• Verbraucherverbände fordern werbefreie Schulen

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, Werbung an Schulen konsequent zu verbieten – YouGov-Umfrage zeigt, dass junge Menschen gegenüber Werbung an Schulen aufgeschlossen sind

    Der Verbraucherverband beklagt, dass es zu viel Werbung im Schulumfeld gibt. Dabei schreibt der vzbv selbst, dass Kooperationen mit Dritten es Schulen ermöglichen, "das gesellschaftliche Umfeld einzubeziehen und einen lebensnahen Unterricht zu gestalten". Dabei solle es aber "um Lerninhalte gehen,  Werbung gewinnorientierter Unternehmen hat dabei nichts zu suchen", so der vzbv. Dies sei "eigentlich politischer Konsens".

  • Volks- und Raiffeisenbanken starten 51. Jugendwettbewerb
    Foto: BVR/Mandy Putz

    Volks- und Raiffeisenbanken starten 51. Jugendwettbewerb

    Berühmte Gebäude, eigene Bauvisionen und Zukunftschancen der Architektur – darum geht es beim 51. Internationalen Jugendwettbewerb "jugend creativ" der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Am 1. Oktober 2020 startet die neue Wettbewerbsrunde zum Thema "Bau dir deine Welt!" unter der Schirmherrschaft von Künstlerin Rosa Loy – eine der wichtigsten Vertreterinnen der Neuen Leipziger Schule.

    Der 51. Internationale Jugendwettbewerb lädt Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre ein, sich auf eine kreative Reise durch die Welt der Baukunst zu begeben. Zudem können sie beim Quiz ihr Wissen rund um das Thema Architektur unter Beweis stellen. Die Teilnahmeunterlagen sind ab Oktober 2020 in den am Wettbewerb teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken verfügbar. Lehrkräfte erhalten dort auch das Magazin für Pädagogen mit Anregungen und Empfehlungen zur Einbindung des Wettbewerbs in den Schulunterricht.

  • Typisch Mädchen, typisch Junge?!?
    Foto: Fotolia, (c) Kzenon

    Typisch Mädchen, typisch Junge?!?

    Deutsche Mütter nehmen ihre Kinder in Bezug auf deren Interessen und Geschmack überwiegend als "typische Mädchen" bzw. "typische Jungen" wahr: 61 % beschreiben ihre Kinder als "absolut typisch", weitere 33 % als in diese Richtung gehend, "wenn auch nicht immer".

    Das ist das Ergebnis einer im März und April 2020 durchgeführten repräsentativen Studie, für die das Münchner Meinungsforschungsinstitut iconkids & youth mittels persönlicher Interviews insgesamt 744 Mütter von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren befragt hat.

  • KKH-Studie: Immer mehr fettleibige Kinder

    Die Zahl der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, die unter extremem Übergewicht leiden, hat von 2009 auf 2019 bundesweit um rund ein Viertel zugenommen (24 Prozent). Damit erhielten mehr als 11.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre die Diagnose Adipositas, wie eine aktuelle Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt.

    Im Geschlechtervergleich ist die Entwicklung vor allem bei den Jungen alarmierend. So lag der Anstieg zum Beispiel bei den 15- bis 18-Jährigen dreieinhalb Mal so hoch wie bei den gleichaltrigen Mädchen (35 zu 10 Prozent). Bei den 6- bis 10-jährigen Jungen ist die Steigerungsrate mit 32 Prozent ähnlich hoch.

  • Deutscher Schulpreis geht nach Hannover
    Bild (c) Deutscher Schulpreis

    Deutscher Schulpreis geht nach Hannover

    Die Otfried-Preußler-Schule in Hannover (NI) gewinnt den mit 100.000 Euro dotierten "Deutschen Schulpreis 2020". Fünf weitere Preise in Höhe von je 25.000 Euro erhalten die Grundschule Schuttertal (BW), die Gemeinschaftsschule Hardtschule Durmersheim (BW), die Berufsbildenden Schulen BBS Einbeck (NI), das Gymnasium Essen Nord-Ost (NRW) und die Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn (NRW).

    Viele Preisträger des "Deutschen Schulpreises" haben während der Pandemie beispielhaft gezeigt, wie digitales Lernen mit guten Konzepten und viel Engagement gelingen kann. Insgesamt bleibt Deutschland beim Thema Digitalisierung laut OECD aber nach wie vor hinter anderen Ländern zurück. "Es darf kein Glücksspiel sein, ob ein Kind Zugang zu gutem digitalen Unterricht hat oder nicht. Deshalb müssen Kultusministerien und Schulverwaltungen jetzt die technischen Voraussetzungen schaffen und Schulen finanziell und organisatorisch bei der Digitalisierung unterstützen", sagt Joachim Rogall, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung GmbH.

  • In Zeiten von Corona: Wie Kinder über Gesundheit denken

    Wie Kinder über das Thema Gesundheit denken, zeigt eine Repräsentativbefragung, die KiKA über das Marktforschungsinstitut "iconkids & youth" für den diesjährigen Themenschwerpunkt in Auftrag gegeben hat.

    Die Befragung erfolgte in Form von digitalen Interviews in einer Feldzeit vom 26. Juni bis 12. Juli 2020 und spiegelt die Haltungen von 800 Sechs- bis 13-Jährigen zu den Aspekten Gesundheit – während der Corona-Zeit, Ernährung, Bewegung und Nachhaltigkeit.

  • Erstmals dominieren bei den 14- bis 29-Jährigen nicht-klassische Medien

    Seit 1964 führen ARD und ZDF die Langzeitstudie "Massenkommunikation". Erstmals in der Geschichte der Studie ist Bewegtbild nun nicht nur in der Gesamtbevölkerung, sondern auch bei den 14- bis 29-Jährigen die Mediennutzungsform, auf die das größte Zeitbudget entfällt. Bislang haben die Jüngeren nämlich die meiste Zeit mit der Rezeption von Audio-Inhalten verbracht.

    Davon profitieren aber nicht die klassischen Fernsehsender. Nur  28 Prozent der Videonutzung der 14- bis 29-Jährigen entfällt auf lineares Fernsehen, die restlichen 72 Prozent auf die weiteren Verbreitungswege für Bewegtbild mit Video-Streamingdiensten wie Netflix und Amazon Prime Video (39 Prozent) sowie Videos oder Fernsehsendungen auf YouTube (19 Prozent).

    Und auch beim klassichen Radio sieht es düster aus: Bei den intensivsten Audio-Nutzern, den 14- bis 29-Jährigen, hat Musik aus dem Netz das Radio bei Reichweite (58 Prozent gegenüber 51 Prozent) und Nutzungsdauer (102 gegenüber 66 Minuten) überholt.

  • Spotify spricht speziell Kinder an

    Spotify bietet immer mehr Inhalte für Kinder. Im Mai startete der Streamingdienst mit "Spotify Kids" sogar eine speziell für Kinder gedachte App.

    Jetzt gibt es mit “Rund um die Welt mit Fuchs und Schaf” sogar eine eigens für Spotify produzierte Kinderserie. Dahinter steckt die Kinder-App-Schmiede Fox & Sheep, die sich damit mehr und mehr zu einem Content-Studio für Kinder-Inhalte entwickelt.

  • "FörderPENNY" sammelt für Kinder- und Jugendförderung

    "FörderPENNY" sammelt für Kinder- und Jugendförderung

    ©ReweGroup

    Seitdem der Discounter PENNY die Initiative 2015 ins Leben rief, wurden Fördergelder in Höhe von fast einer Million Euro an Vereine ausgeschüttet, die sich in der Kinder- und Jugendförderung engagieren. In diesem Jahr haben sich 653 Vereine (2019: 512) um einen der insgesamt 120 regionalen Förderpenny-Preise in Höhe von je 2.000 Euro beworben.

    Aus allen Einsendungen wählte eine unabhängige Jury zunächst die drei Gewinner-Vereine jeder Nachbarschaftsregion aus. Für jedes der bundesweit 40 Trios begann am 10. August die Votingphase. Während des Abstimmungszeitraums, der bis zum 11. September läuft, entscheidet sich, welcher Verein im kommenden Jahr zusätzlich Nutznießer der Aufrundungsspenden aller PENNY-Märkte seiner Region wird.

  • Jeder dritte Teenager kauft wegen Corona mehr im Internet

    Social-Media-Influencer beeinflussen Jugendliche stark beim Online-Shopping – Jungen geben deutlich mehr Geld im Netz aus als Mädchen

    Der Shutdown während der Corona-Krise hat Spuren hinterlassen – auch im Einkaufsverhalten Jugendlicher. 35 Prozent der 16- bis 18-Jährigen sagen, dass sie seitdem mehr online bestellen. Im Schnitt geben sie 77 Euro aus, das sind 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Jugend-Digitalstudie 2020, für die im April und Mai 1.000 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren befragt wurden.