Studie: Mehrheit vermisst auf Social Media echte Nähe zu Familie und Freunden

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 5, 2026
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Intensive Nutzung von Social Media führt zu weniger tiefgründigen Gesprächen | 42 Prozent der Deutschen können sich schlechter in lebhafte Gespräche einbringen

Obwohl Internetnutzerinnen und -nutzer durchschnittlich 20,7 Stunden pro Woche privat auf Social Media chatten, vermissen 65 Prozent echte Nähe beim persönlichen Austausch. 81 Prozent der Befragten haben zudem das Gefühl, dass es in sozialen Medien häufiger zu Missverständnissen kommt als im direkten Gespräch. Mehr als die Hälfte lässt ihre Nachrichten von KI gegenchecken, um die Posts zu verbessern oder heikle Formulierungen zu überprüfen. Das sind Ergebnisse aus dem „Social-Media-Atlas 2026“. Für die repräsentative Studie befragte Toluna im Auftrag von PER Consulting in Zusammenarbeit mit PER Intelligence rund 3.600 Internetnutzer ab 16 Jahren.

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Bild: (c) Paul's Job Recruiting Intelligence GmbH
Die Umfrage von Paul's job zeigt: Jobsuchende haben das Vertrauen in aktuelle Bewerbungsprozesse verloren. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/183494 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Bewerbung als Glücksspiel?

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 5, 2026
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Bewerbung als Glücksspiel: Mehrheit der Jobsuchenden sieht Vorurteile am Werk / Aktuelle Umfrage unter 1.044 Berufstätigen zeigt eklatantes Vertrauensdefizit.

Wer sich aktuell bewirbt, rechnet nicht damit, dass seine Bewerbung fair nach objektiven Kriterien geprüft wird. 57 Prozent der Jobsuchenden gehen davon aus, dass Vorurteile im Hinblick auf Alter, Geschlecht oder Herkunft Auswahlentscheidungen in Bewerbungsverfahren beeinflussen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1.044 Berufstätigen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten beworben haben. Im Auftrag von Paul’s job hat das Marktforschungsinstitut Bilendi die Erhebung im Juli 2026 durchgeführt.

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Bild (c) ZDF/ARD
ARD/ZDF Medienstudie 2026 / Nutzung des Bildes für redaktionelle Berichterstattung inkl. Social Media / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Nutzung von KI nimmt Fahrt auf

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 29, 2026
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KI-Tools sind im Alltag der Deutschen angekommen, jedoch nicht in allen Altersgruppen gleichermaßen. Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt die öffentlich-rechtlichen Streaming-Angebote. YouTube und Spotify sind nach wie vor die wichtigsten Plattformen beim Streaming von Video und Audio. Das sind zentrale Ergebnisse der neuesten „ARD/ZDF-Medienstudie 2026“.

Die Nutzung von KI-Tools wächst dynamisch, inzwischen verwenden sie 59 Prozent zumindest gelegentlich, wobei ein starkes Altersgefälle auffällt: Von den 14- bis 29-Jährigen (92 Prozent) bis zu den ab 70-Jährigen (15 Prozent). Mehr als die Hälfte (54 Prozent) begegnen den Ergebnissen der KI-Tools jedoch mit Skepsis: Sie werden vor allem als Werkzeuge angesehen, deren Ergebnis im Zweifel überprüft werden muss. 43 Prozent der Nutzenden von KI-Tools halten die Quellenangaben beim Umgang mit KI für transparent.

Gleichzeitig hält eine Mehrheit (81 Prozent) die Quellenangaben für (sehr) wichtig. Mit Blick auf die Streamingangebote zeigt der vielfältige und schnelllebige Plattformmarkt inzwischen weniger ein stetiges Wachstum als vielmehr eine Phase der Stabilisierung und Ausdifferenzierung: Bei den Video-Streaming-Plattformen bestätigt YouTube seine Führungsposition und erreicht 71 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD und ZDF erreichen in diesem Jahr 56 beziehungsweise 51 Prozent der Bevölkerung. Fast identische Gesamtreichweiten erreichen Netflix und Amazon Prime Video.

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