Bereits zum zweiten Mal haben „Gorilla“ und die Stiftung Kinderförderung von Playmobil fünf Schulen mit dem „Gorilla Freestyle Award“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Schulen, die Bewegungsförderung, Kreativität und ein gesundes Mindset nachhaltig in ihren Schulalltag integrieren.
„Gorilla“ wurde 2010 in der Schweiz als Gesundheitsförderungs- und Bildungsprogramm für junge Menschen von der Schtifti Foundation ins Leben gerufen. Mit dem „Gorilla Freestyle Award“ werden Schulen ausgezeichnet, die Freestyle-Sportarten wie Skateboarding oder Freestyle-Frisbee gezielt einsetzen, um neben körperlicher Fitness auch Selbstvertrauen, Teamgeist und Durchhaltevermögen fördern. Diese Kompetenzen spielen sowohl im Schulalltag als auch im späteren Leben eine zentrale Rolle.

Zu den diesjährigen Gewinnern gehören die Mittelschule Germaringen, die Mittelschule Stein, die Paul Moor Mittelschule in Nürnberg, die Mittelschule Dittelbrunn und die Sophie-Scholl-Realschule Weiden. Alle Gewinnerschulen bekommen je ein umfangreiches Freestyle-Schul-Upgrade im Wert von 42.000 Euro – darunter ein mobiler Freestyle-Park, den Gorilla Freestyle-Playground und Fortbildungs-Workshops.
Die feierlichen Preisverleihungen fanden Anfang Mai statt. Für ein besonderes Highlight sorgten Welt-, Europa- und Deutsche Meister in den Disziplinen Breakdance, Freestyle-Frisbee, Freestyle-Fußball und Beatboxing. Mit eindrucksvollen Performances begeisterten sie die Schülerinnen und Schüler und machten den Freestyle-Sport unmittelbar erlebbar. Im Anschluss an die Verleihung gaben die Profis dann auch ihr Wissen in Workshops weiter.
„Der Gorilla Freestyle Award zeigt, wie wichtig es ist, Bewegung und ein gesundes Minderst fest im Schulalltag zu verankern. Die ausgezeichneten Schulen setzen genau das mit großem Engagement beispielhaft um“, sagt Tobias Kupfer, „Gorilla“ Gründer und CEO sowie selbst mehrfacher Worldcup Champion und Europameister im Skateboarding. Auch die Stiftung Kinderförderung von Playmobil, die den Award initiiert und mit 210.000 Euro finanziert hat, unterstreicht die Bedeutung der Initiative: „Als Stiftung setzen wir uns seit vielen Jahren dafür ein, Kindern eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Genau deshalb haben wir den Gorilla Freestyle Award mit ins Leben gerufen“, betont Andrea Möhringer, Vorständin der Stiftung Kinderförderung von Playmobil.
Weitere interessante News:
Zwei Drittel der Jugendlichen haben digitale sexualisierte Gewalt erlebt
Studie: Psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen steigt erneut
Studie: Jeder Zweite in der „Gen Z“ hat Zukunftsangst im Job
„GORILLA“ wurde 2010 in der Schweiz als Gesundheitsförderungs- und Bildungsprogramm für junge Menschen von der Schtifti Foundation ins Leben gerufen. Seitdem hat sich „GORILLA“ zu einer internationalen Bewegung entwickelt und ist neben der Schweiz auch in Deutschland, Österreich sowie Liechtenstein aktiv. Ziel ist es, junge Menschen im Alter von 9 bis 25 Jahren zu motivieren, Eigenverantwortung und Selbstinitiative für ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden sowie für ihre Umwelt zu ergreifen. Sie sollen dadurch ihr eigenes Potential besser entfalten können und zu lebensfrohen, starken Persönlichkeiten und Mitgestaltern unserer Welt heranwachsen. Über 165 glaubwürdige Vorbilder, Botschafter:innen und Coaches, die selbst Freestyler (Sportler, Foodies, Aktivisten) sind, vermitteln die Kernthemen und Kompetenzen des Programms. Sie begeistern auf Augenhöhe zum Mitmachen – unabhängig vom sozialen Status, Herkunft, ob mit oder ohne Behinderung. GORILLA ist ein Programm der gemeinnützigen GORILLA Deutschland gGmbH und wird unterstützt von der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse.
Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil wurde 1995 von Horst Brandstätter (1933 – 2015) gegründet. Er war Inhaber der Horst Brandstätter Group, zu der auch die Marke Playmobil gehört. Ziel der gemeinnützigen Stiftungsarbeit ist es Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Felder Bildung & Erziehung, Gesundheit & Schutz, Bewegung & Aktivität sowie Kreativität & Kultur. Das soziale Engagement von Horst Brandstätter war ein Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Er hat seine Unternehmensgruppe nicht nur als wirtschaftliches, sondern auch als soziales Instrument gesehen.