Studien

  • Jugendliche fühlen sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen

    Die SINUS-Jugendstudie 2020 "Wie ticken Jugendliche?" untersucht alle vier Jahre die Lebenswelten 14- bis 17-jähriger Teenager in Deutschland.

    Die Fragestellungen der neuen Studie waren: "Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig, wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft?" – und nicht zuletzt "Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht?"

    Ergebnisse: Die junge Generation ist ernster geworden – ernsthafter einerseits, besorgter andererseits. Das betrifft den Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie und mehr noch die für sie offensichtliche Bedrohung durch die globale Klimakrise. Bei beiden Themen und im Allgemeinen fühlt sich die junge Generation nicht ernst genommen und repräsentiert. Der Zukunftsoptimismus der Jugendlichen ist gedämpft, insbesondere in den bildungsfernen Lebenswelten.

  • "Millennial Survey 2020": Die resilienten Generationen

    Der "Deloitte Millennial Survey 2020" zeigt:  Mehrheit der deutschen "Millennials" und der "Generation-Z"-Vertreter bewerten Corona-Maßnahmen von Regierung und eigenem Arbeitgeber als positiv. Mehr als zwei Drittel der deutschen Jugendlichen gehen nicht davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation im nächsten Jahr verbessern wird. Die Klimakrise bleibt aber auch in Zeiten von COVID-19 die größte Sorge.

    Der diesjährige "Deloitte Millennial Survey" – der die Ansichten und Einstellungen von den so genannten "Millennials" (Jahrgänge 1983 bis 1994) und der nachfolgenden "Generation Z" (Jahrgänge 1995 bis 2003) untersucht – steht ganz im Zeichen der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dazu hat Deloitte in einem "Pulse Survey" im Mai 2020 über 9.000 Unter-40-Jährige befragt, 800 davon in Deutschland.

  • Nachhaltigkeit wird nach Corona noch wichtiger – gerade für Jüngere

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Konsumenten Wert auf auf soziale Verantwortung, Inklusivität und Umweltfreundlichkeit legen- vor allem 25- bis 35-Jährige

    79 Prozent der Käufer überdenken ihr Kaufverhalten und legen mehr Wert auf soziale Verantwortung, Inklusivität und Umweltfreundlichkeit. Aus gutem Grund: Nahezu zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) geben an, es mache sie glücklich (25- bis 35-Jährige: 72%)

    COVID-19 hat das Bewusstsein und Engagement für nachhaltiges Shopping noch verstärkt: 67 Prozent der Verbraucher sehen die Verknappung natürlicher Ressourcen kritischer aufgrund der Corona-Krise, 65 Prozent wollen sich die Folgen ihres Konsums im "New Normal" bewusster machen.

    Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Studie des Capgemini Research Institute "Konsumgüter und Einzelhandel: Wie Nachhaltigkeit die Verbraucherpräferenzen grundlegend verändert". Weltweit nahmen mehr als 7.500 Verbraucher und 750 Unternehmen (CPR) aus neun Ländern weltweit an der Studie teil.

  • Smartphonenutzung macht Eltern am meisten Sorgen
    Foto: (c) KKH Kaufmännische Krankenkasse

    Smartphonenutzung macht Eltern am meisten Sorgen

    Nicht smart, Phone: Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse KKH fürchten 44 Prozent der Eltern, ihr Kind könne via Handy mit nicht altersgerechten, gefährlichen Inhalten in Kontakt kommen.

    Ebenso viele machen sich Gedanken darüber, dass ihr Nachwuchs beleidigt oder bedroht, sprich Opfer von Cyber-Mobbing werden könnte. Große Sorgen bereiten Müttern und Vätern auch mögliche gesundheitliche Folgen durch übermäßigen Handygebrauch. So fürchtet die Hälfte der Befragten, ihr Kind könnte süchtig werden. 44 Prozent halten negative Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit für wahrscheinlich. An dritter Stelle mit 38 Prozent stehen Gesundheitsrisiken durch zu wenig Bewegung.

  • Corona: unter 30-Jährige machen mehr Sport

    Fast jeder Dritte (30%) hat seit Beginn der Corona-Krise weniger Sport getrieben, wobei dies auf 32 Prozent der Frauen und 27 Prozent der Männer zutrifft. Die unter 30-Jährigen sind dagegen sportlich aktiver.

    Mehr Sport trotz der Beschränkungen während des Lockdowns haben 17 Prozent aller Befragten getrieben, insgesamt liegt der Anteil der aktiv Sporttreibenden bei 80%, in einer vergleichbaren Erhebung im Oktober 2018 waren es 74 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer OmniQuest-Umfrage im eigenen Onlinepanel unter 1.000 BundesbürgerInnen im Zeitraum vom 09. bis 12. Juni 2020.

  • Studie: Teenager verbringen durch Corona-Krise deutlich mehr Zeit im Netz
    (c) obs/Postbank

    Studie: Teenager verbringen durch Corona-Krise deutlich mehr Zeit im Netz

    "2020 Postbank Jugend-Digitalstudie": 16- bis 18-Jährige surfen mehr als 70 Stunden pro Woche – Schulische Internetnutzung im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt

    Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung des Internets unter Jugendlichen um 23 Prozent gestiegen. Waren Teenager 2019 noch 58 Stunden pro Woche im WWW unterwegs, so sind sie es in diesem Jahr 71,5 Stunden. Eine Ursache des massiven Anstiegs dürfte die Corona-Krise sein. Die repräsentative Befragung von 1.000 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren für die Postbank Jugend-Digitalstudie 2020 wurde im April und Mai 2020 durchgeführt.

  • Immer mehr Jüngere zahlen kontaktlos

    Auch fast drei Monate nach Beginn der ersten Abstandsregelungen setzt die Bevölkerung an der Kasse vermehrt auf Karte und Kontaktlos. Zurzeit erfolgen fast die Hälfte aller Bezahlvorgänge per girocard.

    Das zeigt eine repräsentative infas quo-Umfrage im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme.

    Die jüngste befragte Altersgruppe (16-29 Jahre) gibt an, 5,4 ihrer letzten zehn Einkäufe mit girocard bezahlt zu haben. Im Vergleich zu Mitte April entspricht das einem Zuwachs von 26 Prozent (damals: 4,3 Einkäufe). Bei den 30- bis 39-Jährigen beträgt die Erhöhung 17 Prozent (4,7 auf 5,5 Einkäufe).

  • Neue Kindermedienstudie ab 2021

    Der Kinderzeitschriftenverlag Blue Ocean (Burda-Gruppe) will das Medien-Nutzungsverhalten von Kindern künftig in der neuen Studie "Kids-Medien-Kompass" analysieren.

    Dafür untersucht Media Market Insights, ebenso eine Burda-Tochter, die Nutzung von Kindermagazinen. Die erste Veröffentlichung ist für 2021 angekündigt. Andere Verlage sind, anders als bei der bis 2019 publizierten "Kinder-Medien-Studie", nicht involviert.

  • Post Corona: Nachhaltigkeit bleibt wichtig

    Die Corona-Pandemie wirkt wie ein Zeitraffer für den gesellschaftlichen Wandel, der normalerweise Jahre gebraucht hätte, um Realität zu werden. Wenn die aktuelle Krise überwunden ist, wird unser soziales und ökonomisches Verhalten grundlegend verändert sein. Wie werden wir zukünftig leben? Welche neuen Technologien und Alltagslösungen eignen wir uns an?

    Ausblicke darauf will die Studie "New Normal: Wie lebt Deutschland in der Post-Corona-Welt" von QVC unter der Leitung von Trendforscher Prof. Peter Wippermann geben. Dazu befragte Bonsai Research Ende April 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren. Im Mittelpunkt standen die Themen Selbstbild, Job, Gesundheit und Einkaufsverhalten.

  • Junge Nutzer: Social Media als Newsquelle immer wichtiger

    Soziale Netzwerke sind für 30 % der 18- bis 24-Jährigen die wichtigste Nachrichtenquelle, wie eine Studie des Reuters Institute zeigt. 2019 waren es noch 22 %. 9 % der Befragten dieser Altersgruppe konsumieren Nachrichten ausschließlich via Social Media (2019: 5 %).

    Die deutliche Mehrheit der erwachsenen Onliner in Deutschland ist der Ansicht, dass ein unabhängiger Journalismus für das Funktionieren einer Gesellschaft wichtig ist (79 %). Auffällig sind die Meinungsunterschiede in den Altersgruppen. Während fast 90 Prozent der über 55-Jährigen einen unabhängigen Journalismus für wichtig halten (88 %), sind es in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen lediglich 56 Prozent.

  • Fachtagung Kinderwelten

    Fachtagung Kinderwelten

    Dieses Jahr fand die Fachtagung "Kinderwelten" von Ad Alliance und SUPER RTL erstmals digital statt. Ab sofort sind alle Vorträge abrufbar.

    Der Themen-Mix aus Vermarktung, Mediennutzung und Gesellschaftspolitischem wird von bekannten und neuen Expertengesichtern aus der Forschung präsentiert. Unter anderem geht es um die Geräteausttattung der Kinder, die richtige Zielgruppenansprache und Kinderwünsche.

  • Studie: So tickt die "Generation Z"

    PwC-Analyse: 18- bis 24-Jährige informieren sich vor allem online über das Weltgeschehen und suchen im Netz nach Inspiration / 44 Prozent haben Gesundheits-Apps auf ihrem Smartphone / Zwei Drittel stehen dem autonomen Fahren offen gegenüber / Nachhaltigkeit hat hohe Priorität

    Technik-affin und immer online, ungeduldig und fordernd, gesundheits- und umweltbewusst: Mit diesen Eigenschaften lässt sich die "Generation Z" umschreiben, die Gruppe der ab 1995 Geborenen. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat untersucht, wie diese Altersgruppe zum Konsum steht, worauf sie Wert legt und wo sie sich informiert.