Junges Europa: Optimistisch, aber nicht mehr unbeschwert

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 26, 2026
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Persönlich zufrieden, aber insgesamt weniger optimistisch. Die Demokratie bleibt Leitbild, muss aber zeigen, dass sie auch für junge Menschen funktioniert. Die Ergebnisse der zehnten Jugendstudie „Junges Europa“ der TUI Stiftung zeigen ein ambivalentes Bild der Generation der 16 bis 26-Jährigen in Europa. 

„Vertrauen hat die junge Generation insbesondere in Wissenschaft, Polizei, UN und NATO – und weniger in die politischen Parteien ihres Landes. Und sie hat offenbar Vertrauen in sich selbst: Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) kann sich vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Besonders hoch ist die Gründungsbereitschaft in Frankreich (61 Prozent), Griechenland (61 Prozent) und Polen (60 Prozent) – in Deutschland liegt sie bei 51 Prozent. Ein Drittel der jungen Europäerinnen und Europäer wünscht sich engere Verbindungen zwischen den EU-Mitgliedsländern, ein weiteres Drittel findet das gegenwärtige Verhältnis genau richtig“, sagt Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Kuratoriums der TUI Stiftung.  (mehr …)

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Jugendstudie: Mehrheit steht hinter Demokratie, sieht aber Reformbedarf

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juli 10, 2025
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Die Jugend Europas steht zur Demokratie und zur Europäischen Union, sieht aber Reformbedarf. Für nur sechs Prozent der 16- bis 26-Jährigen funktioniert das politische System ihres Landes gut und muss nicht verändert werden. 48 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer halten die Demokratie in ihrem Land für gefährdet, in Deutschland sind es 61 Prozent.

Zwei Drittel bewerten die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU als positiv. Gleichzeitig kritisieren 53% der jungen Menschen, dass die EU sich zu oft mit Kleinigkeiten beschäftigt. Die Hälfte der 16- bis 26-Jährigen findet, die EU sei eine gute Idee, aber sehr schlecht umgesetzt. Das zeigt die neunte repräsentative Jugendstudie „Junges Europa“ der TUI Stiftung. Das Meinungsforschungs-Institut YouGov befragte dazu im April und Mai 2025 6.703 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Polen und Großbritannien.

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Studie „Junges Europa 2024“: europäisch, demokratisch – aber kritisch

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 6, 2024
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Junge Menschen in Europa haben die Errungenschaften und Werte der Europäische Union (EU) und der Demokratie verinnerlicht und schätzen sie. Gleichzeitig sehen sie deutliche Schwächen und Probleme. Mehr als die Hälfte der jungen Europäerinnen und Europäer finden, dass die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU „eine gute Sache“ ist.

39 Prozent sagen, dass die Verbindungen zwischen den EU-Ländern enger werden sollen. Wahlen und Demonstrationen sind für junge EU-Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Mittel, um politischen Einfluss auszuüben. Jedoch fühlt sich nur knapp ein Fünftel durch das Parlament des eigenen Landes und durch das EU-Parlament stark oder sehr stark repräsentiert. Vier von zehn Befragten sehen die Demokratie in ihrem Land in Gefahr. Viele nehmen große gesellschaftliche Spannungen und eine politische Polarisierung wahr.

Das sind einige Ergebnisse der achten repräsentativen Jugendstudie „Junges Europa“ der TUI Stiftung. Die Jugendstudie wurde anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament heute in Berlin vorgestellt. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hatte dazu im März 2024 5.874 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen befragt.

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