
Mehr junge Menschen rauchen regelmäßig
Gruppenzwang, Frust oder Krisenbewältigung? Der Anteil der jungen Raucher, die regelmäßig zur Zigarette greifen, ist deutschlandweit stark gestiegen – im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit um 83 Prozent. Das belegen zwei repräsentative forsa-Umfragen im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse.
2022 bezeichneten sich demnach elf Prozent der 16- bis 29-Jährigen als regelmäßige Raucher. In einer früheren Erhebung gaben hingegen nur sechs Prozent der Befragten dieses Alters an, in der Zeit vor der Corona-Krise regelmäßig zum Glimmstängel gegriffen zu haben. In der mittleren Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen stieg der Anteil der regelmäßigen Raucher hingegen nur leicht um elf Prozent, bei den 50- bis 69-Jährigen sank er sogar um 17 Prozent.