Studien

  • Die "Gen Z" legt Wert auf Nachhaltigkeit beim Einkauf

    Befragung unter 18- bis 25-Jährigen: Für 77 Prozent hat das Wahlprogramm der Parteien zu Umwelt- und Klimaschutz Einfluss auf ihre Wahlentscheidung – Zur Etablierung eines nachhaltigen Lebensstils sieht die "Gen Z" vor allem die Regierung in der Pflicht / Zwei Drittel der "Gen Z" achten auch beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit – wichtiger sind jedoch Qualität und Preis 

    Wo die Vertreter:innen der jungen Generation bei der Wahl ihr Kreuz setzen, hängt auch davon ab, was die Parteien ihnen in puncto Umwelt- und Klimaschutz zu bieten haben: Für gut drei Viertel der 18- bis 25-Jährigen spielt das jeweilige Programm der Parteien zu den Aspekten Umwelt- und Klimaschutz bei ihrer Wahlentscheidung eine Rolle. Und auch beim Einkaufen achtet die so genannte "Generation Z" auf Kriterien wie umweltfreundliche Verpackungen, ökologisch abbaubare Produkte oder ressourcenschonende Produktion. Für zwei Drittel der jungen Erwachsenen sind solche Aspekte beim Kauf von Lebensmitteln, Kosmetik oder Bekleidung relevant. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage unter 1.000 Bundesbürger:innen im Alter von 18 bis 25 Jahren im Auftrag von PwC Deutschland.

  • Versetzung gefährdet: Schulen vermitteln Finanzthemen mangelhaft

    Schulen bekommen von jungen Erwachsenen in Deutschland schlechte Noten für die Vermittlung von Finanzwissen. Entsprechend schwach schätzen die 18- bis 29-Jährigen ihr eigenes Finanzwissen ein. Sie beschäftigen sich weder oft noch gerne mit Finanzthemen, räumen aber ein, dass es eines der wichtigsten Themen ist, um gut auf das Leben vorbereitet zu sein. Insgesamt ist die Hälfte der befragten jungen Erwachsenen mit der eigenen finanziellen Situation zufrieden und hat auch das Sparen keinesfalls aus dem Blick verloren. Dies sind die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers mit dem Schwerpunkt Finanzbildung und Sparen von Union Investment, einer repräsentativen Befragung von mehr als 2.000 jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren.

    Die Verantwortung für die Vermittlung von Finanzwissen sehen die meisten jungen Erwachsenen vor allem bei den Schulen (85 Prozent). 69 Prozent meinen, dass die Familie dafür verantwortlich ist. Aber auch die Medien (36 Prozent), die Politik (34 Prozent) und Finanzdienstleister (33 Prozent) sollten nach Ansicht der Befragten Verantwortung für die Vermittlung von Finanzwissen übernehmen.

  • Medienstudie: Video wächst zulasten von Audio

    Die Tendenz zum Zeitsouveränen setzt sich kontinuierlich fort: Die unter 30-Jährigen verbringen bereits 59 Prozent ihrer Audio-Zeit auf diese Art und Weise – vor allem mit Musik über Streaming-Dienste oder YouTube. In der Gesamtbevölkerung liegt der Anteil der zeitsouveränen Nutzung bei 25 Prozent. Das zeigt die ARD/ZDF-Studie "Massenkommunikation Trends 2021".

    Auch die Streaming-Dienste und Mediatheken bauen ihre Reichweite weiter aus, vor allem im mittleren Alterssegment. Aber auch die Zahl der älteren Nutzerinnen und Nutzer wächst. Podcasts legen innerhalb eines Jahres in der Reichweite deutlich zu. Insgesamt nutzen die Deutschen im Schnitt mehr als sieben Stunden pro Tag Medien – am häufigsten Bewegtbild vor Audio und deutlich vor Text.

  • Werbung allein macht noch kein Übergewicht

    Eltern-Befragung im Auftrag des ZAW zu den Ursachen von kindlichem Übergewicht und der Relevanz von Marktkommunikation

    Der Umgang mit Ernährung im Elternhaus (Einkauf, Kochen, Mahlzeiten) ist nach der klar überwiegenden Elternmeinung der bestimmende Aspekt dafür, dass Kinder übergewichtig sind. Für 80 Prozent der Eltern spielt dies eine "sehr große" oder eine "eher große Rolle".

    Das ermittelte das Forschungsinstitut INSA-Consulere (Erfurt) in einer repräsentativen Studie über "Kinder und Ernährung" im Auftrag des ZAW, des Spitzenverbands der deutschen Werbewirtschaft. Die wenigsten Nennungen entfallen hier auf die werbliche Kommunikation (TV, Radio, Print, Influencer). Dies setzt sich beim Ranking der Faktoren, die nach Elternmeinung als die relevantesten Ursachen für kindliches Übergewicht genannt wurden, fort.

  • So ticken die Generationen: Kontrolle ist gut, Unabhängigkeit noch besser
    © kues1 / Shopping King Loule

    So ticken die Generationen: Kontrolle ist gut, Unabhängigkeit noch besser

    Mit drei Jugendstudien und einer Studie der Boomer-Generation hat der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel die Lebenswelten der Menschen untersucht. Ein Vergleich der Studien zeigt, warum Jüngere und Ältere manchmal nicht auf einen Nenner kommen.

    Konfliktpotential gibt es genug: Ob es um Themen in der Familie geht oder um öffentlich geführte Diskussionen zu Klimawandel, Fridays-for-Future oder Coronakrise – in vielen Bereichen treffen unterschiedliche Lebenseinstellungen und Werte der Generationen aufeinander und bieten jede Menge Zündstoff. Grund genug für den Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW), sich die Studienergebnisse der drei Jugendstudien – "Jugend ungeschminkt", "Selfies ungeschminkt" und "Insta ungeschminkt" – sowie der Studie "Boomer ungeschminkt" noch einmal genauer anzusehen.

  • 7 von 10 spielen täglich per Smartphone

    7 von 10 spielen täglich per Smartphone

    Corona-Boost: Gamerinnen und Gamer spielen öfter, länger und zahlen mehr dafür – Nachfrage nach Spielekonsolen bleibt trotz Lieferengpässen hoch

    Eintauchen in andere Welten, vom Alltag abschalten und gemeinsam mit anderen virtuelle Abenteuer erleben: Gaming hilft vielen Menschen durch die von Einschränkungen geprägte Corona-Zeit. 6 von 10 (61 Prozent) Gamerinnen und Gamern wäre in der Corona-Pandemie ohne Video- oder Computerspiele nach eigenem Bekunden die Decke auf den Kopf gefallen. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als sich erst 49 Prozent entsprechend äußerten. Neben den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren (68 Prozent) profitieren besonders Seniorinnen und Senioren von dieser Art der Freizeitbeschäftigung: Aus der Gruppe 65 plus hilft Gaming zwei Dritteln (66 Prozent) durch die Pandemie – das sind doppelt so viele wie noch im Jahr 2020 (33 Prozent).
  • Viele Herausforderungen – aber keine "verlorene Generation"

    Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zu den Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie

    Zu Beginn der Corona-Pandemie im Januar 2020 lebten in Deutschland rund 13,7 Mio. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren – das entspricht in etwa einem Sechstel der Gesamtbevölkerung. Besonders betroffen vom Lockdown und seinen Folgen waren Schulkinder unter 12 Jahren (4,4 Mio.), für die teilweise eine Notbetreuung vorgesehen war, sowie weitere 4,5 Mio. Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kita- und Schulschließungen hatten weitreichende Auswirkungen auf Bildung, Gesundheit, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven von Familien. Die Folgen untersucht eine neue BiB-Studie.

  • Corona-Pandemie führt zu schlechter Stimmungslage bei Kindern

    Von Kontaktbeschränkungen bis hin zu Homeschooling und Wechselunterricht – die Corona-Pandemie hat den Alltag der Schülerinnen und Schüler massiv durcheinandergewirbelt. Mit Blick auf den psychischen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen haben die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie negative Spuren hinterlassen. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Mobil Krankenkasse unter rund 1000 Eltern belegt das.

    Die Hälfte der befragten Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren gibt an, dass die Stimmung Ihres Kindes während der Corona-Situation alles in allem schlechter war als vor der Pandemie. Ein gutes Drittel (38 %) der Eltern beobachtet eine zunehmende Gereiztheit des Kindes. Jeweils ein knappes Drittel (32 %) nimmt wahr, dass das Kind sich einsamer fühlt als vor der Corona-Situation bzw. sich mehr mit den Geschwistern oder Eltern streitet (29 %). Ein Fünftel der Eltern stellt jeweils fest, dass sich ihr Kind während der Corona-Pandemie trauriger fühlt (21 %), sich mehr Sorgen macht, alles zu schaffen (20 %) bzw. erschöpfter oder müder ist als vor der Pandemie (19 %).

  • Die wichtigsten Marken für die "Gen Z": Online, Entertainment und Handel
    (c) HAVAS

    Die wichtigsten Marken für die "Gen Z": Online, Entertainment und Handel

    Havas-Studie "Meaningful Brands®": Warum immer mehr Menschen Marken misstrauen und welche Marken für die deutschen Kosument:innen Bedeutung haben

    Bereits im zwölften Jahr untersucht die Havas Group mit ihrer globalen Markenstudie "Meaningful Brands®" den Zusammenhang zwischen Marken, die für die Menschen Bedeutung haben, und den Auswirkungen auf den Geschäftserfolg. In 2021 kommt die Studie, für die weltweit 390.000 und darunter 26.000 deutsche Konsument:innen befragt wurden, zu dem Ergebnis, dass der gesellschaftliche Beitrag vieler Marken nicht ausreicht. Einige Marken konnten allerdings in der Pandemie ihren Wert unter Beweis stellen und werden vor allem von der "Generation Z" mit einer guten Bewertung belohnt.

  • Anteil Jugendlicher an der Gesamtbevölkerung weiter gesunken

    Wenn es um Zukunftsfragen wie Arbeit, Rente oder Klimaschutz geht, richtet sich der Blick verstärkt auf die junge Generation. Eine aktuelle Analyse des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass die Gruppe der jungen Menschen zuletzt jedoch immer kleiner wurde.

    Demnach waren von den 83,2 Millionen Menschen, die zum Jahresende 2020 in Deutschland lebten, 8,4 Millionen zwischen 15 und 24 Jahre alt. Die ab Mitte der 1990er-Jahre geborenen, die so genannte "Generation Z", hat damit einen Anteil von 10,1 % an der Gesamtbevölkerung.

  • Digitale Medienkompetenz der Kids stark gestiegen

    Medien sind aus dem Alltag von Mädchen und Jungen zwischen vier und 13 Jahren nicht mehr wegzudenken. Abhängig vom jeweiligen Alter nutzen sie regelmäßig ein vielfältiges Medienrepertoire: Zuschauen, zuhören, lesen, chatten sind fest im Kinderalltag verankert. Die Nase vorn haben dabei klassische Medien wie lineares TV und Print. Die digitale Medienkompetenz der Kids hat, aus Sicht der Eltern, durch Lockdown und Homeschooling einen echten Boost erfahren.

    Das sind Ergebnisse des "KINDER MEDIEN MONITOR 2021". Mit der repräsentativen Markt-Media-Studie stellen die fünf Herausgeber Egmont Ehapa Media, Gruner + Jahr, Panini Verlag, EDEKA Media und SUPER RTL umfassendes Datenmaterial über die Mediennutzung von Kindern bereit – über alle Kanäle hinweg.

    Darüber hinaus bietet die Untersuchung vielseitige Einblicke in Lebensbereiche der Kinder wie Freizeitgestaltung, Interessen und Engagement. Den Ergebnissen zugrunde liegen die Antworten der Kinder sowie die ihrer Eltern.

  • Jugendliche wünschen sich wieder Präsenzunterricht

    Was bis 2020 undenkbar war, wurde in der Corona-Krise plötzlich real: Neun von zehn Schüler:innen und Studierenden absolvierten Unterricht während der Pandemie digital. Wenn es nach den Jugendlichen geht, soll das allerdings nicht der Dauerzustand bleiben: Für die Zeit nach der Pandemie wünscht sich die Mehrheit der Befragten (51 Prozent), dass wieder ausschließlich in Präsenz unterrichtet wird.

    Immerhin 35 Prozent sprechen sich für einen Wechsel zwischen digitalem und analogem Unterricht aus. Überwiegender Fernunterricht fällt mit nur 14 Prozent bei den Lernenden durch. Das geht aus der repräsentativen "Jugend-Digitalstudie 2021" der Postbank hervor, für die 1.000 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren befragt wurden.