• Internetnutzung an Smart TVs wächst deutlich

    Connected TVs werden immer häufiger auch für Streaming genutzt. Bereits 56,2 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren in TV-Haushalten geben an, in den vergangenen vier Wochen mindestens einmal mit dem Fernseher online gewesen zu sein. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Plattformstudie, die Kantar im Auftrag der AGF Videoforschung zwei Mal im Jahr erhebt.

    Im Frühjahr waren es noch 52,0 Prozent, vor einem Jahr erst 48,9 Prozent. "Mit steigender Durchdringung der smarten Endgeräte in den Haushalten werden auch die technologischen Möglichkeiten verstärkt genutzt, die internetfähige Fernsehgeräte bieten. Der Big Screen hat an Relevanz nicht verloren. Im Gegenteil", sagt Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung in Frankfurt.

    Insbesondere bei den 14- bis 29-Jährigen kann Disney+ punkten, dessen Angebot nicht nur Klassiker wie "Das Dschungelbuch" und "Die Eiskönigin" umfasst, sondern auch Spielfilme aus dem Marvel-Universum.

  • Immer mehr junge Leute rauchen

    Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der Raucherinnen und Raucher sowie E-Zigarettennutzern unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Jahr 2022 stark gestiegen. Der Anteil aktueller Raucher im Jahr 2022 betrug 15,9% bei den 14-17-Jährigen und 40,8% bei den 18-24-Jährigen.

    Rund 400.000 Jugendliche zwischen 14 bis 17 Jahren konsumieren Zigaretten. Diese Zahlen stammen von der DEBRA-Studie (Deutsche Befragung zum Rauchverhalten) , die alle zwei Monate eine persönlich-mündliche Befragung in einer repräsentativen Stichprobe zum Konsum von Tabak und alternativen Nikotinabgabesystemen (ANDS, wie E-Zigaretten und Tabakerhitzer) in der deutschen Bevölkerung durchführt.

  • Arbeitgeber in Sorge: Fachkräftemangel wird 2023 weiter zunehmen

    Nach Meinung der HR-Verantwortlichen in Deutschlands Unternehmen wird der jetzt schon gravierende Fachkräftemangel in Deutschland weiter zunehmen: Zwei von drei Personalentscheidern gehen davon aus, dass sich die Situation im nächsten Jahr noch verschärfen wird (67 %).

    Besonders ausgeprägt ist die Sorge bei Unternehmen mit über 250 Beschäftigten – dort denken drei von vier Personalern, dass sich die kritische Lage am Arbeitsmarkt 2023 weiter verschärfen wird (78 %). Schon heute haben über 60 Prozent der Personalentscheider die Erfahrung gemacht, dass ihnen Talente während des Bewerbungsprozesses abspringen. Zu diesen Themen befragte forsa im Auftrag der Recruiting-Experten von onlyfy by XING deutschlandweit 500 Personalleiter in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern.

  • 27 Schulen freuen sich über Fördergelder

    "Zukunft mitgemacht": Deutsches Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble unterstützen bundesweit innovative Schulentwicklungsplanung an Schulen in Zusammenarbeit mit #wirfürschule.

    Insgesamt 27 Schulen aus elf Bundesländern freuen sich zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble: Die Schulen wurden unter dem Dach der Initiative "Zukunft mitgemacht" ausgewählt und erhalten eine Förderung von bis zu 10.000 Euro für die Umsetzung von Partizipationsprojekten, mit der sie die Entwicklung ihrer Schule digital gestützt und unter der aktiven Beteiligung von Schülerinnen und Schülern voranbringen wollen – sogenannte "Schulhackathons". Unterstützt werden die "Schulhackathons" dabei von #wirfürschule und den Projekten MeTAzeit und Digital Sparks, die ebenfalls vom Deutschen Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble gefördert werden.

  • Zahl der Kinder und Jugendlichen nimmt bis Anfang der 2030er-Jahre zu

    Die Zahl der bis 18-Jährigen wird voraussichtlich bis Anfang der 2030er-Jahre weiter steigen. Anschließend kann sie sich unter dem Einfluss von Geburten und Nettozuwanderung unterschiedlich entwickeln.

    Eine Stabilisierung auf dem Niveau von etwa 16 Millionen jungen Menschen wäre nur bei einer steigenden Geburtenhäufigkeit möglich. Für einen Anstieg auf 17,6 Millionen wäre zudem ein dauerhaft hoher Wanderungssaldo von durchschnittlich 400 000 Personen pro Jahr erforderlich. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die 15. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

  • REWE und HARIBO gehören zu den beliebtesten Marken der Jugendlichen

    Studie "YoungBrandAwards" ermittelt die beliebtesten Marken und die interessantesten Produkte bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Jahr 2022. Bei den Süßigkeiten gewann HARIBO, bei den Supermärkten REWE.

    Marken sind gerade bei jungen Verbraucherinnen und Verbrauchern (Altersgruppe: 16 bis 35 Jahre) ein wichtiger Teil des eigenen Lebensstils. Die Art des Konsums, oder auch des Konsumverzichts, wird oft zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit verwendet.

    Doch welche Marken werden von den "Generationen Y & Z" favorisiert? Welche Produkte und Produktmerkmale finden diese besonders überzeugend? Und wie gut kommen Marken und Services aus dem Finanz- und Bildungssektor, die diese Zielgruppen explizit ansprechen, an? In diesem Jahr haben 16.502 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Stimmen bei den "YoungBrandAwards" abgegeben.

  • Berufsausbildung soll attraktiver werden

    Der Fachkräftemangel ist aktuell eine große Herausforderung für Deutschland. Denn immer mehr junge Menschen möchten eine akademische Ausbildung machen oder sogar vorerst auf eine berufliche Karriere verzichten. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung muss daher weiter erhöht werden.

    Um Fachkräfte zu sichern, hat die Bundesregierung die Fachkräftestrategie beschlossen. Diese kann jedoch nur gelingen, wenn alle Akteure des Arbeitsmarktes ihre Beiträge dazu leisten. Ein Baustein der Fachkräftestrategie ist die Exzellenzinitiative Berufliche Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF.)

  • Bild (c) AOK Bundesverband

    "AOK-Familienstudie 2022": Mehr Belastungen drücken auf das Wohlbefinden

    Familien in Deutschland geht es 2022 schlechter als vor vier Jahren. Das ist ein zentrales Ergebnis der "AOK-Familienstudie", für die von August bis Oktober dieses Jahres 8.500 Mütter und Väter befragt wurden.

    Erhoben wurden die körperliche und psychische Gesundheit von Eltern und Kindern, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie Belastungsfaktoren und deren Auswirkungen auf das Familienleben. Besonders Alleinerziehende und Eltern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status schätzen ihre Gesundheit in allen Bereichen schlechter und ihre Belastungen höher ein als andere.

  • Blue Ocean vermarktet Apothekenmagazin "PLATSCH!"

    Blue Ocean Entertainment übernimmt zum 1. Januar 2023 mit "PLATSCH!" die Anzeigenvermarktung eines weiteren Fremdtitels an. Das Mitmach-Heft für vier-bis achtjährige Kinder erscheint monatlich im Mylife Media Verlag mit einer Auflage von 120.000 Exemplaren.

    Es wird von Apothekerinnen und Apothekern gekauft und zu Kundenbindungszwecken kostenlos weitergereicht. Mylife Media ist ein Joint Venture von Hubert Burda Media und der Apothekergenossenschaft Noweda, die gemeinsam auch das Apothekenmagazin "my life" herausgeben. Blue Ocean, Burda-Tochter und nach eigenen Angaben Marktführer für Kinderzeitschriften im deutschsprachigen Raum, erweitert mit der Kooperation rund um "PLATSCH!" den Kundenstamm seines Anfang 2022 gestarteten Vermarktungsangebots für Titel anderer Verlage.

  • Trend zum regionalisierten und bewussten Konsum

    Das Marktforschungsunternehmen Mintel prognostiziert im "Trendreport für 2023", welche fünf Trends die globalen Verbrauchermärkte in den nächsten fünf Jahren und darüber hinaus nachhaltig verändern werden. Aufbauend auf den sieben zentralen Treibern des Verbraucherverhaltens – Wohlbefinden, Umfeld, Technologie, Rechte, Identität, Werte und Erlebnisse – sind diese fünf Trends:

    • Ich-Mentalität Unternehmen können Verbraucher darin unterstützen, sich wieder vermehrt auf sich selbst zu konzentrieren.
    • Alle Macht den Menschen: Unternehmen müssen in ihren Vorständen Platz für ein neues Mitglied machen: die Verbraucher. Diese möchten aktiv mitgestalten und zusammen mit Unternehmen den Wandel ermöglichen.
    • Die große Erschöpfung Verbraucher sind die Nebengeräusche leid. Sie wollen sich wieder stärker mit dem auseinandersetzen, was wirklich zählt.
    • Internationaler Regionalismus Durch den Kauf von regionalen Produkten können sich Verbraucher in finanzieller, ökologischer und psychologischer Hinsicht selbst schützen und haben das Gefühl, etwas zurückzugeben.
    • Bewusster Konsum Faktoren wie Flexibilität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit werden auf der Werteskala von Verbrauchern eine zunehmend wichtige Rolle spielen.