Ausbildungsmarktanalyse 2026: Jetzt wird es für Unternehmen spannend

  • Beitrag zuletzt geändert am:März 9, 2026
  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit

Der Ausbildungsmarkt befindet sich derzeit in einer besonderen Phase. Einerseits verschärft sich der Fachkräftemangel weiter, andererseits ziehen sich einige Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten kurzfristig aus der Ausbildung zurück. Genau daraus entsteht für viele Betriebe eine strategische Chance. Die „DSA Ausbildungsmarktanalyse 2026“ zeigt deutlich: Wer jetzt in Azubimarketing investiert, kann sich einen spürbaren Vorsprung im Wettbewerb um Nachwuchskräfte sichern.

Die langfristigen Entwicklungen sind eindeutig. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst deutlich schneller als das Angebot. Prognosen gehen davon aus, dass Deutschland bis zum Jahr 2035 mit einem Mangel von sieben bis acht Millionen Fachkräften rechnen muss. Besonders stark betroffen sind Branchen wie Handwerk, Technik, Logistik, Pflege oder Gastronomie. Für viele Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, den eigenen Fachkräftenachwuchs frühzeitig zu sichern. Die duale Ausbildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Wer heute nicht ausbildet oder Schwierigkeiten hat, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu erreichen, wird morgen große Probleme haben, offene Stellen zu besetzen.

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Handwerk: Azubis machen Betriebe fit für die Digitalisierung

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 14, 2025
  • Lesedauer:7 Min. Lesezeit

Ob bei der Bedienung von Software, bei der Formulierung von Social Media-Posts oder im Umgang mit Cloud, IoT und KI: Mehr als die Hälfte der Ausbildungsbetriebe im Handwerk lässt sich bei der Digitalisierung von ihren Azubis helfen (54 Prozent). 44 Prozent setzen digitale Technologien umgekehrt gezielt zur Gewinnung von Nachwuchs ein, indem sie ihre Ausbildungsplätze digital aufwerten und so attraktiver gestalten.

8 von 10 Ausbildungsbetrieben machen sich darüber hinaus die Möglichkeiten digitaler Medien zunutze, um potenzielle Auszubildende direkt anzusprechen (80 Prozent) – beispielsweise über soziale Netzwerke oder Videospiele. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die 504 Handwerksunternehmen in Deutschland befragt wurden. Die Befragung wurde anlässlich des Ausbildungsstarts im September durchgeführt. „Zur Gewinnung junger Talente führt für Handwerksbetriebe kein Weg an digitalen Medien vorbei“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom.

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Bild: (c) Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Ausbildung: Unternehmen sehen Qualifikationslücken und Modernisierungsbedarf (Randstad Pressegrafik) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13588 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Unternehmen: Ausbildung nicht fit für die Zukunft

  • Beitrag zuletzt geändert am:März 18, 2025
  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit

Deutsche Unternehmen wollen in den Nachwuchs investieren – aber es braucht neue Konzepte und eine bessere Vernetzung zwischen Schulen und Wirtschaft, um Ausbildung zukunftsfähig und bedarfsgerecht zu gestalten, zeigt eine Randstad-Studie. Tipps für Betriebe bietet Sandra Dickneite, Ausbildungsexpertin bei Randstad Deutschland.

Digitalisierung, Automatisierung, neue Berufsbilder: Die Anforderungen an Arbeitskräfte steigen – doch viele Unternehmen sehen sowohl Auszubildende als auch das Ausbildungssystem nicht ausreichend gewappnet. Zur Ausbildungskrise äußern sich Personalverantwortliche in der aktuellen „Randstad-ifo-Personalleiterbefragung“ (Q4 2024):

  • 64 % beklagen ein mangelhaftes Qualifikationsniveau der Azubi-Bewerbenden.
  • 77 % fordern eine Veränderung der Berufsausbildung, davon wünschen sich 71 % modernere Berufsschulen und Lehrpläne und 52 % eine bessere Zusammenarbeit von Berufsschulen und Betrieben.
  • 61 % der Betriebe haben Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen – am häufigsten in der Industrie (67 %), seltener im Handel (63 %) und in der Dienstleistung (53 %).
  • Trotzdem wollen 85 % der Unternehmen in der kommenden Saison neue Ausbildungsplätze anbieten.

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