Schüler geben relativ gute Noten für „Homeschooling“

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 26, 2020
  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Sonderbefragung „JIMplus Corona“ zum Medienumgang während der Schulschließung

Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 19 Jahren kamen nach eigenen Angaben mit der ersten Phase der Schulschließung ganz gut zurecht. Insgesamt bewerten sie die Gesamtsituation mit der Note 2,5. 16 Prozent vergeben die Note 1 auf die Frage, wie „Schule zuhause“ insgesamt geklappt hat, je etwa ein Drittel benotet mit „gut“ (36 %) oder „befriedigend“ (32 %). Jede/-r Zehnte hatte eher Probleme und vergibt eine 4, fünf Prozent die Note 5 und ein Prozent eine glatte 6.

Der Ablauf von „Homeschooling“ verlief dabei unterschiedlich: 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler bekamen zu Beginn der Schulschließung Aufgaben und hatten anschließend kaum Kontakt zu ihren Lehrkräften. Gut die Hälfte der Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern (56 %) erhielten regelmäßig Aufgaben per E-Mail, jede/-r Zehnte bekam Arbeitsaufträge via WhatsApp.

Dies sind Ergebnisse der „JIMplus Corona“, einer Zusatzstudie zur Studienreihe „Jugend, Information, Medien (JIM)“. Für die Online-Untersuchung (CAWI) wurden vom 2. bis 6. April 1.002 Schülerinnen und Schüler im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland befragt.

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Mehr über den Artikel erfahren Computer und Handy ziehen Kinder in „Corona-Ferien“ magisch an
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Computer und Handy ziehen Kinder in „Corona-Ferien“ magisch an

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 26, 2020
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Forsa-Umfrage belegt: Mediennutzung nimmt durch Schulschließungen zu

Morgens länger schlafen und nicht zur Schule gehen, Hausaufgaben im Kinderzimmer oder am Küchentisch erledigen, Mama und Papa im Homeoffice, kein Besuch von Oma und Opa: Das Corona-Virus wirbelt in diesen Wochen den Familienalltag gehörig durcheinander. Hinzu kommt, dass Medien auf Kinder derzeit noch mehr als sonst magische Anziehungskräfte ausüben.

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse berichten nahezu alle Eltern (95 Prozent), dass ihr Kind zwischen 6 und 18 Jahren PC, Smartphone und Co. während der „Corona-Ferien“ stärker nutzt als bisher. Bemerkenswert: Fast alle Mütter und Väter haben Verständnis dafür (93 Prozent).

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Künstliche Intelligenz: Lehrer fürchten nicht um ihre Jobs

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 21, 2019
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

„Kollege Roboter“ wird Lehrern in absehbarer Zeit keine Konkurrenz machen – davon ist zumindest die große Mehrheit der Lehrerschaft überzeugt. Nur 5 Prozent der Lehrer erwarten, dass Künstliche Intelligenz (KI) bis zum Jahr 2030 den Großteil ihrer Aufgaben übernimmt – 93 Prozent können sich das dagegen nicht vorstellen.

Dieser digitalen Schlüsseltechnologie wird im Unterreicht allgemein eher wenig zugetraut. Lediglich 4 Prozent der Lehrer glauben, dass KI die Vermittlung von Fachwissen übernimmt, während Lehrer ausschließlich für pädagogische Aufgaben zuständig sind. Dem stehen 93 Prozent der Lehrer gegenüber, die damit nicht rechnen.

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