• Verlorene Zeit der Corona-Jugend?

    Im November 2020 wurde eine zweite bundesweite Online-Befragung von jungen Menschen zu ihren Erfahrungen während der Corona-Zeit durchgeführt. Die Studie wurde vom Forschungsverbund "Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit" der Universitäten Hildesheim und Frankfurt durchgeführt. An der Erhebung haben 7.000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 30 Jahren teilgenommen.

    Die ersten Ergebnisse der Befragung "JuCo 2" zeigen eindrücklich, wie sehr sich der Lebensalltag der jungen Menschen in den unterschiedlichen Lebensbereichen durch die Corona-Pandemie verändert hat und wie sehr sich dies auf ihr Empfinden und Erleben auswirkt.

  • Junge Erwachsene zwischen Marke, Moral und Konsumlust

    Junge Erwachsene zwischen Marke, Moral und Konsumlust

    Psychologische Verbraucherbefragung von jungen Erwachsenen zeigt, dass viele etablierte Markenbilder kaum zur neuen Nachhaltigkeit passen. Mehr Nachhaltigkeit wird zur Notwendigkeit, auch für die Markenklassiker im LEH.

    Der "sustainable change" im Produkt wirkt aber erst dann glaubwürdig und attraktiv, wenn die Marke insgesamt einen Sprung macht und Anschluss findet an zeitgemäße und diverse Lebenswelten. So lautet das Kernergebnis einer qualitativen Befragung von jungen Erwachsenen der Kommunikationsagentur A&B One.

    Die Maßstäbe ändern sich. Produkte, die früher "Mitte" oder normal waren, wirken nun rückwärtsgewandt oder sündig: Sie rutschen in ihrer Positionierung nach unten. "Viele Marken drehen weiterhin, oft durch erfolgreiche Line Extender. Sie verlieren aber den Anschluss. Eine isolierte Umstellung auf nachhaltige Verpackungs- oder Inhaltsstoffe hilft dann nicht weiter. Sie kann sogar zur Konsumstörung werden, wenn z. B. der faire Kakao nicht zum Markenversprechen einer kindlichen Auszeit passt", sagt Ralf Weinen, Teamleiter Research bei A&B One. Um mit neuer Moral glaubwürdig zu werden, müssen sich Marken von nostalgischen Bildern aus alten Konsumtagen lösen.

  • "GEOLINO" startet neues Magazin für die Drei- bis Fünfjährigen

    Gruner + Jahr will jetzt auch den ganz jungen Nachwuchs für seine Marke "GEOLINO" begeistern und brngt ab März das Kindermagazin "MEIN ERSTES GEOLINO" an die Kioske. Zielgruppe sind Kindergartenkinder.

    Die Marke "GEOLINO" nimmt Kinder seit 25 Jahren mit auf Entdeckungsreise und vielen jungen Lesern ein treuer Begleiter beim Großwerden. Im März 2021 erweitert "GEOLINO" sein Magazinportfolio und damit seine Zielgruppe: "MEIN ERSTES GEOLINO" richtet sich an Drei- bis Fünfjährige und will vor allem mit "altersgerechten und jahreszeitlichen Inhalten" begeistern.

  • Kampagne will Schüler für Corona-Abstandsregeln sensibilisieren
    (c) FischerAppelt #allefüralle

    Kampagne will Schüler für Corona-Abstandsregeln sensibilisieren

    "Deutschland gegen Corona", eine Initiative der Kommunikationsagentur Fischer-Appelt, appelliert unter dem Motto #allefüralle, sich an die Corona-Abstandsregeln zu halten.

    Die Hamburger Schulmarketing-Agentur DSA youngstar unterstützt als Partner mit Ihrem Netzwerk von 250 Zukunftssäulen an deutschen Schulen die Kampagne. So können gezielt jüngere Zielgruppen angesprochen werden.

  • Nintendo, Apple und Lidl gehen im Corona-Jahr viral
    (c) obs/Faktenkontor

    Nintendo, Apple und Lidl gehen im Corona-Jahr viral

    Studie "Virale Marken 2020" analysiert, welche Marken es im Netz ganz nach vorne schaffen

    Welche Marken konnten 2020 im Internet von sich reden machen? Den eigenen Namen im Web rasant verbreiten und diese Popularität für sich am besten nutzen konnte der Videospiel- und Konsolenhersteller Nintendo. Auch der Technologiekonzern Apple konnte als virale Marke im Netz punkten. Auf Platz 3 der viralen Marken 2020 schafft es der Discounter Lidl, der mit einer starken Digital-Kampagne erfolgreich bei jungen, online-affinen Nutzern war.

    Dies sind Ergebnisse einer Studie von Faktenkontor und dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF), für die umfassend Beiträge und Erwähnungen von Unternehmen und Marken auf deutschsprachigen Nachrichtenseiten, in Foren, Blogs, Pressemitteilungen und Social-Media-Kanälen ausgewertet wurden.

  • Virtual Reality, Internetvideo und Videospiele & E-Sport treiben Wachstum am stärksten voran

    Der deutsche Unterhaltungs- und Medienmarkt wächst weiter. Im Jahr 2019 stieg der Gesamtumsatz um 3 Prozent auf 61,7 Milliarden Euro. Damit legte das Marktvolumen erneut zu, sogar deutlicher als im Jahr zuvor. Das ist ein Kernergebnis des "German Entertainment & Media Outlook 2020-2024" ("GEMO") der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Seit 2003 erstellt PwC diese umfangreiche Studie zur Unterhaltungs- und Medienbranche in Deutschland.

    Die aktuelle Ausgabe analysiert die Entwicklung im Jahr 2019 und gibt einen Ausblick auf die kommenden fünf Jahre. Für das COVID-19-Jahr 2020 prognostizieren die Studienautoren einen Gesamtumsatz von 54,3 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark von der Pandemie betroffen, sind die Segmente, deren Produkte außer Haus konsumiert werden oder einen hohen Werbeanteil an den Erlösen aufweisen. Hierzu gehören Kino, Livemusik, Messen und der Bereich Außenwerbung. Allerdings erwarten die Experten bereits im Jahr 2021 eine Erholung – mit einem Umsatzwachstum der gesamten Branche von 7,6 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2020.

    Insgesamt prognostiziert PwC für die deutsche E&M-Branche bis 2024 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 1,1 Prozent. Der deutsche Unterhaltungs- und Medienmarkt käme somit auf ein Umsatzvolumen von 65,2 Milliarden Euro, entsprechend einem Gesamtzuwachs gegenüber 2019 von rund 3,6 Milliarden Euro. Dieses Wachstum wird insbesondere durch den Auftrieb bei den digitalen Produkten befeuert, der sich auch aufgrund der COVID-19-Pandemie erheblich beschleunigt.

  • "Was brenzlig ist, kriegt man so oder so mit" – Wie junge Leute Nachrichten konsumieren
    (c) dpa

    "Was brenzlig ist, kriegt man so oder so mit" – Wie junge Leute Nachrichten konsumieren

    Die Relevanz von Nachrichten für eine demokratische Gesellschaft ist unumstritten. Vor allem junge Menschen sind allerdings nicht sonderlich an Nachrichten und Politik interessiert, wie repräsentative Studien zur Nachrichtennutzung zeigen.

    Um junge Nutzer und Nutzerinnen dennoch für nachrichtliche Inhalte zu gewinnen, muss man ihre individuellen Bedürfnisse und Motivationen kennen. Finden es junge Leute überhaupt wichtig, sich durch Nachrichten auf dem Laufenden zu halten? Und wenn ja, aus welchen Gründen?

    Das Leibniz-Institut für Medienforschung will im Rahmen des Projekts #UseTheNews zusammen mit den Projektpartnern und der dpa das bestehende Wissen rund um das Thema Nachrichtenkompetenz erweitern und Fakten für eine breit angelegte Diskussion liefern.

  • Fernsehnutzung legt zu – auch bei den Jüngeren

    Corona hat das Leben verändert – und auch die Sehgewohnheiten der Deutschen. Insbesondere bei den jüngeren Zielgruppen ist der Abwärtstrend im zurückliegenden Jahr, das so sehr von Corona und einem hohen Informationsbedürfnis geprägt war, gestoppt. 

    2020 schalteten jeden Tag laut AGF Videoforschung 72 Prozent der Personen ab 14 Jahren ein – 3,1 Prozent mehr als 2019. Im Schnitt haben die Zuschauenden ab 3 Jahre jeden Tag 220 Minuten ferngesehen – das entspricht 3 Stunden und 40 Minuten. Die Nutzung liegt mit einem Zuwachs von rund 10 Minuten damit deutlich über dem Vorjahresniveau.

  • World E-Learning Index: Nachholbedarf für Deutschland

    Internationale Vergleichsstudie hat Bedingungen für eine erfolgreiche Nutzung von E-Learning-Angeboten untersucht

    • Schulen mussten lange offen bleiben, denn rückständige Breitband-Infrastruktur in Deutschland erlaubt keinen flächendeckenden Online-Unterricht in Echtzeit
    • Deutscher Markt bietet prinzipiell großes Potential für E-Learning-Angebote
    • Vorbild Norwegen: Das Land bietet die besten Bedingungen im Vergleich, um digitale Bildungsangebote optimal zu nutzen

    Die digitale Lernplattform Preply hat eine Studie herausgegeben, in der die aktuellen Voraussetzungen für erfolgreiches E-Learning und digitale Bildung in 30 OECD-Ländern untersucht wurden. Deutschland belegt dabei nur den mittelmäßigen 13. Platz.

  • Corona pusht Internetnutzung von Kindern

    Corona-Lockdown und Homeschooling hinterlassen ihre Spuren: Die Internetnutzung von Kindern ist deutlich angestiegen. Der Anteil der 3- bis 13-Jährigen, die angaben, in den vergangenen vier Wochen Online-Inhalte genutzt zu haben, ist in der "Plattformstudie 2020-II" der AGF Videoforschung deutlich auf 76,6 Prozent gestiegen.

    In der vorhergehenden Welle 2020-I, die im März und April 2020 erhoben wurde, lag sie noch bei 68,0 Prozent. "Gründe für den starken Anstieg könnten die stärkere Nutzung von Unterhaltungsangeboten sein, ebenso wie coronabedingtes Homeschooling und digitaler Unterricht. Wir sind gespannt auf die nächsten Wellen, weil sich dann zeigen wird, wie nachhaltig dieser Effekt ist, den wir im Übrigen aktuell auch im AGF-Panel beobachten können", sagt Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der AGF Geschäftsführung.

    Von der steigenden Internetnutzung scheint unter anderem Disney+ profitiert zu haben. Der Marktstart in Deutschland fiel mit dem ersten coronabedingten Lockdown zusammen. Befragt danach, welche kostenpflichtigen Streaming-Dienste in den letzten drei Monaten genutzt wurden, nannten in der Welle 2020-I noch 1,5 Prozent der Befragten Disney+. Aktuell sind es bereits 7,2 Prozent.