Studien

  • Online-Dating ist nicht nur was für Jüngere

    34 Prozent der 16- bis 29-jährigen, 39 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 33 Prozent der 50- bis 64-jährigen Internetnutzerinnen und -nutzer suchen online nach Partnerschaften oder Begegnungen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom.

    39 Prozent haben im Internet ihre große Liebe kennengelernt. Deutlich öfter kommt es zu Beziehungen und längerfristigen Partnerschaften, auch wenn es nicht die Liebe fürs Leben ist.

  • Apps und Streams werden immer beliebter

    Studie: Besonders bei den 14- bis 29-jährigen Radiohörern können die Audio- und Video-Streamingdienste punkten

    Menschen sind täglich und nahezu überall von Audioinhalten umgeben. Besonders unterwegs begleiten sie Nutzerinnen und Nutzer durch den Tag, sorgen für Unterhaltung, Information und Ablenkung. Bereits im vergangenen Jahr konnte die von der Landesanstalt für Medien NRW durchgeführte repräsentative Studie im Rahmen von "On Track – Studien zu Audio und Mobilität" spannende Trends und damit verbundene Herausforderungen der mobilen Audionutzung aufzeigen.

    Anhand der diesjährigen Ergebnisse lässt sich festhalten, dass es beim mobilen Hörverhalten im Laufe der Covid-19 Pandemie in den Untersuchungszeiträumen 2021 zu 2022 keine "Corona-Effekte" gegeben hat.

  • Jeder zweite Jugendliche surft per Tablet

    16- bis 18-Jährige sind im Schnitt 67,8 Stunden pro Woche online – Mädchen präferieren Tablet und Smartphone, Jungen Desktop-PCs

    Jeder zweite Jugendliche besitzt mittlerweile ein Tablet oder hat zumindest Zugang dazu. Im Vergleich zu 2021 ist das ein Anstieg um elf Prozentpunkte. Die Geräte sind nicht nur stärker verbreitet als im Vorjahr, sie werden auch intensiver genutzt: Die durchschnittliche Dauer pro Woche stieg für alle 16- bis 18-Jährigen in Deutschland von 7,2 auf 11, 5 Stunden. Wer ein Tablet besitzt, surft damit rein rechnerisch sogar noch deutlich länger. Das geht aus der repräsentativen "Jugend-Digitalstudie" der Postbank hervor.

  • Jugendliche misstrauen den Medien
    Bild: (C) Bayer Vital GmbH

    Jugendliche misstrauen den Medien

    Jugend-Vertrauensstudie: Über zwei Drittel der Jugendlichen misstrauen den Medien und nur jeder zweite Jugendliche vertraut in öffentliche Einrichtungen

    Wer vertraut, glaubt ein Stück weit, dass er in sich und andere vertrauen darf und blickt damit zuversichtlich in die Welt. Ein hohes Maß an Vertrauen ist in der Regel von einem optimistischen Blick auf sich selbst und emotionaler Lebenszufriedenheit begleitet. Die "Vertrauensstudie 2022", die im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung von der Universität Bielefeld durchgeführt wurde, fragt deshalb: Wie sehr vertrauen Kinder und Jugendliche in sich, in andere und in ihre Zukunft? Teilgenommen an der Umfrage haben über 1.500 Kinder (6 bis 11 Jahre) und Jugendliche (12 bis 16 Jahre).

  • 86 Prozent der Grundschulkinder lesen Kinderzeitschriften

    "Kids-Medien-Kompass 2022" : Zeitschriften sind für Mädchen und Jungen auch in der immer digitaler werdenden Welt von enormer Relevanz. 86 Prozent der Kinder im Grundschulalter lesen Kinderzeitschriften, 37 Prozent mindestens wöchentlich.

    Im Schnitt hat jedes Kindermagazin in Deutschland 2,34 Lesende. Dieser Wert – Blue Ocean nennt ihn den "Real-Leser-Faktor (RLF)" – ergibt sich aus der Addition des Hauptlesenden einer Kinderzeitschrift und den weiteren durchschnittlich 1,34 Lesenden, die das Exemplar ebenfalls konsumieren.

  • Offline-Medien sind für Kinder immer noch sehr relevant

    Das dürfte Lehrer wie Eltern freuen: Lesen in der Freizeit ist relevanter als TikTok oder YouTube. Fast drei Viertel aller Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren stecken die Nase häufig in Bücher, Zeitschriften oder Comics (72%).

    Den klassischen Weg bevorzugen Mädchen und Jungen auch nach wie vor beim Zuschauen: Mindestens mehrmals pro Woche schauen 83 Prozent der Kinder Filme oder Serien genau dann, wenn sie gerade im Fernsehen laufen. Das sind Ergebnisse des "Kinder Medien Monitor 2022".

  • "Kids-Medien-Kompass 2022": Kein Gender Gap mehr beim Taschengeld
    Bild: (c) Blue Ocean Entertainment AG

    "Kids-Medien-Kompass 2022": Kein Gender Gap mehr beim Taschengeld

    Die systematische Schlechterstellung von Frauen in finanzieller Hinsicht findet zumindest im Kindesalter offenbar ein Ende: Monatlich 15,78 Euro Taschengeld erhalten 3- bis 13-Jährige in Deutschland aktuell durchschnittlich – und Mädchen mit 15,74 Euro nahezu genauso viel wie Jungen, die über 15,81 Euro verfügen können.

    Das belegt der "Kids-Medien-Kompass 2022" von Blue Ocean Entertainment. In den vergangenen Jahren hatten Umfragen als Analogie zum bekannten "Gender Pay Gap" immer wieder ein "Pocket Money Gender Gap" zu Lasten der Mädchen von rund zehn Prozent offenbart. Jetzt scheint die Lücke bei den Jüngsten praktisch geschlossen: Das renommierte Marktforschungsinstitut forsa hat für den "Kids-Medien-Kompass" der Burda-Tochter Blue Ocean im Mai und Juni 3.512 Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 13 Jahren in Deutschland befragt. Die Ergebnisse sind damit repräsentativ für die Grundgesamtheit der 7,3 Mio. Mädchen und Jungen deutscher Staatsangehörigkeit in Privathaushalten in dieser Altersgruppe.

  • 4 von 10 Jugendlichen verdienen ihr Geld überwiegend selbst

    Wenn es darum geht, wie junge Menschen leben, stellt sich oft auch die Frage, wovon sie leben. Dass sich die meisten im Alter zwischen 15 und 24 Jahren noch in Schule, Studium oder Ausbildung befinden, schlägt sich auch auf ihre finanzielle Situation nieder.

    Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August mitteilt, war jeder zweite junge Mensch (51 %) zwischen 15 und 24 Jahren für seinen Lebensunterhalt im Jahr 2021 hauptsächlich auf das Einkommen der Eltern oder anderer Angehöriger angewiesen. 38 % verdienten ihr Geld überwiegend selbst, bezogen ihr Haupteinkommen 2021 also aus eigener Erwerbstätigkeit.

    Vor 30 Jahren war dieses Verhältnis noch umgekehrt: Im Jahr 1991 bestritt mehr als die Hälfte (52 %) der 15- bis 24-Jährigen ihren Lebensunterhalt hauptsächlich aus eigener Erwerbstätigkeit. Damals waren 40 % – das sind 11 Prozentpunkte weniger als 2021 – hauptsächlich vom Einkommen Angehöriger abhängig.

  • Lieblingsformat Podcast: Zwei von fünf hören Podcasts

    Lieblingsformat Podcast: Zwei von fünf hören Podcasts

    Ob spannende Interviews oder bewegende Geschichten: 43 Prozent der Deutschen hören Podcasts – und damit etwas mehr als im Vorjahr (2021: 38 Prozent). Unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren hört sogar mehr als die Hälfte (56 Prozent) Podcasts.

    Jeweils ein Fünftel der Hörerinnen und Hörer drückt täglich (19 Prozent) bzw. wöchentlich (20 Prozent) die Play-Taste. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.100 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. "Vor einigen Jahren waren Podcasts totgesagt, jetzt sind sie extrem erfolgreich und der Zuspruch wächst weiter. Mittlerweile bieten viele Redaktionen, Unternehmen und auch Privatpersonen eigene Podcast-Serien an und erschließen sich so ein neues Publikum", kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

  • Konsum: Einfluss der Influencer steigt

    Der Einfluss von Influencern auf Kaufentscheidungen steigt auf ein neues Rekordhoch: Innerhalb von zwölf Monaten haben 24 Prozent der deutschen Onliner Produkte gekauft oder Dienstleistungen in Anspruch genommen, die von einem YouTuber beworben wurden. Das zeigt der "Social-Media-Atlas 2022" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor, für den der Marktforscher Toluna 3.500 Internet-Nutzer ab 16 Jahren repräsentativ befragt hat.

    In der Vorjahresausgabe der Studienreihe, die seit 2011 die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland beleuchtet, lag die Quote noch bei 21 Prozent. YouTuber bleiben damit die Influencer mit der größten verkaufsfördernden Wirkung – aber auch Instagrammer, Blogger und andere Social-Media-Promis bauen ihren Einfluss auf die Konsumenten weiter aus.

  • Online-Käufer sind gegen Retourenvernichtung

    Nur zehn Prozent der Deutschen fahren Online-Käufe aus ökologischen Gründen zurück – Jüngere eher bereit, eigenen Online-Konsum einzuschränken

    Mehr als 80 Pro­zent der Deut­schen unter­stüt­zen ein Verbot der Re­touren­ver­nich­tung. Online-Händ­ler sollen so zu mehr Nach­haltig­keit an­ge­hal­ten werden. Ihr eigenes Kauf­ver­hal­ten im Inter­net möch­ten die be­frag­ten Per­sonen nicht ändern – weder durch einen ge­ringeren Um­fang, noch durch ver­miedene Re­touren. Be­sonders über 40-Jährigen fällt eine Re­du­zierung des Inter­net­ein­kaufs schwer. So die Er­gebnisse der re­präsen­ta­ti­ven "Postbank Digital­studie 2022".