Sinus-Jugendstudie: Jeder Zweite hat Angst um eigene Gesundheit
Eine leichte Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland rechnet zwar weiterhin mit negativen Auswirkungen auf ihre Gesundheit durch den Klimawandel. Dennoch haben immer weniger von ihnen Angst vor der Erderwärmung. Das geht aus der repräsentativen Sinus-Jugendstudie im Auftrag der BARMER hervor, für die im Herbst 2025 bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden.
Demnach gehen 52 Prozent von gesundheitlichen Risiken durch den Klimawandel aus. Doch nur 42 Prozent bewerten das Thema als „sehr wichtig“ und damit 17 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021. Im selben Zeitraum ist „große Angst“ vor dem Klimawandel von 39 auf 31 Prozent gesunken. „Der Klimawandel scheint Jugendlichen zwar nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie vor einigen Jahren. Gleichwohl fürchten sie nach wie vor dessen Auswirkungen auf ihre Gesundheit“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER.