Mediaplanung

  • (c) ARD/ZDF-Onlinestudie 2022

    Jüngere verbringen täglich fast fünf Stunden mit medialen Internetinhalten

    Die Tagesreichweite für die mediale Internetnutzung steigt erstmals auf 72 Prozent (+17 Prozentpunkte). Für Videos im Internet steigt sie deutlich auf 51 Prozent (+15 Prozentpunkte). Bei den 14- bis 29-Jährigen sehen sich 88 Prozent an einem normalen Tag Videos im Internet an, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 61 Prozent.

    Nachdem bereits 2021 die mobile Internetnutzung nach dem Rückgang im ersten Coronajahr 2020 wieder leicht angestiegen war, wird 2022 mit 69 Prozent ein neuer Höchstwert bei der regelmäßige Unterwegsnutzung im Sinne einer Nutzung von mindestens einmal pro Woche erreicht (+9 Prozentpunkte). Das sind Ergebnisse der "ARD/ZDF-Onlinestudie 2022".

  • Die Hälfte der unter 30-Jährigen hört Podcasts

    Die zentralen Mediennutzungstrends setzen sich auch nach Lockerung der Corona-Maßnahmen weiter fort: Die Mediennutzungsdauer nimmt nur geringfügig ab und bleibt mit sieben Stunden täglich weiterhin hoch. Die meiste Zeit wird mit Bewegtbild verbracht, dahinter folgen Audio und Text.

    Die Reichweiten von Fernsehen und Radio liegen stabil an der Spitze. Digitale Ausspielwege gewinnen bei Audio und Video weiter an Bedeutung. Unter 30-Jährige sind erstmals die Altersgruppe mit der höchsten Bewegtbildreichweite, sie verbringen immer mehr Zeit mit Videos und immer weniger mit Audios. Das sind Ergebnisse der ARD/ZDF-Studie "Massenkommunikation Trends 2022".

  • 30 Jahre "Lissy": Pferdezeitschrift Nr. 1 feiert Jubiläum

    Keine Pferdebrand verkauft mehr Magazine als Blue Ocean mit "Lissy" und "Lissy Pony".

    "Lissy" ist Kult: Das Magazin rund um die Abenteuer der namensgebenden Pferdefreundin und ihrem Hannoveraner-Hengst Arcado begeistert bereits seit 1992 Generationen junger Pferdefans mit starken Storys und vielen Infos zu Pferden, ihrer Pflege und Haltung. Zielgruppe sind Mädchen im Alter von 8 bis 13 Jahren.

    Zum 30. Geburtstag hat der Blue Ocean verlag seinem Real-Pferde-Magazin "Lissy" Anfang 2022 das Fantasy-Spin-off "Lissy PONY" in die Nachbar-Box gestellt: den Top-Newcomer bei den Kinderzeitschriften mit begleitender Figurensammelserie. Der Titel richtet sich an etwas jüngere Mädchen im Alter von 5 bis 9 Jahren. Während die Fans von "Lissy" auf dem Heidehof ihr Glück finden, erweckt "Lissy PONY" die zauberhafte Internatsschule Schloss Magica zum Leben – und durch das gemeinsame Sehnsuchtsthema Pferd bilden der Klassiker und der Shootingstar das verkaufsstärkte Pferdemagazin-Duo in der IVW!.

  • 86 Prozent der Grundschulkinder lesen Kinderzeitschriften

    "Kids-Medien-Kompass 2022" : Zeitschriften sind für Mädchen und Jungen auch in der immer digitaler werdenden Welt von enormer Relevanz. 86 Prozent der Kinder im Grundschulalter lesen Kinderzeitschriften, 37 Prozent mindestens wöchentlich.

    Im Schnitt hat jedes Kindermagazin in Deutschland 2,34 Lesende. Dieser Wert – Blue Ocean nennt ihn den "Real-Leser-Faktor (RLF)" – ergibt sich aus der Addition des Hauptlesenden einer Kinderzeitschrift und den weiteren durchschnittlich 1,34 Lesenden, die das Exemplar ebenfalls konsumieren.

  • Offline-Medien sind für Kinder immer noch sehr relevant

    Das dürfte Lehrer wie Eltern freuen: Lesen in der Freizeit ist relevanter als TikTok oder YouTube. Fast drei Viertel aller Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren stecken die Nase häufig in Bücher, Zeitschriften oder Comics (72%).

    Den klassischen Weg bevorzugen Mädchen und Jungen auch nach wie vor beim Zuschauen: Mindestens mehrmals pro Woche schauen 83 Prozent der Kinder Filme oder Serien genau dann, wenn sie gerade im Fernsehen laufen. Das sind Ergebnisse des "Kinder Medien Monitor 2022".

  • Lieblingsformat Podcast: Zwei von fünf hören Podcasts

    Ob spannende Interviews oder bewegende Geschichten: 43 Prozent der Deutschen hören Podcasts – und damit etwas mehr als im Vorjahr (2021: 38 Prozent). Unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren hört sogar mehr als die Hälfte (56 Prozent) Podcasts.

    Jeweils ein Fünftel der Hörerinnen und Hörer drückt täglich (19 Prozent) bzw. wöchentlich (20 Prozent) die Play-Taste. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.100 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. "Vor einigen Jahren waren Podcasts totgesagt, jetzt sind sie extrem erfolgreich und der Zuspruch wächst weiter. Mittlerweile bieten viele Redaktionen, Unternehmen und auch Privatpersonen eigene Podcast-Serien an und erschließen sich so ein neues Publikum", kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

  • Media Outlook: Auf Erholung folgt weiteres Wachstum

    Nach historischen Umsatzeinbußen im Jahr 2020 ging es für die deutsche Entertainment- und Medienindustrie 2021 wieder aufwärts. Die Branche erzielte einen Gesamtumsatz von 63,5 Milliarden Euro und übertraf damit das Vorkrisenniveau aus 2019 in Höhe von 62,2 Milliarden Euro. Vertriebserlöse stiegen 2021 um 6,8 % auf 40,4 Milliarden Euro, während Werbeerlöse mit einer deutlich höheren Wachstumsrate von 18,2 % bei 23,1 Milliarden Euro lagen. Bis 2026 steigen die Umsätze voraussichtlich um durchschnittlich 3,4 % pro Jahr und erreichen eine Gesamtsumme von 75 Milliarden Euro.

    Diese Zahlen gehören zu den Ergebnissen des "German Entertainment & Media Outlook 2022-2026" (GEMO) von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der GEMO wird seit 2002 von PwC erstellt und herausgegeben und ist die umfangreichste Studie zur Medien- und Unterhaltungsbranche in Deutschland.

  • Marken im Metaverse: Neues Festival liefert Antworten 

    Das "Markenfestival" am 14. September in Düsseldorf stellt das Metaverse und dessen Bedeutung für Marken in den Mittelpunkt. Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden eine Mischung aus Experten-Wissen und Inspiration erleben.

    Nach den Smartphones und dem Web 2.0 sollen nun Blockchain, Web3 und das Metaverse zum Gamechanger für viele Branchen werden. Aber was genau kommt da auf uns zu?

    Antworten dazu liefern soll das "Markenfestival" mit über 60 Top-Speakern und 21 Stunden Programm. Von Basis-Wissen und Tipps zum Einstieg in die Parallelwelt bis hin zu rechtlichen Fragen werden Vertreter von Top-Brands über ihre Strategien in der neuen Parallelwelt sprechen. "Wir bringen die neuesten Entwicklungen auf die Bühne und diskutieren kontrovers, wie Marken sich im Metaverse positionieren und verhalten sollen", sagt Hans-Willy Brockes, CEO von ESB Marketing Netzwerk.

  • Bild (c) Deloitte

    40 Prozent wollen das Metaverse nutzen

    Wer sich mit den Zukunftstrends des Internets beschäftigt, kommt derzeit kaum am geflügelten Begriff "Metaverse" vorbei; zu anziehend wirkt die Vision, die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschmelzen zu lassen und in immersive Parallelwelten eintauchen zu können. Virtuelle Freundestreffen, Reisen und Shopping stehen besonders hoch im Kurs. 

    Die Euphorie um die nächste Internet-Iteration lässt sich an den Summen ablesen, die inzwischen auch Unternehmen außerhalb des Tech-Kosmos investieren, um Teil des Metaversums zu sein. Und selbst mit Blick auf die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher scheint der Hype keineswegs nur die Digital Natives zu betreffen: Wie Deloitte’s aktuelle Ausgabe des "Media Consumer Survey" zeigt, ist 41 Prozent der 2.000 im Februar befragten Konsumenten das Metaverse bereits geläufig. 27 Prozent geben sogar an, ein konkretes Verständnis zu haben, worum es sich beim Metaverse handelt – angesichts der bislang überschaubaren praktischen Erfahrungswerte ein beeindruckender Wert.

  • YouTube-Nutzung sinkt auf Vor-Pandemie-Niveau

    Die Nutzung von Youtube ist weiter leicht zurückgegangen. In der aktuellen "Plattformstudie 2022-I" gaben 49,9 Prozent der Befragten ab 14 Jahren an, den Videodienst in den vergangenen vier Wochen genutzt zu haben – 3,3 Prozentpunkte weniger als in der Welle 2021-II. Damit hält der 2021 begonnene Rückgang weiter an. Im Gegenzug konnten andere Anbieter wie Netflix und Prime Video, aber auch die Angebote öffentlich-rechtlicher Sender wieder zulegen.

    Die "AGF Plattformstudie" wird zwei Mal im Jahr von Kantar erhoben. Mit rund 2.500 Befragten pro Welle ist die Fallzahl vergleichsweise groß. Zudem erhebt das Institut die Ergebnisse nicht nur in einer persönlichen Befragung, sondern die Marktforscher begehen die Haushalte auch und gewinnen so weitreichende Erkenntnisse, wie beispielsweise zur Geräteausstattung und der Internetnutzung. Die "Plattformstudie" wird genutzt, um das Messsystem der AGF Videoforschung zu justieren. Die aktuelle Welle lief vom 14. Februar bis zum 3. April und startete damit kurz vor dem Kriegsbeginn in der Ukraine am 24. Februar 2022.

  • Medientrends 2030

    Die Mediabranche befindet sich durch die voranschreitende Digitalisierung in einem permanenten Wandel, der den gesamten Marketingbereich auch in Zukunft vor neue Herausforderungen stellen wird. Im Fokus stehen dabei vier zentrale Megatrends, die unbedingt zusammenhängend betrachtet werden sollten: Connected Everything, Valuetising, Nanoverse und Local Reassurance.

    Dies ist das Ergebnis der Studie "Medientrends 2030", für die [m]SCIENCE – die zentrale Forschungsunit der GroupM – den Status Quo des Werbemarktes systematisch analysiert und Mediaexperten in Deutschland zu den Entwicklungen der kommenden Jahre befragt hat. Die Auswirkungen der vier Megatrends auf die Mediengattungen TV & Video, Audio, Social Media, Digital, (D)OOH und Print sind demnach schon jetzt unübersehbar und haben Einfluss auf das Mediageschäft der nächsten Jahre. Welche Effekte diese Trends auf die einzelnen Gattungen haben können, wird als weiterer Inhalt der Studie in verschiedenen Szenarien dargestellt.