Auch im zweiten Lockdown lernen Kinder weniger

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 25, 2021
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Die deutschen Schulkinder haben im Corona-Lockdown Anfang 2021 im Schnitt nur 4,3 Stunden am Tag mit schulischen Tätigkeiten verbracht.

Das ist zwar eine knappe Dreiviertelstunde mehr als während der ersten Schulschließungen im Frühjahr 2020. Aber immer noch 3 Stunden weniger als an einem üblichen Schultag vor Corona. Das geht aus einer Befragung des ifo Instituts unter 2122 Eltern hervor.

Die Schulkinder haben täglich mehr Zeit mit Fernsehen, Computerspielen und Handy (4,6 Stunden) verbracht als mit dem Lernen für die Schule.

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„Jugendwertestudie 2021“: Die Jugend fühlt sich übergangen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juni 22, 2021
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Das Institut für Jugendkulturforschung und die T-Factory Trendagentur haben 2.000 repräsentativ ausgewählte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 29 Jahren in Deutschland und Österreich online zu ihrem Leben in der Corona-Krise befragt.

Wie die „Jugendwertstudie“ zeigt, vertraut in Österreich nur mehr ein Drittel der jungen Menschen der Regierung. In Deutschland sind es noch 40%. Der Opposition vertrauen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen noch weniger. Das ist fatal, denn es zeigt, dass innerhalb des politischen Systems keine Alternative mehr gesehen wird. Die Repräsentationskrise der Politik ist dabei, total zu werden.

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Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 8, 2021
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Junge Menschen klagen in der Corona-Zeit über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen. Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen. Dabei sind sowohl materielle Unterstützung als auch eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen gerade jetzt vonnöten.

Die Corona-Pandemie stellt die jungen Menschen in Deutschland vor große Herausforderungen. 61 Prozent von ihnen geben an, sich teilweise oder dauerhaft einsam zu fühlen. 64 Prozent stimmen zum Teil oder voll zu, psychisch belastet zu sein. 69 Prozent sind, und sei es nur teilweise, von Zukunftsängsten geplagt. Zudem gibt ein Drittel der Jugendlichen (34 Prozent) an, finanzielle Sorgen zu haben; vor Corona lag ihr Anteil noch bei etwa einem Viertel.

Auffällig ist zudem, dass Jugendliche mit Geldsorgen öfter Zukunftsängste äußern und sich häufiger psychisch belastet und einsam fühlen als andere junge Menschen. Das geht aus den beiden Befragungen „Jugend und Corona“ hervor, die von den Universitäten Hildesheim und Frankfurt/Main durchgeführt und in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung vertiefend ausgewertet worden sind.

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