Jugendliche boykottieren Marken wegen ungenügender Nachhaltigkeit

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 18, 2021
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Studie „Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021“: 26% der 16-29-Jährigen geben an, bereits Marken oder Geschäfte aufgrund ihrer schlechten Nachhaltigkeitspolitik zu boykottieren.

Der Report „Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021“ von Statista bietet anschauliche Einblicke in Einstellungen, Konsumentenverhalten und Markenwahrnehmung in Bezug auf Nachhaltigkeit in den Kategorien Lebensmittel & Getränke, Beauty & Körperpflege und Mode.

Er basiert auf der repräsentativen Befragung „Nachhaltiger Konsum 2021“ und behandelt nachhaltigen eCommerce sowie Treiber und Barrieren des nachhaltigen Konsums. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.032 Personen aus Deutschland ab 16 Jahren befragt.

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Netflix & Co. spielen für Kinder eine immer größere Rolle

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 9, 2021
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KIM-Studie 2020: Inzwischen haben 44% der Haushalte mit Kindern ein Abo eines Streaminganbieters. Mit einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 24 Minuten haben Netflix & Co. einen klaren Platz im Medienalltag von Kindern erobert.

Das Thema Digitalisierung, Mediennutzung und Medienkonsum von Kindern ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie noch stärker in den Vordergrund gerückt. Zum Zeitpunkt der Befragung für die KIM-Studie im frühen Herbst 2020 waren die Kinder zum größten Teil wieder im Präsenzunterricht, drei Viertel der Schüler:innen hatten aber bereits Erfahrungen mit Homeschooling gemacht.

Das Fernsehen ist weiterhin die häufigste mediale Freizeitbeschäftigung der Kinder, 70 Prozent sehen täglich fern. 68 Minuten werden im Durchschnitt täglich für die klassische Fernsehnutzung verwendet. Dabei dient Fernsehen auch der Wissensvermittlung, die Hälfte der Sechs bis 13-Jährigen sehen sich Wissensformate an, 27 Prozent Nachrichtensendungen.

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Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 9, 2021
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Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

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