• Erschöpfte Corona-Jugend

    Neue Freizeitstudie des Instituts für Jugendkulturforschung gibt Einblicke in die Freizeitbedürfnisse Jugendlicher in der Corona-Pandemie

    Das Wiener Institut für Jugendkulturforschung beschäftigt sich seit Beginn der Corona-Krise intensiv mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Kids, Jugendliche und junge Erwachsene in Österreich.

    Das aktuelle "Kids- und Teens-Special: Freizeit im Lockdown" gibt nun Einblicke in die Freizeitwelten 11- bis 17-Jähriger in der Corona-Pandemie. Dazu wurden 400 repräsentativ ausgewählte Jugendliche mitten im Lockdown befragt, was sie in ihrer Freizeit am allerliebsten machen, aber auch, ob sie bereit wären, ein Stück ihrer freien Zeit dafür zu verwenden, ältere Menschen aus der Corona-Risikogruppe im Lockdown-Alltag zu unterstützen.

    Die Studienergebnisse zeichnen das Bild "einer in der Covid-19-Pandemie generationen-solidarischen, aber mittlerweile erschöpften Jugend", für die eine "bedürfnis­orientierte Freizeitgestaltung ein wichtiger Beitrag zu psycho-emotionaler Stabilität wäre", so die Macher der Studie.

  • Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen
    (c) Mintel

    Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen

    Die steigende Beliebtheit der vegetarischen und veganen Ernährung insbesondere bei den jüngeren KonsumentInnen hat zur Folge, dass Nahrungsergänzungsmittel bei der "Generation Z" (16-23-Jährige) und den "Millennials" (24-39-Jährige) immer beliebter werden.

    Dem Marktforschungsunternehmen Mintel zufolge ist der Umsatz des deutschen Nahrungsergänzungsmittelmarkts von 1,27 Mrd. € in 2019 im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 1,35 Mrd. € gestiegen. Infolge der COVID-19-Pandemie greifen 14 Prozent der Befragten häufiger zu Nahrungsergänzungsmitteln. Mintel geht davon aus, dass sich diese Nachfrage auch nach der Pandemie fortsetzen wird: Bis 2025 soll sich der Spartenumsatz auf 1,7 Mrd. € belaufen, was ausgehend von 2020 einer Steigerung von geschätzten 13 Prozent entspräche.

  • Trend-Guide: Online-Modehandel wird immer anziehender

    Der Modehandel kann seit Jahren ein zwar überschaubares, aber stetiges Umsatzwachstum aufweisen. Allerdings wird dabei der Umsatzanteil des Onlinehandels deutlich stärker und folglich der des stationären Handels immer schwächer. Bereits in 10 Jahren wird der Mode-Onlinehandel einen ebenso hohen Marktanteil aufweisen wie Modegeschäfte vor Ort, so eines der Ergebnisse der Studie "Fashion 2030 – Sehen, was morgen Mode ist" von KPMG in Kooperation mit dem EHI.

    Wichtigste Ergebnisse: die Flächenreduktion wird sich kaum aufhalten lassen, das Einkaufserlebnis und das Thema Nachhaltigkeit werden noch wichtiger werden. Second-Hand und "Fashion Sharing" scheint ein großer Markt zu werden. Vor allem Jüngere sind bereit, sich Kleidung auch mal zu leihen.

  • ALDI startet eigene Gaming-Marke
    (c) ALDI

    ALDI startet eigene Gaming-Marke

    Mit der neuen Marke "ALDI Gaming" und vielfältigen Aktivitäten wollen sich ALDI Nord und ALDI SÜD auf breiter Ebene in den Gaming-Markt einbringen. ALDI Nord baut Socia Media-Aktivitäten aus.

    Das Engagement der beiden Discounter umfasst Aktionen, Content, Services und Produkte für Gamer, Partnerschaften mit bekannten Persönlichkeiten aus der Szene, die Entwicklung von eigenen Streaming-Formaten sowie Sponsorings im professionellen E-Sport.  Als Dreh- und Angelpunkt soll der "ALDI_Gaming_TV"- Kanal auf der Streaming-Plattform Twitch etabliert werden.

  • Azubi-Krise wegen Corona? Schulkommunikation als Chance!

    Keine Messen, Info-Veranstaltungen an Schulen, kein Tag der offenen Tür. Junge SchulabsolventInnen sowie die Unternehmen stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Wie sollen Unternehmen die junge Zielgruppe erreichen, wenn die üblichen Marketingtools nicht mehr greifen? Wir stellen zwei mögliche Lösungen vor.

    Um auf beiden Seiten den Anschluss nicht zu verlieren muss neu gedacht werden, die Corona-Pandemie erzwingt neue Strategien. Wo früher Berufsinformationstage an Schulen und Ausbildungsmessen ein adäquates Mittel waren, müssen nun andere Recruiting-Lösungen her.

  • Corona: Familie steht wieder mehr im Mittelpunkt

    Lockdown, Lockerungen, Teil-Lockdown, kompletter Lockdown – das macht was mit den Menschen. Veränderungen in den Einstellungen und Werten sind nach zehn Monaten Pandemie in Deutschland spürbar. Die aktuellen Ergebnisse der Ad Alliance-Studie "Die Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf den Alltag" spiegelt den Zeitgeist, bewusster und gesünder zu leben, deutlich wider. Die 16- bis 29-Jährigen unterscheiden sich dabei gar nicht so sehr vom Rest der Bevölkerung.

    Auch wenn die Deutschen krisenerprobt sind und gelernt haben, mit der Krise umzugehen, macht sich die fehlende Planungssicherheit dennoch in allen Lebensbereichen bemerkbar – gerade in sozialen Beziehungen. Während die sozialen Kontakte bei fast allen Befragten weiterhin abnehmen, entsteht auf der anderen Seite der positive Nebeneffekt, dass es insgesamt sehr viel mehr Familienzeit gibt, die es in einem solchen Ausmaß sicherlich nicht mehr geben wird.

    Familie steht wieder viel mehr im Mittelpunkt des alltäglichen Lebens – das sagen 69% aller Befragten und 66% der 16- bis 29-Jährigen. Danach befragt, ob im Zuge der Pandemie einige Aspekte nach wie vor wichtig bzw. wichtiger geworden sind, geben fast edrei Viertel er Befragten (72%) an, dass sie mehr auf ihre Gesundheit achten (16- bis 29-Jährige: 66%).

  • "How to kill your brand – Das innere Kind als Erfolgsgrundlage für emotionale Marken und Kommunikation"

    "How to kill your brand – Das innere Kind als Erfolgsgrundlage für emotionale Marken und Kommunikation"

    Im Haufe-Verlag ist das Buch "How to kill your brand – Das innere Kind als Erfolgsgrundlage für emotionale Marken und Kommunikation". Herausgeber sind die drei Geschäftsführer von september Forschung und Strategie, Markus Küppers, Carmen Schenkel und Oliver Spitzer.

    Basierend auf Forschungsergebnissen und anhand von Kampagnenbeispielen argumentieren die Autoren, dass Marken dann erfolgreich sind, wenn es ihnen gelingt, das innere Kind ihrer Käufer zu erkennen, anzusprechen und – im übertragenen Sinn – zu fesseln.

  • Vier von zehn Jugendlichen kaufen mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel

    PwC-Umfrage: Vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene spielen Bio-Lebensmittel eine große Rolle. 40% der 18-bis 24-Jährigen kaufen mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel.

    Biolebensmittel erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: Bei jedem vierten Bundesbürger (24 Prozent) landen nach eigener Einschätzung mittlerweile mehr Biolebensmittel als konventionelle Produkte im Einkaufskorb – 2017 waren es noch 14 Prozent. Der Anteil bei den 18- bis 24-Jährigen beträgt sogar 40% (2017: 16%) und bei den 25- bis 34-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 45% (2017 waren es erst 14%).

    Der Anteil an Bio-Verweigerern hat sich in diesem Zeitraum halbiert: Nur jeder Zehnte (11 Prozent) kauft gar keine Bioprodukte (2017: 21 Prozent). Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 7% (2017: 11%) , bei den 25- bis 34-Jährigen nur 4% (2017: 17%). Vor allem bei den jungen Erwachsenen hat sich hier also sehr viel getan.

    Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung von PwC Deutschland unter 1.000 Bundesbürgern über 18 Jahren.

  • Die neuen Vorbilder der Jugend

    Eine Studie unter den 11- bis 17-Jährigen über ihre Leitbilder und Ideale

    Für die Studie "Die neuen Vorbilder der Jugend" wurden im Dezember 2020 400 jugendliche Österreicher und Österreicherinnen der Altersgruppe der 11- bis 17-Jährigen befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen eine Renaissance des Cocoonings. Lebensideale und Alltagshandlungen werden "retraditionalisiert".

  • Studie: Junge Erwachsene setzen auf nachhaltige Ernährung

    Jeder zweite junge Bundesbürger bis 35 Jahre setzt bei der Ernährung auf Nachhaltigkeit. 66 Prozent kaufen Obst und Gemüse passend zur Saison. 58 Prozent vermeiden das Wegwerfen von Lebensmitteln.

    Interessant auch: Inzwischen kommt bei jedem zweiten 14- bis 34-Jährigen weniger Fleisch auf den Teller. Besonders deutlich zeigt sich der Trend zu mehr Nachhaltigkeit bei jungen Frauen.

    Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Zukunft Gesundheit 2020" der vivida bkk und der Stiftung "Die Gesundarbeiter". Mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren wurden im August 2020 dafür befragt.