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Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren. Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen. Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie "Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter", initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung. Die Ergebnisse wurden heute beim Mediendialog Hamburg vorgestellt und diskutiert. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/8218 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

„Generation egal“? Jeder zweite Jugendliche interessiert sich nicht für Nachrichten

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 22, 2021
  • Lesedauer:6 Min. Lesezeit

Eine bundesweite Studie des Projekts #UseTheNews offenbart scheinbar eine tiefe Informationskluft in der nachwachsenden Generation: Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren.

Sie sind zugleich deutlich schlechter informiert als ihre Altersgenossen, die regelmäßig auch journalistische Nachrichtenquellen nutzen. Journalistische Angebote sind allerdings nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die #UseTheNews-Studie „Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter“, initiiert von dpa und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Durchgeführt wurde die Studie vom Leibniz-Institut für Medienforschung.

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„Was brenzlig ist, kriegt man so oder so mit“ – Wie junge Leute Nachrichten konsumieren

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 9, 2021
  • Lesedauer:5 Min. Lesezeit

Die Relevanz von Nachrichten für eine demokratische Gesellschaft ist unumstritten. Vor allem junge Menschen sind allerdings nicht sonderlich an Nachrichten und Politik interessiert, wie repräsentative Studien zur Nachrichtennutzung zeigen.

Um junge Nutzer und Nutzerinnen dennoch für nachrichtliche Inhalte zu gewinnen, muss man ihre individuellen Bedürfnisse und Motivationen kennen. Finden es junge Leute überhaupt wichtig, sich durch Nachrichten auf dem Laufenden zu halten? Und wenn ja, aus welchen Gründen?

Das Leibniz-Institut für Medienforschung will im Rahmen des Projekts #UseTheNews zusammen mit den Projektpartnern und der dpa das bestehende Wissen rund um das Thema Nachrichtenkompetenz erweitern und Fakten für eine breit angelegte Diskussion liefern.

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Junge Nutzer: Social Media als Newsquelle immer wichtiger

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 21, 2020
  • Lesedauer:12 Min. Lesezeit

Soziale Netzwerke sind für 30 % der 18- bis 24-Jährigen die wichtigste Nachrichtenquelle, wie eine Studie des Reuters Institute zeigt. 2019 waren es noch 22 %. 9 % der Befragten dieser Altersgruppe konsumieren Nachrichten ausschließlich via Social Media (2019: 5 %).

Die deutliche Mehrheit der erwachsenen Onliner in Deutschland ist der Ansicht, dass ein unabhängiger Journalismus für das Funktionieren einer Gesellschaft wichtig ist (79 %). Auffällig sind die Meinungsunterschiede in den Altersgruppen. Während fast 90 Prozent der über 55-Jährigen einen unabhängigen Journalismus für wichtig halten (88 %), sind es in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen lediglich 56 Prozent.

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