„Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2025 verliehen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Februar 24, 2026

Die Preisträgerinnen und Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2025 stehen fest. Die hochkarätige Jury unter Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia hat entschieden: Zehn Lehrkräfte, fünf Teams und drei Schulleitungen aus insgesamt zehn Bundesländern wurden in der Wettbewerbsrunde 2025 ausgezeichnet.

Die Träger des Wettbewerbs, die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband, wollen mit der Auszeichnung die Leistungen von Lehrkräften, Lehrkräfte-Teams sowie Schulleitungen würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Die Schirmherrin der Wettbewerbsrunde 2025 Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2025, überreichte die Urkunden.

Förderpartner der Wettbewerbsrunde 2025 waren der Cornelsen Verlag, die PwC-Stiftung und die Schöpflin Stiftung. Bewerbungen für die neue Wettbewerbsrunde können ab sofort bis zum 30. Juni 2026 über www.lehrkraeftepreis.de eingereicht werden.

Zehn besonders engagierte Lehrkräfte von ihren Schülerinnen und Schülern nominiert

Foto: (c) Deutscher Lehrkräftepreis

In „Ausgezeichnete Lehrkräfte“, eine der drei Wettbewerbskategorien, wurden zehn besonders engagierte Lehrkräfte ausgezeichnet, die von ihren Schülerinnen und Schülern aus den Abschlussklassen nominiert worden waren. Die Jury vergab je eine Auszeichnung nach Baden-Württemberg (Steffen Haschler, Gymnasium Englisches Institut gGmbH Heidelberg), Bayern (Serhat Gökce, Berufliche Schule 9 Nürnberg), Berlin (Fatma Kan, Quinoa – Bildung für hervorragende Lebensperspektiven gGmbH), Brandenburg (Christin Altenkirch-Borchert, Voltaireschule Potsdam), Hamburg (Julian Lee, Gymnasium Allermöhe), Hessen (Roland Struwe, Eichendorffschule Kelkheim), Mecklenburg-Vorpommern (Toni Fischer, Regionale Schule „Fritz Reuter“ Demmin) und Sachsen (Philipp Limmer, Zentralschule Adorf/Vogtland – Oberschule). Zwei Auszeichnungen gingen nach Nordrhein-Westfalen (Dimitri Fromm, Janusz Korczak-Gesamtschule Gütersloh, und Simone Windhüs, Landfermann-Gymnasium Duisburg).

Drei Auszeichnungen in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“

In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ wählte die Jury zwei Teams und eine Preisträgerin aus, die von ihren Kollegien vorgeschlagen wurden. Die Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung, Alexandra Heraeus: „Vorbildliche Schulleitungen verstehen Schule als Beziehungsraum, in dem Lehrkräfte wirksam sein können und Kinder und Jugendliche erleben, dass ihre Stimme zählt. Die ausgezeichneten Schulleitungen schaffen eine solche Kultur – mit Haltung, Vertrauen und dem Mut, Schule auch durch anspruchsvolle Entwicklungsprozesse zu führen.“

Der erste Preis ging an Jenny Krzyzaniak, Svetlana Thieme und Kati Klinzing von der Denis-Diderot-Schule – Oberschule der Stadt Leipzig, Sachsen. Den zweiten Preis erhielt Schulleiterin Roswitha Malewski von der Grundschule Kuppelnau, Ravensburg, Baden-Württemberg. Den dritten Preis vergab die Jury an das Schulleitungsteam Carsten Arntz und Kathrin Wichmann vom Erzbischöflichen Berufskolleg Köln, Nordrhein-Westfalen.

Drei innovative Unterrichtskonzepte ausgezeichnet

In der Kategorie „Unterricht innovativ“ haben zahlreiche engagierte Lehrkräfte-Teams aus ganz Deutschland innovative und fächerübergreifende Unterrichtsprojekte für den Wettbewerb eingereicht. Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes: „Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie innovativer Unterricht junge Menschen begeistert, fachliche Tiefe mit Kreativität verbindet und Schule als lebendigen Bildungsort erfahrbar macht.“

Den ersten Preis vergab die Jury an Jana Rotthoff und Heidi Rupieper von der Schillerschule Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, für das Projekt „Schillerwerk eSG – zusammen einzigartig“. Der zweite Preis ging an Alexandra Baum und Philipp Rohleder von der Gerhart-Hauptmann-Schule Griesheim, Hessen, für das Projekt „Podcast im Deutschunterricht“. Mit dem dritten Preis wurden Holger Seefried und sein Team u.a. mit Christiane Fenner, Ilona Landgraf und Hans Paulini, vom Deutschhaus-Gymnasium Würzburg, Bayern, für das Projekt „Science Fair – Forschen für die Zukunft“ ausgezeichnet.

Zwei innovative Unterrichtskonzepte erhielten Sonderpreise

Der Sonderpreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“, vergeben vom Cornelsen Verlag, ging an Dr. Martina Kapitza vom Gymnasium Kronwerk Rendsburg, Schleswig-Holstein, mit Jürgen Fischbach, Referent für ökosystembasierte Klima-Anpassung vom Naturpark Westensee – Obere Eider e.V., und Lena Muley, Lehramtsstudentin für Kunst und Geographie an der Muthesius Kunsthochschule und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), für das Projekt „Natur erleben – Ein Walderlebnispfad zum Thema Wald – Klima – Lebensräume“. Den Sonderpreis „Kulturelle Bildung“, vergeben vonder PwC-Stiftung, erhielt das Team um Dieter Maucher und Marcus Pfab von der Dollinger-Realschule Biberach, Baden-Württemberg, für das Projekt „Für die Freiheit! 1525 – 2025 – Jubiläumstheater 500 Jahre Bauernkrieg“.

Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ wird in drei Kategorien vergeben: In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ nominieren Schülerinnen und Schüler des laufenden und vorherigen Abschlussjahrgangs aus dem Sekundarbereich ihre besonders engagierten Lehrkräfte, die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. Die Kategorie „Unterricht innovativ“ wendet sich an Lehrkräfte im Sekundarbereich an deutschen Schulen, die Unterrichtsmodelle für die Schule der Zukunft konzipieren und mit innovativen Unterrichtsideen arbeiten. In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ nominieren Kollegien aus allen Schulformen ihre Schulleitung oder auch Schulleitungsteams. Darüber hinaus wurden in der Wettbewerbsrunde 2025 zwei Sonderpreise vergeben: Der Sonderpreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“, ausgelobt vom Cornelsen Verlag, und der Sonderpreis „Kulturelle Bildung“, ausgelobt von der PwC-Stiftung. Die Preisgelder sind zweckgebunden und sollen für Projekte im Unterricht verwendet werden, darüber hinaus gibt es ein jährliches Exzellenzcamp sowie ein Alumni-Netzwerk.

Neue Kategorie „Starke Grundschule“ ab Wettbewerbsrunde 2026

In der 17. Runde des Wettbewerbs können sich Grundschullehrkräfte erstmals mit ihren Konzepten und Lernvorhaben für die neue Kategorie „Starke Grundschule“ bewerben. Hier wird gezielt die pädagogische Qualität von Grundschulunterricht in den Mittelpunkt gestellt. Ausgezeichnet werden Lehr- und Lernkonzepte, die das Kind mit den individuellen Potenzialen, Lebenswelten und Voraussetzungen in den Fokus nehmen und diese mit einer systematischen Stärkung von Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben, Sprache und Mathematik mit sozial-emotionalem Lernen verbinden und so die Persönlichkeit stärken. Ziel ist es, Grundschullehrkräfte für gute (Lern)Praxis in deutschen Grundschulen zu würdigen, die Kinder nachhaltig für ihren weiteren Bildungsweg vorbereitet, Bildungsgerechtigkeit fördert und Teilhabe ermöglicht. Auch in dieser Kategorie werden drei Preise vergeben. Weitere Informationen unter www.lehrkraeftepreis.de/der-wettbewerb/starke-grundschule

www.lehrkraeftepreis.de