Homeschooling macht Schule

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 1, 2020
  • Lesedauer:3 Minuten zum Lesen

Wie digitales Lernen in der Corona-Krise gelingt – die FWU bietet dabei einiges an Hilfe

COVID-19 stellt Lehrer und Schüler vor neue Herausforderungen – denn schulfrei bedeutet nicht lernfrei. Doch die ausgefallenen Stunden beweisen: Bereits jetzt ermöglichen digitale Bildungsmedien einen modernen Unterricht, der nicht ans Klassenzimmer gebunden ist. Dabei erlauben die außergewöhnlichen Umstände einen Blick in die Zukunft und zeigen, wie der Unterricht von morgen schon jetzt funktioniert. Unabhängig von System und Lernort nutzen Jugendliche moderne Bildungsmedien und brechen veraltete Unterrichtsstrukturen auf. Das bedeutet: Heranwachsende nutzen digitale Hilfsmittel nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause, in der Bibliothek oder am Wochenende.

„Je nach Wissensstand, Bedarf und Wunsch stehen ihnen individuelle Materialien zur Verfügung“, so Holger Kistermann, Marketing- und Vertriebsleiter vom FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht. „Koordiniert von pädagogischen Fachkräften lernen Heranwachsende frei vom Präsenzunterricht naturwissenschaftliche Phänomene, die Grammatik von Fremdsprachen oder mathematische Zusammenhänge.“

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Mehr über den Artikel erfahren Kinder in der Corona-Krise: Smartphone statt Spielplatz
(c) Christian Wyrwa/ KKH
(c) Christian Wyrwa/ KKH

Kinder in der Corona-Krise: Smartphone statt Spielplatz

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 26, 2020
  • Lesedauer:3 Minuten zum Lesen

Forsa-Umfrage zeigt, womit sich Heranwachsende aktuell beschäftigen

Für viele Familien mit Kindern bleibt das häusliche Umfeld auch in den nächsten Wochen der einzige Dreh- und Angelpunkt. Während die Schulen den Unterrichtsbetrieb erst langsam wieder aufnehmen und vor allem ältere Schüler ein Stück Normalität zurückgewinnen, gibt es für die Öffnung von Kindergärten aktuell noch kein Konzept.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich deshalb jüngst für eine kontrollierte Öffnung von Spielplätzen ausgesprochen, um Kindern mehr Bewegung in der Corona-Krise zu ermöglichen. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse besteht der Alltag von Kindern derzeit vor allem aus Daddeln und Homeschooling.

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Schüler geben relativ gute Noten für „Homeschooling“

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 26, 2020
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Sonderbefragung „JIMplus Corona“ zum Medienumgang während der Schulschließung

Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 19 Jahren kamen nach eigenen Angaben mit der ersten Phase der Schulschließung ganz gut zurecht. Insgesamt bewerten sie die Gesamtsituation mit der Note 2,5. 16 Prozent vergeben die Note 1 auf die Frage, wie „Schule zuhause“ insgesamt geklappt hat, je etwa ein Drittel benotet mit „gut“ (36 %) oder „befriedigend“ (32 %). Jede/-r Zehnte hatte eher Probleme und vergibt eine 4, fünf Prozent die Note 5 und ein Prozent eine glatte 6.

Der Ablauf von „Homeschooling“ verlief dabei unterschiedlich: 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler bekamen zu Beginn der Schulschließung Aufgaben und hatten anschließend kaum Kontakt zu ihren Lehrkräften. Gut die Hälfte der Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern (56 %) erhielten regelmäßig Aufgaben per E-Mail, jede/-r Zehnte bekam Arbeitsaufträge via WhatsApp.

Dies sind Ergebnisse der „JIMplus Corona“, einer Zusatzstudie zur Studienreihe „Jugend, Information, Medien (JIM)“. Für die Online-Untersuchung (CAWI) wurden vom 2. bis 6. April 1.002 Schülerinnen und Schüler im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland befragt.

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