Jugendliche fühlen sich von der Politik nicht ernst genommen

  • Beitrag zuletzt geändert am:August 4, 2020
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Laut einer neuen Studie der Vodafone Stiftung ist es 80 Prozent der jungen Menschen in Deutschland wichtig, Politik beeinflussen zu können. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungshintergrund ist die Mehrheit junger Menschen (73 Prozent) aber unzufrieden damit, wie ihre Anliegen von der Politik berücksichtigt werden

Die Partizipation am politischen Geschehen hat für junge Menschen in Deutschland einen hohen Stellenwert: 80 Prozent von ihnen ist es wichtig, Politik in Deutschland beeinflussen zu können. Den Willen, politisch etwas zu bewegen, setzen junge Menschen dabei auf vielfältige Weise und häufig außerhalb formaler Verfahren um. So hat gut ein Viertel (28 Prozent) der jungen Menschen in den 12 Monaten vor der Umfrage an einer Online-Unterschriftenaktion teilgenommen und jeder Achte (13 Prozent) war auf einer Demonstration wie den „Fridays for Future“-Protesten.

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Jugendliche fühlen sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juli 28, 2020
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Die SINUS-Jugendstudie 2020 „Wie ticken Jugendliche?“ untersucht alle vier Jahre die Lebenswelten 14- bis 17-jähriger Teenager in Deutschland.

Die Fragestellungen der neuen Studie waren: „Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig, wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft?“ – und nicht zuletzt „Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht?“

Ergebnisse: Die junge Generation ist ernster geworden – ernsthafter einerseits, besorgter andererseits. Das betrifft den Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie und mehr noch die für sie offensichtliche Bedrohung durch die globale Klimakrise. Bei beiden Themen und im Allgemeinen fühlt sich die junge Generation nicht ernst genommen und repräsentiert. Der Zukunftsoptimismus der Jugendlichen ist gedämpft, insbesondere in den bildungsfernen Lebenswelten.

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„Millennial Survey 2020“: Die resilienten Generationen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juli 23, 2020
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Der „Deloitte Millennial Survey 2020“ zeigt:  Mehrheit der deutschen „Millennials“ und der „Generation-Z“-Vertreter bewerten Corona-Maßnahmen von Regierung und eigenem Arbeitgeber als positiv. Mehr als zwei Drittel der deutschen Jugendlichen gehen nicht davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation im nächsten Jahr verbessern wird. Die Klimakrise bleibt aber auch in Zeiten von COVID-19 die größte Sorge.

Der diesjährige „Deloitte Millennial Survey“ – der die Ansichten und Einstellungen von den so genannten „Millennials“ (Jahrgänge 1983 bis 1994) und der nachfolgenden „Generation Z“ (Jahrgänge 1995 bis 2003) untersucht – steht ganz im Zeichen der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dazu hat Deloitte in einem „Pulse Survey“ im Mai 2020 über 9.000 Unter-40-Jährige befragt, 800 davon in Deutschland.

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