Studien

  • Bei Weihnachtsgeschenken wird gespart

    Die Bundesbürger schnallen den Gürtel enger und planen, die Geschenkbudgets noch weiter zu kürzen: 27 Prozent der Erwachsenen wollen ihre Ausgaben für Geschenke im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzieren, weitere 40 Prozent planen leichte Einsparungen.

    Somit sinkt auch das durchschnittliche Geschenkbudget: von 252 auf 250 Euro. Das ist der niedrigste Wert seit 2014. Zum Vergleich: Vor der Pandemie, im Jahr 2019, wollten die Bürger durchschnittlich noch 281 Euro für Geschenke ausgeben.

  • Kinder würden mehr für die Umwelt tun

    Das Münchner Meinungsforschungsinstituts iconkids & youth hat eine interessante Befragung durchgeführt. Es hat nämlich 6- bis 13-Jährige befragt, was sie tun würden, wenn sie plötzlich Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wären.

    Bildung und Umwelt wären dabei die wichtigsten Themen, die angegangen werden würden. Die in den Medien häufig diskutierten Themen Flüchtlinge/Migration spielen hingegen keine Rolle.

  • Jeder Dritte unter 30 hat ChatGPT schon ausprobiert

    Noch nie haben so viele Menschen das Internet unterwegs genutzt wie 2023. Die Online-Mediennutzung geht dagegen aktuell spürbar zurück, bleibt aber auf hohem Niveau von beispielsweise mehr als vier Stunden täglich bei jungen Menschen.

    Netflix und Amazon Prime führen die Liste der Streamingangebote an. Gut jede oder jeder Dritte nutzt an einem normalen Tag Social Media; dabei ist Instagram die meistgenutzte Plattform in Deutschland. In der jüngsten Altersgruppe greifen neun von zehn Personen mindestens einmal in der Woche auf Social-Media-Angebote zurück. Diese und weitere Ergebnisse veröffentlicht die neue ARD/ZDF-Onlinestudie.

  • Kaufverhalten der "Digital Natives": Pragmatismus statt Sozialromantik

    Auf Grundlage des technologischen Fortschritts im Handel definiert jede Generation neu, wie sie abseits von Ladengeschäften erreicht werden möchte. Wie blicken also 18- bis 25-Jährige, die in den kommenden 25 Jahren den E-Commerce neu prägen werden, auf die Herausforderungen des Handels, auf seine Formate und auf neue Technologien?

    Mit dieser Ausgangsfrage ist im Kreis des bevh-Roundtable "Forschung und Lehre" die Studie "Next Generation E-Commerce – Einblicke in das aktuelle und künftige Kaufverhalten junger Menschen" entstanden. Wie sich zeigt, sind Technologie, Datenschutz und Sicherheit, personalisierte Einkaufserfahrungen, schnelle Lieferungen im E-Commerce, Nachhaltigkeit sowie Umweltbewusstsein die entscheidenden Aspekte für die Zukunft des Handels.

  • Sättigungseffekte bei Streaming-Angeboten

    Die Zeit, die tagsüber mit Mediennutzung verbracht wird, ist im Vorjahresvergleich leicht rückläufig, kehrt aber mit knapp sieben Stunden nicht ganz auf das Vor-Corona-Niveau zurück. Bei den unter 30-Jährigen halbiert sich die Zahl derjenigen, die tägliche lineares Fernsehens nutzen, auf 19 Prozent.

    Die meiste Zeit wird mit Bewegtbild verbracht, dahinter folgen Audio und Text. Die Reichweiten von linearem Fernsehen und Radio liegen stabil an der Spitze. Digitale Video-Ausspielwege gewinnen insgesamt erstmals keine neuen Nutzerinnen und Nutzer hinzu: Für Streaming-Anbieter, Mediatheken und YouTube wird ein erster Sättigungs-Effekt sichtbar – das sind nur einige Erkenntnisse der "ARD/ZDF Massenkommunikation Trends 2023".

  • Bild: © Pronova BKK

    Studie: Lange Bildschirmzeiten bei Kindern

    Smartphone, Spielekonsole und Co. stehen bei Kindern ab zehn Jahren höher im Kurs als analoge Freizeitbeschäftigungen. 14- bis 17-Jährige verbringen in der Woche 15 Stunden vor dem Bildschirm. Das sind sechs Stunden mehr als sie für offline-Tätigkeiten investieren. Die meisten Eltern legen zwar Regeln für die Nutzungsdauer fest, doch 61 Prozent haben ein schlechtes Gewissen, weil sie diese nicht konsequent durchsetzen.

    Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Junge Familien 2023" der Pronova BKK, für die im Juli 2023 insgesamt 1.000 Menschen in Deutschland mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt befragt wurden.

  • Streaming-Studie: Integrierte Spiele animieren User zum Abokauf

    Bei integrierten Spielen ist rund jeder dritte User unter 40 Jahren eher bereit, ein Streaming-Abo abzuschließen. Bei den über 40-Jährigen ist jeder Fünfte interessiert.

    Obwohl die Nutzer laut der Simon-Kucher Streaming-Studie für Gaming-Funktionen bereits jetzt moderate Aufpreise akzeptieren würden, sind im Verdrängungskampf gebührenfreie Spielepakete zu erwarten. Mehr als jeder Dritte ist zudem an "Watch Together" interessiert, rund ein Viertel an "Social Streaming".

  • Von Zwanzig bis Mitte 30 ist die Zufriedenheit am größten

    Geringe Zufriedenheit besonders häufig bei Alleinerziehenden – Im Alter von 20 Jahren und in den frühen bis mittleren 30er-Lebensjahren ist die Zufriedenheit am höchsten ist.

    Wie steht es um den Wohlstand der Bevölkerung? Wie zufrieden ist die Bevölkerung? Wie zufrieden Menschen mit ihrem Leben tatsächlich sind, hängt nicht nur vom Gesundheitszustand oder vom Einkommen ab, sondern auch von anderen demografischen Merkmalen. In seiner ersten Ausgabe untersucht der "BiB.Monitor Wohlbefinden", inwieweit die Lebenszufriedenheit mit der familiären Situation, der Bildung, der Zuwanderungsgeschichte, Umzugs- und Pendelerfahrungen oder der Entfernung zur älteren Generation zusammenhängt. Dabei wird nicht nur die durchschnittliche Zufriedenheit betrachtet, sondern auch auf die Ränder der "Zufriedenheitsverteilung" geschaut.

  • Generation "Gesund leben und Geld verdienen"

    In Brandenburg wurde eine umfangreiche, repräsentative Jugendstudie vorgelegt. Rechtsextreme Einstellungen von Jugendlichen haben seit der letzten Studie (2017) demnach nicht weiter zugenommen, sind aber auf einem hohen Niveau. Weiter zeigt die Studie, dass Jugendliche in Brandenburg kaum dazu bereit sind sich politisch zu engagieren. Auch die Bereitschaft sich an Wahlen zu beteiligen ist rapide gesunken.

    Die Mehrheit der Jugendlichen lehnt rechtsextreme Aussagen ab, fast die Hälfte stimmt aber rechten Aussagen zu. Bei dem erstmals abgefragten Themenfeld Diskriminierung fällt auf, dass rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft Diskriminierungserfahrungen gemacht hat.

  • Foto: Christian Wyrwa

    Psychischer Druck belastet vor allem junge Mädchen

    Ob Wut aufsteigt, sich Frust breitmacht oder Angst und Traurigkeit lähmen: Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen nimmt deutlich zu. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse unter Eltern von 6- bis 18-jährigen Kindern und Jugendlichen.

    Demnach haben 40 Prozent der befragten Mütter und Väter das Gefühl, dass ihr Kind in den vergangenen ein bis zwei Jahren vermehrt unter seelischem Stress gelitten hat. Gut ein Fünftel (21 Prozent) der Eltern 6- bis 10-Jähriger hat den Eindruck, dass ihr Kind aktuell psychisch stark belastet ist. Bei Eltern 11- bis 18-Jähriger liegt der Anteil sogar bei knapp einem Drittel (mehr als 30 Prozent).

  • Zielgruppen von morgen im Fokus

    Die qualitative Studie "Zielgruppe von morgen: Inside Generation Alpha" von EssenceMediacom in Zusammenarbeit mit GroupM Science zeigt: Digitale Medien beschleunigen das Erwachsenwerden

    Die so genannte "Generation Alpha" stellt künftig ein wichtiges Zielgruppensegment für Marken dar. Als Nachfolgegeneration der "Gen Z" sind die ersten Jahrgänge der "Gen Alpha" schon heute im frühen Teenager-Alter und gewinnen für Marken in den nächsten Jahren zunehmend an Relevanz. Um auf die Bedürfnisse dieser neuen Generation vorbereitet zu sein, hat die Marktforschungsunit GroupM Science in Zusammenarbeit mit EssenceMediacom die Studie "Zielgruppe von morgen: Inside Generation Alpha" unter Kindern zwischen 6 und 13 Jahren durchgeführt.
    Kinder werden schneller erwachsen

  • Jugend & Finanzen: vorsichtig, konservativ, rational

    Die Einstellungen zu Geld unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterscheidet sich kaum mehr von denen ihrer Eltern. Das zeigt der "Jugend-Finanzmonitor".

    Die Übereinstimmung mit der Elterngeneration ist überraschend hoch: Bei vielen Fragestellungen fallen die Zustimmungswerte der Erwachsenen nahezu identisch aus, bei der Aussage, dass Rechnungen immer pünktlich bezahlt werden, liegen die Erwachsenen allerdings mit 97 Prozent Zustimmung weit vor den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (91 Prozent). Insgesamt zeigt sich jedoch, dass sich der Trend hin zu konservativen Einstellungen in den vergangenen Jahren verfestigt hat: So ist etwa die Zustimmung der jungen Menschen zur Notwendigkeit eines finanziellen Polsters für den Notfall und regelmäßigen Sparens seit Erhebungsbeginn 2018 um zwei sowie drei Prozentpunkte gestiegen. Das geht aus dem neuen "SCHUFA Jugend-Finanzmonitors 2023" hervor, einer Umfrage unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren.