Offline-Medien sind für Kinder immer noch sehr relevant

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 16, 2022
  • Lesedauer:7 Min. Lesedauer

Das dürfte Lehrer wie Eltern freuen: Lesen in der Freizeit ist relevanter als TikTok oder YouTube. Fast drei Viertel aller Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren stecken die Nase häufig in Bücher, Zeitschriften oder Comics (72%).

Den klassischen Weg bevorzugen Mädchen und Jungen auch nach wie vor beim Zuschauen: Mindestens mehrmals pro Woche schauen 83 Prozent der Kinder Filme oder Serien genau dann, wenn sie gerade im Fernsehen laufen. Das sind Ergebnisse des „Kinder Medien Monitor 2022“.

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Bild: (c) Blue Ocean Entertainment AG
Kids-Medien-Kompass 2022 - die Studie der Blue Ocean Entertainment AG, einem Burda-Unternehmen / forsa-Studie zeigt: Gleichbehandlung von Mädchen und Jungs - Gender Gap beim Taschengeld geschlossen / Repräsentative Umfrage unter 3.512 Kindern im Mai und Juni 2022 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/67839 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

„Kids-Medien-Kompass 2022“: Kein Gender Gap mehr beim Taschengeld

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 16, 2022
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Die systematische Schlechterstellung von Frauen in finanzieller Hinsicht findet zumindest im Kindesalter offenbar ein Ende: Monatlich 15,78 Euro Taschengeld erhalten 3- bis 13-Jährige in Deutschland aktuell durchschnittlich – und Mädchen mit 15,74 Euro nahezu genauso viel wie Jungen, die über 15,81 Euro verfügen können.

Das belegt der „Kids-Medien-Kompass 2022“ von Blue Ocean Entertainment. In den vergangenen Jahren hatten Umfragen als Analogie zum bekannten „Gender Pay Gap“ immer wieder ein „Pocket Money Gender Gap“ zu Lasten der Mädchen von rund zehn Prozent offenbart. Jetzt scheint die Lücke bei den Jüngsten praktisch geschlossen: Das renommierte Marktforschungsinstitut forsa hat für den „Kids-Medien-Kompass“ der Burda-Tochter Blue Ocean im Mai und Juni 3.512 Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 13 Jahren in Deutschland befragt. Die Ergebnisse sind damit repräsentativ für die Grundgesamtheit der 7,3 Mio. Mädchen und Jungen deutscher Staatsangehörigkeit in Privathaushalten in dieser Altersgruppe.

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4 von 10 Jugendlichen verdienen ihr Geld überwiegend selbst

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 16, 2022
  • Lesedauer:5 Min. Lesedauer

Wenn es darum geht, wie junge Menschen leben, stellt sich oft auch die Frage, wovon sie leben. Dass sich die meisten im Alter zwischen 15 und 24 Jahren noch in Schule, Studium oder Ausbildung befinden, schlägt sich auch auf ihre finanzielle Situation nieder.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August mitteilt, war jeder zweite junge Mensch (51 %) zwischen 15 und 24 Jahren für seinen Lebensunterhalt im Jahr 2021 hauptsächlich auf das Einkommen der Eltern oder anderer Angehöriger angewiesen. 38 % verdienten ihr Geld überwiegend selbst, bezogen ihr Haupteinkommen 2021 also aus eigener Erwerbstätigkeit.

Vor 30 Jahren war dieses Verhältnis noch umgekehrt: Im Jahr 1991 bestritt mehr als die Hälfte (52 %) der 15- bis 24-Jährigen ihren Lebensunterhalt hauptsächlich aus eigener Erwerbstätigkeit. Damals waren 40 % – das sind 11 Prozentpunkte weniger als 2021 – hauptsächlich vom Einkommen Angehöriger abhängig.

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