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Die „BRAVO“ war das analoge Instagram

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 25, 2026
  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit

Die „BRAVO“ prägte über Jahrzehnte Millionen von Jugendlichen in Deutschland – mit Stars auf dem Titel, Postern an der Wand und sexueller Aufklärung von „Dr. Sommer“. Die dreiteilige ARD-Doku-Serie „BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz“ ist ab 23. Mai in der ARD Mediathek zu sehen und beleuchtet die Geschichte eines Massenphänomens – lange bevor Social Media aufkam.

Jasmin Wagner („Blümchen“), Eloy de Jong („Caught in the Act“), Angelo Kelly, Jeanette Biedermann, Oli P., Senna Gammour, Eko Fresh und Liont berichten, wie „BRAVO“ ihre Karrieren geprägt, Chancen eröffnet, aber auch Freiheiten genommen hat. Ariana Baborie, Gazelle Vollhase und Aurel Mertz erinnern sich an die Bedeutung des Magazins in ihrer Jugend.

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Nachrichten über Social Media

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 9, 2026
  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit

Die aktuelle Ausgabe der „Media Perspektiven“ (ARD Media) befasst sich mit der Nachrichtenrezeption junger Menschen.

Demnach beziehen 18- bis 24-Jährige ihre Informationen bzw. Nachrichten zunehmend über Social-Media-Kanäle oder von Videoplattformen. Der Nachrichtenkonsum ist bei Jugendlichen eher auf individuelle Interessen ausgerichtet als auf den Wunsch, umfassend informiert zu sein. Junge Menschen suchen tendenziell weniger aktiv nach Nachrichten, sondern warten häufiger, bis die Nachrichten sie erreichen („News find me“). Einer dänischen Studie zufolge genießen traditionelle Medien(marken) bei jungen Erwachsenen weiterhin einen Vertrauensvorschuss.

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Jeder zweite Werbeeuro geht an drei globale Plattformen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 27, 2026
  • Lesedauer:8 Min. Lesezeit

Die Zahlen vom ZAW, dem Spitzenverband der Werbewirtschaft in Deutschland, sehen auch für 2025 nicht rosig aus. Zwar zeigte sich 2025 weiterhin eine positive Entwicklung (der Werbemarkt stieg um 3,2%), doch zugleich wird eine spürbar nachlassende Dynamik deutlich. Viel schlimmer aber: nur wenige Medien wachsen überhaupt – und davon profitieren keine deutschen Player. Auch der Verband der Mediaagenturen findet das bedenklich und fordert von der Politik den Erhalt der Medienvielfalt und der Meinungspluralität.

Weiterhin zählt der Bereich der digitalen Werbung zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Jahres und wieder zeigt sich in diesem Segment das seit Jahren vertraute Bild: Ein Großteil des Wachstums konzentriert sich auf wenige globale Plattformen, die den Markt dominieren und den überwiegenden Anteil der Zugewinne auf sich vereinen. In den übrigen Kategorien fallen die Steigerungsraten dagegen deutlich geringer aus oder entwickeln sich sogar rückläufig, was die strukturelle Spreizung innerhalb des Werbemarkts erneut bestätigt.

Dies führt zu Entwicklungen, wie man sie zuletzt gesehen hat – etablierte Verlagshäuser spielen hierzulande immer weniger eine Rolle, einst europaweite große Player wie RTL straucheln ebenfalls. Der Verband Organisation der Mediaagenturen (OMG) apelliert an die Politik, hier aktiv zu werden. OMG richtet sich einerseits gegen Werbeverbote, fordert aber auch den Erhalt der Marktbalance in Bezug auf die dominierende Stellung der GAFAs und die zukunftsgerichtete Weiterentwicklung des Dualen Systems.

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