Studien

  • Studie: Teenager verbringen durch Corona-Krise deutlich mehr Zeit im Netz

    2020 Postbank Jugend-Digitalstudie: 16- bis 18-Jährige surfen mehr als 70 Stunden pro Woche – Schulische Internetnutzung im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt

    Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung des Internets unter Jugendlichen um 23 Prozent gestiegen. Waren Teenager 2019 noch 58 Stunden pro Woche im WWW unterwegs, so sind sie es in diesem Jahr 71,5 Stunden. Eine Ursache des massiven Anstiegs dürfte die Corona-Krise sein. Die repräsentative Befragung von 1.000 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren für die Postbank Jugend-Digitalstudie 2020 wurde im April und Mai 2020 durchgeführt.

  • Immer mehr Jüngere zahlen kontaktlos

    Auch fast drei Monate nach Beginn der ersten Abstandsregelungen setzt die Bevölkerung an der Kasse vermehrt auf Karte und Kontaktlos. Zurzeit erfolgen fast die Hälfte aller Bezahlvorgänge per girocard.

    Das zeigt eine repräsentative infas quo-Umfrage im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme.

    Die jüngste befragte Altersgruppe (16-29 Jahre) gibt an, 5,4 ihrer letzten zehn Einkäufe mit girocard bezahlt zu haben. Im Vergleich zu Mitte April entspricht das einem Zuwachs von 26 Prozent (damals: 4,3 Einkäufe). Bei den 30- bis 39-Jährigen beträgt die Erhöhung 17 Prozent (4,7 auf 5,5 Einkäufe).

  • Neue Kindermedienstudie ab 2021

    Der Kinderzeitschriftenverlag Blue Ocean (Burda-Gruppe) will das Medien-Nutzungsverhalten von Kindern künftig in der neuen Studie "Kids-Medien-Kompass" analysieren.

    Dafür untersucht Media Market Insights, ebenso eine Burda-Tochter, die Nutzung von Kindermagazinen. Die erste Veröffentlichung ist für 2021 angekündigt. Andere Verlage sind, anders als bei der bis 2019 publizierten "Kinder-Medien-Studie", nicht involviert.

  • Post Corona: Nachhaltigkeit bleibt wichtig

    Die Corona-Pandemie wirkt wie ein Zeitraffer für den gesellschaftlichen Wandel, der normalerweise Jahre gebraucht hätte, um Realität zu werden. Wenn die aktuelle Krise überwunden ist, wird unser soziales und ökonomisches Verhalten grundlegend verändert sein. Wie werden wir zukünftig leben? Welche neuen Technologien und Alltagslösungen eignen wir uns an?

    Ausblicke darauf will die Studie "New Normal: Wie lebt Deutschland in der Post-Corona-Welt" von QVC unter der Leitung von Trendforscher Prof. Peter Wippermann geben. Dazu befragte Bonsai Research Ende April 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren. Im Mittelpunkt standen die Themen Selbstbild, Job, Gesundheit und Einkaufsverhalten.

  • Junge Nutzer: Social Media als Newsquelle immer wichtiger

    Soziale Netzwerke sind für 30 % der 18- bis 24-Jährigen die wichtigste Nachrichtenquelle, wie eine Studie des Reuters Institute zeigt. 2019 waren es noch 22 %. 9 % der Befragten dieser Altersgruppe konsumieren Nachrichten ausschließlich via Social Media (2019: 5 %).

    Die deutliche Mehrheit der erwachsenen Onliner in Deutschland ist der Ansicht, dass ein unabhängiger Journalismus für das Funktionieren einer Gesellschaft wichtig ist (79 %). Auffällig sind die Meinungsunterschiede in den Altersgruppen. Während fast 90 Prozent der über 55-Jährigen einen unabhängigen Journalismus für wichtig halten (88 %), sind es in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen lediglich 56 Prozent.

  • Fachtagung Kinderwelten

    Fachtagung Kinderwelten

    Dieses Jahr fand die Fachtagung "Kinderwelten" von Ad Alliance und SUPER RTL erstmals digital statt. Ab sofort sind alle Vorträge abrufbar.

    Der Themen-Mix aus Vermarktung, Mediennutzung und Gesellschaftspolitischem wird von bekannten und neuen Expertengesichtern aus der Forschung präsentiert. Unter anderem geht es um die Geräteausttattung der Kinder, die richtige Zielgruppenansprache und Kinderwünsche.

  • Studie: So tickt die "Generation Z"

    PwC-Analyse: 18- bis 24-Jährige informieren sich vor allem online über das Weltgeschehen und suchen im Netz nach Inspiration / 44 Prozent haben Gesundheits-Apps auf ihrem Smartphone / Zwei Drittel stehen dem autonomen Fahren offen gegenüber / Nachhaltigkeit hat hohe Priorität

    Technik-affin und immer online, ungeduldig und fordernd, gesundheits- und umweltbewusst: Mit diesen Eigenschaften lässt sich die "Generation Z" umschreiben, die Gruppe der ab 1995 Geborenen. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat untersucht, wie diese Altersgruppe zum Konsum steht, worauf sie Wert legt und wo sie sich informiert.

  • Social Media-Nutzer - jung, weiblich und extravertiert?

    Social Media-Nutzer – jung, weiblich und extravertiert?

    Studie identifiziert typische Nutzer von Facebook, Instagram und WhatsApp

    Facebook, WhatsApp, Instagram zählen zu den bekanntesten sozialen Medien und gehören alle zum US-amerikanischen Facebook-Konzern. In einer Studie haben Forscherinnen und Forscher rund um Professor Christian Montag von der Universität Ulm nun untersucht, wie die Nutzung dieser Plattformen mit soziodemografischen Merkmalen und den "Big Five"-Persönlichkeitsmerkmalen zusammenhängt.

    Dabei konnten sie feststellen, dass Personen, die mindestens auf einer Social-Media-Plattform aktiv waren, im Allgemeinen jünger, häufiger weiblich und etwas extravertierter als Nichtnutzer waren. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift "Frontiers of Psychology".

  • Jüngere wünschen sich den Spaß beim Shoppen zurück

    Die Studie "New Normal: Wie lebt Deutschland in der Post-Corona-Welt?" will einen Ausblick auf die Zeit nach der Pandemie geben. Neben Themen wie Selbstbild, Gesundheit und Job beleuchtet sie auch das künftige Shoppingverhalten der Deutschen.

    Social Distancing und Maskenpflicht haben das Einkaufserlebnis im stationären Handel stark verändert. Viele Online-Händler erfuhren dadurch großen Zulauf. Was die Verbraucher sich für ihren Einkauf nach der Krise wünschen, zeigt die aktuelle Studie im Auftrag vom Handelsunternehmen QVC unter der Leitung von Trendforscher Prof. Peter Wippermann. Dazu befragte Bonsai Research Ende April 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren.

  • Kinder und Jugendliche geben durch Corona weniger Geld aus

    Während der Corona-Krise haben Kinder und Jugendliche monatlich 21% weniger Geld ausgegeben als noch vor einem Jahr: Waren es im März und April 2019 noch 1,7 Mrd. Euro pro Monat, sind es 2020 nur noch 1,3 Mrd. Euro.

    Das ist ein Ergebnis der neuen, im März und April 2020 durchgeführten repräsentativen Studie "Trend Tracking Kids®", für die das Münchner Meinungsforschungsinstitut iconkids & youth mittels persönlicher Interviews insgesamt 1.487 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren befragt hat.

  • Marketing in Zeiten von Corona: der Preis wird wieder wichtiger

    Wie verändert sich das Marketing in Zeiten von Corona, welche Trends werden erwartet und welche Kommunisktaionsstrategien werden empfohlen? Die Mediaagenturen Mediaplus und pilot haben dazu geforscht und interessante Insights zusammengestellt.

    Die Mediaagentur Mediaplus forscht dazu regelmüßig in ihrem Konsumbarometer, für den regelmäßig 2.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt werden. In den bisher 6 durchgeführten Befragungswellen zeigen sich drei besonders starke Trends:

    1. Konsum: Die Preissensibilität steigt weiter. Gleichzeitig achtet der Konsument vermehrt auf Qualität und Service. Es gilt "Value for Money" zu kommunizieren und unter Beweis zu stellen.
    2. Marke: Marken müssen sich agil auf Bedürfnisse einstellen. Der Konsument wird immer anspruchsvoller und erwartet von Marken, dass sie sich hinsichtlich Service, Vertrieb, Kommunikation und Dialog auf ihn einstellen.
    3. Medien: Entertainment boomt, Nutzung bleibt fragmentiert. Die Mediennutzungszeit ist weiter deutlich erhöht. Verloren geglaubte Zielgruppen sind zurückgekehrt. Neben Entertainment boomt auch das Segment "Nachrichten".
  • Jugendliche wollen nicht auf Homeschooling reduziert werden

    Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise? Ein Forschungsteam des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität Frankfurt hat in einer bundesweiten Studie Jugendliche ab 15 Jahren befragt.

    Es haben sich etwa 6000 Jugendliche in sehr kurzer Zeit an der bundesweiten Studie "JuCo" beteiligt, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven während der Corona-Krise zu berichten.