Die TARGOBANK hat im Juli diesen Jahres den Neo-Broker „Joe Broker“ gestartet. Die App richtet sich gezielt an die „Generation Z“.
Die zugehörige Kampagne „Genau mein Trading“ entstand in Zusammenarbeit mit den beiden Publicis-Agenturen Digitas – die für die Kampagne selbst sowie für Performance Marketing und In-App-Content verantwortlich ist – und Meta Design, verantwortlich für Naming, Markenpositionierung und Markenauftritt. Die Kampagne läuft bis September 2025, ein zweiter Flight soll von Oktober bis November stattfinden.
Im Mittelpunkt des Angebots steht eine „einfache, kostengünstige und faire Lösung für den modernen Vermögensaufbau – speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse digital-affiner Menschen“, so die Bank. Besonderer Fokus liegt dabei auch auf Einsteigerinnen und Einsteigern, die sich erstmals mit dem Thema Wertpapierhandel beschäftigen und einen intuitiven, niedrigschwelligen Zugang suchen.

„Mit der neuen Plattform richten wir uns gezielt an Kundinnen und Kunden, die sich flexible sowie digitale Lösungen wünschen – und bisher bei klassischen Angeboten nicht vollständig fündig geworden sind. Unser Ziel: Ein Service, der einfach, günstig und innovativ ist“, sagt Christophe Jéhan, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TARGOBANK und verantwortlich für das Privatkundengeschäft. „Der Launch von ‚Joe Broker‘ ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg zur Universalbank und unterstreicht nochmal, dass wir mit unserem Gesamtportfolio unseren Kundinnen und Kunden in jeder Lebenslage die passende finanzielle Lösung anbieten können.“
Kkampagne richtet sich gezielt an die „Gen Z“
In der Kampagne tritt neben weiteren Charakteren die österreichische Singer-Songwriterin Esther Graf auf und steuert den Kampagnensong bei. Die 26-jährige Graf schaffte es im vergangenen Jahr mit dem Song „Mama hat gesagt“, den sie gemeinsam mit dem deutschen Musikerduo SDP und Rapper Sido aufnahm, auf Platz 3 der deutschen Singlecharts.
„Joe Broker“ bietet breites Handelsangebot – aber noch mehr
Beim Handel über Börsenplätzen verzichtet „Joe Broker“ vollständig auf Zuwendungen aus Payment for Order Flow (PFOF). Damit bleibt das transparente Gebührenmodell auch über das Inkrafttreten des PFOF-Verbots im Juni 2026 hinaus bestehen. Der Fokus von „Joe Broker“ soll auf Nutzerfreundlichkeit, Motivation und Wissensaufbau liegen. Neben einem breiten Handelsangebot bietet die App redaktionelle Inhalte, Investment-Stories sowie Echtzeit-Marktdaten.
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Hinter dem Angebot stehen die TARGOBANK als Abschlussvermittler sowie die Baader Bank für den Wertpapierhandel als auch die Konto- und Depotführung. Nutzer erhalten Zugang zu fünf deutschen Börsenplätzen (gettex, XETRA, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart) sowie zwei spezialisierten Zertifikate-Partnern (Société Générale, J.P. Morgan). Insgesamt umfasst das Angebot mehr als 800.000 handelbare Wertpapiere, darunter Aktien, Anleihen, ETFs und Fonds.
Transformation zur Universalbank schreitet voran
Der Launch des Neo-Brokers ist nach eigenen Angaben ein weiterer Baustein der TARGOBANK bei ihrer Ausrichtung zu einer Universalbank: Ziel ist es, ein umfassendes Produktangebot für Privat- und Firmenkunden anzubieten, für alle finanziellen Lebenslagen. Für diesen Weg hat sie bereits in der Vergangenheit Geschäftsfelder aufgebaut: Dazu gehört die 2015 gestartete TARGOBANK Autobank oder das Firmenkundengeschäft, das sich inzwischen fest als Ertragssäule etabliert hat. Zudem erweitert das Düsseldorfer Unternehmen sein Portfolio um ein gruppeneigenes Versicherungsgeschäft (über die ACM Deutschland) und um Angebote zur Immobilienfinanzierung. Zudem beschleunigt die geplante Akquisition der Oldenburgischen Landesbank den Kurs in Richtung Universalbank.