Studien

  • Europas Jugend: müde – aber zuversichtlich
    Bild: TUI Stiftung

    Europas Jugend: müde – aber zuversichtlich

    Die Lebenssituation für junge Menschen in Europa hat sich durch die Pandemie deutlich verschlechtert, dennoch schaut die Generation der unter 26-Jährigen mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. In Spanien, Italien und Polen sinkt der Anteil der Optimisten in den letzten Jahren jedoch deutlich. Das zeigen die Ergebnisse der fünften repräsentativen Jugendstudie "Junges Europa" der TUI Stiftung.

    Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte dazu im April 2021 6.253 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen.

    Auf die Frage, wie sie ihren momentanen Gefühlszustand beschreiben würden, antwortete nahezu jede:r zweite Befragte eher negativ, zum Beispiel mit "müde", "unsicher", "genervt" und "gestresst". Mehr als die Hälfte (52 Prozent) gab an, ihre Lebenssituation habe sich verschlechtert, in Deutschland waren es 46 Prozent.

  • "OK Zoomer" – Marketing für die "Gen Z"
    (c) House of Yas

    "OK Zoomer" – Marketing für die "Gen Z"

    Die "Generation Z" ist global vernetzt und kennt eine Welt ohne Internet und Smartphones nur noch aus Erzählungen. Sie ist schnell, kritisch, rastlos und bündelt zugleich eine immense Kaufkraft, die es im Marketing zu adressieren gilt. Was aber will eine Gemeinschaft aus Individuen von Marken hören, sehen, fühlen? Dieser Frage geht die Studie "OK Zoomer – Marketing für die Gen Z" nach.

    Dazu hat die Digital-Agentur House of Yas zusammen mit Appinio 1.000 Jugendliche befragt.

  • Umsatz mit Gaming-Online-Diensten steigt um 50 Prozent

    Besonders starkes Plus: Markt für Cloud-Gaming-Dienste wächst um 67 Prozent – Deutscher Games-Markt ist 2020 auf 8,5 Milliarden Euro gestiegen

    Gaming-Online-Dienste entwickeln sich zu einer immer wichtigeren Säule des deutschen Games-Marktes. Entsprechende Services ermöglichen, weltweit online gegen andere Spielerinnen und Spieler anzutreten, auf Cloud-Gaming-Angebote zuzugreifen oder einen großen Katalog von Games gegen einen monatlichen Festpreis zu nutzen. Nicht nur die Vielfalt an Gaming-Online-Diensten ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, sondern auch das Interesse daran. So ist der Umsatz damit in Deutschland innerhalb eines Jahres um 50 Prozent auf 692 Millionen Euro gestiegen.

    Im Vergleich zu 2018 entspricht das knapp einer Verdopplung. Damals wurden noch 353 Millionen Euro mit entsprechenden Services umgesetzt. Das gab heute der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK bekannt.

  • YouTube erobert die Spitze zurück, TikTok wächst am stärksten

    YouTube hat sich die Krone des beliebtesten Social-Media-Dienstes zurückerobert: Sieben von zehn Onlinern ab 16 Jahren nutzen aktuell Googles Do-it-yourself-Videoportal. Nur zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – aber das reicht, um den Social-Media-Thron von  WhatsApp zurückzuerobern.

    Der Marktanteil des Messengers aus dem Hause Zuckerberg liegt unverändert bei 69 Prozent. Auf dem dritten Rang folgt als Plattform der älteren User Facebook, das weiterhin von 60 Prozent genutzt wird. Während die "großen Drei" damit weitgehend auf der Stelle treten, konnten die kleineren Dienste ihre Nutzergemeinden überdurchschnittlich ausbauen. Das zeigt der aktuelle Social-Media-Atlas 2021 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.

  • Jugendliche boykottieren Marken wegen ungenügender Nachhaltigkeit

    Studie "Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021": 26% der 16-29-Jährigen geben an, bereits Marken oder Geschäfte aufgrund ihrer schlechten Nachhaltigkeitspolitik zu boykottieren.

    Der Report "Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021" von Statista bietet anschauliche Einblicke in Einstellungen, Konsumentenverhalten und Markenwahrnehmung in Bezug auf Nachhaltigkeit in den Kategorien Lebensmittel & Getränke, Beauty & Körperpflege und Mode.

    Er basiert auf der repräsentativen Befragung "Nachhaltiger Konsum 2021" und behandelt nachhaltigen eCommerce sowie Treiber und Barrieren des nachhaltigen Konsums. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.032 Personen aus Deutschland ab 16 Jahren befragt.

  • Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle
    (c) KIM Studie 2020/ mpfs

    Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle

    KIM-Studie 2020: Inzwischen haben 44% der Haushalte mit Kindern ein Abo eines Streaminganbieters. Mit einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 24 Minuten haben Netflix & Co. einen klaren Platz im Medienalltag von Kindern erobert.

    Das Thema Digitalisierung, Mediennutzung und Medienkonsum von Kindern ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie noch stärker in den Vordergrund gerückt. Zum Zeitpunkt der Befragung für die KIM-Studie im frühen Herbst 2020 waren die Kinder zum größten Teil wieder im Präsenzunterricht, drei Viertel der Schüler:innen hatten aber bereits Erfahrungen mit Homeschooling gemacht.

    Das Fernsehen ist weiterhin die häufigste mediale Freizeitbeschäftigung der Kinder, 70 Prozent sehen täglich fern. 68 Minuten werden im Durchschnitt täglich für die klassische Fernsehnutzung verwendet. Dabei dient Fernsehen auch der Wissensvermittlung, die Hälfte der Sechs bis 13-Jährigen sehen sich Wissensformate an, 27 Prozent Nachrichtensendungen.

  • "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten
    Bildrechte: dpa

    "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten

    Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart scheinbar eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren.

    Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen.

    Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie "Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter", initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung.

  • Klimawandel macht den Teenagern am meisten Sorgen - aber einschränken wollen sich viele eher nicht
    Copyright: Shutterstock/Fancy/F1online. Mit freundlicher Genehmigung der GfK.

    Klimawandel macht den Teenagern am meisten Sorgen – aber einschränken wollen sich viele eher nicht

    Nachhaltigkeit ist für die Deutschen ein zentrales Thema – und das nicht nur am internationalen Earth Day. Laut Green Gauge-Segmentierung von GfK gibt es jedoch ein breites Spektrum an unterschiedlichen nachhaltigen Lebensweisen sowie Bedürfnissen in Bezug auf umweltfreundliche Produkte: Während für die einen beispielsweise der aktive Schutz der Umwelt im Vordergrund steht, ist für andere Konsumenten Nachhaltigkeit auch ein Statussymbol.

    Die "GfK Consumer Life"-Studie mit 30.000 Befragten aus über 25 Ländern belegt, dass sich in Deutschland Personen zwischen 15 und 19 Jahren am meisten wegen des Klimawandels sorgen. Trotzdem ist es nicht diese Kohorte, sondern die der Über-50-Jährigen, die sich am stärksten der Umwelt zuliebe einschränken will.

  • Auch Instagram wird immer älter

    Auch Instagram wird immer älter

    Studie zeigt:  Facebook-Nutzung unter Teenagern stürzt auf neues Rekordtief – auch Instagram verliert hier erstmals Marktanteile

    Sechs von zehn Internet-Nutzern ab 16 Jahren in Deutschland verwenden nach eigenen Angaben Facebook. Der Marktanteil des sozialen Netzwerks landet damit im zweiten Jahr in Folge auf einem historischen Tiefstand. Über alle Altersgruppen hinweg kann sich Facebook damit zwar auf niedrigem Niveau stabilisieren – doch unter Teenagern setzt sich der Absturz der vergangenen Jahre weiter fort.

    In der Gruppe der User zwischen 16 und 19 Jahren verliert Facebook weitere vier Prozentpunkte: Nur noch 32 Prozent der Onliner in diesem Alter nutzen den Dinosaurier unter den Sozialen Medien. Zum ersten Mal verliert auch Instagram Marktanteile in dieser Zielgruppe. Der Dienst ist ebenfalls Teil des Zuckerberg-Imperiums und war bislang bei Teenagern besonders beliebt.

    Das sind Ergebnisse des aktuellen "Social-Media-Atlas 2021" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.

  • "Jugendwertestudie 2021": Die Jugend fühlt sich übergangen

    "Jugendwertestudie 2021": Die Jugend fühlt sich übergangen

    Das Institut für Jugendkulturforschung und die T-Factory Trendagentur haben 2.000 repräsentativ ausgewählte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 29 Jahren in Deutschland und Österreich online zu ihrem Leben in der Corona-Krise befragt.

    Wie die "Jugendwertstudie" zeigt, vertraut in Österreich nur mehr ein Drittel der jungen Menschen der Regierung. In Deutschland sind es noch 40%. Der Opposition vertrauen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen noch weniger. Das ist fatal, denn es zeigt, dass innerhalb des politischen Systems keine Alternative mehr gesehen wird. Die Repräsentationskrise der Politik ist dabei, total zu werden.

  • Wie die "Generation Z" unsere Welt verändert

    Wie die "Generation Z" unsere Welt verändert

    Die so genannte "Generation Z" steht im Fokus der neuesten Studie von McCANN Worldgroup mit über 30.000 Befragten in 26 Ländern

    Wenige andere Generationen engagieren sich so für eine umweltfreundlichere, nachhaltige und vielfältigere Welt – Internet und Vernetztheit sind ein zweischneidiges Schwert: einerseits ermöglichen sie Aktivismus, andererseits leiden wahre Beziehungen – Gen Z würdigt Marken, die Haltung zeigen und Wandel ermöglichen

    Von Greta Thunberg zu den Fridays for Future, von Instagram Stories zu TikTok – die "Gen Z", die um die Jahrtausendwende Geborenen, verändern die Welt. Wie keine andere Generation zuvor fordern sie, vergangene Fehler zu beheben und die Weichen für eine nachhaltige, vielfältigere Zukunft zu stellen. Die Perspektiven der "Gen Z" in mehr als 26 Märkten und mit über 30.000 Befragten erhebt die neue Studie von Truth Central, der Global Intelligence Unit der McCANN Worldgroup.

  • Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört

    Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört

    Junge Menschen klagen in der Corona-Zeit über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen. Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen. Dabei sind sowohl materielle Unterstützung als auch eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen gerade jetzt vonnöten.

    Die Corona-Pandemie stellt die jungen Menschen in Deutschland vor große Herausforderungen. 61 Prozent von ihnen geben an, sich teilweise oder dauerhaft einsam zu fühlen. 64 Prozent stimmen zum Teil oder voll zu, psychisch belastet zu sein. 69 Prozent sind, und sei es nur teilweise, von Zukunftsängsten geplagt. Zudem gibt ein Drittel der Jugendlichen (34 Prozent) an, finanzielle Sorgen zu haben; vor Corona lag ihr Anteil noch bei etwa einem Viertel.

    Auffällig ist zudem, dass Jugendliche mit Geldsorgen öfter Zukunftsängste äußern und sich häufiger psychisch belastet und einsam fühlen als andere junge Menschen. Das geht aus den beiden Befragungen "Jugend und Corona" hervor, die von den Universitäten Hildesheim und Frankfurt/Main durchgeführt und in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung vertiefend ausgewertet worden sind.