Mediaplanung

  • "Not all reach is equal" – Bewegtbildwerbung wirkt digital ganz anders

    Wirkt ein Werbespot auf allen Plattformen gleich? Und wenn nicht, warum? Welche inneren Motive bestimmen die Mediennutzung? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für eine erfolgreiche Marketing- und Mediaplanung? Das sind zentrale Fragestellungen von "Video Impact".

    Die Metastudie will anhand von vier Grundlagenstudien ein umfassendes Bild der Wahrnehmung und Wirkung von Bewegtbildwerbung liefern. Die Autoren sind Guido Modenbach, Geschäftsführer von SevenOne Media, und Gerald Neumüller, Director Research von SevenOne Media.

    Zentrales Ergebnis: Die verschiedenen Videoplattformen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Reichweiten, sondern auch in ihren Rezeptionsvoraussetzungen – und erzielen somit unterschiedliche Werbewirkung. Beispeilsweise zeigen sich in dem für das lineare Fernsehen typischen "Lean-back-Modus" grundlegende Unterschiede in der Verarbeitung von Programm und Werbung verglichen mit dem für Facebook und YouTube typischen "Lean-forward-Modus".

  • Egmont bringt "Barbie dreamhouse adventures-Magazin"

    Die Neuerscheinung „Barbie dreamhouse adventures“ heißt Leserinnen ab 28.01. in Barbies Traumvilla willkommen.

    Das Magazin bietet quartalsweise lustige Rätsel und tolle Ausmalseiten, leckere Rezepte und spannende Spiele auf Mädchen im Alter von vier bis sieben Jahren. Obendrein enthält das Heft eine Traumvilla als Bastelvorlage sowie passend dazu eine zehnseitige Mitmachgeschichte.

  • Disney+ zieht Startdatum in Europa nach vorne

    Der Streaming-Service startet bereits am 24. März in UK, Irland, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz

    Der Bereich "Direct-to-Consumer and International" (DTCI) der Walt Disney Company hat den 24. März als neues Startdatum für den Streaming-Service Disney+ in West-Europa festgelegt. Auch die Preisgestaltung wurde mit 6,99 EUR im Monat und 69,99 EUR im Jahr bestätigt.

  • Netflix ist beliebter als Amazon Prime Video

    Netflix rangiert in der Gunst der Zuschauer vor Amazon Prime Video: Fast jeder Vierte nutzt hierzulande den Streaming-Dienst, der für Serien wie "Stranger Things" und "Haus des Geldes" bekannt ist. Amazon Prime Video liegt mit 15 Prozent deutlich dahinter.

    YouTube verweist jedoch beide kostenpflichtigen Video-on-Demand-Dienste auf die Plätze: In der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre, die in TV-Haushalten lebt, haben 51 Prozent das Videoportal in den letzten vier Wochen genutzt. Das sind Ergebnisse aus der aktuellen Studie "TV-Plattform 2019-II", die Kantar im Auftrag der AGF Videoforschung erstellt hat.

  • WhatsApp: Hohe Reichweiten und (noch) beschränkte Erlösquellen

    WhatsApp: Hohe Reichweiten und (noch) beschränkte Erlösquellen

    Bild © Denys Prykhodov / stock.adobe.com (bearbeitet)

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass WhatsApp seine Dominanz unter den in Deutschland genutzten Messenger-Diensten weiter ausgebaut hat. Es gibt eine signifikante Zahlungsbereitschaft für den seit 2016 kostenlosen WhatsApp-Service, aber nur ein schwaches Interesse der Endnutzer an Business-Zusatzleistungen. Personalisierte Werbung könnte ein Risiko für die Kundenbeziehung sein.

    Das zeigt die aktuelle Studie "Pricing Lab 2019" von Rogator und exeo.

    Im Frühjahr 2014 sorgte WhatsApp weltweit für Schlagzeilen, als Facebook seine bis dato größte Firmenübernahme ankündigte: Für das junge Unternehmen mit 55 Mitarbeitern und ca. 450 Mio. Kunden bezahlte Facebook etwa 19 Mrd. USD. Seither ist WhatsApp weiter stark gewachsen, und zwar auf mehr als 1,5 Mrd. Nutzer weltweit. Ein Grund für das beschleunigte Wachstum ist die Überführung des Messenger-Dienstes von einem Abo-Modell in ein für den Nutzer kostenloses Modell. Damit wurde die bisher wichtigste Einnahmequelle geschlossen. Offen ist, ob im Business-Bereich Erlösquellen erschließbar sind und diese auf Verbraucherakzeptanz stoßen.

  • "SPIEGEL" startet Bildungsinitiative

    "SPIEGEL" startet Bildungsinitiative

    Die SPIEGEL-Gruppe startet die Bildungsinitiative "SPIEGEL Ed" zur Stärkung von Medien- und Nachrichtenkompetenz

    Spiegel und die Schwarzkopf-Stiftung "Junges Europa" wollen mit der Plattform "Spiegel Ed" die Medienkompetenz von Jugendlichen schulen. Das gemeinnützige Angebot richtet sich an Lehrer und Schüler ab der 8. Klasse. Angeboten werden Lernmaterialien, Erklärvideos und Workshops mit "Spiegel"-Journalisten.

  • Springer startet erstes journalistisches Jugendmagazin auf TikTok

    Springer startet erstes journalistisches Jugendmagazin auf TikTok

    Nachrichtenkonsum gehört heute bei nicht einmal der Hälfte der 14- bis 19-Jährigen zur täglichen Routine, das besagt eine aktuelle Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach. Relevante Informationen beziehe diese Zielgruppe vor allem über Social Media.

    Beide Trends haben junge Journalisten der Axel Springer Akademie jetzt zum Anlass genommen, ein neues journalistisches Magazin speziell für Jugendliche zu entwickeln und es auf eine Plattform zu bringen, die vor allem bei Teenagern immer beliebter wird: TikTok. Titel des Magazins ist "HAWAIITOAST", in Anspielung auf die bunte, exotische Mischung der Zutaten.

  • "BRAVO" kommt zukünftig nur noch monatlich

    "BRAVO" kommt zukünftig nur noch monatlich

    In den vergangenen 20 Jahren hat das eins größte Jugendmagazin "Bravo" mehr als 90 Prozent seiner verkauften Auflage verloren. Der Bauer Verlag reagierte darauf bereits 2014 und stellte das Magazin von einem wöchentlichen Erscheinungsrhythmus auf eine 14-tägliche Erscheinung um.

    Das brachte auch tatsächlich kurz einen Anstieg in den IVW-Verkaufszahlen, seither geht es aber wieder steil bergab. Im dritten Quartal 2019 wurden nur noch knapp 77.000 Hefte verkauft, ein Jahr zuvor waren es noch mehr als 100.000.

    Der Bauer Verlag zieht jetzt die Reissleine und stellt das Magazin auf eine monatliche Erscheinungsweise um. Laut Bauer Verlag soll sich "Bravo" künftig stärker auf ihre digitalen Formate sowie Bewegtbild konzentrieren.

  • EL CARTEL MEDIA startet eigenes Influencer-Management

    EL CARTEL MEDIA startet eigenes Influencer-Management

    Der RTLZWEI-Vermarkter EL CARTEL MEDIA erweitert sein Angebot für den Werbemarkt um ein eigenes Influencer Management. Unter dem Namen "La Familia Artists" sollen die Talente exklusiv vermarktet werden.

    RTLZWEI erreicht mit seinem Programm besonders viele junge Zuschauer – im linearen TV und auf seinen digitalen Plattformen. "Diese Expertise hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Social-Media-Stars hervorgebracht", so RTLZWEI, darunter nach eigenen Angaben "Carmushka, Ana Johnson, Yvonne Pferrer und Sandra Lambeck". Zukünftig will der TV-Sender seine Kunden noch besser bei der Kreation und Umsetzung crossmedialer Kampagnen unterstützen, daher nimmt EL CARTEL MEDIA ab sofort Influencer in sein Portfolio auf.

  • Klassisches TV könnte Jüngere über mobiles Streaming zurückerobern

    In einer repräsentativen Studie der Hochschule Fresenius und des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH (WIK) haben Prof. Dr. Anna Schneider und Dr. René Arnold den sich ändernden Medienkonsum deutscher Nutzer beleuchtet.

    Die Studie zeigt: Das Smartphone wird immer wichtiger für Konsumenten. So entstehen neue strategische Potenziale für eine neue Generation des Fernsehens. Für die Studie wurden insgesamt 3.184 Konsumenten online befragt.

  • Die Glaubwürdigkeit von Influencern sinkt

    Die Glaubwürdigkeit von Influencern sinkt

    Influencer sind die wahren Marketing-Popstars der 2010er: Mit ihrem Einfluss und ihrer Reichweite sind sie für viele Marken längst zu wichtigen Kommunikatoren geworden. Im permanenten Werbeeinsatz zeigen sich jedoch auch erste Abnutzungserscheinungen: Mehr als jeder zweite deutsche Kenner von Influencern (55 Prozent) nimmt diese inzwischen vor allem in ihrer kommerziellen Rolle als Werbefigur wahr und verbindet sie direkt mit bezahlter Werbung.

    Die direkte Folge: Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Glaubwürdigkeit von Influencern um 13 Prozentpunkte auf 54 Prozent ab. Und die veränderte Influencer-Wahrnehmung spiegelt sich am Ende auch in der Nutzung wider: Das generelle Interesse an Influencer-Beiträgen ist insgesamt rückläufig. Bei den Fans und Followern bleibt die Nutzung über alle Altersklassen hinweg zwar noch recht stabil (-3 Prozentpunkte ggü. 2018). Bei den Nicht-Followern sinkt das Interesse an einer Nutzung jedoch um deutliche 12 Prozentpunkte.

    Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie "Spotlight Influencer 4.0", die [m]SCIENCE als zentrale Forschungsunit der GroupM im Auftrag von WAVEMAKER durchgeführt hat.