Media Outlook: Auf Erholung folgt weiteres Wachstum

  • Beitrag zuletzt geändert am:August 14, 2022
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Nach historischen Umsatzeinbußen im Jahr 2020 ging es für die deutsche Entertainment- und Medienindustrie 2021 wieder aufwärts. Die Branche erzielte einen Gesamtumsatz von 63,5 Milliarden Euro und übertraf damit das Vorkrisenniveau aus 2019 in Höhe von 62,2 Milliarden Euro. Vertriebserlöse stiegen 2021 um 6,8 % auf 40,4 Milliarden Euro, während Werbeerlöse mit einer deutlich höheren Wachstumsrate von 18,2 % bei 23,1 Milliarden Euro lagen. Bis 2026 steigen die Umsätze voraussichtlich um durchschnittlich 3,4 % pro Jahr und erreichen eine Gesamtsumme von 75 Milliarden Euro.

Diese Zahlen gehören zu den Ergebnissen des „German Entertainment & Media Outlook 2022-2026“ (GEMO) von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der GEMO wird seit 2002 von PwC erstellt und herausgegeben und ist die umfangreichste Studie zur Medien- und Unterhaltungsbranche in Deutschland.

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Vier von zehn Jugendlichen kaufen mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel

  • Beitrag zuletzt geändert am:Februar 8, 2021
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PwC-Umfrage: Vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene spielen Bio-Lebensmittel eine große Rolle. 40% der 18-bis 24-Jährigen kaufen mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel.

Biolebensmittel erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: Bei jedem vierten Bundesbürger (24 Prozent) landen nach eigener Einschätzung mittlerweile mehr Biolebensmittel als konventionelle Produkte im Einkaufskorb – 2017 waren es noch 14 Prozent. Der Anteil bei den 18- bis 24-Jährigen beträgt sogar 40% (2017: 16%) und bei den 25- bis 34-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 45% (2017 waren es erst 14%).

Der Anteil an Bio-Verweigerern hat sich in diesem Zeitraum halbiert: Nur jeder Zehnte (11 Prozent) kauft gar keine Bioprodukte (2017: 21 Prozent). Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 7% (2017: 11%) , bei den 25- bis 34-Jährigen nur 4% (2017: 17%). Vor allem bei den jungen Erwachsenen hat sich hier also sehr viel getan.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung von PwC Deutschland unter 1.000 Bundesbürgern über 18 Jahren.

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Virtual Reality, Internetvideo und Videospiele & E-Sport treiben Wachstum am stärksten voran

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 9, 2021
  • Lesedauer:4 Min. Lesezeit

Der deutsche Unterhaltungs- und Medienmarkt wächst weiter. Im Jahr 2019 stieg der Gesamtumsatz um 3 Prozent auf 61,7 Milliarden Euro. Damit legte das Marktvolumen erneut zu, sogar deutlicher als im Jahr zuvor. Das ist ein Kernergebnis des „German Entertainment & Media Outlook 2020-2024“ („GEMO“) der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Seit 2003 erstellt PwC diese umfangreiche Studie zur Unterhaltungs- und Medienbranche in Deutschland.

Die aktuelle Ausgabe analysiert die Entwicklung im Jahr 2019 und gibt einen Ausblick auf die kommenden fünf Jahre. Für das COVID-19-Jahr 2020 prognostizieren die Studienautoren einen Gesamtumsatz von 54,3 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark von der Pandemie betroffen, sind die Segmente, deren Produkte außer Haus konsumiert werden oder einen hohen Werbeanteil an den Erlösen aufweisen. Hierzu gehören Kino, Livemusik, Messen und der Bereich Außenwerbung. Allerdings erwarten die Experten bereits im Jahr 2021 eine Erholung – mit einem Umsatzwachstum der gesamten Branche von 7,6 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2020.

Insgesamt prognostiziert PwC für die deutsche E&M-Branche bis 2024 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 1,1 Prozent. Der deutsche Unterhaltungs- und Medienmarkt käme somit auf ein Umsatzvolumen von 65,2 Milliarden Euro, entsprechend einem Gesamtzuwachs gegenüber 2019 von rund 3,6 Milliarden Euro. Dieses Wachstum wird insbesondere durch den Auftrieb bei den digitalen Produkten befeuert, der sich auch aufgrund der COVID-19-Pandemie erheblich beschleunigt.

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