Studien

  • Kommunikation in der Krise – wie geht das?

    Die Corona-Krise verändert die Art, wie wir miteinander umgehen und kommunizieren. Für Markenhersteller eine schwierige Lage: Wie lassen sich die KonsumentInnen angesichts der alles beherrschenden Berichterstattung überhaupt erreichen? Welche Messages kommen an, wo lauern kommunikative Fallen?

    Diesen Aspekt haben die Marktforscher von EARSandEYES im Rahmen einer aktuellen Befragung unter 1.000 Personen in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ.

  • Jeden zweiten "Millennial" lässt Corona relativ kalt

    In seinem Whitepaper zum Thema "COVID-19: Die Folgen der Coronakrise für die deutschen Verbraucher" analysiert die internationale Markt- und Trendforschungsagentur Mintel die Sorgen und das Verhalten der Deutschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und was von China gelernt werden kann.

    Demnach machen sich 49 Prozent der "Millennials" wenig Sorgen über die Ansteckungsgefahr des neuartigen Virus. Bei den so genannten "Babyboomern" (Deutschen zwischen 56 und 74 Jahren) sind hingegen 28 sehr beunruhigt. Weitere 28 Prozent sorgen sich, dass die Pandemie Auswirkungen auf ihren Lebensstil haben könnte.

  • YouTube ist bei Jugendlichen das beliebteste Online-Angebot

    Das Medienrepertoire von Jugendlichen erweitert sich stetig. Aktuell haben etwa drei von vier Familien ein Abonnement für einen Video-Streaming-Dienst wie beispielsweise Netflix oder Amazon Prime Video abgeschlossen. Auch Musik-Streaming-Dienste sind in zwei von drei Familien vorhanden, etwas seltener sind digitale Sprachassistenten wie Alexa in 16 Prozent der Haushalte vertreten.

    Dies sind Ergebnisse der aktuelle Studie JIM 2019 (Jugend, Information, Medien). Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer 2019 1.200 Jugendliche telefonisch befragt.

  • Schülern kritisieren fehlende Digitalisierung der Schulen

    Marode Schulgebäude, überfüllte Klassenräume, ruppiger Umgang auf dem Pausenhof – an deutschen Schulen gibt es viele Probleme. Keines davon stört Schüler allerdings so sehr, wie der fehlende Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Und genau das macht sich jetzt während der Corona-Krise besonders bemerkbar.

    59 Prozent der Schüler in Deutschland sehen dies als eines der dringlichsten Probleme an. 56 Prozent bemängeln eine schlechte technische Ausstattung.

    Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 503 Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren in weiterführenden Schulen in Deutschland, die im Auftrag des Digitalverband Bitkom im Januar und Februar dieses Jahres durchgeführt wurde.

  • Kontaktloses Bezahlen besonders bei Jüngeren beliebt

    Die neuste Studie des Bankenverbands zum Bezahlverhalten der Deutschen zeigt: Auch wenn die Deutschen traditionell gerne mit Bargeld bezahlen, setzen sich Kartenzahlungen gerade bei jüngeren Kunden immer mehr durch.

    53 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, aber nur 17 Prozent der über 60-Jährigen geben an, an der Kasse am liebsten mit Karte zu bezahlen.

    Ähnlich sieht es beim kontaktlosen Bezahlen (NFC) aus. Während 61 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bereits kontaktlos bezahlt haben, sind es nur 35 Prozent bei den Senioren ab 60 Jahren.

  • Immer mehr Jüngere empfinden "Flugscham"

    Eine aktuelle YouGov-Studie zeigt, wie die Deutschen zum Thema "Nachhaltiges Reisen" stehen und inwiefern umweltfreundliche Aspekte bei der Reiseplanung der Deutschen eine Rolle spielen. Demnach haben ein Viertel der "Generation Z" und der "Millennials" schon einmal ein gefühl von "Flugscham" erlebt.

    Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein spielen in der Reisebranche, zum Beispiel beim Fliegen, eine große Rolle. Doch wie wichtig ist das Thema den deutschen Reisenden? Nachhaltigkeit hat durchaus einen Einfluss auf die Reiseplanung, im Vergleich zum Vorjahr hat das Thema 2020 an Wichtigkeit bei den Konsumenten gewonnen (+5 Prozentpunkte). Häufig wird nachhaltiges Reisen aber durch fehlende Alternativen, mangelnde Informationen und zu hohe Kosten erschwert.

    Dies ist das Ergebnis der Studie "Nachhaltiges Reisen" der internationalen Data & Analytics Group YouGov, für die 2.034 Personen zwischen dem 30. Januar und 2. Februar 2020 mittels standardisierter Online-Interviews befragt wurden. Im Anschluss wurden die Befragungsergebnisse mit der YouGov-Datenbank verknüpft und mit dem Zielgruppensegmentierungstool YouGov Profiles analysiert. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

  • "fit4future" beweist: Präventionsprogramme an Schulen können helfen

    TU München untersucht Wirkung der bundesweiten Initiative von Cleven-Stiftung und DAK-Gesundheit

    Das gemeinsame Präventionsprogramm "fit4future Kids" von Cleven-Stiftung und DAK-Gesundheit macht Grundschüler nachweislich gesünder. Drei Jahre nach dem Beginn der bundesweiten Initiative ernähren sich die Schüler bewusster, bewegen sich mehr und streiten weniger mit Mitschülern. Das zeigt eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung der Technischen Universität München.

    Dazu wurden deutschlandweit 2.500 Kinder zu Beginn der zweiten Klasse befragt und über die folgenden drei Jahre wissenschaftlich begleitet. Aufgrund der positiven Ergebnisse in Grundschulen wird "fit4future" in diesem Jahr auch auf Kitas ausgeweitet.

  • Musik-Streaming: Podcasts sind der Hit bei jungen Menschen

    Musik-Streaming: Podcasts sind der Hit bei jungen Menschen

    Fast jeder zweite Musikstreaming-Nutzer unter 25 Jahren konsumiert über seinen Anbieter auch Podcasts. Mit 47 % sind Podcasts damit in dieser Altersgruppe – nach Musik – das meistgenutzte Streaming-Format.

    Das zeigt eine aktuelle Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts EARSandEYES, das im November und Dezember 2019 eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe von 1.500 Menschen in Deutschland zu ihren Streaming-Gewohnheiten befragt hat.

    Podcasts sprechen demnach vor allem junge Menschen an: Während bei den 18- bis 24-Jährigen nahezu jeder Zweite entsprechende Formate konsumiert, sinkt dieser Anteil kontinuierlich mit fortschreitendem Alter. Ab 45 Jahren gehören Podcasts schließlich nur noch bei jedem fünften Streaming-Anwender zum Repertoire (21 %).

  • Junge Käufer nutzen Beratung im Handel am stärksten

    Studie "Retail-Radar 2020": Digital Natives erwarten allerdings auch in der Offline-Welt eine Beratung in Echtzeit

    Egal ob Möbelhaus, Gartencenter oder Klamottenladen – nach wie vor prägt die persönliche Beratung das Einkaufserlebnis im Einzelhandel. Überraschung: Vor allem die Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen nimmt laut dem aktuellen "Retail-Radar 2020" das Know-how der Verkäuferinnen und Verkäufer regelmäßig in Anspruch.

    Gleichzeitig sind die Digital Natives aber auch die Ungeduldigsten. Viele von ihnen würde höchstens eine Minute auf einen kompetenten Berater warten. Für die bevölkerungsrepräsentative Studie hat das auf digitales Marktmanagement spezialisierte Unternehmen Responsive Acoustics (ReAct) im Vorfeld der Branchenmesse EuroShop mehr als 1.000 Bundesbürger befragt.

  • Deutsche lassen sich in 5 "Digital-Typen" einteilen

    Die Forschungsagentur DCORE hat ein weiteres Mal das digitales Nutzungsverhalten der Deutschen analysiert. Es wurden fünf verschiedene Digital-Typen identifiziert, die der Digitalisierung zwar alle positiv gegenüberstehen, allerdings im Ausmaß der bestehenden Bedenken variieren.

    In einer repräsentativen Studie ("Digitale Nutzung in Deutschland 2019", Auftraggeber: BVDW*) wurden detailliert die Einstellungen und Meinungen der deutschen Internetnutzer zur allgegenwärtigen Digitalisierung verschiedenster Lebensbereiche untersucht. Primär widmet sich die Studie der Frage, wie die deutschen Onliner der Digitalisierung gegenüberstehen und wie digital der Alltag der verschiedenen Typen ist.

    Es wurden fünf verschiedene Digital-Typen identifiziert, die der Digitalisierung zwar alle positiv gegenüberstehen, allerdings im Ausmaß der bestehenden Bedenken variieren. Die Typen unterscheiden sich besonders in Bezug auf ihre Altersgruppe in Kombination mit ihrem Digitalisierungs-Standpunkt.

  • "Not all reach is equal" – Bewegtbildwerbung wirkt digital ganz anders

    Wirkt ein Werbespot auf allen Plattformen gleich? Und wenn nicht, warum? Welche inneren Motive bestimmen die Mediennutzung? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für eine erfolgreiche Marketing- und Mediaplanung? Das sind zentrale Fragestellungen von "Video Impact".

    Die Metastudie will anhand von vier Grundlagenstudien ein umfassendes Bild der Wahrnehmung und Wirkung von Bewegtbildwerbung liefern. Die Autoren sind Guido Modenbach, Geschäftsführer von SevenOne Media, und Gerald Neumüller, Director Research von SevenOne Media.

    Zentrales Ergebnis: Die verschiedenen Videoplattformen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Reichweiten, sondern auch in ihren Rezeptionsvoraussetzungen – und erzielen somit unterschiedliche Werbewirkung. Beispeilsweise zeigen sich in dem für das lineare Fernsehen typischen "Lean-back-Modus" grundlegende Unterschiede in der Verarbeitung von Programm und Werbung verglichen mit dem für Facebook und YouTube typischen "Lean-forward-Modus".