Corona pusht Internetnutzung von Kindern

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 9, 2021
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Corona-Lockdown und Homeschooling hinterlassen ihre Spuren: Die Internetnutzung von Kindern ist deutlich angestiegen. Der Anteil der 3- bis 13-Jährigen, die angaben, in den vergangenen vier Wochen Online-Inhalte genutzt zu haben, ist in der „Plattformstudie 2020-II“ der AGF Videoforschung deutlich auf 76,6 Prozent gestiegen.

In der vorhergehenden Welle 2020-I, die im März und April 2020 erhoben wurde, lag sie noch bei 68,0 Prozent. „Gründe für den starken Anstieg könnten die stärkere Nutzung von Unterhaltungsangeboten sein, ebenso wie coronabedingtes Homeschooling und digitaler Unterricht. Wir sind gespannt auf die nächsten Wellen, weil sich dann zeigen wird, wie nachhaltig dieser Effekt ist, den wir im Übrigen aktuell auch im AGF-Panel beobachten können“, sagt Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der AGF Geschäftsführung.

Von der steigenden Internetnutzung scheint unter anderem Disney+ profitiert zu haben. Der Marktstart in Deutschland fiel mit dem ersten coronabedingten Lockdown zusammen. Befragt danach, welche kostenpflichtigen Streaming-Dienste in den letzten drei Monaten genutzt wurden, nannten in der Welle 2020-I noch 1,5 Prozent der Befragten Disney+. Aktuell sind es bereits 7,2 Prozent.

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Culture Next Trend Report 2020 – Die Generation der Zukunft

  • Beitrag zuletzt geändert am:November 17, 2020
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Spotify bietet mit dem „Culture Next Trend Report 2020“ bereits zum zweiten Mal aktuelle Einblicke, was die so genannte „Gen Z“ beschäftigt sowie generationenübergreifende Ansichten zu den Themen, die Kultur und Trends am stärksten beeinflussen.

Die untersuchten Themen umfassen unter anderem Ansichten zu Wahlen und Politik, Bildung, Unternehmertum, Black Lives Matter, gesellschaftliche Normen und Erwartungen, Familien sowie der Bedeutung von Werten für eine Marke.

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Erstmals dominieren bei den 14- bis 29-Jährigen nicht-klassische Medien

  • Beitrag zuletzt geändert am:Dezember 6, 2020
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Seit 1964 führen ARD und ZDF die Langzeitstudie „Massenkommunikation“. Erstmals in der Geschichte der Studie ist Bewegtbild nun nicht nur in der Gesamtbevölkerung, sondern auch bei den 14- bis 29-Jährigen die Mediennutzungsform, auf die das größte Zeitbudget entfällt. Bislang haben die Jüngeren nämlich die meiste Zeit mit der Rezeption von Audio-Inhalten verbracht.

Davon profitieren aber nicht die klassischen Fernsehsender. Nur  28 Prozent der Videonutzung der 14- bis 29-Jährigen entfällt auf lineares Fernsehen, die restlichen 72 Prozent auf die weiteren Verbreitungswege für Bewegtbild mit Video-Streamingdiensten wie Netflix und Amazon Prime Video (39 Prozent) sowie Videos oder Fernsehsendungen auf YouTube (19 Prozent).

Und auch beim klassichen Radio sieht es düster aus: Bei den intensivsten Audio-Nutzern, den 14- bis 29-Jährigen, hat Musik aus dem Netz das Radio bei Reichweite (58 Prozent gegenüber 51 Prozent) und Nutzungsdauer (102 gegenüber 66 Minuten) überholt.

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