Studien

  • "Kinderwelten 2022": Verstehen, was Kinder bewegt
    Bild (c) Kinderwelten/ RTL Deutschland

    "Kinderwelten 2022": Verstehen, was Kinder bewegt

    Die globalen Krisen unserer Zeit stellen auch Familien mit Kindern vor große Herausausforderungen: Vor allem der fortschreitende Klimawandel sorgt bei vielen Eltern für ein Umdenken in puncto Umwelt und Nachhaltigkeit. Was das für die Kommunikation mit Kindern bedeutet, beleuchtet Brigitte Bayer (Vice President / Marktforschungsinstitut like to KNOW) im Rahmen der Fachtagung "Kinderwelten" von Ad Alliance und SUPER RTL.

    Die qualitative Studie "Vom Planeten mit gebrochenem Herzen" zeigt auf, was Kinder über Nachhaltigkeit wissen und wie sie das Thema mit Blick auf ihre kindliche Spiele- und Phantasiewelt wahrnehmen, welche Emotionen sie damit verknüpfen und vor welchen An- und Herausforderungen Spielwarenhersteller stehen.

    Die Studie macht deutlich, dass Kinder gut über das Thema Nachhaltigkeit sowie über die Folgen der Umweltverschmutzung Bescheid wissen. 38 Prozent der befragten Eltern geben zu, dass ihr Kind besser informiert sei als sie selbst. Dabei ist neben den Eltern die Schule der größte Informationslieferant.

  • Deutschlands Jugend im Dauerkrisen-Modus

    Deutschlands Jugend im Dauerkrisen-Modus

    Wegen der Kriegsgefahr bröckelt die optimistische Grundstimmung – Ergebnisse der jüngsten Trendstudie "Jugend in Deutschland – Sommer 2022"

    Klima, Krieg, Corona – die Überlagerung von Krisen strapaziert die psychische Gesundheit von immer mehr Angehörigen der jungen Generation. Das zeigt die aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland". Sie beruht auf einer repräsentativen Befragung von 14- bis 29-Jährigen, die von den Jugendforschern Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann geleitet wird. Wegen der weiter spürbaren Einschränkungen durch die Pandemie beklagen die Befragten den Kontrollverlust bei ihrer Alltagsgestaltung, ihren persönlichen Beziehungen und ihrer Bildungs- sowie Berufslaufbahn. Ihre größten Zukunftssorgen sind die Auswirkungen des Klimawandels und seit Ende Februar 2022 zusätzlich die Konsequenzen des Angriffskrieges von Russland gegen die Ukraine.

  • Angst vor Altersarmut, kein Geld für Familiengründung?

    Angst vor Altersarmut, kein Geld für Familiengründung?

    Die "MetallRente Studie" ist die nach eigenen Angaben größte repräsentative Langzeituntersuchung junger Menschen in Deutschland zum Themenkomplex Finanzen und Vorsorge. Im Abstand von drei Jahren werden jeweils rund 2.500 junge Erwachsene im Alter zwischen 17 und 27 Jahren zu ihren Vorstellungen für die persönliche Zukunft, ihrem Sparverhalten, ihren finanziellen Kenntnissen sowie zu ihren Einstellungen und persönlichen Strategien zur Altersvorsorge befragt. Auftraggeber sind die Tarifvertragsparteien Gesamtmetall und IG Metall.

    Wie die aktuelle Studie zeigt, ist den meisten Jugendlichen (90 Prozent) klar, dass sie zusätzlich vorsorgen müssen, um sich vor Armut im Alter zu schützen. Im Vergleich zu diesem hohen Bewusstsein ist die Zahl derer, die aktiv vorsorgen, aber relativ gering. Und das gilt besonders bei den Mädchen und jungen Frauen.

    Positiv: So viele junge Altersvorsorgesparer wie nie zuvor legen Geld in Aktien und Fonds an. Im Vergleich zu 2016 hat sich ihr Anteil mehr als verdreifacht – von 16 auf 50 Prozent. Knapp neun von zehn (87 Prozent) finden, Altersvorsorge sollte fester Bestandteil eines Schulfachs "Wirtschaft und Finanzen" sein.

    Trotz Corona: Die Erwartungen junger Menschen an ihre persönliche Zukunft haben sich nur leicht verschlechtert. Aktuell glauben 88 Prozent der befragten 17- bis 27-Jährigen an eine "gute" oder "sehr gute" Zukunft. Pessimistischer ist der Blick der jungen Erwachsenen auf die Zukunft Deutschlands. Und auch das Thema Familiengründung wird pessimistischer gesehen – ein Viertel der jungen Erwachsenen sagt, sie wissen nicht, ob sie es sich finanziell leisten können, eine eigene Familie zu gründen!

  • Junge Menschen auf dem Land sind engagierter als in der Stadt

    Die neu erschienene Studie "Jugend im Ländlichen Raum Baden-Württembergs" behandelt die Perspektiven und Wünsche der Jugend auf dem Land. Die Ergebnisse aus der Jugendstudie bieten eine gute Grundlage, um jugendgemäße Lösungsansätze für ein attraktives Leben im Ländlichen Raum zu entwickeln.

    Die Studie beinhaltet Ergebnisse zweier umfangreicher Schülerumfragen im Jahr 2020 und 2021, wobei die Aussagen nach Stadt und Land unterschieden und verglichen werden. Erstellt wurde die Studie durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg.

    Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, wünschen sich Jugendliche in Stadt und Land übereinstimmend mehr Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten. Unterschiede zwischen Stadt und Land zeigen sich beim Engagement. Junge Menschen auf dem Land sind engagierter als in der Stadt.

  • Neobanken spalten Jung und Alt

    Neobanken spalten Jung und Alt

  • Megatrend Nachhaltigkeit: "Millenials" kaufen Second Hand

    Das Nachhaltigkeitsbewusstsein von Konsumenten wächst stetig. Das hat auch auf die Modebranche einen immensen Einfluss. 69 Prozent der Verbraucher geben an, dass ihnen Umwelt- und Sozialverträglichkeit bei der Anschaffung von Bekleidung und Schuhen sehr oder ziemlich wichtig sind.

    Marken und Hersteller reagieren entsprechend auf die steigende Nachfrage. So verzeichnen Öko-Siegel in der Fashionindustrie und Angebote von gebrauchter Kleidung auch bei großen Händlern signifikante Zuwächse. Auch der Markt für gebrauchte Kleidung ("Second Hand") wächst. Überdurchschnittlich nachgefragt wird gebrauchte Kleidung von der Altersgruppe der so genannten "Millenials" (25 bis 39 Jahre). Und das ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein langfristiger Wandel, so die GfK in einer aktuellen Studie.

  • Junge Leute sind extrem unzufrieden mit der Politik

    Die Unzufriedenheit mit der Politik geht bei jungen Menschen in Deutschland weit über die Tagespolitik hinaus. Das belegt eine Studie der Vodafone Stiftung Deutschland. Obwohl die Mehrheit der jungen Menschen (66 Prozent) ihre Generation als eine wahrnimmt, die politisch etwas verändern möchte, hat weniger als ein Drittel (29 Prozent) das Gefühl, Politik beeinflussen zu können.

    Drei Viertel (75 Prozent) erleben die deutsche Demokratie als zu schwerfällig, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu lösen. Entsprechend pessimistisch blicken junge Menschen nach vorne: 86 Prozent machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Nur acht Prozent haben die Hoffnung, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird als ihnen.

  • Die Jugend steht unter "Kriegs-Schock"

    Die Sorge vor einem Krieg in Europa schockiert junge Menschen, wie die aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland – Sommer 2022″ zeigt. Demnach ist ein ungewöhnlich hoher Anteil von 68% der befragten 14- bis 29-Jährigen von der Sorge eines Krieges in Europa geprägt. Ein Krieg, der jeglichen Wohlstand und all ihre Zukunftsperspektiven infrage stellt, war für viele junge Menschen in Deutschland bisher unvorstellbar und sie sind sichtlich verstört, weil sie keine Antwort darauf kennen.

    "Die Mehrheit der jungen Menschen ist verunsichert und will keinen Krieg", sagt Simon Schnetzer. "Bis vor fünf Monaten stand der Klimawandel an der ersten Stelle der Sorgen, die sich Angehörige der jungen Generation mit Blick auf die Zukunft machen. Aktuell hat sich die Sorge vor einem Krieg in Europa eindeutig an die erste Stelle geschoben. Die Angstschwelle bei den befragten 14- bis 29-Jährigen ist dramatisch hoch". Interviews mit Jugendlichen zeigen, dass die allermeisten von ihnen in keiner Weise mit dieser Zuspitzung der Lage in der Ukraine gerechnet haben, sehr besorgt sind und nicht begreifen können, wofür im Jahr 2022 überhaupt noch Krieg geführt wird. Was sie frustriert, ist das Gefühl der Ohnmacht gegen diesen Krieg.

  • Schüler erwarten mehr Haltung von Unternehmen

    Der Druck auf ausbildende Unternehmen steigt. Während für das laufende Ausbildungsjahr so viele unbesetzte Ausbildungsplätze gemeldet wurden wie in keinem Jahr zuvor, steigen die Erwartungen von Schülerinnen und Schülern an Unternehmen weiter an. Die so genannte "Generation Z" fordert eine klare Haltung ein, wenn es um Themen wie Gleichberechtigung, soziales Engagement und Nachhaltigkeit geht, so die Erkenntnisse der "STARTKLAR Schülerstudie 2022" von Ausbildung.de und Potentialpark.

    Die repräsentative Studie des reichweitenstärksten Ausbildungsportals in Kooperation mit dem schwedischen Marktforschungsinstitut beleuchtet im dritten Jahr das Thema Ausbildungssuche von Schüler:innen und prüft, wie gut Unternehmen auf die Anforderungen junger Menschen eingestellt sind.

  • Begeisterung für "Metaversum" hält sich noch in Grenzen

    Aktuell zeigen die Verbraucher noch eher wenig Begeisterung für Metaverse, VR und AR. Ob sich dies einmal grundlegend ändern wird, ist derzeit völlig offen. Potenziale sind im Consumer Bereich durchaus vorhanden, sollten aber nicht überschätzt werden. Das zeigt der aktuelle "Trend-Monitor" von Nordlight Research.

    Betrachtet man das Profil der aktuellen Nutzer von VR-Brillen genauer, so handelt es sich dabei überwiegend um Männer (63%) im jungen und mittleren Lebensalter (80% sind unter 50 Jahre), um technikaffine "Early Adopter" sowie um "Gamer". Menschen aus Single-Haushalten sind – entgegen mancher Vorurteile – unter VR-Nutzern hingegen unterrepräsentiert (13%).

  • Kundenbewertungen – "Gen Z" fühlt sich nicht ernst genommen

    Aktuelle Studie zu Customer Experience zeigt: die Hälfte der "Generation Z" ist von den vielen Bewertungsanfragen genervt. Zudem glauben nur 48 Prozent der Teenager und Twens, dass Unternehmen ihre Bewertungen ernst nehmen.

    Alle reden von Customer Experience (CX). Bonsai Research hat in seiner aktuellen Studie diejenigen befragt, die das Thema wirklich betrifft: die Konsumenten. Wann werden die Menschen um ihre Bewertungen gebeten? Was halten sie von den Feedback-Möglichkeiten und was wünschen sie sich? Und glauben sie, dass die Unternehmen ihre Bewertungen ernst nehmen? Die Ergebnisse zeigen, welche Branchen beim Customer Experience Management (CEM) Nachholbedarf haben, und liefern wichtige Ansätze, wie Unternehmen ihre Feedback-Kultur in Zukunft verändern müssen.

  • "Jugend-Internet-Monitor 2022":  TikTok und Discord wachsen stark

    "Jugend-Internet-Monitor 2022": TikTok und Discord wachsen stark

    Zum siebten Mal hat Saferinternet.at mit Unterstützung des Bundeskanzleramts die Social-Media-Favoriten von Österreichs Jugendlichen ermittelt. Der "Jugend-Internet-Monitor" zeigt: WhatsApp, YouTube und Instagram bleiben die Top-3-Netzwerke, TikTok und Discord konnten im Vergleich zum Vorjahr stark dazugewinnen.

    Die EU-Initiative Saferinternet.at beauftragte das Institut für Jugendkulturforschung mit der Erhebung des "Jugend-Internet-Monitors". Bei einer repräsentativen Online-Umfrage wurden 400 Jugendliche in ganz Österreich im Alter von 11 bis 17 Jahren zur Nutzung von Sozialen Netzwerken befragt. Ziel war es, herauszufinden, welche der Plattformen bei jungen Menschen hierzulande am beliebtesten sind.