
„Generation Z“ als Hauptverlierer der Corona-Pandemie?
Die Angehörigen der „Generation Z“, also die jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren, fühlen sich stärker als die Älteren durch die Corona-Krise in ihrem persönlichen Wohlergehen beeinträchtigt.
Das zeigt ein Vergleich der Daten des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), den Ipsos in Kooperation mit Zukunftsforscher Opaschowski kontinuierlich seit 2012 durchführt. Für die Analyse wurden die Daten von jeweils 2.000 Befragten vom Dezember 2020 mit denen vom Dezember 2019 verglichen.
So zeigt sich beispielsweise, dass die Jüngeren offenbar besonders unter den Kontaktbeschränkungen leiden. Der Anteil der 14 bis 24-Jährigen, die angeben, gute soziale Kontakte zu Freunden zu haben, ist in diesem Zeitraum um zehn Prozentpunkte auf 71 Prozent zurückgegangen. Bei den Kontakten zu Familienmitgliedern liegt die Differenz gegenüber der Befragung vom Dezember 2019 bei acht Prozentpunkten. Ebenso sinkt der Anteil derjenigen, die in gewünschtem Umfang „für andere da sein“ können, bei der „Generation Z“ um acht Prozentpunkte auf 52 Prozent.