Studien

  • TikTok und Instagram wachsen am stärksten

    "Social Platform Profiler": Aktuelle Ausgabe der Social Platform Profiler-Studie von GroupM zeigt: Jeweils ein Viertel der täglichen Nutzerinnen und Nutzer von TikTok und YouTube verbringen mindestens drei Stunden auf den Plattformen. TikTok und Instagram sind in Deutschland die am stärksten wachsenden sozialen Netzwerke. In der täglichen Nutzung liegen Instagram, Facebook und YouTube vorn. Die Bereitschaft, Geld auf sozialen Netzwerken auszugeben, steigt weiter an.

    Die Social Media-Nutzung erreicht in Deutschland einen neuen Höchststand. Jeweils rund ein Viertel der täglichen Nutzerinnen und Nutzer von TikTok (26 Prozent) und YouTube (24 Prozent) verbringen drei Stunden oder länger auf den Plattformen – bei Twitch sind es sogar 41 Prozent. Das größte Wachstum in der Nutzung insgesamt verzeichnen TikTok (+12 Prozentpunkte ggü. dem Vorjahr) und Instagram (+6 Prozentpunkte). Die Potenziale für erfolgreiches Social Advertising nehmen vor diesem Hintergrund weiter zu. Umso mehr da auch die Bereitschaft sichtbar ansteigt, Geld auf sozialen Netzwerken wie TikTok (+11 Prozentpunkte) oder Snapchat (+7 Prozentpunkte) auszugeben.

  • "Kinderwelten 2024": Familien verstehen, Kinder erreichen

    Bereits zum 25. Mal haben Ad Alliance und SUPER RTL zahlreiche Zielgruppeninteressierte der Medien- und Werbebranche eingeladen zur "Kinderwelten" Fachtagung. Dabei ging es um das Motto "Familien verstehen, Kinder erreichen".

    Dass TV trotz des sich verändernden Mediennutzungsverhaltens nach wie vor eine bedeutende Rolle bei der jungen Zielgruppe spielt, zeigt insbesondere die Studie "Vom Wunsch zum Geschenk", die Anne Zimmer und Birgit Guth (RTL Deutschland) präsentierten.

  • Jüngere wollen auch digital wählen

    Im Wahllokal vor Ort oder vorweg zu Hause per Briefwahl das Kreuz machen – das ist für viele Deutsche nicht mehr zeitgemäß. 60 Prozent hätten gern die Möglichkeit, ihre Stimme auch online abzugeben. Vor allem Jüngere interessieren sich für die Online-Wahl: Unter den 16- bis 29-Jährigen hätten 73 Prozent gern diese Möglichkeit.

    Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 71 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 61 Prozent. Skeptischer sind die Älteren ab 65 Jahren, aber selbst unter ihnen hätten 38 Prozent gerne die Möglichkeit der digitalen Stimmabgabe. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

  • Bild (c) Dove

    Immer mehr Mädchen leiden unter Schönheitsdruck

    Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der berühmten Dove Kampagne für #RealBeauty führte Dove die bisher umfassendste Studie über Schönheit auf der ganzen Welt durch, um zu verstehen, wie sich die Perspektive auf dieses bewegende Thema bei Frauen und Mädchen in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt hat.

    Analystinnen und Analysten erwarten, dass 90 Prozent der digitalen Inhalte bis 2025 von KI generiert werden. Das hat zur Folge, dass unrealistische Schönheitsstandards gefördert werden und das Körperbild sowie das Selbstwertgefühl von Frauen und Mädchen durch soziale Vergleiche mit veränderten Bildern weiter gefährdet werden.

  • Podcast bei Jugendlichen immer beliebter

    65 Prozent der Menschen in Deutschland und damit fast zwei Drittel der Bevölkerung hören mittlerweile zumindest gelegentlich Podcasts – in den jüngeren Zielgruppen der 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 87 Prozent.

    Dies ist ein Ergebnis des "Trendreports Podcast“ der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK). Für den Bericht wurden aktuelle Daten der Markt-Media-Studie best for planning (b4p) sowie der b4p trends ausgewertet.

    Über alle Zielgruppen hinweg ist die Nutzerschaft mit einem Durchschnittsalter von 43 Jahren jünger als die Gesamtbevölkerung (48 Jahre), die Hälfte hat Abitur und die Podcast-Hörenden leben zu 24,7 Prozent, und damit überdurchschnittlich häufig, in Gutverdiener-Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 4.000 Euro. Das Geschlechterverhältnis ist weitgehend ausgeglichen mit einem leichten „Männerüberhang“ (Männer: 52%; Frauen: 48%).

  • "Jugend in Deutschland 2024":Verantwortung für die Zukunft? Ja, aber…

    Die junge Generation in Deutschland ist so pessimistisch wie noch nie. Das zeigt die aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland 2024". Obwohl sie die Corona-Pandemie für überwunden halten, steigt bei den befragten 14- bis 29-Jährigen die mentale Belastung.

    Sorgen um die Sicherung des Wohlstands führen zu hoher politischer Unzufriedenheit und damit zu einem deutlichen Rechtsruck. Die jungen Menschen sind gewillt, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Was es dafür braucht, zeigt diese Trendstudie.

    Das sind die Ergebnisse der siebten Trendstudie "Jugend in Deutschland". Sie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 2.042 Personen im Alter von 14 bis 29 Jahren. Die Studie wird seit dem Jahr 2020 in regelmäßigem Abstand wiederholt. Sie wird von Simon Schnetzer herausgegeben und fachlich von Kilian Hampel und Klaus Hurrelmann begleitet.

  • Bild (c) Vodafone Stiftung

    Schüler sehen im Einsatz von KI eher eine Chance

    Repräsentative Befragung der Vodafone Stiftung: Knapp 80 Prozent der jungen Menschen erwarten, dass der Einsatz von KI den Unterricht in den kommenden Jahren stark verändern wird. Dabei geben 76 Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen an, dass der Einsatz von KI an ihrer Schule entweder gar kein Thema ist oder es keine einheitliche Regelung dazu gibt.

    Der Einzug von Künstlicher Intelligenz in sämtliche Lebensbereiche wird auch im Unterricht nicht Halt machen und dort bereits in den kommenden Jahren für Veränderungen sorgen. Davon ist ein Großteil der jungen Generation in Deutschland überzeugt. Bisher spielt der Einsatz von KI im schulischen Bereich für die meisten Schüler jedoch kaum eine Rolle, Regelungen sind meist nicht vorhanden. Dementsprechend besteht bei einer Mehrheit der jungen Menschen der Wunsch, dass der Umgang mit KI im Unterricht behandelt wird.

    Denn dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz mehr Chancen als Risiken bietet, davon sind die Schülerinnen und Schüler überzeugt. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Pioniere des Wandels: Wie Schülerinnen und Schüler KI im Unterricht nutzen möchten" von infratest dimap im Auftrag der Vodafone Stiftung, für die mehr als 1.500 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren befragt wurden.

  • Junge Generation treibt innovative Einkaufskonzepte voran

    Der Einkauf an der klassischen Ladenkasse ist heute eigentlich nicht mehr zwingend notwendig. Dafür sorgen neuartige Ladenkonzepte, Selbstbedienungskassen oder Lieferdienste. Aber die Deutschen sind, was ihre Einkäufe betrifft, aktuell noch sehr traditionell eingestellt: Der Großteil der Bevölkerung (90 Prozent) entscheidet sich noch immer für den gewohnten Einkauf an der Supermarktkasse mit Personal.

    Gerade für Kartenzahler und die junge Generation gehören innovative Konzepte aber klar zum Einkaufsmodell der Zukunft: Jede oder jeder Zweite möchte künftig verstärkt an modernen Selbstbedienungskassen einkaufen. Diese und weitere spannende Erkenntnisse, liefert der Rückblick auf das Jahr 2023 aus der jährlichen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.

  • Cannabis: Ein Viertel der Jugendlichen sieht nur geringes Gesundheitsrisiko

    DAK-Präventionsradar untersucht Konsumneigung und Risikowahrnehmung von Marihuana bei Heranwachsenden

    Vor der geplanten Teil-Legalisierung von Cannabis gibt es bei Jugendlichen sehr unterschiedliche Einschätzungen über mögliche Gesundheitsgefahren: Die große Mehrheit (74 Prozent) geht von einem erhöhten oder sogar großen Risiko aus, sich durch Cannabis körperlich oder auf andere Weise zu schaden. Ein Viertel (26 Prozent) der Heranwachsenden sieht nur ein geringes Gesundheitsrisiko, wobei 15 Prozent gar kein Risiko wahrnehmen.

    Das zeigt der aktuelle Präventionsradar der DAK-Gesundheit. Weitere Ergebnisse: Joints werden seltener als großes Risiko wahrgenommen als Zigaretten. Und knapp vier Prozent der Jugendlichen haben nach eigenen Angaben im vergangenen Monat Cannabis konsumiert. Angesichts der Studie fordert die DAK-Gesundheit eine verstärkte Aufklärung über Cannabis sowie mehr und gezielte Präventionsmaßnahmen.

  • In-App-Käufe im Trend

    Digital Natives sind die Treiber dieser Entwicklung – Fast jeder Zweite findet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis am wichtigsten

    Die Akzeptanz von In-App-Käufen nimmt zu: 39 Prozent der Bundesbürger haben bereits zusätzliche digitale Inhalte oder Funktionen direkt über eine App erworben anstatt über die Webseite des Anbieters, z.B. eine stundengenaue Prognose in einer Wetter-App oder ein scharfes Schwert in einem Computer-Spiel.

    Weitere 25 Prozent können sich das zukünftig vorstellen. Treiber dieser Entwicklung sind die 18- bis 39-Jährigen, die sogenannten "Digital Natives". 69 Prozent von ihnen haben In-App-Käufe schon genutzt. Bei den Befragten ab 40 Jahren, den sogenannten "Digital Immigrants", waren es dagegen nur 26 Prozent. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Die digitalen Deutschen 2023" der Postbank.

  • Jugend im Standby: Studie über Jugendliche ohne Ausbildung

    Das Rheingold Institut hat untersucht, was junge Leute am Einstieg in das Berufsleben hindert: mit Tiefeninterviews sowie Workshops mit 38 Personen im Alter von 16 bis 27.

    Viele junge Menschen ohne Ausbildung verharren im Standby-Modus. Sie finden keine Wege in Ausbildung, Qualifikation oder Arbeit. Das betraf zuletzt 630.000 Personen, wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung über die Gruppe der so genannten NEETs (für not in employment, education or training) aufzeigte. Seit einiger Zeit – verstärkt durch die Corona-Pandemie – stellen Betriebe oder Institutionen der öffentlichen Hand fest: Viele Jugendliche sind unerreichbar. Sie ziehen sich zurück und nehmen keine Unterstützung wahr.

    Wie lassen sie sich wieder aus dem Standby-Modus bringen? Die vorliegende Studie von rheingold bietet ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis über die Zielgruppe. Sie soll Bildungsorganisationen, politischen Entscheiderinnen und Entscheidern, Unternehmen und öffentlichen Institutionen dabei helfen, effektive Lösungen zu gestalten, um junge Menschen für berufliche Bildung zu erreichen.

  • Jugendliche vertrauen der Demokratie und der EU

    Die Generation der 18- bis 30-Jährigen in der Bundesrepublik bringt der Demokratie und der Europäischen Union mehr Vertrauen entgegen als im Durchschnitt anderer europäischer Länder. Bundesregierung und Bundestag stehen sie jedoch kritischer gegenüber. Das zeigt eine Datenauswertung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

    Laut Umfrage sorgen sich die jungen Menschen hauptsächlich um Verletzungen von Menschenrechten, den Klimawandel sowie sexuelle Belästigung. Insbesondere in Bezug auf den Klimawandel sind ihre Befürchtungen allerdings nicht höher als die der älteren Generation.