Lineares TV wird immer älter

  • Beitrag zuletzt geändert am:August 11, 2024
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Junge Menschen sehen immer weniger lineares Fernsehen. Das zeigt die aktuelle Analyse „Tendenzen im Zuschauerverhalten“ von „Media Perspektiven“ (ARD MEDIA). Inzwischen sind auch 72% der RTL-Zuschauer älter als 50 Jahre alt.

Im Jahr 2023 wurde ausweislich der Messdaten der AGF-Videoforschung pro Person ein durchschnittlicher Fernsehkonsum von täglich 182 Minuten gemessen, das sind 13 Minute weniger als 2023 und sogar 43 Minuten weniger als noch vor 5 Jahren.

Der Rückgang der Fernsehnutzung verteilt sich aber nicht gleichmäßig auf die Bevölkerung, sondern das Alter der Menschen spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Zwar reduzierten in den letzten Jahren zwar alle Altersgruppen ihre Fernsehnutzung, doch gilt dies besonders für die jüngeren Generationen. Bei ihnen setzte der Rückgang früher ein und fällt deutlich dynamischer aus.

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Teenager sind besorgt, aber optimistisch

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juli 29, 2024
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„SINUS-Jugendstudie 2024 – Wie ticken Jugendliche?“: Teenager in Deutschland sind problembewusst und besorgt // Zukunftsoptimismus geht nicht verloren // Studie jetzt im Printangebot der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Vielzahl von Krisen und Problemen wie Kriege, Energieknappheit, Inflation oder Klimawandel, die sich mitunter überlagern und verstärken, stimmt die Jugendlichen in ihrem Allgemeinbefinden ernster und besorgter denn je. Die Sorge um Umwelt und Klima, die schon in der Vorgängerstudie 2020 als virulent beschrieben wurde, wächst in der jungen Generation weiter an.

Auch die Verunsicherung durch die schwer einzuschätzende Migrationsdynamik und die dadurch angestoßene Zunahme von Rassismus und Diskriminierung ist unter den Teenagern beträchtlich. Und nicht zuletzt ist für viele Jugendliche der Übergang ins Berufs- und Erwachsenenleben aufgrund der unkalkulierbaren gesellschaftlichen Entwicklungen angstbesetzt.

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„Di­gi­tal Na­ti­ves“ sur­fen 85 Stun­den pro Wo­che

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 23, 2024
  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Nach wie vor ver­brin­gen die Deut­schen viel Zeit im In­ter­net: Durch­schnitt­lich 69 Stun­den sind sie pro Wo­che on­line. Dies be­deu­tet zwar ei­nen leich­ten Rück­gang im Ver­gleich zum Vor­jahr (71 Stun­den), ist aber der zweit­höchs­te Wert seit Be­ginn der Er­he­bung und rund 13 Stun­den mehr als im Co­ro­na-Jahr 2020.

Die so genannten „Di­gi­tal Na­ti­ves“ sur­fen durch­schnitt­lich so­gar 85 Stun­den pro Wo­che. Zum Ver­gleich: „Di­gi­tal Im­mi­grants“ (Per­so­nen ab 40) nut­zen rund 62 Stun­den pro Wo­che das In­ter­net. Doch ein wach­sen­der An­teil der Deut­schen emp­fin­det die In­ter­net­nut­zung als zu in­ten­siv. 17 Pro­zent wol­len die pri­va­te On­line-Zeit ver­rin­gern. Das sind Er­geb­nis­se der re­prä­sen­ta­ti­ven „Post­bank Di­gi­tal­stu­die 2024“. (mehr …)

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