Die Jungen wagen das Risiko – sind aber unzufrieden mit Absicherung
Gut versichert und in Finanzgeschäften auch gut beraten zu sein: Beides ist den Deutschen generationenübergreifend wichtig. Dennoch sind jüngere Menschen weniger zufrieden mit ihrer privaten Absicherung, dafür aber risikobereiter. Das zeigt sich insbesondere bei Finanzanlagen, wie aus einem aktuellen Bericht zum Finanzverhalten der verschiedenen Generationen mit Daten aus dem Ipsos Finanzmarktpanel hervorgeht.
Unter den jüngeren Generationen ist die Risikobereitschaft etwa doppelt so hoch wie bei den älteren. Mit je 20 Prozent findet sich der höchste Anteil risikofreudiger Anleger:innen unter den Befragten der „Gen Z“ und der „Millennials“. Bei den „Babyboomern“ hingegen geht nur knapp jede oder jeder Zehnte finanziell ins Risiko (9 %). Die „Gen X“ bewegt sich im Mittelfeld: Sie ist sicherheitsbewusster als die Jüngeren, aber risikobereiter als die „Babyboomer“.