• Jugendliche boykottieren Marken wegen ungenügender Nachhaltigkeit

    Studie "Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021": 26% der 16-29-Jährigen geben an, bereits Marken oder Geschäfte aufgrund ihrer schlechten Nachhaltigkeitspolitik zu boykottieren.

    Der Report "Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021" von Statista bietet anschauliche Einblicke in Einstellungen, Konsumentenverhalten und Markenwahrnehmung in Bezug auf Nachhaltigkeit in den Kategorien Lebensmittel & Getränke, Beauty & Körperpflege und Mode.

    Er basiert auf der repräsentativen Befragung "Nachhaltiger Konsum 2021" und behandelt nachhaltigen eCommerce sowie Treiber und Barrieren des nachhaltigen Konsums. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.032 Personen aus Deutschland ab 16 Jahren befragt.

  • Podcast: jeder zweite "Heavy User" ist unter 30

    Der Podcast-Vermarkter Julep hat zusammen mit der Mediaagentur Pilot eine große Podcast-Studie mit 10.000 Teilnehmer:innen durchgeführt. In der Studie wurden die Mediennutzung, das Podcast-Nutzungsverhalten, die Werbeakzeptanz und Nutzungs-Motive untersucht.

    Wie sich zeigt, gibt es je nach Altersgruppe und Geschlecht Genre-Präferenzen. So werden beispielsweise Wirtschafts- und Nachrichten Podcasts vorwiegend von Männern zwischen 30 und 49 Jahren gehört. Das Genre True Crime hingegen ist am beliebtesten bei weiblichen Hörerinnen zwischen 16 und 29 Jahren.

  • Studenten: Nachhaltigkeit wichtig bei der Wahl des Arbeitgebers

    Über 80 Prozent der Studierenden der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik und Naturwissenschaften beziehen das Thema Nachhaltigkeit als einen relevanten Faktor in die Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers ein. Im Fachbereich Naturwissenschaften geben 22 Prozent der Studierenden an, dass Nachhaltigkeit für sie sogar zu den wichtigsten Entscheidungskriterien beim Berufseinstieg zählt.

    Im Fachbereich Ingenieurwesen trifft das auf 16 Prozent, in den Wirtschaftswissenschaften auf 13 Prozent und in der IT/Informatik auf 10 Prozent der Studierenden zu. Dabei sehen Studierende aller vier Fachbereiche vor allem in der ökologischen Nachhaltigkeit die größte Bedeutung, weniger in der ökonomischen oder der sozialen.

  • Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle
    (c) KIM Studie 2020/ mpfs

    Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle

    KIM-Studie 2020: Inzwischen haben 44% der Haushalte mit Kindern ein Abo eines Streaminganbieters. Mit einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 24 Minuten haben Netflix & Co. einen klaren Platz im Medienalltag von Kindern erobert.

    Das Thema Digitalisierung, Mediennutzung und Medienkonsum von Kindern ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie noch stärker in den Vordergrund gerückt. Zum Zeitpunkt der Befragung für die KIM-Studie im frühen Herbst 2020 waren die Kinder zum größten Teil wieder im Präsenzunterricht, drei Viertel der Schüler:innen hatten aber bereits Erfahrungen mit Homeschooling gemacht.

    Das Fernsehen ist weiterhin die häufigste mediale Freizeitbeschäftigung der Kinder, 70 Prozent sehen täglich fern. 68 Minuten werden im Durchschnitt täglich für die klassische Fernsehnutzung verwendet. Dabei dient Fernsehen auch der Wissensvermittlung, die Hälfte der Sechs bis 13-Jährigen sehen sich Wissensformate an, 27 Prozent Nachrichtensendungen.

  • Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel
    Bild: AOK-Mediendienst. Mit freundlicher Genehmigung.

    Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

    Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

    Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

    Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

  • "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten
    Bildrechte: dpa

    "Generation egal"? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten

    Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart scheinbar eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren.

    Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen.

    Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie "Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter", initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung.

  • Werbungtreibende wollen mehr Geld für Influencer Marketing ausgeben

    Studie: 70 Prozent der Befragten messen Influencer Marketing in der Corona-Pandemie höhere Bedeutung bei

    Die neue Umfrage der Arbeitsgruppe Influencer Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. zeigt, dass die Budgets für die Influencer-Marketing-Kampagnen deutlich ansteigen: 14 Prozent der befragten Marketing-Verantwortlichen aus Unternehmen geben an, dass im Jahr 2020 mehr als 100.000 Euro Budget für Influencer-Marketing-Kampagnen eingeplant wurde. 11 Prozent planten sogar über 250.000 Euro Budget für Influencer Marketing ein.

    Die Mehrheit der Befragten hat das Budget für Influencer Marketing für 2021 bereits erhöht. Lediglich 23 Prozent der Befragten veranschlagen genauso viel Budget wie im Vorjahr. Zudem sehen die Befragten klare Vorteile im Influencer Marketing gegenüber dem klassischen Marketing. Dazu zählen die Generierung von Content, ein besserer Zugang zur Zielgruppe sowie höhere Authentizität.

  • Klimawandel macht den Teenagern am meisten Sorgen - aber einschränken wollen sich viele eher nicht
    Copyright: Shutterstock/Fancy/F1online. Mit freundlicher Genehmigung der GfK.

    Klimawandel macht den Teenagern am meisten Sorgen – aber einschränken wollen sich viele eher nicht

    Nachhaltigkeit ist für die Deutschen ein zentrales Thema – und das nicht nur am internationalen Earth Day. Laut Green Gauge-Segmentierung von GfK gibt es jedoch ein breites Spektrum an unterschiedlichen nachhaltigen Lebensweisen sowie Bedürfnissen in Bezug auf umweltfreundliche Produkte: Während für die einen beispielsweise der aktive Schutz der Umwelt im Vordergrund steht, ist für andere Konsumenten Nachhaltigkeit auch ein Statussymbol.

    Die "GfK Consumer Life"-Studie mit 30.000 Befragten aus über 25 Ländern belegt, dass sich in Deutschland Personen zwischen 15 und 19 Jahren am meisten wegen des Klimawandels sorgen. Trotzdem ist es nicht diese Kohorte, sondern die der Über-50-Jährigen, die sich am stärksten der Umwelt zuliebe einschränken will.

  • Schülerwettbewerb rund um Klimawandel, Energiewende und Mobilität
    Bild: VDE / Anja Rottke

    Schülerwettbewerb rund um Klimawandel, Energiewende und Mobilität

    "Invent a Chip" (IaC) startet in die 20. Runde und der künftige Technologie-Nachwuchs braucht dafür keine besonderen Vorkenntnisse. Mitmachen, dabei sein und etwas bewegen: Klimawandel, Energiewende oder Mobilität gestalten. Dafür suchen die Technologieorganisation VDE und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, die Lust auf das Design von Mikrochips haben. Aktuell ausschließlich online und mit digitalen Formaten.

    "Sicherheit steht für uns durch die Covid-19-Pandemie im Vordergrund, wir hoffen aber auf ein persönliches Treffen mit den Siegerinnen und Siegern im Spätherbst zu unserer Preisverleihung", sagt der VDE Vorstandsvorsitzende Ansgar Hinz. Auf dem Programm steht bis dahin spannendes Expertenwissen für Jugendliche. "Wir wollen sie fit für die Herausforderungen der Zukunft machen", erklärt Ansgar Hinz. Los geht´s im Schülerwettbewerb Ende April nach einer Online-Registrierung mit dem IaC-Quiz. Zwanzig Fragen rund um Elektronik und Mikrochips gilt es zu beantworten. Die Abgabe soll bis Mitte September erfolgen.

  • Auch im zweiten Lockdown lernen Kinder weniger

    Die deutschen Schulkinder haben im Corona-Lockdown Anfang 2021 im Schnitt nur 4,3 Stunden am Tag mit schulischen Tätigkeiten verbracht.

    Das ist zwar eine knappe Dreiviertelstunde mehr als während der ersten Schulschließungen im Frühjahr 2020. Aber immer noch 3 Stunden weniger als an einem üblichen Schultag vor Corona. Das geht aus einer Befragung des ifo Instituts unter 2122 Eltern hervor.

    Die Schulkinder haben täglich mehr Zeit mit Fernsehen, Computerspielen und Handy (4,6 Stunden) verbracht als mit dem Lernen für die Schule.