Eltern lesen immer weniger vor

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 14, 2023
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

„DIE ZEIT“, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung haben die Ergebnisse ihrer Bildungsstudie „Vorlesemonitor“ vorgestellt. Die zentralen Erkenntnisse: Es besteht scheinbar ein massiver Handlungsbedarf, da mehr als ein Drittel der Eltern ihren Kindern nur selten oder gar nicht vorliest. 33 Prozent der Kinderhaushalte haben immerhin zwischen elf bis zwanzig Kinderbücher. Ein Prozent outet sich mit mehr als 50 Kinderbüchern und sieben Prozent haben kein einziges zu Hause.

Durch Buchgeschenke sowie Ausleihmöglichkeiten ist die Chance jedoch höher, dass Kindern in Familien vorgelesen wird. Außerdem kann Vorlesen „vererbt“ werden: Kinder, die heute Vorlesen erleben, geben diese Erfahrungen morgen selbst aktiv weiter.

Seit 2004 rufen die Wochenzeitung „DIE ZEIT“, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung zum bundesweiten „Vorlesetag“ auf. Seit 2007 flankiert der „Vorlesemonitor“ als etablierte Bildungsstudie den Aktionstag aus Forschungssicht. 833 Eltern wurden daher auch in diesem Jahr zu ihrem Vorleseverhalten befragt.

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Mehr über den Artikel erfahren Psychischer Druck belastet vor allem junge Mädchen
Foto: Christian Wyrwa
Foto: Christian Wyrwa

Psychischer Druck belastet vor allem junge Mädchen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 3, 2023
  • Lesedauer:5 Min. Lesedauer

Ob Wut aufsteigt, sich Frust breitmacht oder Angst und Traurigkeit lähmen: Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen nimmt deutlich zu. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse unter Eltern von 6- bis 18-jährigen Kindern und Jugendlichen.

Demnach haben 40 Prozent der befragten Mütter und Väter das Gefühl, dass ihr Kind in den vergangenen ein bis zwei Jahren vermehrt unter seelischem Stress gelitten hat. Gut ein Fünftel (21 Prozent) der Eltern 6- bis 10-Jähriger hat den Eindruck, dass ihr Kind aktuell psychisch stark belastet ist. Bei Eltern 11- bis 18-Jähriger liegt der Anteil sogar bei knapp einem Drittel (mehr als 30 Prozent).

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Große Unzufriedenheit mit den Schulen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 4, 2023
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sind besonders unzufrieden mit ihren Schulen, in Baden-Württemberg und in Bayern dagegen sind sie besonders zufrieden. Das geht aus dem „ifo Bildungsbarometer 2023“ hervor, für das die Bundesrepublik in sieben Regionen aufgeteilt wurde.

Demnach vergeben nur 20% in Nordrhein-Westfalen die Note 1 oder 2 für ihre Schulen, in Baden-Württemberg sind es 30% und in Bayern sogar 41%. Umgekehrt vergeben nur 19% in Baden-Württemberg die Noten 4, 5 oder 6, in Bayern sind es 22%, in NRW aber 29%. „Das sind erhebliche Unterschiede“, sagt der Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann. Richtig gut sind die Ergebnisse damit aber im ganzen Land nicht.

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