Studien

  • Asyl und Migration beschäftigt Europas Jugendliche am meisten

    Junge Europäer sehen sich im Europäischen Parlament nicht ausreichend repräsentiert, betrachten die Europawahl als Wahl zweiter Klasse – und trotzdem fühlen sie sich Europa sehr verbunden.

    "Asyl und Migration" sind die wichtigsten politischen Probleme der EU für 16 bis 26jährige, gefolgt von Umweltschutz und Wirtschaftspolitik. Das zeigt die Studie "Junges Europa".

  • Jugendliche freuen sich auf ihre Zukunft

    Jugendliche freuen sich auf ihre Zukunft

    Sie galten lange als politikverdrossen, konsumorientiert und selbstbezogen – doch plötzlich gehen Jugendliche wieder für sich und kommende Generationen auf die Straße. Den möglichen Grund dafür deckt eine Studie des digitalen Handelsunternehmens QVC auf: Die "Generation Z" kämpft für eine positive Zukunft.

    Es ist wohl die emotionalste Zeit in unserem Leben: die Pubertät. Teenager suchen sich ihren Platz in der Welt, formen Meinungen und Weltansichten und rebellieren gegen das Bestehende. Letzteres vermissten viele jedoch bei den "Millennials" – umso erstaunter sind sie, dass die Jugendlichen heute plötzlich wieder auf die Straße gehen und laut gegen Klimawandel, Armut und Diskriminierung werden.

  • Mobile Payment bei den Jüngeren auf dem Vormarsch

    Das Bezahlen per Smartphone setzt sich auch in Deutschland durch – vor allem bei den jüngeren Bevölkerungsschichten: 46 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen haben Mobile Payment bereits genutzt oder tun dies gar häufig oder regelmäßig.

    Der Anteil der Mobil-Bezahler quer durch alle Altersgruppen liegt aktuell bei 25 Prozent. In fünf Jahren wollen bereits 57 Prozent der Deutschen Zahlungen mobil abwickeln. Zu diesen Ergebnissen kommt der im März veröffentlichte "Mobile Payment Report 2019" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

  • "Generation Z – Gleiche Generation, anderer Alltag"

    Die so genannte "Generation Z", die als "Digital Natives" aufgewachsenen 14- bis 25-Jährigen, zerfallen noch einmal in die Gruppe der 14- bis 19-Jährigen und die der 20- bis 25-Jährigen. Denn obwohl beide Gruppen ein Leben ohne Internet nicht kennen, unterscheiden sie sich stark in der Lebenssituation.

    Das zeigt die aktuelle Analyse "Generation Z – Gleiche Generation, anderer Alltag", die im Fachblatt "planung & analyse" erschienen ist.

  • Jedes dritte Kind nutzt täglich WhatsApp

    "KIM-Studie" 2018 zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger veröffentlicht

    Die Digitalisierung ist auch in Familien mit Kindern weit vorangeschritten. Fast alle Kinder (98 %) haben potentiell die Möglichkeit, zuhause das Internet zu nutzen. Gut zwei Drittel aller Sechs- bis 13-Jährigen zählen nach eigenen Angaben zu den Internetnutzern. Bei den Sechs- bis Siebenjährigen nutzt gut ein Drittel zumindest selten das Internet, im Alter von acht bis neun Jahren sind knapp drei von fünf Kindern online.

    Mit zehn bis elf Jahren zählen vier von fünf Kindern zu den Internetnutzern und bei den Zwölf- bis 13-Jährigen nehmen mit 94 Prozent fast alle Kinder Online-Dienste in Anspruch. Dies sind Ergebnisse der "KIM-Studie" 2018 (Kindheit, Internet, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).

  • Computerspiele: 465.000 Jugendliche sind Risiko-Gamer

    Computerspiele: 465.000 Jugendliche sind Risiko-Gamer

    In Deutschland spielen rund drei Millionen Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren regelmäßig am Computer. Nach einer neuen DAK-Studie gelten 15,4 Prozent der Minderjährigen als sogenannte Risiko-Gamer.

    Damit zeigen rund 465.000 aller Jugendlichen dieser Altersgruppe ein "riskantes oder pathologisches Spielverhalten im Sinne einer Gaming-Sucht", so die DAK. Die Betroffenen fehlen häufiger in der Schule, haben mehr emotionale Probleme und geben deutlich mehr Geld aus.

    Das zeigt der Report "Geld für Games – wenn Computerspiel zum Glücksspiel wird" der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen. DAK-Vorstandschef Andreas Storm will die Aufklärung über Risiken verstärken. Er fordert ferner ein Verbot sogenannter Loot-Boxen in Deutschland, die Gamer für lange Spielzeiten oder bei Geldzahlungen belohnen.

  • Die beliebtesten Arbeitgeber 2019 für Informatik-Studenten

    Google ist beliebtester Arbeitgeber der Informatiker, Beraterjobs sind im Kommen.

    Google bleibt mit deutlichem Abstand der Wunscharbeitgeber der Informatiker. Ein Viertel aller IT-Absolventen möchte beim Suchmaschinenriesen arbeiten. Aber Google und die IT-Branche verlieren das zweite Jahr in Folge an Attraktivität als Arbeitgeber.

    Auf den Plätzen 2, 3 und 4 folgen Microsoft, Apple und SAP. Auch sie überzeugen 2019 weniger Informatiker davon, sich bei ihnen zu bewerben, als im Jahr zuvor. Sie steigen zwar je einen Platz im Ranking – aber nur, weil der Zweitplatzierte aus dem vergangenen Jahr, BMW, auf Platz 5 fällt.

    Dies sind Ergebnisse des "Trendence Absolventenbarometers", einer Bewerbermarktstudie unter 55.000 Studierenden in Deutschland, darunter 6.500 Informatiker. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der "Computerwoche" erschienen.

  • Instagram ist für viele Jugendliche eine "heile Ersatz-Welt"

    Instagram ist für viele Jugendliche eine "heile Ersatz-Welt"

    Die tiefenpsychologisch-repräsentative Studie "Insta ungeschminkt" erklärt, was die Jugendlichen an Instagram so fasziniert, dass sie geradezu abhängig sind und welchen Einfluss das auf ihre Entwicklung hat.

    Das Ergebnis: Auf Instagram versuchen viele Jugendliche, eine rundum kontrollierbare Traumwelt zu installieren, in der alles perfekt ist und sie unangreifbar sind.

    Ein Leben ohne Handy oder Instagram? Für viele Jugendliche ist der bloße Gedanke daran beängstigend. Für manche ist die Vorstellung sogar ähnlich schlimm wie die Todesstrafe. 74 Prozent der Jugendlichen gehen bis zu 20 Mal am Tag auf Instagram. Mehr als ein Drittel verbringt mehr als vier Stunden täglich auf dieser Plattform – einige sogar noch viel länger. Und 35 Prozent der Schüler sind auch während der Schulzeit online. Zeitliche Limits – selbst gesetzt oder durch die Eltern? Meistens Fehlanzeige.

  • "BRAVO-Studie": Zwei Drittel aller Mädchen waren bereits Mobbing-Opfer

    Kampagne "GiRLS support GiRLS" ruft Mädchen zur gegenseitigen Unterstützung auf

    Vertrauen, Humor und Sympathie: mit diesen Dingen möchten Mädchen Eindruck auf andere machen. Doch dass dies häufig leider nicht gelingt, zeigt die aktuelle "BRAVO"-Umfrage zum Thema "Wie gehen Mädchen miteinander um?" im Rahmen der Anti-Mobbing-Initiative "GiRLS support GiRLS". Das Ergebnis: Zwei Drittel (69 Prozent) der über 1.300 befragten Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren haben schon mehrmals Ausgrenzung erfahren oder sind Opfer von Lästereien und Mobbing geworden – und dies meist aufgrund von Äußerlichkeiten.