Mehr über den Artikel erfahren Jugendstudie: „Social-Media-Verbot würde Realitäten verfehlen“
Bild: ruf Jugendreisen GmbH & Co. KG Fotograf:Christoph Buckstegen 
Jugendliche sind aktive Gestalter ihrer digitalen Welt. Die Studie gibt der Perspektive der vollständig im Digitalzeitalter aufgewachsenen Generation Alpha in der aktuellen Debatte eine Stimme. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/106634 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Jugendstudie: „Social-Media-Verbot würde Realitäten verfehlen“

  • Beitrag zuletzt geändert am:März 3, 2026
  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit

Während Politik und Gesellschaft über mögliche Social-Media-Verbote für Minderjährige diskutieren, liefert eine bundesweite Befragung von 1.589 Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren ein differenziertes Bild: Junge Menschen erkennen Risiken klar, lehnen jedoch pauschale Verbote mehrheitlich ab.

Für Unternehmen, Bildungsinstitutionen und politische Entscheidungsträger ergibt sich daraus ein deutliches Signal: Die digitale Lebenswelt junger Zielgruppen lässt sich nicht durch Abschottung regulieren – sondern durch kluge Rahmenbedingungen.

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Jeder zweite Werbeeuro geht an drei globale Plattformen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 27, 2026
  • Lesedauer:8 Min. Lesezeit

Die Zahlen vom ZAW, dem Spitzenverband der Werbewirtschaft in Deutschland, sehen auch für 2025 nicht rosig aus. Zwar zeigte sich 2025 weiterhin eine positive Entwicklung (der Werbemarkt stieg um 3,2%), doch zugleich wird eine spürbar nachlassende Dynamik deutlich. Viel schlimmer aber: nur wenige Medien wachsen überhaupt – und davon profitieren keine deutschen Player. Auch der Verband der Mediaagenturen findet das bedenklich und fordert von der Politik den Erhalt der Medienvielfalt und der Meinungspluralität.

Weiterhin zählt der Bereich der digitalen Werbung zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Jahres und wieder zeigt sich in diesem Segment das seit Jahren vertraute Bild: Ein Großteil des Wachstums konzentriert sich auf wenige globale Plattformen, die den Markt dominieren und den überwiegenden Anteil der Zugewinne auf sich vereinen. In den übrigen Kategorien fallen die Steigerungsraten dagegen deutlich geringer aus oder entwickeln sich sogar rückläufig, was die strukturelle Spreizung innerhalb des Werbemarkts erneut bestätigt.

Dies führt zu Entwicklungen, wie man sie zuletzt gesehen hat – etablierte Verlagshäuser spielen hierzulande immer weniger eine Rolle, einst europaweite große Player wie RTL straucheln ebenfalls. Der Verband Organisation der Mediaagenturen (OMG) apelliert an die Politik, hier aktiv zu werden. OMG richtet sich einerseits gegen Werbeverbote, fordert aber auch den Erhalt der Marktbalance in Bezug auf die dominierende Stellung der GAFAs und die zukunftsgerichtete Weiterentwicklung des Dualen Systems.

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Nürnberger Zeitungsverlag will Medienkompetenz stärken

  • Beitrag zuletzt geändert am:Dezember 7, 2025
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Demokratie, Bildung und Medienkompetenz sind zentrale Werte, die der Verlag Nürnberger Presse (VNP) aktiv fördern will. Mit dem Schulprojekt „media4school“ unterstützt der Verlag Lehrkräfte dabei, Schülerinnen und Schülern journalistische Grundbegriffe wie Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und seriöse Berichterstattung näherzubringen.

Zeitungsverlage haben es schwer, junge Zielgruppen für ihre Medien zu begeistern. Dabei sind lokale Medien für die Demokratie von entscheidender Bedeutung, da sie Informationen über lokale Ereignisse bereitstellen, die Menschen zur politischen Teilnahme anregen und eine Kontrollfunktion gegenüber lokalen Politikern ausüben. Umso wichtiger sind Projekte wie das vom Nürnberger Verlag. Im vergangenen Schuljahr haben nach Angaben des Verlags 299 Klassen mit rund 6.800 Kindern und Jugendlichen das Angebot genutzt. Nach der Neuauflage des Projekts, das vormals unter dem Namen „Klasse!“ bekannt war, ist das ein beachtlicher Erfolg.

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