• Die Stimmung der Jugend erholt sich kaum

    Der Schock von 21 Monaten Corona-Pandemie sitzt in der jungen Generation tief. Das zeigt die dritte aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland". Sie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 14- bis 29-Jährigen von Ende Oktober 2021.

    Immer noch leiden viele von ihnen unter psychischen Belastungen. Sie beklagen den Kontrollverlust bei ihrer Alltagsgestaltung, den persönlichen Beziehungen und der Bildungs- und Berufslaufbahn. Doch ihre größten Zukunftssorgen sind die Auswirkungen des Klimawandels und die unsichere wirtschaftliche Zukunft mit schwindender Aussicht auf eine funktionierende Alterssicherung. Die Lösung dieser Probleme erwarten sie von der Politik. Die Studienreihe des Jugendforschers Simon Schnetzer und Co-Autors Prof. Dr. Klaus Hurrelmann bietet tiefe Einblicke in die junge Gedankenwelt.

  • 16- bis 29-Jährige fordern Corona-Impfpflicht

    Junge Menschen in Deutschland sind angesichts der Corona-Pandemie zerrissen: Einerseits lehnen sie Druck und Ausgrenzung ab, andererseits sehen sie die Impfpflicht als notwendige Maßnahme. Rund sieben von zehn jungen Menschen der "Generation Z "stimmen für eine Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen. Ebenso viele unterstützen die Vorschrift zur Immunisierung nur für bestimmte Berufsgruppen wie Pflegepersonal oder Lehrkräfte.

    Eine Mehrheit ist zudem für verpflichtende Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren (61 Prozent) – also auch für die eigene Altersgruppe. Gleichzeitig wehren sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegen Ausgrenzung wegen des Impfstatus oder der Haltung dazu. Dies sind Ergebnisse der Studie "Generation Z & Health" der pronova BKK, für die 1.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden.

  • Nike und Adidas sind die Lieblingsmarken der Jugend

    Knapp ein Jahr musste die "Fridays for Future"-Bewegung pausieren und die Teilnehmenden konnten nicht wie gewohnt jeden Freitag demonstrieren. Was das für Auswirkungen auf das Nachhaltigkeitsbewusstsein der jungen Zielgruppe (14 bis 25 Jahre) hat, welche Marken diese als nachhaltig einschätzen und welche Produkte sie kaufen würden, untersuchte die JOM Group, Agentur für hybride Marketingkommunikation, in der von ihr zum zweiten Mal durchgeführten "Fridays for Future"-Studie 2021. Die Erhebung erfolgte mobile Ende Mai in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Appinio.

    Die Studienergebnisse machen auch in diesem Jahr deutlich, dass sich Teilnehmende von "Fridays for Future"-Demonstrationen im Vergleich zu Nicht-Teilnehmenden anders bzw. mehr mit Marken und deren Produkten auseinandersetzen. So informieren sich 77 Prozent der Demo-Teilnehmenden gelegentlich bis immer über ein Produkt, bevor sie es kaufen. Bei den Nicht-Teilnehmenden sind es 67 Prozent.

  • Traum von der Selbständigkeit

    Eine aktuelle Umfrage vom Website- und E-Commerce-Baukasten-Anbieter Squarespace und YouGov zeigt, dass sich insbesondere bei der so genannten "Generation Z" (18- bis 24-Jährige) viele vorstellen können, unternehmerisch tätig zu werden. Bei der "Gen Z" sind es 77 Prozent, bei den "Millennials" (25 bis 40 Jahre) sind es 63 Prozent.

    Den meisten schwebt dabei ein Dienstleistungsunternehmen oder der Verkauf eines digitalen Produktes (E-Book, Musik, Foto, Content) vor.

  • "Zeig, was du kannst!" fördert Hauptschüler

    "Zeig, was du kannst!" fördert Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweigs über drei Jahre hinweg. Zu den Förderinstrumenten gehören neben verschiedenen Workshops auch halbjährliche "Future Camps".

    "Zeig, was du kannst!" wurde 2007 von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) ins Leben gerufen. Aktuell fördert das Programm über 420 Jugendliche an 10 Standorten bundesweit.

  • Insta erreicht 55% der unter-30-Jährigen

    Für unter 30-Jährige spielen aktuell neben Instagram mit 55 Prozent täglicher Nutzung auch Snapchat und TikTok mit 28 beziehungsweise 19 Prozent eine wichtige Rolle. In der jungen Zielgruppe kommt Facebook nur auf den vierten Platz im Reichweiten-Ranking (17 Prozent tägliche Nutzung). Das zeigt die neue 25. Welle der "ARD/ZDF-Onlinestudie".

    In Deutschland nutzen 2021 fast 67 Millionen Menschen das Internet – 100 Prozent der unter 50-Jährigen, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen.

    Bei der Frage, welche Medienangebote während der Corona-Pandemie wichtiger geworden sind, gewinnen vor allem Online-Videoangebote, Online-Artikel und Messenger an Bedeutung. Jeweils etwa ein Drittel der Befragten sagt, dass diese Medien während der Coronakrise wichtiger geworden sind. Aber auch Social Media, Musik über das Internet, das lineare Fernsehen und das lineare Radio haben an Bedeutung gewonnen.

  • Exklusive Digital-Workshops zu Azubi- und Schulmarketing

    Pünktlich zum Jahresende bieten die Marketingprofis der DSA youngstar für alle Leserinnen und Leser von jungezielgruppen.de kostenfreie Digital-Workshops zu den Themen "Das Geheimnis erfolgreichen Azubimarketings" und "Tipps & Trends im Schulmarketing 2022″ an.

    Moderiert werden die Veranstaltungen von André Mücke – Geschäftsführer der Schulmarketing Agentur. 

    Die Gewinnung von geeigneten Azubis hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Nicht nur, dass die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber dramatisch zurückgegangen ist – auch die Mediennutzung der so gennanten "Generation Z" hat sich verändert.

  • "Beste Klasse Deutschlands" kommt aus Hamburg
    Bild: KiKA/Steffen Becker

    "Beste Klasse Deutschlands" kommt aus Hamburg

    Ein packendes Superfinale mit Nico Santos und kniffligen Fragen von Enie van de Meiklokjes, Bürger Lars Dietrich, Marti Fischer und Lisa & Lena in Action

    Riesenjubel bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8F des Gymnasiums Süderelbe aus Hamburg, die sich ab sofort "Die beste Klasse Deutschlands" nennen darf! In einem hochspannenden und unterhaltsamen Superfinale hatte die Schulkasse aus der Hansestadt die Nase vorn und konnte die Konkurrenz aus dem Saarland (Jahrgangsstufe 7 des Robert-Schuman-Gymnasiums, Saarlouis), Hessen (Jahrgangsstufe 8 des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, Frankfurt am Main) und Baden-Württemberg (Jahrgangsstufe 7 des Liselotte-Gymnasiums, Mannheim) hinter sich lassen.

  • Amazon und WhatsApp sind die einflussreichsten Marken für Jüngere

    Die Corona-Pandemie hat auf der ganzen Welt schlagartig neue Realitäten und Bedürfnisse geschaffen, an die sich auch Marken beständig anpassen müssen. Welchen Marken das besonders gut gelungen ist, zeigen die aktuellen Ergebnisse der "Most Influential Brands Tracking-Studie (MIB)" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die seit neun Jahren in 14 Ländern durchgeführt wird – darunter auch Deutschland.

    Interessante Unterschiede zeigen sich bei der Analyse der verschiedenen Altersgruppen. So sind DHL und die Supermarktketten Aldi, Lidl, Rewe und Edeka besonders für Personen ab 55 Jahren relevant, während PayPal und Netflix unter jungen Konsumenten einflussreich sind.