Landwirtschaftsministerium startet Schulwettbewerb

  • Beitrag zuletzt geändert am:November 15, 2021
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Der bundesweite Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft startet in die neue Runde. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche, die die 3. bis 10. Klasse einer allgemeinbildenden Schule besuchen.

Diesmal dreht sich bei „Echt kuh-l!“ alles um Hülsenfrüchte. Unter dem Motto „Kichern Erbsen? Nicht die Bohne! – Starke Eiweißhelden.“ sollen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge von nachhaltiger Landwirtschaft und umweltgerechter Ernährung entdecken und verstehen.

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Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 9, 2021
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Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

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Mehr über den Artikel erfahren „Lebensmittel-Ampel“ krempelt das Marketing um
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„Lebensmittel-Ampel“ krempelt das Marketing um

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 9, 2019
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Die erweiterte Nährwertkennzeichnung Nutri-Score® soll auch in Deutschland kommen. Das Nutri-Score®-Modell hat sich in einer vom Bundesernährungsministerium beauftragten Verbraucherbefragung als am verständlichsten herausgestellt. Ministerin Julia Klöckner hat angekündigt, das Modell bei der Europäischen Kommission zu notifizieren, damit Unternehmen es in Deutschland künftig freiwillig nutzen können.

Das Ernährungsministerium hatte im Vorfeld über das Max Rubner-Institut eine ernährungswissenschaftliche Analyse zahlreicher Modelle durchführen lassen* (dies ist europarechtlich zwingend vorgeschrieben) und dann alle Beteiligten an einen Tisch geholt. Gemeinsam mit den Koalitionsfraktionen, dem Verbraucherzentrale Bundesverband und dem Lebensmittelverband Deutschland (BLL) hatte sie beschlossen, welche Modelle genau in die Verbraucherforschung gegeben werden – die eine europarechtliche Voraussetzung für die Notifizierung ist. Deren Ergebnis liegt nun vor – ein entsprechender Verordnungsentwurf soll zeitnah von der Bundesernährungsministerin vorgelegt werden.

Für das Marketing von Lebensmittelprodukten ist die „Nährwert-Ampel“ eine große Herausforderung – kann aber für Unternehmen, die ihre Produkte entsprechend anpassen, auch Chancen bedeuten.

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