29% der Schüler haben eine Einwanderungsgeschichte
Gut ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte (26%). Das zeigt sich auch an den Schulen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 29 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Jahr 2024 eine Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften traf dies lediglich auf 11% zu.
Bei Schülerinnen und Schülern gab es dabei keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern (jeweils 29%), bei den Lehrkräften hatte knapp jede achte Lehrerin (12%) eine Einwanderungsgeschichte, während es bei den Lehrern jeder zehnte (10%) war. Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Bei weiteren 12% der Schülerschaft war nur ein Elternteil nach Deutschland eingewandert, 59% hatten keine Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften hatten weitere 5% nur einen eingewanderten Elternteil, 84% hatten keine Einwanderungsgeschichte.

