• Jüngere sorgen sich um Datenschutz bei Social Media

    Eine aktuelle Deloitte-Studie zeigt: vor allem junge Nutzerinne und Nutzer wenden sich von den Social-Plattformen aus Angst vor Datenmissbrauch ab.

    Rund die Hälfte (49%) der jungen Konsumentinnen und Konsumenten zwischen 18 und 24 Jahren haben sich von mindestens einem, manche sogar von allen sozialen Netzwerken abgemeldet. Das zeigt die diesjährige "Mobile Consumer Survey" der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. Für die Studie wurden im September 2021 insgesamt 2.000 Menschen in Deutschland zu ihrem digitalen Nutzungsverhalten befragt. Weitere Themen der Befragung waren Smartwatches und 5G.

  • "2050": neue Medienmarke für die "Generation Z"
    Bild: Hubert Burda Holding

    "2050": neue Medienmarke für die "Generation Z"

    Das Printmagazin "2050" von Burda soll zweimal jährlich erscheinen und seine Zielgruppe über eine Direkt-Verteilung zum Beispiel an Universitäten und Ausbildungsstätten erreichen. Die Startauflage im Frühjahr 2022 liegt bei 30.000 Exemplaren.

    Nichts beschäftigt aktuell junge Menschen so sehr, wie der Klimawandel und die damit verbundenen Gefahren für unsere Erde. Die wichtigste Frage dieser Generation lautet: Wie schaffen wir es, den Klimawandel bis 2050 zu stoppen? Für diese spezielle Zielgruppe, aus der auch die Fridays For Future-Bewegung entstand, entwickelte ein kleines Team um Brand Director Elfi Langefeld, Dominik Schütte (Chefredakteur "Esquire") und Bianka Morgen (stellvertretende Chefredakteurin "Instyle") eine neue Medienmarke: "2050".

  • Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

    Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

    Veröffentlichung der "JIM-Studie 2021" zur Mediennutzung von Jugendlichen: Anstieg an Desinformationen und Beleidigungen im Netz 

    Die Suche nach Informationen und Nachrichten spielt nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Rolle, ist aber in der Diskussion um Fake News und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen weiter in den Vordergrund gerückt. Fragt man die Jugendlichen nach relevanten aktuellen Themen, so stehen der Klimawandel und die Corona-Situation im Fokus. Bei der Frage nach ihren drei wichtigsten Nachrichtenquellen, nennt ein Drittel der Zwölf- bis 19-Jährigen das Fernsehen (32 %), jeweils jede/-r fünfte Jugendliche das Radio (22 %) und das Internet (21 %).

    Dies sind Ergebnisse der "JIM-Studie 2021" (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Für die repräsentative Studie wurden vom 1. Juni bis 11. Juli 2021 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt.

  • Die Stimmung der Jugend erholt sich kaum

    Der Schock von 21 Monaten Corona-Pandemie sitzt in der jungen Generation tief. Das zeigt die dritte aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland". Sie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 14- bis 29-Jährigen von Ende Oktober 2021.

    Immer noch leiden viele von ihnen unter psychischen Belastungen. Sie beklagen den Kontrollverlust bei ihrer Alltagsgestaltung, den persönlichen Beziehungen und der Bildungs- und Berufslaufbahn. Doch ihre größten Zukunftssorgen sind die Auswirkungen des Klimawandels und die unsichere wirtschaftliche Zukunft mit schwindender Aussicht auf eine funktionierende Alterssicherung. Die Lösung dieser Probleme erwarten sie von der Politik. Die Studienreihe des Jugendforschers Simon Schnetzer und Co-Autors Prof. Dr. Klaus Hurrelmann bietet tiefe Einblicke in die junge Gedankenwelt.

  • 16- bis 29-Jährige fordern Corona-Impfpflicht

    Junge Menschen in Deutschland sind angesichts der Corona-Pandemie zerrissen: Einerseits lehnen sie Druck und Ausgrenzung ab, andererseits sehen sie die Impfpflicht als notwendige Maßnahme. Rund sieben von zehn jungen Menschen der "Generation Z "stimmen für eine Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen. Ebenso viele unterstützen die Vorschrift zur Immunisierung nur für bestimmte Berufsgruppen wie Pflegepersonal oder Lehrkräfte.

    Eine Mehrheit ist zudem für verpflichtende Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren (61 Prozent) – also auch für die eigene Altersgruppe. Gleichzeitig wehren sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegen Ausgrenzung wegen des Impfstatus oder der Haltung dazu. Dies sind Ergebnisse der Studie "Generation Z & Health" der pronova BKK, für die 1.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden.

  • Nike und Adidas sind die Lieblingsmarken der Jugend

    Knapp ein Jahr musste die "Fridays for Future"-Bewegung pausieren und die Teilnehmenden konnten nicht wie gewohnt jeden Freitag demonstrieren. Was das für Auswirkungen auf das Nachhaltigkeitsbewusstsein der jungen Zielgruppe (14 bis 25 Jahre) hat, welche Marken diese als nachhaltig einschätzen und welche Produkte sie kaufen würden, untersuchte die JOM Group, Agentur für hybride Marketingkommunikation, in der von ihr zum zweiten Mal durchgeführten "Fridays for Future"-Studie 2021. Die Erhebung erfolgte mobile Ende Mai in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Appinio.

    Die Studienergebnisse machen auch in diesem Jahr deutlich, dass sich Teilnehmende von "Fridays for Future"-Demonstrationen im Vergleich zu Nicht-Teilnehmenden anders bzw. mehr mit Marken und deren Produkten auseinandersetzen. So informieren sich 77 Prozent der Demo-Teilnehmenden gelegentlich bis immer über ein Produkt, bevor sie es kaufen. Bei den Nicht-Teilnehmenden sind es 67 Prozent.

  • Traum von der Selbständigkeit

    Eine aktuelle Umfrage vom Website- und E-Commerce-Baukasten-Anbieter Squarespace und YouGov zeigt, dass sich insbesondere bei der so genannten "Generation Z" (18- bis 24-Jährige) viele vorstellen können, unternehmerisch tätig zu werden. Bei der "Gen Z" sind es 77 Prozent, bei den "Millennials" (25 bis 40 Jahre) sind es 63 Prozent.

    Den meisten schwebt dabei ein Dienstleistungsunternehmen oder der Verkauf eines digitalen Produktes (E-Book, Musik, Foto, Content) vor.

  • "Zeig, was du kannst!" fördert Hauptschüler

    "Zeig, was du kannst!" fördert Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweigs über drei Jahre hinweg. Zu den Förderinstrumenten gehören neben verschiedenen Workshops auch halbjährliche "Future Camps".

    "Zeig, was du kannst!" wurde 2007 von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) ins Leben gerufen. Aktuell fördert das Programm über 420 Jugendliche an 10 Standorten bundesweit.

  • Insta erreicht 55% der unter-30-Jährigen

    Für unter 30-Jährige spielen aktuell neben Instagram mit 55 Prozent täglicher Nutzung auch Snapchat und TikTok mit 28 beziehungsweise 19 Prozent eine wichtige Rolle. In der jungen Zielgruppe kommt Facebook nur auf den vierten Platz im Reichweiten-Ranking (17 Prozent tägliche Nutzung). Das zeigt die neue 25. Welle der "ARD/ZDF-Onlinestudie".

    In Deutschland nutzen 2021 fast 67 Millionen Menschen das Internet – 100 Prozent der unter 50-Jährigen, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen.

    Bei der Frage, welche Medienangebote während der Corona-Pandemie wichtiger geworden sind, gewinnen vor allem Online-Videoangebote, Online-Artikel und Messenger an Bedeutung. Jeweils etwa ein Drittel der Befragten sagt, dass diese Medien während der Coronakrise wichtiger geworden sind. Aber auch Social Media, Musik über das Internet, das lineare Fernsehen und das lineare Radio haben an Bedeutung gewonnen.