Generationenforschung in ökonomischer Perspektive

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 19, 2022
  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit

In dem Buch von Rüder Maas geht es um die Geschichte und die Kritik an der Generationenforschung. Der interdisziplinäre Ansatz bietet auch praktische Anwendungstipps.

Die Generationenforschung ist aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, Personalwirtschaft und Führung nicht mehr wegzudenken. Die Einteilung der Generationen in „Generation X „(Geburtsjahrgänge 1965-1980), „Generation Y“ (1980-1995) und „Gen Z“ (1995-2010) sowie neu Alpha (ab 2010) liefert ein analytisches Instrument, das ganz selbstverständlich verwendet wird.

Trotzdem werden diese Begriffe meist ohne Kenntnis ihrer methodischen Grundlagen und Voraussetzungen sowie ohne Wissen über Möglichkeiten und Grenzen ihrer Verwendbarkeit benutzt. Dadurch können sich Analyse und Denkfehler ergeben.

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Junge Leute sind extrem unzufrieden mit der Politik

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 6, 2022
  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit

Die Unzufriedenheit mit der Politik geht bei jungen Menschen in Deutschland weit über die Tagespolitik hinaus. Das belegt eine Studie der Vodafone Stiftung Deutschland. Obwohl die Mehrheit der jungen Menschen (66 Prozent) ihre Generation als eine wahrnimmt, die politisch etwas verändern möchte, hat weniger als ein Drittel (29 Prozent) das Gefühl, Politik beeinflussen zu können.

Drei Viertel (75 Prozent) erleben die deutsche Demokratie als zu schwerfällig, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu lösen. Entsprechend pessimistisch blicken junge Menschen nach vorne: 86 Prozent machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Nur acht Prozent haben die Hoffnung, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird als ihnen.

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Die Jugend steht unter „Kriegs-Schock“

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 6, 2022
  • Lesedauer:5 Min. Lesezeit

Die Sorge vor einem Krieg in Europa schockiert junge Menschen, wie die aktuelle Trendstudie „Jugend in Deutschland – Sommer 2022″ zeigt. Demnach ist ein ungewöhnlich hoher Anteil von 68% der befragten 14- bis 29-Jährigen von der Sorge eines Krieges in Europa geprägt. Ein Krieg, der jeglichen Wohlstand und all ihre Zukunftsperspektiven infrage stellt, war für viele junge Menschen in Deutschland bisher unvorstellbar und sie sind sichtlich verstört, weil sie keine Antwort darauf kennen.

Die Mehrheit der jungen Menschen ist verunsichert und will keinen Krieg„, sagt Simon Schnetzer. „Bis vor fünf Monaten stand der Klimawandel an der ersten Stelle der Sorgen, die sich Angehörige der jungen Generation mit Blick auf die Zukunft machen. Aktuell hat sich die Sorge vor einem Krieg in Europa eindeutig an die erste Stelle geschoben. Die Angstschwelle bei den befragten 14- bis 29-Jährigen ist dramatisch hoch„. Interviews mit Jugendlichen zeigen, dass die allermeisten von ihnen in keiner Weise mit dieser Zuspitzung der Lage in der Ukraine gerechnet haben, sehr besorgt sind und nicht begreifen können, wofür im Jahr 2022 überhaupt noch Krieg geführt wird. Was sie frustriert, ist das Gefühl der Ohnmacht gegen diesen Krieg.

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