• Die junge Generation am Ende ihrer Geduld

    Auch nach 15 Monaten Corona-Ausnahmezustand zeigt die große Mehrheit der jungen Generation ein hohes Ausmaß an Solidarität und Bereitschaft, die Schutzregeln während der Pandemie einzuhalten. Im Vergleich der repräsentativen Befragung von Herbst 2020 zum Sommer 2021 hat die Bereitschaft unter 14- bis 29-Jährigen, die AHA-Regeln einzuhalten, um sieben Punkte von 73 auf 66 Prozent nachgelassen.

    Auch die Bereitschaft, sich gegenüber Gleichaltrigen und Familienmitgliedern rücksichtsvoll zu verhalten, ist von 69 auf 61 Prozent gesunken. Eine Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist bereit, sich sofort impfen zu lassen und sieht mit großer Irritation, an das Ende der Prioritätenliste gestellt zu werden. Insgesamt sind laut den Autoren Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, alias "Generation Reset", dieser Studie zufolge am Ende ihrer Geduld. Die Unzufriedenheit mit den Entscheidungen der Politik ist hoch.

  • Studie: Unter 30-Jährige besonders von der Corona-Krise betroffen

    64 Prozent der unter 30-Jährigen finden ihr Leben derzeit schlechter als noch vor zwölf bis 14 Monaten.

    Frauen und Mädchen leiden stärker unter der Pandemie – für 71 Prozent hat sich das Leben negativ verändert, bei den jungen Männern sind es 58 Prozent. Unterschiede bestehen auch in den Altersgruppen: Unter den 16- bis 19-Jährigen sind 81 Prozent überzeugt, dass sich ihr Leben stark verschlechtert hat.

    Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Generation Corona" der pronova BKK, für die 1.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden.

  • 20 Jahre "Jugend debattiert"

    "Jugend debattiert" feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag

    Das Bundesfinale "Jugend debattiert 2021" hat am 19. Juni hybrid in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin stattgefunden. Acht Jugendliche aus sechs Bundesländern stritten in zwei Debatten miteinander – via Livestream übertragen und auf Großbildschirm für die Jury und die Gäste vor Ort. Im Zentrum der Finaldebatten standen die Mietzuschüsse für Menschen in Pflegeberufen und der Schutz von jüdischen Einrichtungen in Deutschland.

  • Europas Jugend: müde – aber zuversichtlich
    Bild: TUI Stiftung

    Europas Jugend: müde – aber zuversichtlich

    Die Lebenssituation für junge Menschen in Europa hat sich durch die Pandemie deutlich verschlechtert, dennoch schaut die Generation der unter 26-Jährigen mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. In Spanien, Italien und Polen sinkt der Anteil der Optimisten in den letzten Jahren jedoch deutlich. Das zeigen die Ergebnisse der fünften repräsentativen Jugendstudie "Junges Europa" der TUI Stiftung.

    Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte dazu im April 2021 6.253 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen.

    Auf die Frage, wie sie ihren momentanen Gefühlszustand beschreiben würden, antwortete nahezu jede:r zweite Befragte eher negativ, zum Beispiel mit "müde", "unsicher", "genervt" und "gestresst". Mehr als die Hälfte (52 Prozent) gab an, ihre Lebenssituation habe sich verschlechtert, in Deutschland waren es 46 Prozent.

  • Neue Kampagne "Klassenfahrt – aber sicher"
    Foto: Bündnis Schul- und Klassenfahrten

    Neue Kampagne "Klassenfahrt – aber sicher"

    Über 60 Verbände, Vereine, Veranstalter und Anbieter von Unterkünften setzen sich für baldige Wiederaufnahme von Klassenfahrten auf Basis erprobter Hygiene- und Testkonzepte ein. Als "Bündnis Schul- und Klassenfahrten" wollen sie umfangreiche Information und Aufklärung bieten und wollen so Eltern, Lehrer, Politik und Schüler motivieren, jetzt mit der Planung der nächsten Klassenfahrt zu beginnen.

    "Sicherheit und Gemeinschaft stehen im Vordergrund", betont Carsten Herold, Vorstandsvorsitz im Bundesverband führender Schulfahrtenveranstalter, "wer jetzt mit den Planungen für die nächste Klassenfahrt beginnt und dabei die umfassenden Hygiene- und Sicherheitskonzepte berücksichtigt, handelt absolut verantwortungsvoll und vorausschauend."

  • Countdown zum #wirfürschule Hackathon 2021

    Schule und Bildung sind ein Thema, das unsere Gesellschaft bewegt wie kaum ein anderes. "Wie sieht die Schule von Morgen aus?", "Was und wie sollten Kinder in Zukunft lernen?", "Was muss ein zukunftsfähiges Bildungssystem im 21. Jahrhundert leisten beziehungsweise welche Kompetenzen sollte es vermitteln?" -solche und ähnliche Fragen stellen sich nicht nur Politiker:innen und Pädagog:innen, sondern auch immer mehr Eltern und Schüler:innen.

    Grund genug, sie in einem offenen Diskussionsforum konzentriert zu diskutieren und vor allem neue Lösungen zu finden – dem #wirfürschule Hackathon, der im letzten Jahr erfolgreich Premiere feierte und in wenigen Tagen unter dem Motto "Lasst uns Zukunft in die Schule bringen" in die zweite Runde geht.

    Zum Förderkreis des Hackathons zählen die Firmen und Organisationen accenture, die Bayerische, Capgemini, Deutsche Bahn, Dieter Schwarz Stiftung, Procter & Gamble, SAP, Slack, Vodafone Stiftung Deutschland, Ströer und Wacom. Dabei ist seit neuestem auch der Konferenzdienstleister Zoom.

  • Corona stresst drei Viertel der Schüler
    (c) Christian Wyrwa; Quelle: KKH

    Corona stresst drei Viertel der Schüler

    Umfrage: Angst vor beruflicher Zukunft und psychischen Störungen

    Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche sind in ihrem Alltag Stress und hohen Belastungen ausgesetzt. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse steht ein Drittel der Sechs- bis 18-Jährigen dauerhaft unter Druck.

    Die Corona-Krise hat die Situation noch einmal verschärft: 77 Prozent der rund 1.000 befragten Mütter und Väter sagen, dass die Pandemie ihr Kind belastet und zusätzlichen Stress auslöst. In der Gruppe der Eltern von Zehn- bis Zwölfjährigen haben dies sogar 83 Prozent beobachtet. Viele Eltern befürchten durch die Krise zudem langfristige negative Folgen für ihr Kind.

  • "Mach’s wie wir!" – Digitale Berufsorientierung nimmt Fahrt auf

    "Mach’s wie wir!" – Digitale Berufsorientierung nimmt Fahrt aufFür Ausbildungsbetriebe wird es immer schwieriger, genügend und ausreichend qualifizierte Azubis zu finden. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 11% weniger neue Berufsausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Für 2021 muss mit einem weiteren deutlichen Rückgang gerechnet werden, denn die Berufsorientierung ist in vielen Schulen ausgesetzt.

    Dass es immer weniger Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze gibt, kann man seit 15 Jahren beobachten. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung nun dramatisch beschleunigt. Und auch für die Schulabgänger wird es nicht einfacher: Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Viele wissen zudem nicht, welche Möglichkeiten die duale Berufsausbildung ihnen bietet.

  • "Kinderwelten 2021": Familien im Lockdown und die Auswirkungen von Corona

    "Kinderwelten 2021": Familien im Lockdown und die Auswirkungen von Corona

    Familien müssen sich in Zeiten von Corona ganz besonderen Herausforderungen stellen. Die tägliche "Achterbahn der Gefühle" und die damit einhergehenden Veränderungen im Alltag beleuchtete Anne Zimmer (DATA Alliance / Mediengruppe RTL) im Rahmen der Fachtagung "Kinderwelten" von Ad Alliance und SUPER RTL.

    Die qualitative Studie "@home – Lernen, Zanken, Kuscheln" zeigt auf, wie es Familien im Lockdown ging und welche Themen und Herausforderungen Eltern – und besonders die Mütter – zu meistern hatten.

    Die Studie macht deutlich, dass Eltern, vor allem Mütter, oft aufgrund der Umstände ihren Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen verspüren. Und das hat Auswirkungen auf das ganz alltägliche "Familienmanagement". So lässt sich beispielsweise beim Einkaufverhalten beobachten, dass Eltern deutlich offener dafür waren, ihren Kindern etwas Gutes zu tun. Mitbringsel spielten hier eine wichtige Rolle.

  • "OK Zoomer" – Marketing für die "Gen Z"
    (c) House of Yas

    "OK Zoomer" – Marketing für die "Gen Z"

    Die "Generation Z" ist global vernetzt und kennt eine Welt ohne Internet und Smartphones nur noch aus Erzählungen. Sie ist schnell, kritisch, rastlos und bündelt zugleich eine immense Kaufkraft, die es im Marketing zu adressieren gilt. Was aber will eine Gemeinschaft aus Individuen von Marken hören, sehen, fühlen? Dieser Frage geht die Studie "OK Zoomer – Marketing für die Gen Z" nach.

    Dazu hat die Digital-Agentur House of Yas zusammen mit Appinio 1.000 Jugendliche befragt.