Kritik an Kinder-Werbung für ungesunde Lebensmittel

  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 9, 2021
  • Lesedauer:5 Min. Lesedauer

Ein mediennutzendes Kind sieht in Deutschland durchschnittlich pro Tag 15 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Davon entfallen 5 auf das Internet und 10 auf das Fernsehen. Zugleich ist die Zahl der TV-Spots pro Stunde um 29 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hamburg, basierend auf Daten noch vor der Corona-Krise.

Durchschnittlich 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (Fernsehen 89 Prozent, Internet 98 Prozent). Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Kinderärzten und dem AOK-Bundesverband erneuert angesichts dieser Zahlen die Forderung, Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten zu untersagen – wie es in vielen Ländern bereits Standard ist.

Dagegen wehrt sich unter anderem der Lebensmittelverband, der vor einem einseitigen Fokus im Kampf gegen Übergewicht warnt und darauf hinweist, dass die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas multikausal bedingt sei.

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Mehr über den Artikel erfahren „Generation egal“? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten
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Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren. Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen. Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie "Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter", initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung. Die Ergebnisse wurden heute beim Mediendialog Hamburg vorgestellt und diskutiert. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/8218 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

„Generation egal“? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 22, 2021
  • Lesedauer:6 Min. Lesedauer

Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart scheinbar eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren.

Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie „Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter“, initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung.

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Wie die „Generation Z“ unsere Welt verändert

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 18, 2021
  • Lesedauer:6 Min. Lesedauer

Die so genannte „Generation Z“ steht im Fokus der neuesten Studie von McCANN Worldgroup mit über 30.000 Befragten in 26 Ländern

Wenige andere Generationen engagieren sich so für eine umweltfreundlichere, nachhaltige und vielfältigere Welt – Internet und Vernetztheit sind ein zweischneidiges Schwert: einerseits ermöglichen sie Aktivismus, andererseits leiden wahre Beziehungen – Gen Z würdigt Marken, die Haltung zeigen und Wandel ermöglichen

Von Greta Thunberg zu den Fridays for Future, von Instagram Stories zu TikTok – die „Gen Z“, die um die Jahrtausendwende Geborenen, verändern die Welt. Wie keine andere Generation zuvor fordern sie, vergangene Fehler zu beheben und die Weichen für eine nachhaltige, vielfältigere Zukunft zu stellen. Die Perspektiven der „Gen Z“ in mehr als 26 Märkten und mit über 30.000 Befragten erhebt die neue Studie von Truth Central, der Global Intelligence Unit der McCANN Worldgroup.

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