• Die Kugel rollt – in immer mehr Kinderzimmern

    Das Kugelbahnsystem "GraviTrax" von Ravensburger ist eine riesige Erfolgsgeschichte.Weltweit wurden 4 Millionen Produkte verkauft.

    Das vergangene Jahr verlief sehr positiv für das Kugelbahnsystem "GraviTrax": Im Herbst wurde die neue "PRO-Reihe" erfolgreich am Markt eingeführt. Global konnte der Hersteller Ravensburger den Umsatz mit "GraviTrax" um rund 18 Prozent steigern. Weltweit wurden an die vier Millionen Starter-Sets, Erweiterungen und Action-Steine verkauft. Und in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichte "GraviTrax" zum Jahresende mit einer Million verkauften Starter-Sets seit der Markteinführung im Jahr 2017 ebenfalls einen wichtigen Meilenstein.

  • Schüler verbringen immer weniger Zeit mit Lernen

    Im zweiten Lockdown haben deutsche Schüler einer Ifo-Umfrage zufolge pro Tag mehr als drei Stunden weniger gelernt als zu normalen Zeiten.

    Statt 7,4 Stunden täglich waren es nur noch 4,3, wie das Münchner Institut mitteilte. Das ist zwar knapp 45 Minuten mehr als im ersten Lockdown, doch immer noch weniger Zeit als sie mit Computerspielen, sozialen Netzwerken oder ihrem Handy (5,2 Stunden) verbrachten. Befragt worden waren für die Studie rund 2.100 Eltern von Schulkindern.

  • Corona-Krise: Jugendliche fürchten um ihre berufliche Zukunft

    Corona-Krise: Jugendliche fürchten um ihre berufliche Zukunft

    Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Die Hälfte ist der Auffassung, dass die Politik wenig bis gar nichts für junge Menschen tut, die einen Ausbildungsplatz suchen. Wer demnächst ein Studium anfangen möchte, sieht die Situation dagegen deutlich positiver. Das zeigt eine Befragung der Bertelsmann Stiftung.

    Die Corona-Krise führt zu einer wachsenden Verunsicherung junger Menschen im Hinblick auf die Situation am Ausbildungsmarkt. 71 Prozent aller Befragten – das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr – sind der Ansicht, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz durch Corona verschlechtert haben. Bei Jugendlichen mit niedriger Schulbildung sind es sogar 78 Prozent. Für zukünftige Studierende sieht es deutlich besser aus: Weniger als ein Viertel (24 Prozent) aller Befragten glaubt, die Chancen auf einen Studienplatz seien durch Corona beeinträchtigt. Zu diesen Ergebnissen kommt die zweite Ausgabe einer repräsentativen Befragung von iconkids & youth im Auftrag der Bertelsmann Stiftung von Februar/März 2021.

  • "Schulstartboxen" für 100.000 Kinder

    Im Jahr 2020 haben sich 50.000 Grundschüler:innen in Deutschland zu Nikolaus über kostenlose Geschenke gefreut. Zu Ostern 2021 waren es bereits 75.000 Kinder. Zum Schulstart im Sommer sollen nun 100.000 Grundschüler:innen mit kostenlosen "Schulstartboxen" überrascht werden. Eine Erfolgsgeschichte – auch und gerade während Corona.

    Möglich gemacht hat dies die Schulmarketing-Agentur DSA youngstar aus Hamburg, die sich während der Corona-Pandemie für Schulen besonders stark gemacht hat. Interessierte Unternehmen und Institutionen können sich noch bis Mutti Juli an dem Projekt beteiligen.

  • Jugendliche boykottieren Marken wegen ungenügender Nachhaltigkeit

    Studie "Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021": 26% der 16-29-Jährigen geben an, bereits Marken oder Geschäfte aufgrund ihrer schlechten Nachhaltigkeitspolitik zu boykottieren.

    Der Report "Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021" von Statista bietet anschauliche Einblicke in Einstellungen, Konsumentenverhalten und Markenwahrnehmung in Bezug auf Nachhaltigkeit in den Kategorien Lebensmittel & Getränke, Beauty & Körperpflege und Mode.

    Er basiert auf der repräsentativen Befragung "Nachhaltiger Konsum 2021" und behandelt nachhaltigen eCommerce sowie Treiber und Barrieren des nachhaltigen Konsums. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.032 Personen aus Deutschland ab 16 Jahren befragt.

  • Podcast: jeder zweite "Heavy User" ist unter 30
    Chart: Julep/ Podcast-Studie 2021. Mit freundlicher Genehmigung

    Podcast: jeder zweite "Heavy User" ist unter 30

    Der Podcast-Vermarkter Julep hat zusammen mit der Mediaagentur Pilot eine große Podcast-Studie mit 10.000 Teilnehmer:innen durchgeführt. In der Studie wurden die Mediennutzung, das Podcast-Nutzungsverhalten, die Werbeakzeptanz und Nutzungs-Motive untersucht.

    Wie sich zeigt, gibt es je nach Altersgruppe und Geschlecht Genre-Präferenzen. So werden beispielsweise Wirtschafts- und Nachrichten Podcasts vorwiegend von Männern zwischen 30 und 49 Jahren gehört. Das Genre True Crime hingegen ist am beliebtesten bei weiblichen Hörerinnen zwischen 16 und 29 Jahren.

  • Studenten: Nachhaltigkeit wichtig bei der Wahl des Arbeitgebers

    Über 80 Prozent der Studierenden der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik und Naturwissenschaften beziehen das Thema Nachhaltigkeit als einen relevanten Faktor in die Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers ein. Im Fachbereich Naturwissenschaften geben 22 Prozent der Studierenden an, dass Nachhaltigkeit für sie sogar zu den wichtigsten Entscheidungskriterien beim Berufseinstieg zählt.

    Im Fachbereich Ingenieurwesen trifft das auf 16 Prozent, in den Wirtschaftswissenschaften auf 13 Prozent und in der IT/Informatik auf 10 Prozent der Studierenden zu. Dabei sehen Studierende aller vier Fachbereiche vor allem in der ökologischen Nachhaltigkeit die größte Bedeutung, weniger in der ökonomischen oder der sozialen.

  • Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle
    (c) KIM Studie 2020/ mpfs

    Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle

    KIM-Studie 2020: Inzwischen haben 44% der Haushalte mit Kindern ein Abo eines Streaminganbieters. Mit einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 24 Minuten haben Netflix & Co. einen klaren Platz im Medienalltag von Kindern erobert.

    Das Thema Digitalisierung, Mediennutzung und Medienkonsum von Kindern ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie noch stärker in den Vordergrund gerückt. Zum Zeitpunkt der Befragung für die KIM-Studie im frühen Herbst 2020 waren die Kinder zum größten Teil wieder im Präsenzunterricht, drei Viertel der Schüler:innen hatten aber bereits Erfahrungen mit Homeschooling gemacht.

    Das Fernsehen ist weiterhin die häufigste mediale Freizeitbeschäftigung der Kinder, 70 Prozent sehen täglich fern. 68 Minuten werden im Durchschnitt täglich für die klassische Fernsehnutzung verwendet. Dabei dient Fernsehen auch der Wissensvermittlung, die Hälfte der Sechs bis 13-Jährigen sehen sich Wissensformate an, 27 Prozent Nachrichtensendungen.

  • Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel
    Bild: AOK-Mediendienst. Mit freundlicher Genehmigung.

    Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

    Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

    Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

    Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

  • "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten
    Bildrechte: dpa

    "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten

    Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart scheinbar eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren.

    Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen.

    Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie "Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter", initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung.