Studien

  • Jugendliche ärgern sich über Falschnachrichten, Mobbing und Hassreden

    Jugendliche ärgern sich über Falschnachrichten, Mobbing und Hassreden

    Studie zu Messengerdiensten: Die Mehrheit junger Menschen wird in Chats mit Falschnachrichten, Mobbing oder Hassrede konfrontiert

    Messengerdienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal sind aus der Kommunikation junger Menschen nicht mehr weg zu denken. 99 Prozent sind auf solchen Diensten aktiv und nutzen sie dabei so intensiv wie soziale Medien. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland nutzen Messenger mehr als eine Stunde pro Tag zur Kommunikation mit Freunden oder Familie, im Kontext von Schule, Universität oder Beruf sowie zur Unterhaltung.

    23 Prozent nutzen sie sogar mehr als vier Stunden pro Tag. Jedoch informieren sich nur wenige junge Menschen dort auch über das Nachrichtengeschehen oder die Politik. Für diese Zwecke ziehen drei Viertel der jungen Menschen (74 Prozent) soziale Medien vor.

    Das sind die Ergebnisse einer Befragung 14- bis 24-Jähriger zur Nutzung von Messengerdiensten im Auftrag der Vodafone Stiftung.

  • "Generation Z" als Hauptverlierer der Corona-Pandemie?
    (c) ipsos

    "Generation Z" als Hauptverlierer der Corona-Pandemie?

    Die Angehörigen der "Generation Z", also die jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren, fühlen sich stärker als die Älteren durch die Corona-Krise in ihrem persönlichen Wohlergehen beeinträchtigt.

    Das zeigt ein Vergleich der Daten des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), den Ipsos in Kooperation mit Zukunftsforscher Opaschowski kontinuierlich seit 2012 durchführt. Für die Analyse wurden die Daten von jeweils 2.000 Befragten vom Dezember 2020 mit denen vom Dezember 2019 verglichen.

    So zeigt sich beispielsweise, dass die Jüngeren offenbar besonders unter den Kontaktbeschränkungen leiden. Der Anteil der 14 bis 24-Jährigen, die angeben, gute soziale Kontakte zu Freunden zu haben, ist in diesem Zeitraum um zehn Prozentpunkte auf 71 Prozent zurückgegangen. Bei den Kontakten zu Familienmitgliedern liegt die Differenz gegenüber der Befragung vom Dezember 2019 bei acht Prozentpunkten. Ebenso sinkt der Anteil derjenigen, die in gewünschtem Umfang "für andere da sein" können, bei der "Generation Z" um acht Prozentpunkte auf 52 Prozent.

  • Teenager: Reflektierte Käufer und versierte Mediennutzer
    (c) ][m]SCIENCE/ GroupM

    Teenager: Reflektierte Käufer und versierte Mediennutzer

    Blinde Follower oder digitale Smombies? Das war einmal: Deutsche Teenager von heute zeigen sich selbstreflektiert und hinterfragen ihr eigenes digitales Handeln genau. Obwohl Instagram, WhatsApp & Co aus dem Alltag der meisten Teenies nicht mehr wegzudenken sind, vertrauen 78 Prozent der 13- bis 17-Jährigen längst nicht allen Inhalten, die online publiziert werden.

    Und auch über ihren Social-Media-Fußabdruck und die Auswirkungen ihrer Postings machen sich 67 Prozent von ihnen bereits im Vorfeld Gedanken, um wohlüberlegte Inhalte zu veröffentlichen. Mindestens ebenso reflektiert sind die Teenager beim Shopping: 63 Prozent treffen ihre Kaufentscheidung erst nach einer ausgiebigen Produktrecherche. Im Fokus stehen dabei für mehr als jeden zweiten Teenie vor allem nachhaltige Marken, die für Menschen und Umwelt Verantwortung übernehmen. Gegen Werbung haben rund zwei Drittel der Jugendlichen (62 Prozent) nichts, wenn sie sich auf Dinge bezieht, an denen sie interessiert sind.

    Dies ist das Ergebnis der aktuellen Untersuchung "Teenage Consumer Report", die [m]SCIENCE als zentrale Forschungsunit der GroupM durchgeführt hat. Mit dieser Studie wollen [m]SCIENCE und GroupM werberelevante Insights über die begehrte Teen-Zielgruppe bieten, um Marketingmaßnahmen gezielt auf ihr aktuelles Konsum- und Medienverhalten abzustimmen.

  • "Generation Lockdown": Folgeschäden und Lösungswegen aus der Krise

    "Generation Lockdown": Folgeschäden und Lösungswegen aus der Krise

    Der Lockdown geht in die nächste Verlängerung und die Generation der 16-bis 24 -Jährigen, die von vielen inzwischen sogar als "Generation Lockdown" bezeichnet werden, leidet besonders.

    Eine aktuelle Studie zeigt: Für knapp sechzig Prozent ist "Sorge" die Hauptemotion. Mehr als die Hälfte vermisst das Treffen und Feiern mit Freunden sehr stark, 45 Prozent sehen im Alltag nur wenig, auf das sie sich freuen. Genauso viele sind schneller gereizt.

  • EU befragt 10.000 Kinder zu ihren Wünschen

    Mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche gaben Stimmen zur Gestaltung der kommenden EU-Kinderrechtsstrategie und

    Die Meinung von Kindern und Jugendlichen könnte bald eine größere Rolle bei politischen Entscheidungen in der EU spielen. Eine Gruppe von fünf Kinderrechtsorganisationen hat eine Online-Umfrage und Konsultationen durchgeführt, um Prioritäten von Kindern und Jugendlichen zur Verwirklichung ihrer Rechte und ihre Vorstellungen für die Zukunft zu erfahren.

    Mehr als 10.000 Mädchen und Jungen zwischen 11 und 17 Jahren haben sich beteiligt. Die Ergebnisse werden in dem Bericht "Unser Europa, unsere Rechte, unsere Zukunft" veröffentlicht.

  • Instagram-Nutzer sind offen für Werbung

    Der aktuelle "Trendmonitor Deutschland" von Nordlight Research nimmt Profile, Potenziale und Perspektiven der wichtigsten Social Media unter die Lupe.

    Dabei zeigen sich große Unterschiede und hoher Differenzierungsgrad in der Reichweite, Nutzerschaft und Relevanz einzelner sozialer Medien. Bei den 14-29-Jährigen liegen WhatsApp (81% regelmäßige Nutzer), YouTube (70%) und Instagram (68%) vor Snapchat (39%) und TikTok (34%).

    Kommunikation auf Distanz boomt in der Corona-Krise. Erwartungsgemäß profitieren davon auch die sozialen Medien: 29 Prozent der Bundesbürger nutzten Social Media in 2020 häufiger als 2019. Lediglich elf Prozent weniger.

  • "bunt statt blau" 2021: Aufklärungskampagne gegen das Komasaufen
    Sieger des Wettbewerbs 2020: Motiv von Janin Ahlemeyer. (c) DAK-Gesundheit/Wigger

    "bunt statt blau" 2021: Aufklärungskampagne gegen das Komasaufen

    Bundesweit werden zum zwölften Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch gesucht – Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110.000 Schüler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet

    "Kunst gegen Komasaufen": Unter diesem Motto starten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und die DAK-Gesundheit die Kampagne "bunt statt blau" 2021 gegen Alkoholmissbrauch.

    Im zwölften Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Einsendeschluss ist der 30. April 2021.

  • Erschöpfte Corona-Jugend

    Neue Freizeitstudie des Instituts für Jugendkulturforschung gibt Einblicke in die Freizeitbedürfnisse Jugendlicher in der Corona-Pandemie

    Das Wiener Institut für Jugendkulturforschung beschäftigt sich seit Beginn der Corona-Krise intensiv mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Kids, Jugendliche und junge Erwachsene in Österreich.

    Das aktuelle "Kids- und Teens-Special: Freizeit im Lockdown" gibt nun Einblicke in die Freizeitwelten 11- bis 17-Jähriger in der Corona-Pandemie. Dazu wurden 400 repräsentativ ausgewählte Jugendliche mitten im Lockdown befragt, was sie in ihrer Freizeit am allerliebsten machen, aber auch, ob sie bereit wären, ein Stück ihrer freien Zeit dafür zu verwenden, ältere Menschen aus der Corona-Risikogruppe im Lockdown-Alltag zu unterstützen.

    Die Studienergebnisse zeichnen das Bild "einer in der Covid-19-Pandemie generationen-solidarischen, aber mittlerweile erschöpften Jugend", für die eine "bedürfnis­orientierte Freizeitgestaltung ein wichtiger Beitrag zu psycho-emotionaler Stabilität wäre", so die Macher der Studie.

  • Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen
    (c) Mintel

    Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen

    Die steigende Beliebtheit der vegetarischen und veganen Ernährung insbesondere bei den jüngeren KonsumentInnen hat zur Folge, dass Nahrungsergänzungsmittel bei der "Generation Z" (16-23-Jährige) und den "Millennials" (24-39-Jährige) immer beliebter werden.

    Dem Marktforschungsunternehmen Mintel zufolge ist der Umsatz des deutschen Nahrungsergänzungsmittelmarkts von 1,27 Mrd. € in 2019 im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 1,35 Mrd. € gestiegen. Infolge der COVID-19-Pandemie greifen 14 Prozent der Befragten häufiger zu Nahrungsergänzungsmitteln. Mintel geht davon aus, dass sich diese Nachfrage auch nach der Pandemie fortsetzen wird: Bis 2025 soll sich der Spartenumsatz auf 1,7 Mrd. € belaufen, was ausgehend von 2020 einer Steigerung von geschätzten 13 Prozent entspräche.

  • Trend-Guide: Online-Modehandel wird immer anziehender

    Der Modehandel kann seit Jahren ein zwar überschaubares, aber stetiges Umsatzwachstum aufweisen. Allerdings wird dabei der Umsatzanteil des Onlinehandels deutlich stärker und folglich der des stationären Handels immer schwächer. Bereits in 10 Jahren wird der Mode-Onlinehandel einen ebenso hohen Marktanteil aufweisen wie Modegeschäfte vor Ort, so eines der Ergebnisse der Studie "Fashion 2030 – Sehen, was morgen Mode ist" von KPMG in Kooperation mit dem EHI.

    Wichtigste Ergebnisse: die Flächenreduktion wird sich kaum aufhalten lassen, das Einkaufserlebnis und das Thema Nachhaltigkeit werden noch wichtiger werden. Second-Hand und "Fashion Sharing" scheint ein großer Markt zu werden. Vor allem Jüngere sind bereit, sich Kleidung auch mal zu leihen.

  • Corona: Familie steht wieder mehr im Mittelpunkt

    Lockdown, Lockerungen, Teil-Lockdown, kompletter Lockdown – das macht was mit den Menschen. Veränderungen in den Einstellungen und Werten sind nach zehn Monaten Pandemie in Deutschland spürbar. Die aktuellen Ergebnisse der Ad Alliance-Studie "Die Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf den Alltag" spiegelt den Zeitgeist, bewusster und gesünder zu leben, deutlich wider. Die 16- bis 29-Jährigen unterscheiden sich dabei gar nicht so sehr vom Rest der Bevölkerung.

    Auch wenn die Deutschen krisenerprobt sind und gelernt haben, mit der Krise umzugehen, macht sich die fehlende Planungssicherheit dennoch in allen Lebensbereichen bemerkbar – gerade in sozialen Beziehungen. Während die sozialen Kontakte bei fast allen Befragten weiterhin abnehmen, entsteht auf der anderen Seite der positive Nebeneffekt, dass es insgesamt sehr viel mehr Familienzeit gibt, die es in einem solchen Ausmaß sicherlich nicht mehr geben wird.

    Familie steht wieder viel mehr im Mittelpunkt des alltäglichen Lebens – das sagen 69% aller Befragten und 66% der 16- bis 29-Jährigen. Danach befragt, ob im Zuge der Pandemie einige Aspekte nach wie vor wichtig bzw. wichtiger geworden sind, geben fast edrei Viertel er Befragten (72%) an, dass sie mehr auf ihre Gesundheit achten (16- bis 29-Jährige: 66%).

  • Vier von zehn Jugendlichen kaufen mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel

    PwC-Umfrage: Vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene spielen Bio-Lebensmittel eine große Rolle. 40% der 18-bis 24-Jährigen kaufen mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel.

    Biolebensmittel erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: Bei jedem vierten Bundesbürger (24 Prozent) landen nach eigener Einschätzung mittlerweile mehr Biolebensmittel als konventionelle Produkte im Einkaufskorb – 2017 waren es noch 14 Prozent. Der Anteil bei den 18- bis 24-Jährigen beträgt sogar 40% (2017: 16%) und bei den 25- bis 34-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 45% (2017 waren es erst 14%).

    Der Anteil an Bio-Verweigerern hat sich in diesem Zeitraum halbiert: Nur jeder Zehnte (11 Prozent) kauft gar keine Bioprodukte (2017: 21 Prozent). Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 7% (2017: 11%) , bei den 25- bis 34-Jährigen nur 4% (2017: 17%). Vor allem bei den jungen Erwachsenen hat sich hier also sehr viel getan.

    Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung von PwC Deutschland unter 1.000 Bundesbürgern über 18 Jahren.