Mediaplanung

  • Jeder Vierte nutzt Netzflix – Disney+ kommt auf 1,5%

    Video-on-Demand-Nutzung steigt weiter an: Mehr als jeder Dritte ab 14 Jahren gibt an, in den vergangenen drei Monaten ein kostenpflichtiges Video-on-Demand-Angebot genutzt zu haben.

    Das sind Ergebnisse der Studie "TV-Plattform 2020-I" der AGF Videoforschung. Waren es in der "Plattformstudie 2019-II" noch 32,4 Prozent, nutzen nun 36,3 Prozent Netflix & Co. Disney+, erst am 24. März 2020 in Deutschland gestartet, kommt auf Anhieb unter die fünf Pay-Angebote mit der höchsten Nutzung.

  • Aus für "bento" – neues Konzept für U30-SPIEGEL

    "SPIEGEL Start" (zurzeit noch ein Arbeitstitel) soll die Marke "bento", seit 2015 das junge Magazin vom "SPIEGEL", ablösen.

    Das rein werbefinanzierte Angebot "bento" ist laut Verlagsangaben "verstärkt durch die Erlösverluste in der Coronakrise nachhaltig in die Verlustzone geraten".

    Als Nachfolger soll "SPIEGEL Start" kommen, das auch als gedrucktes Supplement vierteljährlich dem "SPIEGEL" beiliegen und an Hochschulen verteilt werden soll. Der neue Jugendableger wird aber in "SPIEGEL Online" integriert.

  • Social Media-Nutzer - jung, weiblich und extravertiert?

    Social Media-Nutzer – jung, weiblich und extravertiert?

    Studie identifiziert typische Nutzer von Facebook, Instagram und WhatsApp

    Facebook, WhatsApp, Instagram zählen zu den bekanntesten sozialen Medien und gehören alle zum US-amerikanischen Facebook-Konzern. In einer Studie haben Forscherinnen und Forscher rund um Professor Christian Montag von der Universität Ulm nun untersucht, wie die Nutzung dieser Plattformen mit soziodemografischen Merkmalen und den "Big Five"-Persönlichkeitsmerkmalen zusammenhängt.

    Dabei konnten sie feststellen, dass Personen, die mindestens auf einer Social-Media-Plattform aktiv waren, im Allgemeinen jünger, häufiger weiblich und etwas extravertierter als Nichtnutzer waren. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift "Frontiers of Psychology".

  • Marketing in Zeiten von Corona: der Preis wird wieder wichtiger

    Wie verändert sich das Marketing in Zeiten von Corona, welche Trends werden erwartet und welche Kommunisktaionsstrategien werden empfohlen? Die Mediaagenturen Mediaplus und pilot haben dazu geforscht und interessante Insights zusammengestellt.

    Die Mediaagentur Mediaplus forscht dazu regelmüßig in ihrem Konsumbarometer, für den regelmäßig 2.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt werden. In den bisher 6 durchgeführten Befragungswellen zeigen sich drei besonders starke Trends:

    1. Konsum: Die Preissensibilität steigt weiter. Gleichzeitig achtet der Konsument vermehrt auf Qualität und Service. Es gilt "Value for Money" zu kommunizieren und unter Beweis zu stellen.
    2. Marke: Marken müssen sich agil auf Bedürfnisse einstellen. Der Konsument wird immer anspruchsvoller und erwartet von Marken, dass sie sich hinsichtlich Service, Vertrieb, Kommunikation und Dialog auf ihn einstellen.
    3. Medien: Entertainment boomt, Nutzung bleibt fragmentiert. Die Mediennutzungszeit ist weiter deutlich erhöht. Verloren geglaubte Zielgruppen sind zurückgekehrt. Neben Entertainment boomt auch das Segment "Nachrichten".
  • SUPER RTL startet TOGGO Radio

    Seit 25 Jahren ist SUPER RTL nun schon auf Sendung. Im Jubiläumsjahr erweitert der Sender aus der RTL-Mediengruppe sein Portfolio und startet ein "Kinder- und Familienradio".

    TOGGO Radio soll im Frühsommer (wahrscheinlich noch im Mai) auf Sendung gehen und soll als Radioprogramm über sämtliche digitale Plattformen von TOGGO sowie über Smartspeaker-Devices empfangbar sein. "Kinder und Eltern dürfen sich gleichermaßen auf ein familienfreundliches Programm mit Pop- und Chartmusik sowie auf eine tägliche Morgen-Show und hochwertige Hörspiele freuen", so die Macher.

  • Telekom startet VoD-Format für Grundschüler
    Foto (c) Deutsche Telekom

    Telekom startet VoD-Format für Grundschüler

    Die Deutsche Telekom startet auf MagentaTV SCROLLER-TV, ein Video-on-Demand-Format für Grundschulkinder

    Infotainment für Grundschulkinder: Neu in der Familie der #DABEI-Unterhaltung ist SCROLLER-TV. Das Format für Grundschulkinder soll die kreative und kompetente Mediennutzung wecken. Damit will der Sender helfen, die Zeit ohne regulären Schulunterricht sinnvoll zu nutzen.

  • Einfluss der Influencer ist weiterhin hoch

    Mehr als jeder fünfte Deutsche hat schon einmal ein Produkt gekauft, weil er es zuvor bei einem Influencer gesehen hat. Bei den 16-24-Jährigen ist es sogar jeder Zweite, bei den 25-34-Jährigen sind es immerhin vier von zehn Befragten.

    Das hat eine Befragung von 1.068 repräsentativ ausgewählten Deutschen durch den Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ergeben.

    Damit ist der Einfluss der Influencer relativ stabil. In der Vorjahresstudie 2019 lag der Wert bei 19 Prozent. Davor noch bei 16 Prozent (wir berichteten). Der Anteil derer, die sich an Werbung durch Influencer stören, ist allerdings ebenfalls leicht gestiegen.

    Erstmals abgefragt wurde, ob Influencer Marketing glaubwürdiger sei als klassische Werbung wie TV, Radio oder Zeitung. Mehr als die Hälfte (51,2 Prozent) der jungen Erwachsenen finden Influencer glaubwürdiger, aber nur 10,7 Prozent der 55-64-Jährigen stimmen dem zu.

  • Jüngere kehren ins TV zurück

    Jüngere kehren ins TV zurück

    Die Corona-Krise hält die Welt in Atem. In dieser unsicheren Zeit, in der viele Menschen zu Hause bleiben müssen, steigt das Bedürfnis nach Information und Ablenkung. Die derzeitige Ausnahmesituation spiegelt sich spürbar in der TV-Nutzung wider, die im März 2020 deutlich ansteigt.

    Vor allem jüngere Zielgruppen kehren auf der Suche nach qualitativ hochwertiger Information zum linearen Fernsehen zurück. Der langfristige Abwärtstrend, das Abwandern junger Zielgruppen in andere Medienkanäle, ist vorerst gestoppt.

    Sogar Werbung wird von den Zuschauern gewünscht, weil es die "Sehnsucht nach Normailität" befriedigt, so die Ergebnisse einer aktuellen Analyse der AGF Videoforschung.

  • Ehapa bringt (wieder) "Hot Wheels" Magazin

    Am 7. April bringt Ehapa das offizielle "Hot Wheels"-Magazin an die Kioske.

    Von 2004 an gab es die Zeitschrift in Deutschland immer mal wieder, doch der Verlag stellte sie immer mal wieder ein. Die Neuerscheinung ist nun "vollgepackt mit spannenden Auto-Trends, Kuriosem aus der Welt der Karosserien und Bastelideen für aufregende Stunt-Tracks", so der Verlag. Zudem warten "megacoole Comics und rasante Rätsel" auf die Leser.

  • 2 neue Magazine zu "Mia and me"

    Mia anBühne frei für magische Abenteuer mit Elfen und Einhörnern. Der Blue Ocean Verlag (Burda-Gruppe) bringt die erfolgreiche Entertainmentmarke "Mia and me" ab sofort mit einem umfassenden Printportfolio in die Kinderzimmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Das monatliche "Mia and me" Magazin (EVT 7. April) und der zweimonatliche Schwestertitel "Mia and me Extra" werden durch saisonale Sonderhefte ergänzt.

    Nach "Wickie" ist der Start der "Mia and me" Magazinfamilie der zweite Produktlaunch im Rahmen der langfristig ausgerichteten Kooperation zwischen Rechteinhaber Studio 100 Media & Blue Ocean, dem nach eigenen Angaben Marktführer für Kinderzeitschriften im deutschsprachigen Raum.

  • Corona verändert Mediennutzung

    Mediatheken boomen: Anteil der täglichen Nutzer steigt um 55 Prozent-  Lineares TV wieder gefragt: 44 Prozent der Deutschen schauen derzeit mehr Fernsehen

    Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt dafür, dass sich das Leben derzeit vor allem in den eigenen vier Wänden abspielt. Die aktuelle Situation wirkt sich auch auf unseren Medienkonsum aus.

    Sogar die jungen Zielgruppen, bei denen der TV-Konsum bisher ebenso kontinuierlich wie deutlich abgenommen hatte, entdecken derzeit das lineare TV wieder für sich.

  • Neue Studie zeigt: Werbung in Podcasts ist nicht beliebt, wird aber akzeptiert

    Podcasts erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Für Anbieter des Audio-Formats stellt sich folglich die Frage des richtigen Finanzierungsmodells. Welches wird von Hörern eher akzeptiert? Und nach welchen Kriterien werden Podcasts generell ausgewählt? Dies untersuchte jetzt eine neue Studie der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners*.

    Das Audio-Format Podcast hat sich als Medium längst fest etabliert. Und das Angebot wächst stetig. Die Ergebnisse einer Kurzstudie* von Simon-Kucher zeigen: 54 Prozent geben an, grundsätzlich Podcasts zu hören, 74 Prozent davon mindestens ein Mal pro Woche. Im Durchschnitt werden drei Podcast-Serien regelmäßig konsumiert. Aktuell ist der Großteil der Formate noch kostenlos verfügbar.

    "Für Anbieter von Podcasts und Plattformen ergeben sich daher große Potenziale in der Monetarisierung. Sie sollten sich dringend mit der Frage nach dem richtigen Finanzierungsmodell beschäftigten", so Lisa Jäger, Medienexpertin und Partnerin bei Simon-Kucher.