Studien

  • Jedes dritte Kind nutzt täglich WhatsApp

    "KIM-Studie" 2018 zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger veröffentlicht

    Die Digitalisierung ist auch in Familien mit Kindern weit vorangeschritten. Fast alle Kinder (98 %) haben potentiell die Möglichkeit, zuhause das Internet zu nutzen. Gut zwei Drittel aller Sechs- bis 13-Jährigen zählen nach eigenen Angaben zu den Internetnutzern. Bei den Sechs- bis Siebenjährigen nutzt gut ein Drittel zumindest selten das Internet, im Alter von acht bis neun Jahren sind knapp drei von fünf Kindern online.

    Mit zehn bis elf Jahren zählen vier von fünf Kindern zu den Internetnutzern und bei den Zwölf- bis 13-Jährigen nehmen mit 94 Prozent fast alle Kinder Online-Dienste in Anspruch. Dies sind Ergebnisse der "KIM-Studie" 2018 (Kindheit, Internet, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).

  • Computerspiele: 465.000 Jugendliche sind Risiko-Gamer

    Computerspiele: 465.000 Jugendliche sind Risiko-Gamer

    In Deutschland spielen rund drei Millionen Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren regelmäßig am Computer. Nach einer neuen DAK-Studie gelten 15,4 Prozent der Minderjährigen als sogenannte Risiko-Gamer.

    Damit zeigen rund 465.000 aller Jugendlichen dieser Altersgruppe ein "riskantes oder pathologisches Spielverhalten im Sinne einer Gaming-Sucht", so die DAK. Die Betroffenen fehlen häufiger in der Schule, haben mehr emotionale Probleme und geben deutlich mehr Geld aus.

    Das zeigt der Report "Geld für Games – wenn Computerspiel zum Glücksspiel wird" der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen. DAK-Vorstandschef Andreas Storm will die Aufklärung über Risiken verstärken. Er fordert ferner ein Verbot sogenannter Loot-Boxen in Deutschland, die Gamer für lange Spielzeiten oder bei Geldzahlungen belohnen.

  • Die beliebtesten Arbeitgeber 2019 für Informatik-Studenten

    Google ist beliebtester Arbeitgeber der Informatiker, Beraterjobs sind im Kommen.

    Google bleibt mit deutlichem Abstand der Wunscharbeitgeber der Informatiker. Ein Viertel aller IT-Absolventen möchte beim Suchmaschinenriesen arbeiten. Aber Google und die IT-Branche verlieren das zweite Jahr in Folge an Attraktivität als Arbeitgeber.

    Auf den Plätzen 2, 3 und 4 folgen Microsoft, Apple und SAP. Auch sie überzeugen 2019 weniger Informatiker davon, sich bei ihnen zu bewerben, als im Jahr zuvor. Sie steigen zwar je einen Platz im Ranking – aber nur, weil der Zweitplatzierte aus dem vergangenen Jahr, BMW, auf Platz 5 fällt.

    Dies sind Ergebnisse des "Trendence Absolventenbarometers", einer Bewerbermarktstudie unter 55.000 Studierenden in Deutschland, darunter 6.500 Informatiker. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der "Computerwoche" erschienen.

  • Instagram ist für viele Jugendliche eine "heile Ersatz-Welt"

    Instagram ist für viele Jugendliche eine "heile Ersatz-Welt"

    Die tiefenpsychologisch-repräsentative Studie "Insta ungeschminkt" erklärt, was die Jugendlichen an Instagram so fasziniert, dass sie geradezu abhängig sind und welchen Einfluss das auf ihre Entwicklung hat.

    Das Ergebnis: Auf Instagram versuchen viele Jugendliche, eine rundum kontrollierbare Traumwelt zu installieren, in der alles perfekt ist und sie unangreifbar sind.

    Ein Leben ohne Handy oder Instagram? Für viele Jugendliche ist der bloße Gedanke daran beängstigend. Für manche ist die Vorstellung sogar ähnlich schlimm wie die Todesstrafe. 74 Prozent der Jugendlichen gehen bis zu 20 Mal am Tag auf Instagram. Mehr als ein Drittel verbringt mehr als vier Stunden täglich auf dieser Plattform – einige sogar noch viel länger. Und 35 Prozent der Schüler sind auch während der Schulzeit online. Zeitliche Limits – selbst gesetzt oder durch die Eltern? Meistens Fehlanzeige.

  • "BRAVO-Studie": Zwei Drittel aller Mädchen waren bereits Mobbing-Opfer

    Kampagne "GiRLS support GiRLS" ruft Mädchen zur gegenseitigen Unterstützung auf

    Vertrauen, Humor und Sympathie: mit diesen Dingen möchten Mädchen Eindruck auf andere machen. Doch dass dies häufig leider nicht gelingt, zeigt die aktuelle "BRAVO"-Umfrage zum Thema "Wie gehen Mädchen miteinander um?" im Rahmen der Anti-Mobbing-Initiative "GiRLS support GiRLS". Das Ergebnis: Zwei Drittel (69 Prozent) der über 1.300 befragten Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren haben schon mehrmals Ausgrenzung erfahren oder sind Opfer von Lästereien und Mobbing geworden – und dies meist aufgrund von Äußerlichkeiten.

  • Mehr als die Hälfte der 14- bis 34-Jährigen fühlt sich zu dick

    Studie: Mehr als die Hälfte der 14- bis 34-Jährigen fühlt sich nicht rundum gesund – Schlechte Ernährung und Schlafmangel machen jungen Bundesbürgern zu schaffen

    55 Prozent der jungen Bundesbürger klagen bereits über gesundheitliche Probleme – bei Frauen sind es sogar 65 Prozent. Das zeigt die Studie "Zukunft Gesundheit 2018" im Auftrag der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung "Die Gesundarbeiter" unter mehr als 1.000 Bundesbürgern.

  • "Gen Z" - "Generation Vernunft" oder "Generation Verschwendung"?

    "Gen Z" – "Generation Vernunft" oder "Generation Verschwendung"?

    Studie zeigt: die Verbraucher von morgen sind individuell, anspruchsvoll und sozial verantwortlich – doch Umweltschutz ist global kein Top-Thema

    Eine Studie der internationalen Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants analysiert erstmals detailliert das Konsumverhalten der jüngsten Verbraucher – der sogenannten "Generation Z" ("Gen Z"). Die Analyse legt dar, inwiefern sich die "Gen Z" von älteren Generationen unterscheidet und wie sich Händler gegenüber den jüngsten Konsumenten positionieren sollten.

  • Im vereinten Deutschland geboren – in den Einstellungen gespalten?

    Am 09. November 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Die Teilung Deutschlands ist Geschichte, die staatliche Einheit verwirklicht. Im Herbst wird das Jubiläum gefeiert, Bilanz gezogen. Doch welche Einstellungen zeichnen diejenigen aus, die die Teilung Deutschlands und "die Mauer" gar nicht mehr selbst erlebt haben? Ist diese "Nachwende"-Generation in ihrer Haltung zur Politik, Gesellschaft und Wirtschaft tatsächlich vereint – oder immer noch gespalten?

    Mit diesen Fragen beschäftigt sich die von der Otto Brenner Stiftung geförderte Untersuchung "Im vereinten Deutschland geboren – in den Einstellungen gespalten?", die ein Forscherteam um Rainer Faus von der Forschungs- und Beratungsagentur pollytix erstellt hat. Die Ergebnisse der repräsentativen Erhebung zeigen eindeutig: Die Mauer in den Köpfen existiert auch bei den ab 1989 Geborenen noch, auch wenn sie bröckelt.

  • Die unter-20-Jährigen haben am meisten Bock auf Karneval

    Der Rosenmontag ist dieses Jahr am 4. März und in Karnevalshochburgen wie Köln, Düsseldorf und Mainz herrscht für eine Woche Ausnahmezustand. Aber wie denken die Deutschen allgemein über das Volksfest? Was sind die größten Nachteile und was assoziieren die Jüngeren mit dem traditionsreichen Fest?

    Appinio hat 3.456 Deutsche im Alter von 16 bis 44 Jahren zu ihrer Einstellung gegenüber dem Volksfest befragt. dabei zeigt sich: die unter-20-Jährigen haben am meisten Bock auf Karneval.

  • Kinder fordern Sicherheit und Zeit mit Eltern und Freunden

    Kinderarmut zu vermeiden steht hoch auf der aktuellen politischen Agenda. Die Bertelsmann Stiftung hat dazu Kinder und Jugendliche gefragt, was sie aus ihrer Sicht zum guten Aufwachsen brauchen. Die ersten Ergebnisse zeigen: Eine bessere materielle Ausstattung allein reicht nicht.

    Die meisten Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind nach eigenem Bekunden gut versorgt. Zwar gibt mehr als die Hälfte von ihnen an, sich gelegentlich, häufig oder immer um die finanzielle Situation ihrer Familie zu sorgen. Doch sie zeigen sich grundsätzlich zufrieden mit ihrer materiellen Ausstattung.