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Nutzung von KI nimmt Fahrt auf

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 11, 2026
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

KI-Tools sind im Alltag der Deutschen angekommen, jedoch nicht in allen Altersgruppen gleichermaßen. Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt die öffentlich-rechtlichen Streaming-Angebote. YouTube und Spotify sind nach wie vor die wichtigsten Plattformen beim Streaming von Video und Audio. Das sind zentrale Ergebnisse der neuesten „ARD/ZDF-Medienstudie 2026“.

Die Nutzung von KI-Tools wächst dynamisch, inzwischen verwenden sie 59 Prozent zumindest gelegentlich, wobei ein starkes Altersgefälle auffällt: Von den 14- bis 29-Jährigen (92 Prozent) bis zu den ab 70-Jährigen (15 Prozent). Mehr als die Hälfte (54 Prozent) begegnen den Ergebnissen der KI-Tools jedoch mit Skepsis: Sie werden vor allem als Werkzeuge angesehen, deren Ergebnis im Zweifel überprüft werden muss. 43 Prozent der Nutzenden von KI-Tools halten die Quellenangaben beim Umgang mit KI für transparent.

Gleichzeitig hält eine Mehrheit (81 Prozent) die Quellenangaben für (sehr) wichtig. Mit Blick auf die Streamingangebote zeigt der vielfältige und schnelllebige Plattformmarkt inzwischen weniger ein stetiges Wachstum als vielmehr eine Phase der Stabilisierung und Ausdifferenzierung: Bei den Video-Streaming-Plattformen bestätigt YouTube seine Führungsposition und erreicht 71 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD und ZDF erreichen in diesem Jahr 56 beziehungsweise 51 Prozent der Bevölkerung. Fast identische Gesamtreichweiten erreichen Netflix und Amazon Prime Video.

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Nachrichten über Social Media

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 9, 2026
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Die aktuelle Ausgabe der „Media Perspektiven“ (ARD Media) befasst sich mit der Nachrichtenrezeption junger Menschen.

Demnach beziehen 18- bis 24-Jährige ihre Informationen bzw. Nachrichten zunehmend über Social-Media-Kanäle oder von Videoplattformen. Der Nachrichtenkonsum ist bei Jugendlichen eher auf individuelle Interessen ausgerichtet als auf den Wunsch, umfassend informiert zu sein. Junge Menschen suchen tendenziell weniger aktiv nach Nachrichten, sondern warten häufiger, bis die Nachrichten sie erreichen („News find me“). Einer dänischen Studie zufolge genießen traditionelle Medien(marken) bei jungen Erwachsenen weiterhin einen Vertrauensvorschuss.

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Medien User Needs: bei Jüngeren steht Interaktion im Vordergrund

  • Beitrag zuletzt geändert am:August 10, 2025
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Studie zu Medien User Needs zeigt: Während der Faktor „Heimat/Nähe“ vor allem für ältere Zielgruppen relevant ist, spielt der Wunsch nach sozialen Kontakten, Austausch und Selbstdarstellung („Interaktion/Verbindung“) bei Jüngeren eine wichtigere Rolle.

In einer Studie des WDR wurde mittels zweier Befragungen und der theoretischen Weiterentwicklung des so genannten Uses-and-Gratifications-Ansatzes ein Konzept für die nutzerorientierte Programmgestaltung konzipiert. Es stellt ein Framework (Bezugsrahmen) dar, mit dessen Hilfe einzelne Bedürfnisse der Rezipientinnen und Rezipienten (User Needs) analysiert und zielgruppengerechte Formate entwickelt werden können. Es wurden sechs Medien User Needs identifiziert.

Unter den in der Studie vorgestellten Medien User Needs erfährt das Bedürfnis nach Information mit 85 Prozent die größte Zustimmung. Ebenfalls wichtig sind die Bedürfnisse „Orientierung/Perspektiven“ (75 % Zustimmung), was den Wunsch nach Meinungsbildung, Wissenserweiterung und Denkanstößen umfasst, das Verlangen nach Ablenkung („Abschalten/Zeitvertreib“, 75 %) sowie das Bedürfnis nach Spaß, Emotionen und Identifikation mit interessanten Menschen („Menschen/Emotionen“, 74 %).

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