• 20 Jahre "Jugend debattiert"

    "Jugend debattiert" feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag

    Das Bundesfinale "Jugend debattiert 2021" hat am 19. Juni hybrid in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin stattgefunden. Acht Jugendliche aus sechs Bundesländern stritten in zwei Debatten miteinander – via Livestream übertragen und auf Großbildschirm für die Jury und die Gäste vor Ort. Im Zentrum der Finaldebatten standen die Mietzuschüsse für Menschen in Pflegeberufen und der Schutz von jüdischen Einrichtungen in Deutschland.

  • Europas Jugend: müde – aber zuversichtlich
    Bild: TUI Stiftung

    Europas Jugend: müde – aber zuversichtlich

    Die Lebenssituation für junge Menschen in Europa hat sich durch die Pandemie deutlich verschlechtert, dennoch schaut die Generation der unter 26-Jährigen mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. In Spanien, Italien und Polen sinkt der Anteil der Optimisten in den letzten Jahren jedoch deutlich. Das zeigen die Ergebnisse der fünften repräsentativen Jugendstudie "Junges Europa" der TUI Stiftung.

    Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte dazu im April 2021 6.253 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen.

    Auf die Frage, wie sie ihren momentanen Gefühlszustand beschreiben würden, antwortete nahezu jede:r zweite Befragte eher negativ, zum Beispiel mit "müde", "unsicher", "genervt" und "gestresst". Mehr als die Hälfte (52 Prozent) gab an, ihre Lebenssituation habe sich verschlechtert, in Deutschland waren es 46 Prozent.

  • Neue Kampagne "Klassenfahrt – aber sicher"
    Foto: Bündnis Schul- und Klassenfahrten

    Neue Kampagne "Klassenfahrt – aber sicher"

    Über 60 Verbände, Vereine, Veranstalter und Anbieter von Unterkünften setzen sich für baldige Wiederaufnahme von Klassenfahrten auf Basis erprobter Hygiene- und Testkonzepte ein. Als "Bündnis Schul- und Klassenfahrten" wollen sie umfangreiche Information und Aufklärung bieten und wollen so Eltern, Lehrer, Politik und Schüler motivieren, jetzt mit der Planung der nächsten Klassenfahrt zu beginnen.

    "Sicherheit und Gemeinschaft stehen im Vordergrund", betont Carsten Herold, Vorstandsvorsitz im Bundesverband führender Schulfahrtenveranstalter, "wer jetzt mit den Planungen für die nächste Klassenfahrt beginnt und dabei die umfassenden Hygiene- und Sicherheitskonzepte berücksichtigt, handelt absolut verantwortungsvoll und vorausschauend."

  • Countdown zum #wirfürschule Hackathon 2021

    Schule und Bildung sind ein Thema, das unsere Gesellschaft bewegt wie kaum ein anderes. "Wie sieht die Schule von Morgen aus?", "Was und wie sollten Kinder in Zukunft lernen?", "Was muss ein zukunftsfähiges Bildungssystem im 21. Jahrhundert leisten beziehungsweise welche Kompetenzen sollte es vermitteln?" -solche und ähnliche Fragen stellen sich nicht nur Politiker:innen und Pädagog:innen, sondern auch immer mehr Eltern und Schüler:innen.

    Grund genug, sie in einem offenen Diskussionsforum konzentriert zu diskutieren und vor allem neue Lösungen zu finden – dem #wirfürschule Hackathon, der im letzten Jahr erfolgreich Premiere feierte und in wenigen Tagen unter dem Motto "Lasst uns Zukunft in die Schule bringen" in die zweite Runde geht.

    Zum Förderkreis des Hackathons zählen die Firmen und Organisationen accenture, die Bayerische, Capgemini, Deutsche Bahn, Dieter Schwarz Stiftung, Procter & Gamble, SAP, Slack, Vodafone Stiftung Deutschland, Ströer und Wacom. Dabei ist seit neuestem auch der Konferenzdienstleister Zoom.

  • Corona stresst drei Viertel der Schüler
    (c) Christian Wyrwa; Quelle: KKH

    Corona stresst drei Viertel der Schüler

    Umfrage: Angst vor beruflicher Zukunft und psychischen Störungen

    Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche sind in ihrem Alltag Stress und hohen Belastungen ausgesetzt. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse steht ein Drittel der Sechs- bis 18-Jährigen dauerhaft unter Druck.

    Die Corona-Krise hat die Situation noch einmal verschärft: 77 Prozent der rund 1.000 befragten Mütter und Väter sagen, dass die Pandemie ihr Kind belastet und zusätzlichen Stress auslöst. In der Gruppe der Eltern von Zehn- bis Zwölfjährigen haben dies sogar 83 Prozent beobachtet. Viele Eltern befürchten durch die Krise zudem langfristige negative Folgen für ihr Kind.

  • "Mach’s wie wir!" – Digitale Berufsorientierung nimmt Fahrt auf

    "Mach’s wie wir!" – Digitale Berufsorientierung nimmt Fahrt aufFür Ausbildungsbetriebe wird es immer schwieriger, genügend und ausreichend qualifizierte Azubis zu finden. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 11% weniger neue Berufsausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Für 2021 muss mit einem weiteren deutlichen Rückgang gerechnet werden, denn die Berufsorientierung ist in vielen Schulen ausgesetzt.

    Dass es immer weniger Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze gibt, kann man seit 15 Jahren beobachten. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung nun dramatisch beschleunigt. Und auch für die Schulabgänger wird es nicht einfacher: Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Viele wissen zudem nicht, welche Möglichkeiten die duale Berufsausbildung ihnen bietet.

  • "Kinderwelten 2021": Familien im Lockdown und die Auswirkungen von Corona

    "Kinderwelten 2021": Familien im Lockdown und die Auswirkungen von Corona

    Familien müssen sich in Zeiten von Corona ganz besonderen Herausforderungen stellen. Die tägliche "Achterbahn der Gefühle" und die damit einhergehenden Veränderungen im Alltag beleuchtete Anne Zimmer (DATA Alliance / Mediengruppe RTL) im Rahmen der Fachtagung "Kinderwelten" von Ad Alliance und SUPER RTL.

    Die qualitative Studie "@home – Lernen, Zanken, Kuscheln" zeigt auf, wie es Familien im Lockdown ging und welche Themen und Herausforderungen Eltern – und besonders die Mütter – zu meistern hatten.

    Die Studie macht deutlich, dass Eltern, vor allem Mütter, oft aufgrund der Umstände ihren Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen verspüren. Und das hat Auswirkungen auf das ganz alltägliche "Familienmanagement". So lässt sich beispielsweise beim Einkaufverhalten beobachten, dass Eltern deutlich offener dafür waren, ihren Kindern etwas Gutes zu tun. Mitbringsel spielten hier eine wichtige Rolle.

  • "OK Zoomer" – Marketing für die "Gen Z"
    (c) House of Yas

    "OK Zoomer" – Marketing für die "Gen Z"

    Die "Generation Z" ist global vernetzt und kennt eine Welt ohne Internet und Smartphones nur noch aus Erzählungen. Sie ist schnell, kritisch, rastlos und bündelt zugleich eine immense Kaufkraft, die es im Marketing zu adressieren gilt. Was aber will eine Gemeinschaft aus Individuen von Marken hören, sehen, fühlen? Dieser Frage geht die Studie "OK Zoomer – Marketing für die Gen Z" nach.

    Dazu hat die Digital-Agentur House of Yas zusammen mit Appinio 1.000 Jugendliche befragt.

  • Umsatz mit Gaming-Online-Diensten steigt um 50 Prozent

    Besonders starkes Plus: Markt für Cloud-Gaming-Dienste wächst um 67 Prozent – Deutscher Games-Markt ist 2020 auf 8,5 Milliarden Euro gestiegen

    Gaming-Online-Dienste entwickeln sich zu einer immer wichtigeren Säule des deutschen Games-Marktes. Entsprechende Services ermöglichen, weltweit online gegen andere Spielerinnen und Spieler anzutreten, auf Cloud-Gaming-Angebote zuzugreifen oder einen großen Katalog von Games gegen einen monatlichen Festpreis zu nutzen. Nicht nur die Vielfalt an Gaming-Online-Diensten ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, sondern auch das Interesse daran. So ist der Umsatz damit in Deutschland innerhalb eines Jahres um 50 Prozent auf 692 Millionen Euro gestiegen.

    Im Vergleich zu 2018 entspricht das knapp einer Verdopplung. Damals wurden noch 353 Millionen Euro mit entsprechenden Services umgesetzt. Das gab heute der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK bekannt.

  • YouTube erobert die Spitze zurück, TikTok wächst am stärksten

    YouTube hat sich die Krone des beliebtesten Social-Media-Dienstes zurückerobert: Sieben von zehn Onlinern ab 16 Jahren nutzen aktuell Googles Do-it-yourself-Videoportal. Nur zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – aber das reicht, um den Social-Media-Thron von  WhatsApp zurückzuerobern.

    Der Marktanteil des Messengers aus dem Hause Zuckerberg liegt unverändert bei 69 Prozent. Auf dem dritten Rang folgt als Plattform der älteren User Facebook, das weiterhin von 60 Prozent genutzt wird. Während die "großen Drei" damit weitgehend auf der Stelle treten, konnten die kleineren Dienste ihre Nutzergemeinden überdurchschnittlich ausbauen. Das zeigt der aktuelle Social-Media-Atlas 2021 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.