• "Generation Lockdown": Folgeschäden und Lösungswegen aus der Krise

    Der Lockdown geht in die nächste Verlängerung und die Generation der 16-bis 24 -Jährigen, die von vielen inzwischen sogar als "Generation Lockdown" bezeichnet werden, leidet besonders.

    Eine aktuelle Studie zeigt: Für knapp sechzig Prozent ist "Sorge" die Hauptemotion. Mehr als die Hälfte vermisst das Treffen und Feiern mit Freunden sehr stark, 45 Prozent sehen im Alltag nur wenig, auf das sie sich freuen. Genauso viele sind schneller gereizt.

  • EU befragt 10.000 Kinder zu ihren Wünschen

    Mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche gaben Stimmen zur Gestaltung der kommenden EU-Kinderrechtsstrategie und

    Die Meinung von Kindern und Jugendlichen könnte bald eine größere Rolle bei politischen Entscheidungen in der EU spielen. Eine Gruppe von fünf Kinderrechtsorganisationen hat eine Online-Umfrage und Konsultationen durchgeführt, um Prioritäten von Kindern und Jugendlichen zur Verwirklichung ihrer Rechte und ihre Vorstellungen für die Zukunft zu erfahren.

    Mehr als 10.000 Mädchen und Jungen zwischen 11 und 17 Jahren haben sich beteiligt. Die Ergebnisse werden in dem Bericht "Unser Europa, unsere Rechte, unsere Zukunft" veröffentlicht.

  • Hamburger Agentur verschenkt wieder Boxen an Grundschulen

    2020 haben sich 50.000 GrundschülerInnen in Deutschland, pünktlich zu Nikolaus, über kostenlose Geschenke an den Schulen gefreut. Möglich gemacht hat das damals die Marketing Agentur DSA youngstar aus Hamburg.

    Auch 2021 werden die Schulen und die Kinder auf noch nicht absehbare Zeit unter schwierigen Bedingungen zu leiden haben.

    Das neue Mehrwert-Netzwerk "DSA connect" der Schulmarketingexperten aus Hamburg will daher pünktlich zu Ostern wieder mit den Geschenkboxen bei den Schulen punkten. 100.000 Kindern an 1.000 Grundschulen soll damit eine Freude gemacht werden – so das Ziel der Hamburger. Gesucht werden weitere Unternehmen, die diese Aktion unterstützen möchten.

  • Mittelmäßige Noten fürs Homeschooling

    Das erste Halbjahr des neuen Schuljahres 20/21 unter Corona-Bedingungen ist geschafft. SchülerInnen in Deutschland wurden ihre Leistungen in Form der Halbjahreszeugnisse bescheinigt. Auch kamen in den vergangenen Monaten häufig Eltern zu Wort, die sich zur Lage im Homeschooling äußern durften.

    Doch wie reflektieren die SchülerInnen selbst ihre aktuelle Situation und wie bewerten sie die Leistungen ihrer LehrerInnen ohne den Präsenzunterricht? Hierzu hat die Lernapp simpleclub Ende Januar gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid bundesweit 1.000 SchülerIinnen weiterführender Schulen im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren online befragt.

  • 2,8 Millionen Grundschülerinnen und Grundschüler

    Seit Mitte Dezember 2020 gehört Distanzunterricht bundesweit zum Schulalltag, am nächsten Montag soll zumindest für die jüngeren Schülerinnen und Schüler in den meisten Bundesländern der Präsenzunterricht wieder starten.

    Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis), werden im laufenden Schuljahr 2020/2021 rund 2,8 Millionen Grundschülerinnen und -schüler an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet. Insgesamt besuchen 8,4 Millionen Kinder und Jugendliche eine allgemeinbildende Schule in Deutschland.

  • Instagram-Nutzer sind offen für Werbung

    Der aktuelle "Trendmonitor Deutschland" von Nordlight Research nimmt Profile, Potenziale und Perspektiven der wichtigsten Social Media unter die Lupe.

    Dabei zeigen sich große Unterschiede und hoher Differenzierungsgrad in der Reichweite, Nutzerschaft und Relevanz einzelner sozialer Medien. Bei den 14-29-Jährigen liegen WhatsApp (81% regelmäßige Nutzer), YouTube (70%) und Instagram (68%) vor Snapchat (39%) und TikTok (34%).

    Kommunikation auf Distanz boomt in der Corona-Krise. Erwartungsgemäß profitieren davon auch die sozialen Medien: 29 Prozent der Bundesbürger nutzten Social Media in 2020 häufiger als 2019. Lediglich elf Prozent weniger.

  • "bunt statt blau" 2021: Aufklärungskampagne gegen das Komasaufen
    Sieger des Wettbewerbs 2020: Motiv von Janin Ahlemeyer. (c) DAK-Gesundheit/Wigger

    "bunt statt blau" 2021: Aufklärungskampagne gegen das Komasaufen

    Bundesweit werden zum zwölften Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch gesucht – Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110.000 Schüler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet

    "Kunst gegen Komasaufen": Unter diesem Motto starten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und die DAK-Gesundheit die Kampagne "bunt statt blau" 2021 gegen Alkoholmissbrauch.

    Im zwölften Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Einsendeschluss ist der 30. April 2021.

  • Erschöpfte Corona-Jugend

    Neue Freizeitstudie des Instituts für Jugendkulturforschung gibt Einblicke in die Freizeitbedürfnisse Jugendlicher in der Corona-Pandemie

    Das Wiener Institut für Jugendkulturforschung beschäftigt sich seit Beginn der Corona-Krise intensiv mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Kids, Jugendliche und junge Erwachsene in Österreich.

    Das aktuelle "Kids- und Teens-Special: Freizeit im Lockdown" gibt nun Einblicke in die Freizeitwelten 11- bis 17-Jähriger in der Corona-Pandemie. Dazu wurden 400 repräsentativ ausgewählte Jugendliche mitten im Lockdown befragt, was sie in ihrer Freizeit am allerliebsten machen, aber auch, ob sie bereit wären, ein Stück ihrer freien Zeit dafür zu verwenden, ältere Menschen aus der Corona-Risikogruppe im Lockdown-Alltag zu unterstützen.

    Die Studienergebnisse zeichnen das Bild "einer in der Covid-19-Pandemie generationen-solidarischen, aber mittlerweile erschöpften Jugend", für die eine "bedürfnis­orientierte Freizeitgestaltung ein wichtiger Beitrag zu psycho-emotionaler Stabilität wäre", so die Macher der Studie.

  • Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen
    (c) Mintel

    Großes Potenzial für Nahrungsergänzung bei jungen Zielgruppen

    Die steigende Beliebtheit der vegetarischen und veganen Ernährung insbesondere bei den jüngeren KonsumentInnen hat zur Folge, dass Nahrungsergänzungsmittel bei der "Generation Z" (16-23-Jährige) und den "Millennials" (24-39-Jährige) immer beliebter werden.

    Dem Marktforschungsunternehmen Mintel zufolge ist der Umsatz des deutschen Nahrungsergänzungsmittelmarkts von 1,27 Mrd. € in 2019 im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 1,35 Mrd. € gestiegen. Infolge der COVID-19-Pandemie greifen 14 Prozent der Befragten häufiger zu Nahrungsergänzungsmitteln. Mintel geht davon aus, dass sich diese Nachfrage auch nach der Pandemie fortsetzen wird: Bis 2025 soll sich der Spartenumsatz auf 1,7 Mrd. € belaufen, was ausgehend von 2020 einer Steigerung von geschätzten 13 Prozent entspräche.

  • Trend-Guide: Online-Modehandel wird immer anziehender

    Der Modehandel kann seit Jahren ein zwar überschaubares, aber stetiges Umsatzwachstum aufweisen. Allerdings wird dabei der Umsatzanteil des Onlinehandels deutlich stärker und folglich der des stationären Handels immer schwächer. Bereits in 10 Jahren wird der Mode-Onlinehandel einen ebenso hohen Marktanteil aufweisen wie Modegeschäfte vor Ort, so eines der Ergebnisse der Studie "Fashion 2030 – Sehen, was morgen Mode ist" von KPMG in Kooperation mit dem EHI.

    Wichtigste Ergebnisse: die Flächenreduktion wird sich kaum aufhalten lassen, das Einkaufserlebnis und das Thema Nachhaltigkeit werden noch wichtiger werden. Second-Hand und "Fashion Sharing" scheint ein großer Markt zu werden. Vor allem Jüngere sind bereit, sich Kleidung auch mal zu leihen.