Studien

  • Jeder dritte Teenager kauft wegen Corona mehr im Internet

    Social-Media-Influencer beeinflussen Jugendliche stark beim Online-Shopping – Jungen geben deutlich mehr Geld im Netz aus als Mädchen

    Der Shutdown während der Corona-Krise hat Spuren hinterlassen – auch im Einkaufsverhalten Jugendlicher. 35 Prozent der 16- bis 18-Jährigen sagen, dass sie seitdem mehr online bestellen. Im Schnitt geben sie 77 Euro aus, das sind 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Jugend-Digitalstudie 2020, für die im April und Mai 1.000 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren befragt wurden.

  • Neue Studie zur Zukunft der Schulen

    Friedrich-Naumann-Stiftung veröffentlicht Trendguide über die Bildung von morgen

    Der "Trend-Guide" skizziert die wesentlichen Trends und Herausforderungen für die Bildung und das Bildungswesen von morgen. Zentrale Themen sind die Urbanisierung, Globalisierung und Künstliche Intelligenz sowie "Best Practices" für konkrete Handlungsempfehlungen.

  • "Fridays for Future" verändert Markenwahrnehmung

    Die "Fridays for Future"-Bewegung sorgt bei jungen Menschen für ein Umdenken im Umgang mit Konsumgütern und Lebensmitteln. Das zeigt eine aktuelle Studie der JOM Group, für die knapp 700 Personen im Alter von 16 bis 22 Jahren befragt wurden.

    Demnach informieren sich Teilnehmer der Demonstrationen verglichen mit Nichtteilnehmenden häufiger über eine Marke, bevor sie sie kaufen (33 Prozent vs. 25 Prozent) und unterstützen vor allem Marken, die sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können (46 Prozent vs. 41 Prozent) und die die Welt ein bisschen besser machen (41 Prozent vs. 27 Prozent).

  • Podcast-Boom hält an
    (c) Bitkom

    Podcast-Boom hält an

    Podcasts bleiben in Deutschland auf Erfolgskurs und vergrößern ihre Hörerschaft: Jeder dritte Verbraucher (33 Prozent) hört zumindest selten Podcasts – also regelmäßige Video- oder Audiobeiträge, die über das Internet verfügbar sind und abonniert werden können.

    Im Vorjahr war es erst jeder Vierte (26 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die im Juli 2020 durchgeführt wurde.

  • Studie: Jeder zweite Jugendliche unterstützt Corona-Kampagnen in sozialen Medien

    #WirBleibenZuhause oder #AllefürAlle: Unter Hashtags wie diesen finden sich in sozialen Medien Beiträge mit Bezug zur Corona-Krise, die auch Prominente, Influencer und Unternehmen unterstützen. Besonders bei jungen Deutschen sind diese Social-Media-Kampagnen äußerst beliebt.

    Mehr als die Hälfte der 16- bis 18-Jährigen hat eine solche Aktion bereits geliked, geteilt oder kommentiert. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Jugend-Digitalstudie 2020, für die 1.000 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren befragt wurden.

  • Corona verändert Mediennutzung nachhaltig

    Der Lockdown ist einige Wochen her, hinter den Deutschen liegen fast unbeschwerte Wochen und der Sommer ist endlich da – aber Corona ist weiterhin stetiger Wegbegleiter.

    Inwieweit sich die Mediennutzung, das Konsumverhalten und der Alltag der deutschen Bevölkerung durch COVID-19 verändern, untersucht der "Havas Media Corona Monitor" mit einer repräsentativen Onlinebefragung. Das Kernergebnis der Sommerwelle: Vieles ist wieder normal bzw. auf dem Weg dahin. Große Umbrüche in Verhalten und Wertvorstellungen sind nicht erkennbar. Einige neue Errungenschaften und Verhaltensmuster werden aber für länger erhalten bleiben.

  • Fashion Branche bezahlt 1,3 Mio. nur für Fake Follower – alleine im ersten Halbjahr 2020

    Fashion Branche bezahlt 1,3 Mio. nur für Fake Follower – alleine im ersten Halbjahr 2020

    Eine aktuelle Datenanalyse zum Influencer Marketing zeigt: TikTok besticht durch hohe lokale Aussteuerung in Deutschland – Millionen an Werbebudgets werden aber in Fake Follower investiert – die Engagement Rate nicht zwingend abhängig von beworbenen Produkten

    Influencer Marketing hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt und ist aus dem Marketing-Mix vieler Brands nicht mehr wegzudenken. In den letzten Monaten hat sich die noch junge Disziplin im Zuge der Corona Krise einer noch nie dagewesenen Reifeprüfung unterziehen müssen. In derselben Zeit ist mit TikTok ein neuer Social-Media Gigant entstanden, der neue Potentiale für das Influencer Marketing bereithält. Um die Entwicklungen der Branche im ersten Halbjahr 2020 zu analysieren, hat die Influencer Marketing Agentur INTERMATE mit der eigenen Technologie einen Daten Report erstellt, und gibt mit aktuellen Zahlen zu Engagement Rates, Fake Followern und Nutzerverhalten exklusive Einblicke in die Entwicklung dieser Disziplin.

  • Taschengeld der 6- bis 9-Jährigen sinkt
    (c) CosmosDirekt

    Taschengeld der 6- bis 9-Jährigen sinkt

    Kinder zwischen sechs und neun Jahren bekommen in 2020 durchschnittlich 3,30 Euro pro Woche Taschengeld und damit etwas weniger als noch in 2018. Bedeutet dies, dass die Kaufkraft der Kinder im "Corona-Jahr" zurückgeht?

    Eine aktuelle forsa- Umfrage unter Eltern mit Kindern zwischen sechs und neun Jahren im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, ergab: Durchschnittlich bekommen Sechs- bis Neunjährige in Deutschland 3,30 Euro pro Woche, also insgesamt 14,30 Euro im Monat. In 2018 waren es noch 3,50 Euro pro Woche bzw. 15,17 Euro pro Monat.

  • Jugendliche fühlen sich von der Politik nicht ernst genommen

    Laut einer neuen Studie der Vodafone Stiftung ist es 80 Prozent der jungen Menschen in Deutschland wichtig, Politik beeinflussen zu können. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungshintergrund ist die Mehrheit junger Menschen (73 Prozent) aber unzufrieden damit, wie ihre Anliegen von der Politik berücksichtigt werden

    Die Partizipation am politischen Geschehen hat für junge Menschen in Deutschland einen hohen Stellenwert: 80 Prozent von ihnen ist es wichtig, Politik in Deutschland beeinflussen zu können. Den Willen, politisch etwas zu bewegen, setzen junge Menschen dabei auf vielfältige Weise und häufig außerhalb formaler Verfahren um. So hat gut ein Viertel (28 Prozent) der jungen Menschen in den 12 Monaten vor der Umfrage an einer Online-Unterschriftenaktion teilgenommen und jeder Achte (13 Prozent) war auf einer Demonstration wie den "Fridays for Future"-Protesten.

  • Jeder zweite unter 30 hört Podcast

    Podcasts sind längst kein Randphänomen mehr, jeder Dritte (32%) hört sie zumindest gelegentlich. Bei den Jüngeren erfreuen sich Podcast noch höherer Beliebtheit: In der Gruppe der unter 30-Jährigen ist sogar jeder Zweite (57%) ein Podcast-Hörer.

    Nach den Podcast-Themen gefragt, bevorzugt eine Mehrheit Nachrichten und Politik (67%), Gesundheit und Ernährung (58%) sowie Wissenschaft und Bildung (57%). Dies ist das Ergebnis einer OmniQuest-Umfrage im eigenen Onlinepanel unter 1.000 BundesbürgerInnen im Zeitraum vom 07. bis 09. Juli 2020.

  • "Kinder Medien Monitor 2020": Kinder mögen es noch "klassisch"
    (c) KINDER MEDIEN MONITOR 2020

    "Kinder Medien Monitor 2020": Kinder mögen es noch "klassisch"

    Mädchen und Jungen zwischen vier und 13 Jahren mögen es doch noch "klassisch". Zumindest schätzen viele noch Zeitschriften und nutzen mindestens mehrmals pro Woche das laufende Fernseh- und Radioprogramm. Aber Bewegtbildnutzung und Streaming nehmen auch in der jüngsten Altergsruppe zu.

    Das ist ein Ergebnis des "KINDER MEDIEN MONITOR 2020", einer neuen Markt-Media-Studie, mit der die Verlage Egmont Ehapa Media GmbH, Gruner + Jahr, Panini Verlags GmbH, SPIEGEL-Verlag und ZEIT Verlag ihr Engagement für die Erforschung der Mediennutzung von Kindern – über alle Kanäle hinweg – fortsetzen.

    Die Untersuchung repräsentiert 7,38 Mio. Kinder in Deutschland im Alter von vier bis 13 Jahren. Der "KINDER MEDIEN MONITOR 2020" will außerdem Einblicke in das Kommunikationsverhalten und Markenbewusstsein der Kinder bieten und die Medienakzeptanz der Eltern beleuchten.

  • Jugendliche fühlen sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen

    Die SINUS-Jugendstudie 2020 "Wie ticken Jugendliche?" untersucht alle vier Jahre die Lebenswelten 14- bis 17-jähriger Teenager in Deutschland.

    Die Fragestellungen der neuen Studie waren: "Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig, wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft?" – und nicht zuletzt "Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht?"

    Ergebnisse: Die junge Generation ist ernster geworden – ernsthafter einerseits, besorgter andererseits. Das betrifft den Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie und mehr noch die für sie offensichtliche Bedrohung durch die globale Klimakrise. Bei beiden Themen und im Allgemeinen fühlt sich die junge Generation nicht ernst genommen und repräsentiert. Der Zukunftsoptimismus der Jugendlichen ist gedämpft, insbesondere in den bildungsfernen Lebenswelten.