17. Kongress von iconkids & youth

  1. 17. Kongress von iconkids & youth

Beim 17. Kongress von iconkids & youth in München drehte sich wieder alles um das Thema Kinder- und Jugendmarketing. 

Rund 300 Teilnehmer aus über 170 Unternehmen nahmen an dem Kongress teil.

11Unter andere wurden aktuelle Erkenntnisse und Studienergebnisse zu folgenden Themen präsentiert:

What’s hot in 2015? –  Aktuelle Trends und Daten zum deutschen Kinder- und Jugendmarkt

Zu Beginn des Tages führte Axel Dammler mit aktuellen Daten durch die neuesten Trends und Entwicklungen im Kinder- und Jugendmarkt. So stellte er fest, dass das Fernsehen trotz der immer breiteren Nutzung des Smartphones noch quicklebendig ist. Er zeigte aber auch, wie vielfältig Videoplattformen wie z.B. YouTube von der jungen Zielgruppe genutzt werden.

“Das ist für mich, das will ich haben …” – Wie Kommunikation für Kinderprodukte aussehen muss

Karin Henneberger erläuterte in ihrem Vortrag, dass es nicht ausreicht, Kinderprodukte nur bunt und lustig zu gestalten. Je nach Alter und Geschlecht stellen die Kinder grundsätzlich andere Anforderungen an Kommunikation oder Verpackung. Denn sie suchen nach sehr unterschiedlichen Schlüsselsignalen, die ihnen vermitteln “das ist für mich”. An vielen Bespielen wurde illustriert, wie Unternehmen den Wunsch nach ihrem Produkt stimulieren können.

Zwischen Sharing Economy und Veganern – Die Werte- und Lebenswelt junger Erwachsener

Ingo Barlovic machte in seinem Vortrag deutlich, dass die in einer chaotischen Welt aufgewachsenen jungen Erwachsenen nicht nur eigene Codes besitzen, sondern auch gelernt haben, sich in der Gesellschaft durchzusetzen. Dabei verschieben sie die gesellschaftlichen und politischen Grenzen, ganz ohne laute Proteste. Diese Generation Y ist eine eigenständige Zielgruppe – auch wenn ihnen die Älteren aufgrund des Jugendwahns scheinbar so ähnlich sind.

“H&M, A&F, C&A, trallala – Who cares about brands?” – Wie Jugendliche sich ihre Produkte und Marken erschließen

Axel Dammler und Nilufar Amberger zeigten, dass Marken für Jugendliche auch heute noch wichtig sind, denn sie geben Orientierung und helfen beim Erschließen neuer Produktbereiche. Allerdings ist es durch die zunehmend atomisierte Mediennutzung sehr schwierig geworden, neue Marken bei Jugendlichen zu etablieren und eine eigene Markenwelt aufzubauen. Es wurde an zahlreichen Beispielen erklärt, warum viele Marken im Jugendbereich scheitern, und wie man dies durch die kluge Verankerung starker Markencodes vermeiden kann.

“Mein Müsli, dein Müsli” – Produktlandschaften in der Familie –  Von Kaufbeeinflussung, Parallelverwendung und Produktoasen

Abschließend referierten Denise Ullrich und Andreas Schemm über den Konsum-Alltag in deutschen Familien. Neben Produkten, die von der gesamten Familie verwendet werden, gibt es auch Produkte, die sehr speziell für Kinder gekauft und dann oft auch nur von ihnen genutzt werden. Der Vortrag zeigte, wie Unternehmen auf die unterschiedlichen Kaufprozesse reagieren sollten, auch wenn es um große Anschaffungen wie ein Auto oder eine Urlaubsreise geht.

Abgerundet wurde der Kongress auch in diesem Jahr durch die Ausstellung Young Communication. 9 Aussteller konnten sich den Kongressbesuchern mit 16 Case Studies vorstellen und so vielversprechende Kontakte zu potenziellen Kunden knüpfen.

Das Kongress-Handout können Sie hier bestellen.

Die Kongressmappe finden Sie hier.

Das Handout zur Ausstellung Young Communication finden Sie hier.

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