Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden – Unternehmen können den Wettbewerb als Partner unterstützen
Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ startet „Jugend forscht“ in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der 61. Wettbewerbsrunde innovative und spannende Forschungsprojekte zu präsentieren.

„Kinder und Jugendliche müssen kein zweiter Einstein sein, um bei ‚Jugend forscht‘ mitzumachen“, so die Veranstalter des Wettebwerbs. „Sie sollten Neugier und Kreativität mitbringen und Lust auf neue Herausforderungen haben. Wenn sie leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren, dann ist der Wettbewerb genau das Richtige für sie“.
Am Wettbewerb können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2025. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2025 möglich. Bei „Jugend forscht“ gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.
Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2026 müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2026. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.
„Bei der Teilnahme am Wettbewerb entwickeln junge Menschen eigenständig Forschungsfragen, gestalten originelle Lösungswege, treten in den aktiven Austausch, arbeiten im Team und lernen, Informationen zu hinterfragen, zu bewerten und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen“, sagt Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Auf diese Weise vermittelt Jugend forscht Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken – diese gelten als zentrale Zukunftskompetenzen in unserer zunehmend komplexen Welt.“
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Finanziell & organisatorisch unterstützen
Ohne die gemeinschaftliche Unterstützungsleistung von rund 250 Partnern wäre die jährliche Durchführung des Wettbewerbs nicht vorstellbar
Neben der Bundesregierung und den Kultusministerien der Länder engagieren sich vor allem die Wirtschaft sowie auch Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Verbände. Die große Zahl an Unternehmen unterstützt Jugend forscht nicht, weil der Staat sparen muss. Vielmehr identifizieren sich die Firmen mit den Zielen des Wettbewerbs und ergänzen durch ihre Mittel die öffentliche Finanzierung, um so eigene Akzente zu setzen.
Es gibt eine Reihe attraktiver Möglichkeiten, sich bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb zu engagieren und Teil des einzigartigen Netzwerks zu werden. Sie können zum Beispiel
- die Patenschaft für einen Wettbewerb übernehmen
- Sach- oder Dienstleistungen für die Ausrichtung von Wettbewerben bereitstellen
- ausgewählte Förderprojekte oder Aktivitäten unterstützen
- Preise und andere Auszeichnungen stiften
- die Erstellung von Wettbewerbsprojekten durch Geld- oder Sachmittel direkt fördern