Studien

  • Soziale Netzwerke allein sind nicht schuld an Einsamkeit

    Studie: am stärksten betrifft Einsamkeit junge Erwachsene: 17 Prozent der Personen in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren fühlen sich ständig oder häufig einsam.

    Vier von fünf Deutschen fühlen sich zumindest manchmal einsam. Wie oft man dieses Gefühl hat, wird maßgeblich durch Lebenssituation und Persönlichkeit beeinflusst, digitale Medien spielen nur eine untergeordnete Rolle. Eine aktuelle Studie hat jetzt untersucht, wer besonders unter dem Alleinsein leidet und welche Faktoren es verstärken.

  • Instagram ist das „ungesündeste Netzwerk“

    Welche Auswirkungen haben soziale Netzwerke auf Kinder und Jugendliche? Damit hat sich nun auch die britische Royal Society of Public Health beschäftigt und untersucht, welchen Einfluss Instagram, Pinterest und Co. auf die Gesundheit von Jugendlichen haben.

    Insgesamt wurden knapp 1500 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 24 Jahren befragt. Ergebnis: Die Netzwerke haben nicht nur viele positive Effekte wie z.B. ein gesteigertes Selbstbewusstsein, die emotionale Unterstützung in Krisensituationen oder der Zugang zu Informationen. Zu den negativen „Nebenwirkungen“ der Jugendlichen gehören leider auch Schlafstörungen, ein gestörtes Körpergefühl, Depressionen und Mobbing.

  • Zuviel Medienkonsum tut Kindern nicht gut

    „BLIKK Studie 2017“: Übermäßiger Medienkonsum kann die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gefährden

    Die aktuelle „BLIKK-Medienstudie“ zeigt erstmals die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder. Sie reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Wenn der Medienkonsum bei Kind oder Eltern auffallend hoch ist, stellen Kinder- und Jugendärzte jedenfalls weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest.

  • Kinder und Jugendliche zocken täglich rund zwei Stunden

    89 Prozent der 10- bis 18-Jährigen spielen Computer- und Videospiele – Mehrheit will mit anderen zusammen spielen

    Kinder und Jugendliche in Deutschland verbringen täglich fast zwei Stunden mit Computer- und Videospielen. 117 Minuten zocken die 10- bis 18-Jährigen im Schnitt am Computer, an der Spielekonsole, am Smartphone oder Tablet. 10- bis 11-Jährige spielen täglich rund 76 Minuten, 12- bis 13-Jährige 126 Minuten.

  • Für die „Generation Z“ gilt mobile first

    Internetkonsum hat sich binnen drei Jahren verdreifacht – Bereits mehr als ein Drittel der 6- bis 7-Jährigen nutzt ein Smartphone

    Das Smartphone ist immer dabei, Emojis und Video-Schnipsel sind das neue Telefonieren und YouTube-Stars die größten Idole: Kinder und Jugendliche in Deutschland sind immer früher, immer länger und immer mobiler im Netz unterwegs.

    Das zeigt die Studie „Kinder & Jugend in der digitalen Welt“ vom IT-Verband BITKOM.

  • Fernsehen ist beliebteste Nachrichtenquelle unter Jugendlichen

    89 Prozent der 10- bis 18-Jährigen informieren sich über Nachrichten – Für 70 Prozent ist der Fernseher Nachrichtenquelle Nummer eins – Soziale Netzwerke rangieren auf dem dritten Platz.

    „Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich begrüße Sie zur Tagesschau!“ – Die klassische Nachrichtenquelle Fernsehen ist bei Kindern und Jugendlichen die beliebteste. 70 Prozent der 10- bis 18-Jährigen informieren sich über aktuelle Nachrichten vor allem im Fernsehen. Das zeigt die aktuelle Bitkom-Studie „Kinder & Jugend in der digitalen Welt“ .

  • „Hotel Mama“ ist immer noch sehr beliebt

    Vor allem in Deutschlands Süden verlassen junge Erwachsene erst spät die elterlichen vier Wände, wie aktuelle Karten des Leibniz-Instituts für Länderkunde zeigen.

    In Thüringen, Bayern und im Saarland lebt mehr als ein Viertel der 25- bis 29-Jährigen noch zuhause bei den Eltern. Spitzenwerte erreicht die Nesthocker-Quote in den bayerischen Landkreisen Freyung-Grafenau und Straubing-Bogen sowie im thüringischen Eichsfeld. Dort leben in dieser Altersgruppe die Hälfte der Männer und fast ein Drittel der Frauen noch im Elternhaus. In den Stadtstaaten und in Schleswig Holstein logieren dagegen nur zwischen zehn und 15 Prozent der jungen Erwachsenen im „Hotel Mama“.

  • Junge Deutsche sind offen für legale Einwanderung

    Eine umfassende Studie der Varkey-Stiftung hat die Einstellungen und das Wohlbefinden der 15- bis 21-Jährigen in 20 Ländern untersucht.

    Junge Menschen in Deutschland stehen legaler Einwanderung demnach positiver gegenüber als die meisten ihrer Zeitgenossen in Europa. 37% äußerten, es sollte Einwanderern leichter gemacht werden, auf legalem Weg Unterkunft und Arbeit zu finden, während 19% die Meinung vertraten, dies solle erschwert werden.

  • Instagram und Snapchat für die Kleinen, Xing und Stayfriends für die Großen

    Von der Schule bis zur Rente: In jeder Altersgruppe nutzt eine Mehrheit der Deutschen mit Internet-Zugang Social Media. Doch welche Web-2.0-Dienste konkret genutzt werden, hängt stark vom Alter ab.

    So sind Instagram, Pinterest, Tumblr und Snapchat unter Teenagern weit überdurchschnittlich beliebt. Xing, LinkedIn und Stayfriends werden hingegen vor allem von 30 bis 39-Jährigen genutzt. Das zeigt der aktuelle, repräsentative Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

  • „Millennials“ ticken anders

    BDZV präsentiert Studie zum Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

    Mit Blick auf das Mediennutzungsverhalten der sogenannten „Millennials“, das heißt, jener Generation der 15- bis 35-Jährigen, die mit dem Internet groß geworden ist, stehen die Zeitungen vor großen Herausforderungen: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind vor allem über soziale Medien wie WhatsApp, Facebook, Snapchat und Instagram erreichbar, und sie wünschen sich von den Redaktionen weniger negative und krisenfixierte Nachrichten.

    Stattdessen wollen sie einen Journalismus, der mehr Perspektiven und Lösungsansätze bietet. Dies sind Ergebnisse der Studie „Mediennutzungsverhalten und Optionen für Zeitungsverlage“ der Kommunikationswissenschaftler Leif Kramp und Stephan Weichert. Im Auftrag des BDZV haben die Wissenschaftler die Mediennutzung von Millennials untersucht.

  • Neue Lizenzen haben es aktuell schwer bei deutschen Kindern

    Kids License Monitor zeigt: Sowohl Vaiana als auch Trolls sind in deutschen Kinderzimmern nur wenig präsent.

    Demnach besitzen nur 9% der 4- bis 12-Jährigen Produkte mit der hawaiianischen Prinzessin. Das in der Welle zuvor gemessene Thema Trolls ist mit 14% etwas besser und konnte vor allem bei jüngeren Mädchen punkten, liegt aber ebenfalls deutlich hinter Lizenz-Blockbustern wie Minions (66% Besitz eines lizensierten Produktes) oder Ice Age (53%).