Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

  • Beitrag zuletzt geändert am:Dezember 1, 2021
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Veröffentlichung der „JIM-Studie 2021“ zur Mediennutzung von Jugendlichen: Anstieg an Desinformationen und Beleidigungen im Netz 

Die Suche nach Informationen und Nachrichten spielt nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Rolle, ist aber in der Diskussion um Fake News und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen weiter in den Vordergrund gerückt. Fragt man die Jugendlichen nach relevanten aktuellen Themen, so stehen der Klimawandel und die Corona-Situation im Fokus. Bei der Frage nach ihren drei wichtigsten Nachrichtenquellen, nennt ein Drittel der Zwölf- bis 19-Jährigen das Fernsehen (32 %), jeweils jede/-r fünfte Jugendliche das Radio (22 %) und das Internet (21 %).

Dies sind Ergebnisse der „JIM-Studie 2021“ (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Für die repräsentative Studie wurden vom 1. Juni bis 11. Juli 2021 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt.

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Jugendliche boykottieren Marken wegen ungenügender Nachhaltigkeit

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 18, 2021
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Studie „Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021“: 26% der 16-29-Jährigen geben an, bereits Marken oder Geschäfte aufgrund ihrer schlechten Nachhaltigkeitspolitik zu boykottieren.

Der Report „Nachhaltiger Konsum in Deutschland 2021“ von Statista bietet anschauliche Einblicke in Einstellungen, Konsumentenverhalten und Markenwahrnehmung in Bezug auf Nachhaltigkeit in den Kategorien Lebensmittel & Getränke, Beauty & Körperpflege und Mode.

Er basiert auf der repräsentativen Befragung „Nachhaltiger Konsum 2021“ und behandelt nachhaltigen eCommerce sowie Treiber und Barrieren des nachhaltigen Konsums. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.032 Personen aus Deutschland ab 16 Jahren befragt.

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Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 9, 2021
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Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

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