• YouTube-Nutzung sinkt auf Vor-Pandemie-Niveau

    Die Nutzung von Youtube ist weiter leicht zurückgegangen. In der aktuellen "Plattformstudie 2022-I" gaben 49,9 Prozent der Befragten ab 14 Jahren an, den Videodienst in den vergangenen vier Wochen genutzt zu haben – 3,3 Prozentpunkte weniger als in der Welle 2021-II. Damit hält der 2021 begonnene Rückgang weiter an. Im Gegenzug konnten andere Anbieter wie Netflix und Prime Video, aber auch die Angebote öffentlich-rechtlicher Sender wieder zulegen.

    Die "AGF Plattformstudie" wird zwei Mal im Jahr von Kantar erhoben. Mit rund 2.500 Befragten pro Welle ist die Fallzahl vergleichsweise groß. Zudem erhebt das Institut die Ergebnisse nicht nur in einer persönlichen Befragung, sondern die Marktforscher begehen die Haushalte auch und gewinnen so weitreichende Erkenntnisse, wie beispielsweise zur Geräteausstattung und der Internetnutzung. Die "Plattformstudie" wird genutzt, um das Messsystem der AGF Videoforschung zu justieren. Die aktuelle Welle lief vom 14. Februar bis zum 3. April und startete damit kurz vor dem Kriegsbeginn in der Ukraine am 24. Februar 2022.

  • Seit Gründung 300.000 Teilnehmer bei "Jugend forscht"

    Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

    Unter dem Motto "Mach Ideen groß!" startet "Jugend forscht" in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2023 spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

    "Jugend forscht" ist nach eigenen Angaben die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Rund 250 Partner, überwiegend aus der Wirtschaft, richten die Wettbewerbe aus, stiften Preise und fördern weitere Aktivitäten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) trägt die laufenden Kosten der Geschäftsstelle von Jugend forscht. Seit Gründung haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 300.000 junge Menschen an Jugend forscht beteiligt.

  • Reichweite von TikTok wächst besonders schnell

    Rasante Reichweitensteigerung: 31 Prozent der Deutschen mit Zugang zum Internet nutzen inzwischen TikTok – fünf Prozentpunkte mehr als noch ein Jahr zuvor. Kein anderer Social-Media-Dienst konnte seine Community im gleichen Zeitraum so kräftig ausbauen. Das erhöht vor allem den Druck auf Snapchat, das schon länger auf den Austausch kurzer Handy-Videos spezialisiert ist und unverändert von 24 Prozent der Onliner in Deutschland verwendet wird.

    Beide Dienste erfreuen sich vor allem unter Teenagern größter Beliebtheit – und in dieser Zielgruppe konnte TikTok besonders stark zulegen und Snapchat erstmals überrunden. Das zeigt der neue "Social-Media-Atlas 2022" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor, für die der Marktforscher Toluna 3.500 Internet-Nutzer ab 16 Jahren repräsentativ befragt hat.

  • "Generation Zukunftsangst": Podcast über Lebenswelt junger Menschen
    Bild: (c) MDR Mitteldeutscher Rundfunk

    "Generation Zukunftsangst": Podcast über Lebenswelt junger Menschen

    Krankheiten, Kriege: Angesichts der großen Krisen unserer Zeit gibt es viele Gründe, Angst zu haben. Auch die Furcht vor Armut und vor einem Rechtsruck der Gesellschaft sind laut Umfragen unter jungen Menschen weit verbreitet.

    Wie man konstruktiv damit umgeht, zeigt die neue Podcast-Serie "Generation Zukunftsangst", die MDR WISSEN in Kooperation mit dem Masterstudiengang Journalismus der Universität Leipzig produziert hat. Sie ist ab sofort in der ARD Audiothek,cunter mdr.de/zukunftsangst und auf Spotify abrufbar.

  • "Schule für Morgen" wird ausgebaut
    Bild (c) Schule für morgen

    "Schule für Morgen" wird ausgebaut

    Die Initiative "Schule für Morgen" hat seit Juni 2021 nach eigenen Angaben bereits mehrere hundert Grundschülerinnen und Grundschüler beim Aufholen von Wissenslücken gefördert. Dabei zeigte sich, dass auch von Seiten der weiterführenden Schulen eine große Nachfrage für Unterstützung besteht, um besonders die entstandenen Lücken durch die CoronaPandemie auszugleichen.

    Das Programm wurde Dank der Förderung der Bayerischen Versicherung und des Bayerischen Lehrer und Lehrerinnenverbands ins Leben gerufen und hat seither eine Vielzahl an Fürsprechern gewonnen. Dennoch erfordert die Ausweitung der Lernunterstützung über "Schule für Morgen" nun weitere finanzielle Unterstützung und daher sucht "Schule für Morgen" ab sofort Bildungspaten.

  • Jugendliche sorgen sich um Ausbildungschancen

    Mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland sorgt sich um Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. 54 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren gehen davon aus, dass sich die Ausbildungschancen wegen Corona verschlechtert haben. Vor allem sehen das Jugendliche in Berlin und Bremen so. Insgesamt sind Jugendliche mit niedriger Schulbildung besonders pessimistisch. 

    42 Prozent der befragten Jugendlichen kritisieren, die Politik tue eher wenig oder gar nichts für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 38 Prozent aller Befragten sind der Meinung, die Politik tue zwar viel, aber nicht genug. In Summe sind damit 80 Prozent mit dem Engagement der Politik für Ausbildungsplatzsuchende unzufrieden. Dieses Stimmungsbild ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, für die das Institut iconkids & youth vom 28. Januar bis 6. März Jugendliche erstmals auch repräsentativ auf Länderebene nach ihren beruflichen Perspektiven befragt hat.

  • Deutschlands bester Debattier-Nachwuchs gekürt

    In einem spannenden Bundesfinale von "Jugend debattiert" wurde am 18. Juni in Berlin Deutschlands bester Debattier-Nachwuchs gekürt. Acht Jugendliche aus acht Bundesländern traten in zwei Debatten live auf der Bühne im Axica Kongress- und Tagungszentrum gegeneinander an.
    Die drei Mädchen und fünf Jungen hatten sich in den vergangenen Monaten auf Schul-, Regional- und Landesebene als die besten Debattier-Profis von bundesweit 200.000 Schülerinnen und Schülern qualifiziert, die an insgesamt 1.400 Schulen an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Im Zentrum der Finaldebatten standen die Themen "öffentlicher Straßenraum" sowie die allgemeine Dienstpflicht.
  • Facebook wird am wenigsten vertraut

    Facebook wird am wenigsten vertraut

    Zwischen Facebook, Instagram und WhatsApp fallen die Leistungen, Stärken und Schwächen der großen Social-Media-Dienste aus dem Hause Meta Platforms sehr unterschiedlich aus: Größte Reichweite hat WhatsApp, das mehr als sieben von zehn Deutschen mit Zugang zum Internet verwenden. Derartige Höhen erreicht der einstige Platzhirsch Facebook zwar nicht mehr, kann seinen Anteil an Anwendern aber zum ersten Mal seit Jahren wieder leicht auf jetzt 63 Prozent steigern. Auch Instagram polstert seine Community auf und wird inzwischen von fast jedem zweiten Onliner genutzt – verliert dabei aber zunehmend den Zuspruch der Jüngsten.

    Das zeigt der neue "Social-Media-Atlas 2022" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor, für die der Marktforscher Toluna 3.500 Internet-Nutzer ab 16 Jahren repräsentativ befragt hat.

  • Wettbewerb "Be Smart – Don’t Start" für rauchfreie Schulklassen

    Die Klasse 9e der Gesamtschule in Schermbeck, Kreis Wesel, hat im bundesweiten Klassenwettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens "Be Smart – Don’t Start" den Hauptpreis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die wiederholte erfolgreiche Teilnahme gewonnen.

    Bei dem Wettbewerb "Be Smart – Don‘t Start" verpflichten sich die teilnehmenden Klassen, ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Bei erfolgreicher Teilnahme können die Schulklassen Preise gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen Gewinnerklasse können sich über einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro für die Klassenkasse freuen.

  • Medientrends 2030

    Die Mediabranche befindet sich durch die voranschreitende Digitalisierung in einem permanenten Wandel, der den gesamten Marketingbereich auch in Zukunft vor neue Herausforderungen stellen wird. Im Fokus stehen dabei vier zentrale Megatrends, die unbedingt zusammenhängend betrachtet werden sollten: Connected Everything, Valuetising, Nanoverse und Local Reassurance.

    Dies ist das Ergebnis der Studie "Medientrends 2030", für die [m]SCIENCE – die zentrale Forschungsunit der GroupM – den Status Quo des Werbemarktes systematisch analysiert und Mediaexperten in Deutschland zu den Entwicklungen der kommenden Jahre befragt hat. Die Auswirkungen der vier Megatrends auf die Mediengattungen TV & Video, Audio, Social Media, Digital, (D)OOH und Print sind demnach schon jetzt unübersehbar und haben Einfluss auf das Mediageschäft der nächsten Jahre. Welche Effekte diese Trends auf die einzelnen Gattungen haben können, wird als weiterer Inhalt der Studie in verschiedenen Szenarien dargestellt.