Studien

  • Umsätze von Pay-TV und bezahlten Videoinhalten in Deutschland sind 2022 weitergewachsen

    Das Angebot und die Nachfrage nach Pay-TV- und bezahlten Videoinhalten entwickelt sich in Deutschland auch in einem schwierigen Marktumfeld mit hohen Belastungen für die Verbraucher:innen weiter positiv. Im zurückliegenden Jahr 2022 sind die Umsätze aus Pay-TV und Paid-Video-on-Demand in Deutschland um rund 5 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro angewachsen.

    Für das laufende Jahr 2023 rechnet der Verband VAUNET mit einem weiteren Anstieg der Gesamtumsätze um rund 8 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Auch die DACH-Region, Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz, bleibt auf Wachstumskurs: 2022 stiegen die Gesamtumsätze um rund 4 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro und werden 2023 voraussichtlich erstmals die 6-Milliarden-Hürde (6,3 Mrd. Euro) überspringen.

  • Mädchen bekommen erstmals mehr Taschengeld als Jungs

    Der Unterschied beträgt nur 78 Cent. Aber diese 78 Cent markieren eine sehr bemerkenswerte Entwicklung: Erstmals zeigt der repräsentative "Kids-Medien-Kompass" von Blue Ocean Entertainment, dass Mädchen mehr Taschengeld erhalten als Jungen.

    Mädchen zwischen drei und 13 Jahren, die Taschengeld bekommen, erhalten in diesem Jahr durchschnittlich 17,01 Euro im Monat, während die gleichaltrigen Jungen nur 16,23 Euro bekommen. Das durchschnittliche Taschengeld liegt bei 16,60 Euro. Nachdem Mädchen beim Taschengeld im vergangenen Jahr zu den Jungs aufgeschlossen hatten, lassen sie die Altersgenossen nun deutlich hinter sich.

  • Corona als dauerhafter Gamechanger bei Kindern und Jugendlichen

    Die jährliche "Trend Tracking Kids Studie®" von iconkids & youth bietet einen umfassenden Einblick in die Lebenswelt junger Zielgruppen von 3- bis 19-Jahren. Ein Wellenvergleich zeigt, dass Corona scheinbar ein dauerhafter Gamechanger im Freizeit- und Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen war.

    Der diesjährige 2023 Studien-Vergleich mit dem Jahr 2019 zeigt das "New Normal" nach Corona und wie die Pandemie das Leben der jungen Zielgruppe dauerhaft verändert hat: Die größte Veränderung im Freizeitverhalten zeigt sich bei den Aktivitäten, die die junge Zielgruppe drinnen macht: in 2023 spielen 70% mindestens einmal in der Woche etwas zu Hause und 63% beschäftigen sich mit einem Haustier. Das entspricht einem Zuwachs von jeweils fast 50% im Vergleich zu vor vier Jahren pre-Corona! (2019: 52%/43%).

  • Schnelle Kündiger – vor allem "Gen Y" fällt auf

    Rund drei Viertel der Menschen in Deutschland waren schon einmal mit einem neuen Job unzufrieden – und jeder zweite Deutsche (50 %) hat als  Folge schon einmal in der Probezeit bzw. im ersten Jahr einen neuen Job von sich aus wieder gekündigt, das geht aus der aktuellen Meinungsumfrage des Jobs-Netzwerks XING in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Appinio hervor.

    Auffällig ist dabei die "Generation Y "(Jg. 1980-1999), von denen überdurchschnittlich viele bereits nach wenigen Monaten im neuen Job kurzen Prozess macht – keine Generation kündigt häufiger innerhalb der ersten 12 Monate (58%). Generell zeigt sich, dass jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Unzufriedenheit im neuen Job deutlich kurzentschlossener das Beschäftigungsverhältnis beenden als ältere Beschäftigte (47% Generation X; 44% Babyboomer).

  • Jugendliche blicken wieder optimistischer in die eigene Zukunft

    Das Liz Mohn Center der Bertelsmann Stiftung hat zum zweiten Mal in einer repräsentativen Umfrage die Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erhoben. Das Ergebnis der diesjährigen Befragung: Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland blickt optimistischer in die Zukunft als 2022. Immer mehr Kinder und Jugendliche sind bereit, sich für die Gesellschaft zu engagieren.

    Die Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland im Alter von 12 bis 18 Jahren blickt optimistischer in die persönliche Zukunft als noch vor einem Jahr. 52 Prozent geben an, dass ihre persönliche Zukunft in drei Jahren besser sein wird als jetzt (2022 waren es noch 43 Prozent).

    20 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen schauen positiv auf die Zukunft Deutschlands, aber rund 38 Prozent der Befragten sind kritisch, was die Entwicklung angeht und befürchten, dass Deutschland in drei Jahren schlechter dasteht. Das sind die zentralen Erkenntnisse der diesjährigen repräsentativen Jugendbefragung "Einstellungen und Sorgen der jungen Generation Deutschlands"des Liz Mohn Centers der Bertelsmann Stiftung.

  • Bildrechte: Pexels Fotograf: Buzzmatic

    Influencer-Marketing auf Instagram geht zurück

    Gemeinsam mit der Berliner Online-Agentur Buzzmatic hat die Douglas-Tochter Parfumdreams über 390.000 Posts der 1000 reichweitenstärksten deutschen Instagram Influencer unter die Lupe genommen.

    Dank einem speziell für diese Studie entwickelten KI-Modell zeigt die Analyse einen tiefen Einblick in das Posting-Verhalten von millionenfach geliketen Instagram-Profilen wie z.B. von Toni Kroos, Pamela Reif, Unge, Lena Mayer Landrut, Shirin David, Bastian Schweinsteiger, Dagi Bee etc.

    Wie sich zeigt, dominiert die Branche Fashion. Modeunternehmen stellen 37 % aller gesponserten Posts und Zalando hat sich als aktivste Marke etabliert.

  • Quelle: SINUS-Institut/YouGov

    Jugendliche stehen vor großen Herausforderungen

    "Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten. Schön ist die Jugend, sie kommt nicht mehr", sang der Schlagersänger Heintje in den frühen 70er Jahren. Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am Samstag, 12. August, wollte das SINUS-Institut gemeinsam mit der internationalen Data & Analytics Group YouGov von den Menschen in Deutschland in einer repräsentativen Online-Befragung wissen, wie sie auf ihre eigene Jugendzeit zurückblicken, wie sie als Erwachsene zu heutigen Teenagern stehen und welche Herausforderungen sie auf die jungen Menschen zukommen sehen.

    Knapp zwei Drittel (63 %) der Deutschen sagen, dass die Jugendzeit die schönste in ihrem Leben war. Besonders ältere Befragte (60 bis 69 Jahre) zeigen sich nostalgisch (72 %). Beim Geschlechtervergleich stimmen die Männer etwas häufiger zu (Männer: 66 % vs. Frauen: 59 %). Weitere 60 % aller Befragten bereuen nichts, was sie in ihrer Jugendzeit gemacht haben. Erneut stimmen Ältere dieser Aussage häufiger zu als Jüngere.

    Gleichzeitig sind sich die Deutschen mehrheitlich einig, dass heutige Jugendliche keine schöne Zukunft vor sich haben: Knapp drei von fünf (58 %) vertreten diese Ansicht. Entsprechend wären nur etwas mehr als ein Drittel der Befragten (37 %) heute gerne noch einmal im Jugendalter.

  • Bild (c) Blue Ocean Entertainment AG

    Lesen bleibt Lieblingsbeschäftigung von Kindern

    Seit 2021 erhebt der Kinderzeitschriftenverlag Blue Ocean Entertainment mit dem "Kinder Medien Kompass (KMK)" die Interessen und das Konsumverhalten von Jungen und Mädchen. Für die repräsentative Befragung zwischen April und Mai 2023 hat forsaüber 4.000 Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 13 Jahren in Deutschland befragt.

    Der KMK erforscht unter anderem, was Kinder besonders gern machen. "Mit Freunden spielen" (72%), "im Freien spielen" (66%) und "etwas zusammen mit der Familie unternehmen" (62%) belegen erneut die vorderen Plätze. Eine große Rolle im Leben von Kindern spielt trotz aller digitaler Verlockungen das Lesen. Zeitschriften schauen 86 Prozent aller Grundschulkinder an – ein unverändert hoher Wert, der die Relevanz von Magazinen, Comics und Büchern im Leben der Jungen und Mädchen belegt. Lesen als eine Lieblingsbeschäftigung geben mit 38 Prozent sogar mehr Kinder als im KMK vom Vorjahr an. 2022waren es 36 Prozent. Mädchen (44%) lesen noch lieber als Jungen (33%). Im Grundschulalter ist das Lesen sogar bei 41 Prozent der Kinder eine Lieblingsbeschäftigung.

  • Soziale Medien auf dem Prüfstand

    Der aktuelle "Kinder Medien Monitor 2023" bietet neue Erkenntnisse über das Mediennutzungsverhalten von Kindern und über die Medienakzeptanz der Eltern. Aktuelle Ergebnisse aus der Studie bestätigen: Digitale und soziale Medien sind unaufhaltsam, klassische Medien wie TV und Print werden weiterhin auf sehr hohem Niveau genutzt.

    Eine besondere Faszination übt Bewegtbild aus. Kostenlose Videodienste wie YouTube stehen inzwischen bei 63 Prozent der sechs- bis 13-jährigen Kinder mindestens mehrmals pro Woche auf dem Programm. Ein rasantes Wachstum erlebt TikTok: 42 Prozent nutzen die Plattform heute, 2021 waren es noch 26 Prozent.

  • "Gen Z" will online und offline shoppen

    Die "Generation Z" ("Gen Z") nutzt den Online-Handel intensiv. Gleichzeitig ist bei ihr der stationäre Handel weiterhin gefragt. Die Altersgruppe erwartet deshalb ein vernetztes Einkaufserlebnis über verschiedene Online- und Offline-Kanäle hinweg. Auf diesen Nenner lassen sich die Ergebnisse der Studie "Anforderungen und Erwartungen der 'Generation Z' an den Einzelhandel" von der HTWG Konstanz bringen.

    Dazu wurden von Mai bis Juni 2022 316 Personen unterschiedlicher Altersklassen befragt. Die Studie wurde mit Unterstützung des Projekts Handel innovativ durchgeführt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird.

  • Wie Marken die junge Generation erreichen

    Die aktuelle Ausgabe der "GfK Consumer Index" befasst sich unter dem Titel "Zeit für eine poetische Revolution" mit der Generationenforschung.

    In der Analyse stellt die GfK fünf Generationen und ihre Spezifikavor: die "Wiederaufbauer", die "Babyboomer", die "Generation X", die "Millenials" (in anderen Studien als "Generation Y" bezeichnet) und die Generation "iBrain" ("Generation Z").

    Dabei zeigt sich, dass z.B. die Generation "iBrain" ("Gen Z") durch Digitalisierung, Fridays for Future und Pandemie geprägt ist und vor allem der pflanzliche Trend von den jungen Generationen getragen werden.

  • Megatrend Fragmentierung

    "Zukunftsperspektiven 2030" : Wohnen, Arbeiten und Mobilität in einer fragmentierten Gesellschaft

    Unsere Gesellschaft wird fragmentierter: Werte und Lebenswelten differenzieren sich zunehmend. Lineare Zukunftsprojektionen greifen längst nicht mehr. Und deshalb werden wir auch künftig nicht alle nur noch im Homeoffice arbeiten, uns vegan ernähren und E-Autos fahren!

    Das bedeutet für Marken: Um in Zukunft relevant zu bleiben, müssen sie dem Megatrend Fragmentierung begegnen. Das Marktforschungsunternehmen GIM foresight hat dazu ein kostenloses Whitepaper bereitgestellt.