienangebote während der Corona-Pandemie wichtiger geworden sind, gewinnen vor allem Online-Videoangebote, Online-Artikel und Messenger an Bedeutung. Jeweils etwa ein Drittel der Befragten sagt, dass diese Medien während der Coronakrise wichtiger geworden sind. Aber auch Social Media, Musik über das Internet, das lineare Fernsehen und das lineare Radio haben an Bedeutung gewonnen.