Zu viele Sorgen: Kinderwunsch geht zurück

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 2, 2026
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Auch wenn die Geburtenrate in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gesunken ist, wünschen sich viele junge Menschen doch weiterhin Kinder. Sie setzen ihren Kinderwunsch aber nicht immer um oder sie schieben ihn auf. Eine neue Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt, dass nun erstmals seit vielen Jahren der Kinderwunsch gesunken ist, während Zukunftssorgen auf Grund globaler Krisen zugenommen haben.

Gleichzeitig sind für Kinderwünsche und ihre Umsetzung auch regionale Lebensbedingungen wie die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum, Kitas und wirtschaftliche Perspektiven wichtig. Grundlage der Untersuchung bilden Daten des familiendemografischen Panels FReDA, das regelmäßig Menschen zwischen 18 und 55 Jahren befragt. Die Geburtenrate in der Europäischen Union ist von 1,53 Kindern pro Frau im Jahr 2021 auf 1,34 im Jahr 2024 gefallen. Dies ist der tiefste Wert seit der Gründung der EU. Auch in Deutschland sank sie im selben Zeitraum von 1,58 auf 1,35 Kinder, womit das Land im europäischen Mittelfeld liegt. Insgesamt setzt sich damit ein Trend fort, der weitreichende Folgen für die Bevölkerungsentwicklung hat: Langfristig führen anhaltend niedrige Geburtenraten dazu, dass nachfolgende Generationen deutlich kleiner werden. Dadurch verschiebt sich das Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Altersgruppen, was auch für das Erwerbstätigenpotenzial und die Rente relevant ist.

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Schüler nutzen regelmäßig KI

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 1, 2026
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Referate und Hausaufgaben ohne KI? Für die allermeisten Schülerinnen und Schüler ist das heute scheinbar undenkbar. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres zeigt eine Civey-Umfrage im Auftrag von Vodafone: Künstliche Intelligenz ist für drei von vier Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren längst fester Bestandteil des Schulalltags.

Wenn es um die Recherche für Referate oder Hausarbeiten geht, geben nur zwei Prozent der Befragten an, dabei nie auf KI-Support zuzugreifen. 69 Prozent der Schülerinnen und Schüler nutzen ChatGPT und Co. für diese Zwecke täglich (25%) oder zumindest mehrfach pro Woche (44%). Die Umfrage zeigt auch, dass KI nicht nur für Recherche eingesetzt wird: 66 Prozent der Schülerinnen und Schüler setzen KI mehrmals pro Woche (40%) oder täglich (26%) für die Erstellung von Hausaufgaben ein. Nur vier Prozent der Befragten verzichten darauf komplett.

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Sinus-Jugendstudie: Schulstress setzt vor allem Mädchen zu

  • Beitrag zuletzt geändert am:August 26, 2026
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33 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sehen sich durch Schulstress massiv beeinträchtigt. Dabei sind weibliche Teenager mit 42 Prozent sehr viel stärker betroffen als männliche mit 25 Prozent.

Das geht aus der repräsentativen Sinus-Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der BARMER hervor, für die bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden.

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