Jüngere meiden Warenhäuser

Keine guten Zeiten für Warenhäuser. KARSTADT kämpft ums Überleben und auch anderen Warenhausketten geht es nicht gerade rosig.

Da stimmen die Ergebnisse einer aktuellen Studie nicht gerade hoffnungsfroh. Denn eine aktuelle YouGov-Studie zeigt, dass viele Verbraucher nur selten in Warenhäusern einkaufen. Vor allem junge Leute machen einen Bogen um die „Konsumtempel“.

Fast zwei Drittel der Bundesbürger kaufen demnach nur noch selten in Warenhäusern ein, elf Prozent nie. Nur noch jeder vierte Befragte geht demnach noch regelmäßig zum Shoppen zu Karstadt, Kaufhof und Co.

Vor allem junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren machen der Umfrage zufolge einen Bogen um die Warenhausketten. Mehr als 80 Prozent von ihnen gaben an, selten oder nie in Warenhäusern einzukaufen. Am häufigsten sind dort demnach noch die über 55-Jährigen zu finden. Frauen finden generell an den Kaufhäusern mit ihrem umfangreichen Modeangebot mehr Gefallen als Männer.

Mit Blick auf die von der Schließung bedrohten Karstadt-Filialen gaben nur gut die Hälfte (53 Prozent) der Befragten an, die Filialen sollten möglichst erhalten bleiben, weil sie ein wichtiger Bestandteil attraktiver Innenstädte seien. Fast jeder Dritte (31 Prozent) würde die Schließung zwar bedauern, fände sie aber dennoch richtig, wenn sich das Konzept nicht mehr rechne. Und jeder Siebte (14 Prozent) meinte sogar, die Zeit der großen Warenhäuser wie Karstadt sei definitiv vorbei. Auch hier sind es vor allem die Frauen und die über 35-Jährigen, denen die Zukunft der Warenhäuser am Herzen liegt.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1.023 Personen im Zeitraum vom 19.08. bis 21.08.2014 repräsentativ befragt.

www.yougov.de

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