Neue Studie zur Zukunft der Schulen

Friedrich-Naumann-Stiftung veröffentlicht Trendguide über die Bildung von morgen

Der "Trend-Guide" skizziert die wesentlichen Trends und Herausforderungen für die Bildung und das Bildungswesen von morgen. Zentrale Themen sind die Urbanisierung, Globalisierung und Künstliche Intelligenz sowie "Best Practices" für konkrete Handlungsempfehlungen.

Neue Studie zur Zukunft der Schulen

Bild: obs/Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

"Die Corona-Pandemie ist der neue PISA-Schock. Corona wird zum Game-Changer des digitalen und hybriden Lernens", schreibt Dettling, Gründer der Denkfabrik Institut für Zukunftspolitik. "Die Krise deckt einerseits auf, wie viel noch getan werden muss und wie weit abgehängt deutsche Schulen vor allem in puncto Digitalisierung sind. Andererseits ergeben sich durch Corona auch neue Möglichkeitsräume und konkrete Aufgaben für die nächsten Jahre."

Für die neue Studie analysiert Dettling die Megatrends der nächsten Jahrzehnte. Er kommt zum Ergebnis, dass es einen neuen Aufbruch in der Bildungspolitik braucht: digital, freiheitlich, sozial, demokratisch, pädagogisch und föderal.

Der Trendguide schließt mit einem Blick auf besonders innovative Schulen, die als "Pioniere für Morgen" gelten. "Wissensvermittlung wird offener", betont Dettling. "Offene Lernräume und flexible Raumkonzepte rücken in den Fokus. Die Schulen von morgen müssen sich den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie den verschiedenen Lernsituationen anpassen können. Offene Schulen beziehen außerschulische Initiativen mit ein."

Den gesamten Trendguide finden Sie hier.

Über den Autoren

Dr. Daniel Dettling ist Gründer der Denkfabrik "Institut für Zukunftspolitik und Leiter des Berliner Büros des Zukunftsinstituts. 2020 erschien sein neues Buch "Zukunftsintelligenz. Der Corona-Effekt auf unser Leben" bei LangenMüller.