Am 23. April 2026 öffnen Unternehmen und Institutionen bundesweit ihre Türen zum „Girls’Day“ und „Boys’Day“. Unter dem Motto „Dein Tag, dein Weg!“ erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Berufe fernab von Rollenklischees zu erleben.
Schon heute stehen rund 7.000 Angebote mit mehr als 60.000 Plätzen für Mädchen und rund 4.000 Angebote mit über 20.000 Plätzen für Jungen unter girls-day.de bzw. boys-day.de zur Verfügung.
„Girls’Day“ und „Boys’Day“ steigern Sichtbarkeit von Unternehmen und sichern Fachkräfte von morgen

Die Evaluation des „Girls’Day“ und „Boys’Day“ durch die Prognos AG bestätigt die nachhaltige Wirkung der Aktionstage: 95 Prozent der Schülerinnen und 89 Prozent der Schüler würden die Aktionstage weiterempfehlen. Aus Sicht der veranstaltenden Unternehmen und Institutionen ist der Aktionstag ebenfalls sehr erfolgreich. Mehr als 80 Prozent von ihnen sind durch den „Girls’Day“ und „Boys’Day“ bei jungen Menschen bekannter geworden. Rund 60 Prozent von ihnen haben potenzielle Praktikantinnen und Praktikanten gewonnen und beinahe 50 Prozent potenzielle Auszubildende. Diese Ergebnisse zeigen: „Girls’Day“ und „Boys’Day“ sind ein wirksames Instrument, um Jugendliche frühzeitig für Berufsfelder zu begeistern, in denen es nach wie vor deutliche Geschlechterungleichheiten gibt.
„Die Aktionstage zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll eine Berufsorientierung ist, die Jugendlichen Raum für ihre eigenen Interessen, Stärken und Zukunftswünsche gibt“, sagt Karin Prien, Bundesbildungsministerin. „Am ‚Girls’Day‘ und ‚Boys’Day‘ erhalten junge Menschen vielfältige und praxisnahe Einblicke, die sie in ihrer selbstbestimmten Berufswahl unterstützen. Gleichzeitig knüpfen Unternehmen frühzeitig Kontakte zu motivierten Nachwuchskräften – ein Gewinn für beide Seiten und ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung.“
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Die Aktionstage sind das nach eigenen Angaben weltweit größte Programm zur Beruflichen Orientierung, das eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees fördert und individuelle Erfahrungsräume schafft. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 besuchen Betriebe, Institutionen oder Hochschulen, treffen auf Vorbilder in Berufen, die ihnen Mut machen, die Vielfalt der Berufswelt und Studiengänge für sich zu entdecken. Der „Girls’Day“ findet für Mädchen in Bereichen statt, in denen der Frauenanteil nach wie vor unter 40 Prozent liegt. Dies sind u.a. Bereiche in der IT, im Handwerk, in den Naturwissenschaften oder der Technik. Am „Boys’Day“ lernen Jungen schwerpunktmäßig Berufe und Studiengänge in der Pflege, in der Erziehung, in Dienstleistungsbereichen oder in der Sozialen Arbeit kennen. Dies sind Bereiche, in denen der Männeranteil wiederum unter 40 Prozent liegt.
Der „Girls’Day“ und der „Boys’Day“ werden gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).