• "Gen Z" & LGBTQIA+: Wertekluft zwischen jungen Frauen und Männern

    Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat eine internationale Umfrage durchgeführt, bei der die Einstellungen gegenüber queeren Menschen untersucht wurden. In Deutschland zeigen sich – anders als in den meisten anderen Ländern – leichte Fortschritte, aber auch neue Brüche. Eine klare Mehrheit der Deutschen spricht sich gegen die Diskriminierung der LGBTQIA+-Community und für gleiche Rechte aus. Vor allem bei jungen Männern nehmen queerfeindliche Ansichten aber auch in Deutschland eher zu.

    Neben Frankreich und Polen gehört Deutschland damit zu den wenigen Ländern, in denen sich die Akzeptanz queerer Lebensweisen in den letzten drei Jahren in mehreren Bereichen leicht positiv entwickelt hat. Sobald es um konkrete Maßnahmen geht, reagieren viele Bundesbürger allerdings nach wie vor verhalten.

  • 1 Millionen Euro für Schulprojekte

    Das Deutsche Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble fördern unter dem Dach der Initiative "Zukunft Mitgemacht" deutschlandweit innovative Schulprojekte mit 1 Million Euro.

    Gefördert werden dabei sowohl die Einrichtung offener, kreativer Lernräume – sogenannte Maker Spaces – als auch "DigitalSchoolStory" – ein Format, das Schulen dabei unterstützt, digitales Storytelling in Form von Kurzvideos in den Unterricht zu integrieren. Die beiden Förderprojekte werden vom 8. bis 16. Juni bei der IdeenExpo 2024 in Hannover einem breiten Publikum von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern erstmals vorgestellt.

  • Männer-Fußball bleibt die Nr. 1

    Über alle Kinder und Jugendlichen ist Männer-Fußball die Nummer 1 – für Mädchen ist aber Frauen-Fußball die interessanteste Sportart.

    Jeder Zweite (50%) der 6- bis 19-Jährigen interessiert sich für Männer-Fußball. Bei einem Drittel (34%) ist dieses Interesse das ganze Jahr über vorhanden, bei einem weiteren Sechstel (16%) nur bei Großereignissen wie der Fußball-Europameisterschaft. Damit steht Männer-Fußball auf Platz 1 der beliebten Sportarten der Kids.

    Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie "Trend Tracking Kids ®", die im März und April 2024 vom Münchner Meinungsforschungsinstitut iconkids & youth durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 1.468 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren in persönlichen Interviews befragt.

  • Europawahl 2024: Die Jugend wählt rechts

    Zum ersten Mal durften in Deutschland auch 16- und 17-Jährige bei einer Europawahl ihre Stimme abgeben. Daher richtete sich das öffentliche Interesse besonders auf das Wahlverhalten der jungen Generation.

    Umso mehr sorgte für Aufsehen, dass bei den jungen Wählerinnen und Wählern die AfD mit Abstand am meisten Stimmen zulegen konnte. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2025 ist es besonders wichtig, weiterhin in die politische Bildung der Jugend zu investieren. Um die Jugend für demokratische Prozesse zu begeistern, sind dringend innovative Maßnahmen erforderlich, die sie direkt ansprechen und effektiv erreichen.

  • Bild: (c) ESB / Gabriele Griessenböck

    Branding needs Influence

    Düsseldorf begrüßt das dritte "Markenfestival" unter dem Motto "Branding needs Influence." Am 29. August wird die MERKUR SPIEL-ARENA zur Bühne für das "Who is Who" der deutschen Markenwelt. Entscheiderinnen und Entscheider werden über die Herausforderungen diskutieren, denen Marken heute gegenüberstehen.

    Das Festival hat sich als zentraler Treffpunkt von Marken für Marken etabliert. Ein erster Blick auf das Programm verrät: Es wird erfrischend vielfältig. Rund 80 Speaker werden erwartet, die Einblicke in aktuelle Trends und Strategien für Marken geben. Mit Bühnen zu Nachhaltigkeit, Markenpositionierung, Tourismus-Marketing, Social Media & GenZ und KI richtet sich das Markenfestival an CMOs, Markenentscheider sowie Agenturen und Medien im Markenumfeld. Alles nach dem Motto von Marken für Marken.

  • Streaming-Studie: Konkurrenz durch Social Media

    Der Streaming-Markt boomt. Jeder Vierte streamt laut der "Simon-Kucher Streaming-Studie" mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Bezahl-Abos pro User deutich. Ebenso das Budget pro Abo. Die Ironie dabei: Jeder Dritte hat das Gefühl, zu viel für Streaming-Abos auszugeben. Und mehr als jeder Vierte findet, dass er Zugriff auf mehr Streaming-Dienste hat, als er braucht.

    Laut der neusten Ausgabe der jährlichen "Simon-Kucher Streaming-Studie", steigt die Zahl der selbst bezahlten Streaming-Abos im Schnitt von 2,1 auf 2,7 Abos pro User. Zugleich nimmt die Nutzungsdauer für bezahlte Abonnements drastisch zu. 60 Prozent der Streaming-Zeit entfallen inzwischen auf bezahlte Abonnements – zu Lasten der kostenlosen Streaming-Dienste.

  • "Taxi ins Mich" – Podcast für Gesundheitsaufklärung von Kindern

    Der Hörspiel-Podcast "Taxi ins Mich" will junge Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine spannende und phantasievolle Reise durch den menschlichen Körper einladen. Der Podcast von gesundheit-hören, dem Audioangebot der "Apotheken Umschau", will Hörspielsegmente mit fundierter medizinischer Wissensvermittlung, kindgerecht und unterhaltsam kombinieren. Podcast-Host ist die Journalistin und Moderatorin Shary Reeves. Produziert wird der Podcast von der Agentur Wake Word.

    Die Erkundung des menschlichen Körpers bis ins Innerste – seit jeher ein Traum der Wissenschaft, erst nur durch Obduktion möglich, dann deutlich erleichtert durch die Erfindung der Röntgenstrahlen vor rund 120 Jahren. Der neue medizini-Podcast "Taxi ins Mich" will einen Schritt weitergehen und bietet Kindern einen phantasiereichen Weg, den menschlichen Körper auditiv zu entdecken: In "Taxi ins Mich" begleiten die jungen Zuhörer die drei Kinder Tessa, Yassin und Ella auf ihrer abenteuerlichen Reise durch den Körper. Zusammen mit der Ärztin Toni erkunden sie in einem Nanotaxi Organe, und lernen, wie im Inneren alles funktioniert und zusammenspielt.

  • Studie "Junges Europa 2024": europäisch, demokratisch – aber kritisch

    Junge Menschen in Europa haben die Errungenschaften und Werte der Europäische Union (EU) und der Demokratie verinnerlicht und schätzen sie. Gleichzeitig sehen sie deutliche Schwächen und Probleme. Mehr als die Hälfte der jungen Europäerinnen und Europäer finden, dass die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU "eine gute Sache" ist.

    39 Prozent sagen, dass die Verbindungen zwischen den EU-Ländern enger werden sollen. Wahlen und Demonstrationen sind für junge EU-Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Mittel, um politischen Einfluss auszuüben. Jedoch fühlt sich nur knapp ein Fünftel durch das Parlament des eigenen Landes und durch das EU-Parlament stark oder sehr stark repräsentiert. Vier von zehn Befragten sehen die Demokratie in ihrem Land in Gefahr. Viele nehmen große gesellschaftliche Spannungen und eine politische Polarisierung wahr.

    Das sind einige Ergebnisse der achten repräsentativen Jugendstudie "Junges Europa" der TUI Stiftung. Die Jugendstudie wurde anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament heute in Berlin vorgestellt. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hatte dazu im März 2024 5.874 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen befragt.

  • Foto: ESB Marketing Netzwerk

    Sponsoring wird für Sportvereine immer wichtiger

    Beim Think Tank "Sponsoring & Finanzierung" wurden Wege zur Sicherung der finanziellen Zukunft des deutschen Sports aufgezeigt. Die Erkenntnisse fließen in das Programm des Kongresses SPORT MARKE MEDIEN im Dezember ein.

    Die finanzielle Lage des deutschen Sports ist herausfordernd. Sowohl im Spitzensport als auch im Nachwuchs- und Breitensport sind systematische Investitionen in die Mittelbeschaffung notwendig. Wichtige Finanzquellen wie öffentliche Mittel und Mäzene sind schwer kalkulierbar. Sponsoring bietet das größte Potenzial, während Mitgliedsbeiträge, Fundraising und wirtschaftliche Eigenbetriebe ebenfalls zur Finanzierung beitragen, aber nur selten signifikant gesteigert werden können. Um diese Herausforderungen anzugehen, organisierte das ESB Marketing Netzwerk den Think Tank "Sponsoring & Finanzierung" in Frankfurt.

  • TikTok und Instagram wachsen am stärksten

    "Social Platform Profiler": Aktuelle Ausgabe der Social Platform Profiler-Studie von GroupM zeigt: Jeweils ein Viertel der täglichen Nutzerinnen und Nutzer von TikTok und YouTube verbringen mindestens drei Stunden auf den Plattformen. TikTok und Instagram sind in Deutschland die am stärksten wachsenden sozialen Netzwerke. In der täglichen Nutzung liegen Instagram, Facebook und YouTube vorn. Die Bereitschaft, Geld auf sozialen Netzwerken auszugeben, steigt weiter an.

    Die Social Media-Nutzung erreicht in Deutschland einen neuen Höchststand. Jeweils rund ein Viertel der täglichen Nutzerinnen und Nutzer von TikTok (26 Prozent) und YouTube (24 Prozent) verbringen drei Stunden oder länger auf den Plattformen – bei Twitch sind es sogar 41 Prozent. Das größte Wachstum in der Nutzung insgesamt verzeichnen TikTok (+12 Prozentpunkte ggü. dem Vorjahr) und Instagram (+6 Prozentpunkte). Die Potenziale für erfolgreiches Social Advertising nehmen vor diesem Hintergrund weiter zu. Umso mehr da auch die Bereitschaft sichtbar ansteigt, Geld auf sozialen Netzwerken wie TikTok (+11 Prozentpunkte) oder Snapchat (+7 Prozentpunkte) auszugeben.