2/3 der „Gen Z“-Eltern haben Versagens­ängste

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 9, 2026
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Der Kakao ist verschüttet, das Lieblingskuscheltier nicht mehr auffindbar oder die Möbel mit Filzstift bemalt – ganz normales Familienleben. Doch bei einem scheinbar harmlosen Missgeschick reagiert fast jeder 2. Elternteil oft oder manchmal gereizt. Mehr als jedes 10. Elternteil sogar oft. Der Alltag mit Kindern ist voller Herausforderungen und gleicht einer emotionalen Achterbahnfahrt.

Die Hälfte der Eltern kennt das Gefühl, den eigenen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Entsprechend viele sehnen sich nach Pausen vom eigenen Familienalltag: 2/3 der Mütter und mehr als die Hälfte der Väter in Deutschland wünschen sich regelmäßig eine Auszeit von ihren Kindern. Vor allem Eltern unter 30 Jahren mit kleinen Kindern äußern diesen Wunsch besonders häufig. 62 % der 18- bis 29-Jährigen möchten auch mal Zeit ohne ihre Kinder verbringen.

In der „Generation Z“ ist das Gefühl der Überforderung weit verbreitet: 47 % der jungen Eltern zweifeln regelmäßig an ihrer Eignung als Mutter oder Vater. „Gerade junge Eltern haben heute oft den Anspruch, alles perfekt zu machen – sie messen sich an einem Ideal, das im chaotischen Familienalltag kaum erreichbar ist. Wer das Gefühl hat, ständig zu scheitern, beginnt irgendwann an sich zu zweifeln und stellt manchmal sogar die eigene Eignung als Mutter oder Vater in Frage“, sagt Nina Grimm, Familienpsychologin für die Pronova BKK.

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Medien User Needs: bei Jüngeren steht Interaktion im Vordergrund

  • Beitrag zuletzt geändert am:August 10, 2025
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Studie zu Medien User Needs zeigt: Während der Faktor „Heimat/Nähe“ vor allem für ältere Zielgruppen relevant ist, spielt der Wunsch nach sozialen Kontakten, Austausch und Selbstdarstellung („Interaktion/Verbindung“) bei Jüngeren eine wichtigere Rolle.

In einer Studie des WDR wurde mittels zweier Befragungen und der theoretischen Weiterentwicklung des so genannten Uses-and-Gratifications-Ansatzes ein Konzept für die nutzerorientierte Programmgestaltung konzipiert. Es stellt ein Framework (Bezugsrahmen) dar, mit dessen Hilfe einzelne Bedürfnisse der Rezipientinnen und Rezipienten (User Needs) analysiert und zielgruppengerechte Formate entwickelt werden können. Es wurden sechs Medien User Needs identifiziert.

Unter den in der Studie vorgestellten Medien User Needs erfährt das Bedürfnis nach Information mit 85 Prozent die größte Zustimmung. Ebenfalls wichtig sind die Bedürfnisse „Orientierung/Perspektiven“ (75 % Zustimmung), was den Wunsch nach Meinungsbildung, Wissenserweiterung und Denkanstößen umfasst, das Verlangen nach Ablenkung („Abschalten/Zeitvertreib“, 75 %) sowie das Bedürfnis nach Spaß, Emotionen und Identifikation mit interessanten Menschen („Menschen/Emotionen“, 74 %).

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